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Übersicht meiner Bergtouren und Bergwanderungen
zu meiner Bergtour auf die Zugspitze,
Deutschlands höchstem Berg
Trennlinie

auf der Zugspitze
im Wettersteingebirge.
(Deutschlands höchster Berg)
Zugspitze
2962m

Umgebung Zugspitze
Das Höhenprofil der Bergtour
Nachgezeichneter Ausschnitt aus KOMPASS Wanderkarte 5
Wettersteingebirge -
Zugspitzgebiet

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Fotos: © Christian Engl

Zugspitze, 2962m
Münchner Haus, 2959m
(Normalweg über das Zugspitzplatt)
Knorrhütte, 2051m
Wettersteingebirge (Bayern)
28. Juni 2011

Zugspitze über Stopselsteig

Wetter:
zeitweise wolkig, recht warm

(Schneefernerkopf, 2874m)

am frühen Morgen an der Knorrhütte
im Wettersteingebirge.
Knorrhütte
2051m

 

Hier können Sie
meine Bergtour als GPX-Datei
herunterladen und auf Ihr Navigationsgerät aufspielen.
( -> Rechte Maustaste: Speichern unter....)
Hier können Sie
meine Bergtour als PDF-Datei
herunterladen und auf Ihrer Wanderung mitnehmen.


BT-BAY-2011-Zugspitze auf einer größeren Karte anzeigen 

Start

Ehrwald, 1000m (Tirol, Österreich)

Ziel

Zugspitze, 2962m (Wettersteingebirge)

Charakter

Sehr lange Bergtour auf unterschiedlichsten Wegen. Ausdauer nötig.
Am Gatterl kurze einfache Kletterei. Gipfelaufstieg vom Platt zur Zugspitze über den SW-Grat (Normalweg) ist relativ einfach. Einige Seilsicherungen vorhanden. Schwindelfreiheit und Trittsicherheit nötig.

Höhenunterschiede

Ehrwald - Knorrhütte: 1051m
Knorrhütte - Zugspitze: 911m
Gesamt: 1962m

Gehzeiten (Aufstieg)

Ehrwald - Knorrhütte: 4 ½ - 5 h
Knorrhütte - Zugspitze: 3 h
Gesamt: 7 ½ - 8 h

Wegbeschreibung
Auf dem Zugspitzplatt
bei Nebel Orientierungsprobleme.
Der SW-Grat ist relativ einfach und mit Seilsicherungen.
Trittsicherheit und Schwindelfreiheit.

Von Ehrwald zur Hochfeldernalm ist hier die Beschreibung zu finden .
Hinter der Hochfeldernalm auf dem sichtbaren Weg hinauf zum Punkt Am Brand, 2116m.
Hinter dem Sattel in weitem Rechtsbogen leicht absteigen zum Feldernjöchl, 2045m.
Jetzt nochmals kurz absteigen. Gleich darauf erfolgt der Anstieg hinauf zum Gatterl, 2024m. Kurz vor dem Gatterl mit Hilfe eines Drahtseiles. Hier überschreitet man nun die Grenze von Tirol nach Bayern und man sieht ab hier die Knorrhütte..
Auf bayerischer Seite erfolgt abermals ein leichter Abstieg, ehe man in einem weiten Rechtsbogen auf dem sog. Plattsteig zur schon sichtbaren Knorrhütte, 2051m, wandert. (Bei Nebel hat man hier evtl. Orientierungsschwierigkeiten).

Aufstieg Zugspitze:
Hinter der Hütte wandert man zuerst relativ steil auf das Platt hinauf. Der Weg schwenkt nun leicht nach links ab (Westen) und wird flacher. Im steten Auf und Ab wandert man auf einer mondähnlichen Landschaft in Richtung Sonn Alpin (evtl. Probleme bei Nebel).
Man erreicht das Sonn Alpin, 2576m. Hier zweigt man nach rechts ab.
Nun steigt man anfangs recht mühsam und sehr steil den Geröllhang rechts neben dem Schneefernerhaus hinauf.
Sobald die Felszone erreicht wird übernimmt ein Stahlseil den weiteren Aufstieg.
Man steigt, relativ steil, am gesicherten Steig hinauf auf den SW-Grat der Zugspitze. Linkerhand kommt der Stopselsteig aus Ehrwald herauf.
Nun entlang der Bundesgrenze recht steil, aber relativ leicht, hinauf zum Münchner Haus, 2959m.
Zum Gipfelkreuz muss man eine Treppe hinabsteigen und dann durch ein Tor gehen.
Ab hier wird es wieder alpin.
Über eine Leiter und an Seilsicherungen steigt man hinüber zum goldenen Gipfelkreuz auf dem höchsten deutschen Berg, der Zugspitze. Bei großem Andrang können hier längere Wartezeiten entstehen!!
Abstieg:
mit der Tiroler Zugspitzbahn vom Gipfel nach Ehrwald-Obermoos, 1228m. Und Rückweg zu Fuß Richtung Ehrwald. (so machte ich es) oder
Abstieg auf dem Stopselsteig (Klettersteig) über die Wiener-Neustädter-Hütte, 2213m, nach Ehrwald-Obermoos.

Huettengrafik
Knorrhütte, 2051m
Tel. Hütte: +49-(0)151-14443496
Bewirtet von (ca.): Ende Mai - Mitte Oktober
Betten: 28 -  Matratzenlager: 80  - Notlager: 4
www.knorrhuette.de
DAV Sektion München, Bayerstr. 21, 80335 München / Deutschland
DAV Sektion Oberland, Tal 42, 80331 München / Deutschland
www.alpenverein-muenchen-oberland.de

Münchner Haus, 2959m
Tel. Hütte: +49-(0)8821-2901
Bewirtet von (ca.): Mitte Mai - Anfang Oktober
Betten: 30 -  Matratzenlager: 0 -  Notlager: 0
www.muenchner-haus.de
DAV Sektion München, Bayerstr. 21, 80335 München / Deutschland
DAV Sektion Oberland, Tal 42, 80331 München / Deutschland
www.alpenverein-muenchen-oberland.de

Trennlinie

Ein paar Bilder während der Bergtour.
(Für eine größere Version auf das Bild klicken)

Von Ehrwald (1000m) auf dem Koppensteig, Wiesensteig zur Ehrwalder Alm (1502m) und dem Max-Klotz-Steig zur  Hochfeldernalm (1732m)

Diesen Wegabschnitt hatte ich letztes Jahr im September schon einmal gemacht.
Damals hatte es
aber zuviel Schnee. Deswegen brach ich die Tour ab.
Hier finden Sie die Wegbeschreibung zur Hochfeldernalm.

Trennlinie

Vor der Hochfeldernalm (1732m)
über das Feldernjöchl (2045m) zum Gatterl (2024m, Grenzübergang)

Hochfeldernalm
Der Weg führt auf dem Hang
hinauf zum Sattel Am Brand (2116m).
Es ist der höchste Wegpunkt
bis zur Knorrhütte
.

Am Brand (2116m)
Der kurze Abstieg
in das Feldernjöchl (2045m)
.

Gatterl
Gesicherter Aufstieg
hinauf in das Gatterl.

 Hohe Munde
(2662m)
Darunter befindet sich das Gaistal.
Es führt in die Leutasch.

Feldernjöchl (2045m)
Hinten sieht man den Hohen Kamm (2376m)
und den Kleinwanner (2548m)
.

Steig zum Gatterl

Mieminger Kette
Rückblick:
Unten in der Wiese sieht man
noch die Hochfeldernalm.

Feldernjöchl (2045m)
Rückblick zum Sattel Am Brand (2116m).

Gatterl
Rückblick zum Feldernjöchl.

Am Brand (2116m)

Gatterl (2024m)
Blick zum Gatterl.
Hinten der Jubiläumsgrat.

Gatterl
(Grenzübergang)
An der Grenze Tirol - Bayern.
Hinten ein Teil des Jubiläumsgrates.

Persönliches Fazit:

Dieses Jahr probierte ich es wieder mit dem Aufstieg auf Deutschlands höchsten Berg, der Zugspitze. Und dieses Mal klappte es bei herrlichem Wetter.
Um 11.00 Uhr ging ich wieder los am Parkplatz der Zugspitzstraße oberhalb von Ehrwald. Um 14.50 Uhr hatte ich dann die
Hochfeldernalm (1732m) erreicht.
Von hier ging es dann weiter auf dem sichtbarem Weg oberhalb der herrlichen Alm.
Doch
diesmal ohne tiefen Nassschnee. Nur mäßig steil erreicht an auf dem schönen Weg den Sattel Am Brand (2116m). Hier befindet sich der höchste Wegpunkt zwischen Ehrwalder Alm und Knorrhütte. Immer hat man auf diesem Wegabschnitt die Mieminger Kette neben sich.
Nun beginnt ein kurzer Abstieg. In einer langgezogenen Rechtskurve geht es hinab in das grüne
Feldernjöchl (2045m).
Und gleich danach geht es wieder kurz abwärts.
Man sieht schon hinüber zum bekannten Gatterl. Doch kurz davor muss man Hand anlegen.
Mit Hilfe eines Stahlseiles steigt man über die Felsen schnell hinauf in das
markante Joch des Gatterl (2024m).
Hier befindet man sich genau auf der Grenze zwischen Tirol, wo man bis jetzt wanderte.

Trennlinie

Die Aussicht am Gatterl (2024m) und der Weiterweg
auf dem
Plattsteig zur Knorrhütte (2051m)

Jubiläumsgrat
Links oben die Zugspitze (2962m).
In der Mitte die Knorrhütte (2051m).

Höllentalgrathütte
(2684m)
Hier sieht man sie noch besser.

Zugspitzplatt
Links der Schneefernerkopf (2874m).
In der Mitte die Zugspitze (2962m).

Knorrhütte
(2051m)
Sie liegt am unteren Ende des Zugspitzplatts.
Auf dem Plattsteig gehe ich nun zur Hütte.

Hochwanner
(2744m)
Die mächtigen Gipfel von Hochwanner und Kleinwanner (2548m).
Links unten das Reintal.

Reintal
Es führt hinaus nach Garmisch-Partenkirchen.
Man sieht die Reintalangerhütte (1369m).
In der Nähe befindet sich der Partnach-Ursprung.

Zugspitze
(2962m)
Der höchste deutsche Berg
mit den vielen Bauten auf dem Gipfel,
und dem goldenen Gipfelkreuz.

Knorrhütte
(2051m)
Die Hütte um 5.38 Uhr morgens.
Plattspitze, Wetterwandeck
und Schneefernerkopf
sind schon in der Sonne.

Jubiläumsgrat
Ganz oben kann man
die Höllentalgrathütte (2684m) erkennen.

Plattsteig
Rückblick zum Gatterl.

Mein Video an der Knorrhütte (Wettersteingebirge)

 

Am Gatterl ist man dann in Bayern, wo man nun weiterwandert. Hier kann man schon das Ziel erblicken. Linkerhand sieht man die Zugspitze und darunter das weitläufige Zugspitzplatt. Rechterhand kann man große Teile des berühmten Jubiläumsgrates sehen. Und wer genau hinsieht erkennt am Grat oben die sog. Höllentalgrathütte (2684m). Das ist ein kleines Biwak, das für Notfälle am Jubiläumsgrat gedacht ist. Im unteren Teil erkennt man
auch die
Knorrhütte, mein heutiges Wanderziel. Dort werde ich übernachten.
Auf der Nordseite muss man wieder etwas absteigen. Man wandert nun recht gemütlich
ohne große Höhenunterschiede auf dem Plattsteig nordwärts. Sollte es hier nebelig sein könnte man Orientierungsprobleme bekommen. Doch heute war es nur sonnig und fast schon heiss. So erreichte ich sehr gemütlich nach einer längeren Brotzeit
am Plattsteig um 19.10 Uhr die
Knorrhütte in 2051m Höhe. Da es Montag war und in Bayern noch keine Ferien sind war es nicht überfüllt auf der Knorrhütte. An schönen Wochenendtagen während der Ferien könnte es hier eng werden.
Doch mein für zehn Personen ausgelegtes Matratzenlager Nr. 17 war nur mit drei Personen belegt.
Und so genoss ich eine
entspannende Nacht auf der Knorrhütte.

Trennlinie

Von der Knorrhütte (2051m) über das Zugspitzplatt zum Sonn Alpin (2576m)

Hochwanner (2744m)
Links Hochwanner und Kleinwanner
in der morgendlichen Sonne.

 Schneefernerkopf
Zugspitzplatt
Zwischen Wetterwandeck und Wetterspitzen
erkennt man die letzten Reste
des südlichen Schneeferners
.

Knorrhütte
Das riesige Zugspitzplatt
oberhalb der Hütte.

Zugspitzplatt
Der steinige Weg über
das Platt
zum Sonn Alpin.

Zugspitzplatt
Gatterlköpfe
Blick über das Zugspitzplatt
zu den Plattspitzen (2680m, rechts).

Zugspitzplatt
Links die Plattspitzen (2680m).
In der Mitte Reste des südlichen Schneeferners.

Zugspitzplatt
Über diese mondähnliche Landschaft
geht es weiter.

Schneefernerhaus
(2650m)
Hier zweigt der Weg hinauf zur Zugspitze ab.
Sehr steiles Geröllfeld neben dem Schneefernerhaus.

Am Morgen gab es auf der Hütte erst mal das Frühstück, bevor ich mich auf den Weg Richtung Zugspitze machte. Der Tag begann wieder recht sonnig. Ich stand schon um 5.30 Uhr auf, um den Sonnenaufgang auf der Hütte zu erleben. Die Sonne selbst sieht man ja nicht. Sondern nur wie die ersten Sonnenstrahlen die höchsten Gipfel von oben erreichen.
Aber nun musste ich mich auf den Weg machen.
Hinter der Knorrhütte geht es
anfangs relativ steil los. Zuerst nordwestwärts am Rande des Platts hinauf. Die spärliche Vegetation wurde immer weniger, bis man schliesslich in eine mondähnliche Landschaft eintauchte.
Es gibt hier
viele kleine Hügel und Täler, die teilweise noch mit Altschnee gefüllt waren.
Hier könnte man sich schnell verlaufen wenn man bei dichtem Nebel wandert. Später dreht der Weg langsam in westliche Richtung, wird flacher und führt unterhalb des Jubiläumsgrates weiter.
Linkerhand schweift der Blick über das
riesige Zugspitzplatt hinüber zu Gatterlköpfe und Plattspitzen.
Nach ca. zwei Stunden Gehzeit erreicht man über Buckel, Altschnee und kleine Täler das
Plateau unterhalb des Schneefernerhauses.
Hier sieht man dann zuerst den
sehr steilen Geröllhang neben dem Schneefernerhaus.
Denn über diesen steilen Geröllhang wird man sich dann hinaufplagen müssen.
Eine recht mühsame Angelegenheit.
Doch anders als alle anderen Bergsteiger war mein nächstes Ziel jetzt erst mal der
Schneefernerkopf, der hinter dem nördlichen Schneeferner aufragt.
Wenn man schon hier ist sollte man auch
den zweithöchsten Berg Deutschlands besteigen. Ich war heute übrigens der einzigste.
Später kam ich wieder hierher zurück und begann den Aufstieg auf die Zugspitze.

Trennlinie

Mein Abstecher über den nördlichen Schneeferner
auf den Schneefernerkopf (2874m)

Diesen Abschnitt meiner Tour können Sie hier lesen.

Trennlinie

Vom Sonn Alpin (2576m) über den Südwestgrat (Normalweg) zur
höchsten deutschen Berghütte, dem
Münchner Haus (2959m)

Steiler Geröllhang
Jetzt wird es hier
gleich sehr mühsam.

Steiganlage
Steig hinauf zur Zugspitze.
Hinten die Seile der Gletscherbahn.
(Das wäre die Alternative)

Südwestgrat
Der Schlussaufstieg zum Gipfel.
Hier kann man gut rasten (Bänke!)
Das Gebäude ist die alte Tiroler Zugspitzbahn.

Schneefernerhaus
Puh, den Geröllhang habe ich fast geschafft.
Unter mir das Schneefernerhaus.

Steiganlage
Meist ist der Steig gesichert.
Oben sieht man schon den Zugspitzgipfel.

Südwestgrat
Neben der Gletscherbahn erstrahlt
schon das goldene Gipfelkreuz.

Grenze zu Tirol
Hier ist man erst fast auf dem Gipfel angekommen.
Man muss später noch zum Gipfelkreuz aufsteigen.
Erst dann ist man ganz oben.

Steiganlage
Nun beginnt der gesicherte Steig über die Felsen.
Wesentlich schöner als der Geröllhang.

Klettersteig
 Stopselsteig (Tirol)
Am SW-Grat kommt dann der
Steig von Ehrwald (Stopselsteig) herauf.

Tiroler Zugspitzbahn
Unten sieht man einen Teil des Eibsees.
Mit der Tiroler Zugspitzbahn bin
ich später ins Tal gefahren.

Grenze zu Bayern

Steiganlage
Teils steiler Aufstieg hinauf zum Südwestgrat.

Wiener-Neustädter
Hütte (2213m)
Blick hinab zur Wiener-Neustädter-Hütte.
Hier beginnt der Stopselsteig.

Südwestgrat
Die letzten Meter auf den Gipfel.
Rückblick auf den Schneeferner und Schneefernerkopf.
Rechts das Zugspitzeck (2816m).

Nun steht man also vor dem sehr steilen Geröllfeld unterhalb der Umweltforschungsstation Schneefernerhaus.
Der Aufstieg gestaltet sich
recht mühsam, da der Weg schon sehr steil hinaufzieht. Insgesamt eine kraftraubende Angelegenheit. Man ist froh wenn man dann doch recht schnell die Felszone erreicht.
Ab hier ist es auf jeden Fall angenehmer zu gehen. Es hängen Stahlseile an den Felsen herab. Sie helfen dem Wanderer,
die steilsten Abschnitte recht mühelos zu meistern.
Trotzdem: Trittsicherheit und auch Schwindelfreiheit braucht man hier trotzdem.
Nachdem man die Felswand überwunden hat erreicht man den
Südwestgrat. Auf ihm geht es erst mal nicht so steil weiter in Richtung Gipfel. Von links unten kommt später der Stopselsteig herauf. Es führt von Ehrwald und über die sichtbare Wiener-Neustädter-Hütte (2213m) hierher.
Am Südwestgrat gibt es auch zwei Bänke auf denen es sich wunderbar rasten lässt!
Die Gebäude, die man gegenüber in den Felsen sieht, ist übrigens die
alte Tiroler Zugspitzbahn. Hier war mal eine Zwischenstation knapp unterhalb des Gipfels. Seit 1991 fährt die Bahn nun direkt auf den Gipfel. Und diese Gebäude hier sind dem Verfall preisgegeben.
Nach einer kurzen Brotzeit auf den Bänken geht es an den Schlussaufstieg.
Der Weg wird wieder steiler, teilweise gibt es wieder Seilsicherungen. Aber bald hat man es geschafft und auf einer Eisenleiter steigt man hinauf zum
ehemaligen Zollhäuschen neben dem Münchner Haus in 2959m Höhe.
Den Gipfel selbst mit dem Gipfelkreuz muss man indes noch ersteigen.

Trennlinie

Ausblicke vom höchsten deutschen Berg
Münchner Haus (2959m) neben der Zugspitze

Bayerische
Zugspitzbahn - Eibsee
Blick zum Eibsee.
Rechts oben liegt Grainau (760m).

Münchner Haus
(2959m)
Die höchstgelegene Berghütte Deutschlands.

Eibsee
 Kramer (1985m)
Blick zum Eibsee und zur
Kramerspitze oberhalb von Garmisch-Partenkirchen.

 Habicht (3277m)
Blick zum Habicht in den Stubaier Alpen.
Er ist genau 48 Kilometer entfernt.

Gletscherbahn
Blick vom Dach der Gletscherbahn hinab
zum Sonn Alpin und zum Schneefernerkopf.

Ötztaler Alpen
Wildspitze (3770m)
In der Mitte die Wildspitze.
Die Entfernung beträgt genau 60 Kilometer.

 Schneefernerkopf
(2874m)
Blick vom Dach der
Tiroler Zugspitzbahn
zum Schneefernerkopf.

Zugspitze (2962m)
Blick von der Tiroler Seite:
Rechts das Münchner Haus.
In der Mitte der Ostgipfel (Kreuz).

Mein Video vom Dach der Tiroler Zugspitzbahn (Wettersteingebirge)

 

Bisher war ich zu meiner Überraschung ziemlich alleine unterwegs auf meiner Bergtour. Es waren meiner Meinung nach sehr wenige. Doch je mehr ich mich dem Gipfel der Zugspitze näherte, um so mehr wurden die Menschen.
Oben bei der Bergstation war es dann schon recht voll. Es ist ja auch kein Wunder.
Es gibt
zwei Seilbahnen hier herauf, dazu noch die Zahnradbahn auf das Zugspitzplatt mit Seilbahnanschluß zum Gipfel. Dazu ist die Zugspitze Deutschlands höchster Berg, was natürlich die Anziehungskraft stark erhöht.
Die meisten Menschen hier oben sind natürlich keine Bergsteiger, die zu Fuß heraufgekommen sind, sondern die Seilbahnfahrer. Aber bei diesem Panorama nur allzu verständlich.
Man hat in alle Richtungen freie Sicht.
Doch jetzt muss ich nur noch auf den eigentlichen Gipfel hinübersteigen.

Trennlinie

Der Aufstieg zum Gipfelkreuz auf dem Zugspitz-Ostgipfel (2962,06m)

Zugspitze
Schöner Blick hinüber zum Gipfelkreuz.

Zugspitze (2962m)
Ostgipfel
Hier stehe ich am Zugspitz-Ostgipfel.
Aber nicht alleine, auch wenn es so aussieht.

Zugspitze
Links sieht man die Leiter und
den Steig
, der auf den Gipfel führt.

Zugspitze
Unten an dem Tor beginnt
der Steig auf den Gipfel.

Höllental
Weit unten liegt die Höllentalangerhütte und der Höllentalferner.
Durch das Höllental führt ein Klettersteig zur Zugspitze.

Zugspitze
Die exakte Höhe der Zugspitze beträgt genau 2962,06m.
Das herrliche Gipfelkreuz auf der Zugspitze.
Es wurde am 26.1.2009 abgebaut,
per Hubschrauber abtransportiert und für
15000 EUR renoviert und neu vergoldet.
Am 22.4.2009 wurde es wieder aufgestellt.

Jubiläumsgrat
Hinten links die Alpspitze,
an dem der Jubiläumsgrat beginnt oder endet.

Gr. Waxenstein (2277m)
Blick zum Großen Waxenstein
und das Loisachtal.

Gipfelsteig
Zugspitze
Der alpine, gesicherte Aufstieg zum Gipfelkreuz.
Hier kann es sehr eng werden.

 Alpspitze (2628m)
Über diese Flanke führt der Steig
durch das Mathaisenkar
zur Höllentalangerhütte.

Mein Video vom Gipfel der Zugspitze (Wettersteingebirge)

 

Für den Aufstieg zum Gipfel geht man zum gegenüberliegenden Gebäude. Hier muss mann eine Treppe hinuntergehen.
Dort kommt man zu einem Tor. Dort beginnt der
Steig zum Gipfelkreuz.
Doch Vorsicht!
Hier warnt ein Schild vor alpinen Gefahren. Es ist also kein Spaziergang zum Gipfelkreuz hinüber. Obwohl man, wenn niemand unterwegs ist, nur maximal 3 Minuten benötigt. Gleich zu Beginn kommt eine fast senkrechte Leiter, auf der man nach oben steigt. Dort ist eine Möglichkeit, bei viel Verkehr andere Zugspitzbezwinger vorbeizulassen.
Danach geht es noch man kurz an einem Stahlseil auf einem Grat hinüber zum Gipfelkreuz.
Und hier hat man dann den höchsten Punkt Deutschlands erreicht.
Doch Vorsicht: Der Platz auf dem Gipfel ist sehr begrenzt. Mehr als zehn Menschen haben dort schwer Platz und man könnte, wenn man solche Plätze nicht gewohnt ist, sogar stolpern und abstürzen! Also bitte Vorsicht walten lassen!
Hinweis:
Wenn viel los ist hier oben, kann es leicht passieren, das man
schon mal eine halbe Stunde warten muss, bis man hinüber kommt! Zumal auch Leute hinübersteigen, die vielleicht doch etwas Angst haben bei diesem Steig und dann dementsprechend länger brauchen!
Also auch Ruhe walten lassen...
Aber die Aussicht ist natürlich fantastisch von der Zugspitze (siehe Bilder).
Danach ging ich wieder hinüber zum Münchner Haus.

Trennlinie

Die Seilbahnfahrt mit der Tiroler Zugspitzbahn nach Ehrwald-Obermoos (1228m)

 Stopselsteig
Über diese Steilflanke führt der Stopselsteig-Klettersteig.
Die Bahn befindet sich ungefähr
in Höhe der Wiener-Neustädter-Hütte.

Talstation Zugspitzbahn
Blick hinauf zur Zugspitze.
Rechts oben das Zugspitzeck (2816m).

Mein Abstieg begann dann an der Bergstation der Tiroler Zugspitzbahn (2951,30 m).
Mit einer den grossen Kabinen fuhr ich hinab nach Ehrwald.
Während der Fahrt fährt man über die
Wiener-Neustädter-Hütte (2213m) hinweg. Auch hat man gute Einblicke in den Stopselsteig-Klettersteig. Das wäre mal eine weitere Möglichkeit, die Zugspitze zu besteigen.
Schon nach wenigen Minuten kommt man an der Talstation in
Ehrwald-Obermoos (1228m) an. Hier musste ich dann nur noch ein paar Minuten durch den Wald absteigen um zu meinem Parkplatz zu gelangen.
Damit war dann meine
schöne Zugspitzrundtour beendet.

Trennlinie
-> Wettersteingebirge
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-> Tiroler Zugspitzbahn
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Letzte Aktualisierung der Seite am :
Sunday, 31. July 2016
 

Blick zur Zugspitze bei meinem Aufstieg zum Schneefernerkopf.
Man sieht hier die gesamte Route hinauf zum Zugspitzgipfel.
-> Meine Wanderung im Jahr 2010
zur Hochfeldernalm
-> Abstecher auf den
Schneefernerkopf
-> Meine Bergtour im Jahr 2008
auf die Kramerspitze
-> Meine Bergtour im Jahr 2008
auf die Alpspitze
-> Meine Bergtour im Jahr 2013
auf den Habicht
-> Meine Klettertour im Jahr 2013
auf die Zugspitze (Stopselsteig)
-> Meine Bergtour im Jahr 2015
auf die Hohe Munde
-> Webseite der Hütte
-> Webseite der Sektion
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