Gebiet um den Strokkur-Geysir / Gullfoss Wasserfall
Video vom Ausbruch des Strokkur Geysirs (41 sec;mit Ton) Von Dr. Jörg Wittekindt http:// ?? gefunden auf http://www.geysir.com
Download Video Ausbruch Strokkur (1.23 MB)
Aktiver Strokkur Geysir
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Wasserfall Gullfoss
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Ruhender Strokkur Geysir
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Der Kleine Geysir
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Geysir Strokkur
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Wasserfall Gullfoss
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Tourinfo: ... nach Selfoss und Hveragerdi. Hier verliess ich die Ringstrasse Nr.1 nach Südwesten und weiter über die “38er” auf die geschotterte “42er” (Küstenstrasse) Richtung Grindavík.
Diese sehr lohnenswerte Strecke ist gut zu befahren mit oft herrlichen Ausblicken auf die isländische Küste und den Atlantik. Sie ist bis Grindavík völlig menschenleer. Doch wie gesagt teilweise auch mal gröber geschottert. Das Wetter war auch ziemlich schön gewesen, und so war meine Fahrweise etwas flotter gewesen, was mir aber mein Topcase (der hintere Koffer) übel nahm und an 2 Befestigungsschrauben innen am Plastik gebrochen ist. Bis Grindavík war es ja auch nicht mehr weit, dort
wollte ich ihn dann irgendwie reparieren. 3 Kilometer vor dem Ort wurde es dann wie üblich wieder eine Teerstrasse und so beschloss ich noch gleich noch etwas weiter fahren bis zur “Blauen Lagune
” (6 Kilometer nördlich von Grindavík). Von weitem sieht man schon die aufsteigenden Dampfsäulen des Thermalkraftwerks “Blaá lónid”. Leider war es aber zu spät um
noch hineinzukommen und fuhr deshalb gleich wieder zurück nach Grindavík zum dortigen Campingplatz (mitten im Ort, ohne Aufsicht, keine Platzgebühr).
Dann fing es natürlich schon wieder zu regnen an; der Regen hielt die ganze Nacht hindurch an. Doch schon am nächsten Morgen war es erst einmal vorbei mit dem Regen, jetzt war nur noch das Problem mit dem kaputten Koffer. Ich fragte mich so durch, wo ich den Koffer reparieren könnte.
Ich hatte am Schluss eine kleine Werkstatt gefunden, wo ich den Koffer mit einer festen Metallplatte von innen her wieder festmachen konnte und die Schrauben mit Silikon gegenüber den
reichlich vorhandenem Wasser abdichtete. Damit war er “islandfest”. Jetzt konnte ich wieder weiterfahren, als nächstes zur “Blauen Lagune”
. Dort angekommen ist man schon recht beeindruckt. Überall dampft es, dahinter das Kraftwerk. Beim Bad in der blauen Lagune wurde es dann wieder richtig heiss! Das stark blau schimmernde Wasser hat hier eine Temperatur zwischen 36°C und 44°C. Ich muss sagen, bei 44°C wird es richtig heiss. Und noch
beim baden in der blauen Lagune fing dann der obligatorische Regen auch wieder an. Nach dem sehr willkommenen “aufwärmen” ging’s weiter auf die wohl am stärksten befahrenen Strasse Islands. (Strasse von Keflavík mit dem internationalen Flughafen nach Reykjavík). Kurz vor
Reykjavík machte ich noch einen Abstecher auf die Halbinsel Álftanes nach Bessastadir. Hier am Ende der Halbinsel befindet sich der Amtssitz des isländischen Staatsoberhauptes. Bei strömenden Regen und dunklen, tiefhängenden Wolken ging es wieder auf die Hautstrasse zurück und hinein in die isländische Hauptstadt Reykjavík
.
Die grösste Kirche hier, die “Hallgrimskirche”, sah man schon von weitem. Schnell das obligatorische Foto geschossen (von der Rückseite), dann suchte ich noch nach dem “Hard-Rock Café Reykjavík”
. Von hier wollte ich unbedingt auch ein T-Shirt haben. Es befindet sich in einem
Einkaufszentrum in der Stadt. Es muss schon ein recht merkwürdiger Anblick für die Kunden hier gewesen sein, wie ich in meiner wassertriefenden Regenkombi durch Einkaufszentrum gelaufen bin !
Das Hard-Rock Café war dann schnell gefunden. Nach dem Mittagessen und dem Kauf eines T-Shirts von hier ging’s wieder weiter. Geregnet hat es auch immer noch in Strömen. Ich fuhr die Strasse “36” nach über die “Mosfellsheidi” nach Pingvellir. Ein Stück Geschichte Islands, denn hier gibt es die älteste Demokratie der Erde.
In Pingvellir kam 930 n.Chr. das erste isländische Parlament (“Thing”) zusammen, bei dem die Goden (Stammeshäuptlinge) eine gemeinsame Verwaltung beschlossen. Am 17. Juni 1944 wurde hier an diesem
Ort auch die Unabhängigkeit der Republik Island ausgerufen. Geologisch ist dieser Ort ebenfalls hochinteressant, da hier die Eurasische und die Amerikanische
Kontinentalpatten am sogenannten Mittelatlantischen Rücken auseinanderdriften. Pro Jahr werden bis zu 2 mm Drift gemessen! War leider nicht da, war kaum mehr was zu sehen wegen dem starken Regen und dem Nebel der
jetzt auch noch dazu kam! So fuhr ich durch Pingvellir durch und über die “Schlaglochpiste 365” nach Laugarvatn am gleichnamigen See. Hier suchte ich mir wieder eine trockene Unterkunft, ein privates Gästehaus mit Trockenraum, den ich heute dringend brauchte nach diesem sehr
regenreichen Tag! Am nächsten Tag verlief meine Route Richtung Nordosten ins Geysirgebiet und zum Wasserfall “Gullfoss”. Nach ca. 30 km erreicht man von Laugarvatn das faszinierende Geysirland mit dem aktiven Geysir “Strokkur”. Herrlicher Anblick wie der Geysir nach 10-15 Minuten immer wieder
hochschiesst (ca. 20m). Es gibt hier noch einen grösseren Geysir, den “Grossen Geysir”(60m), der aber zur Zeit nicht aktiv ist. Leider, leider... Nach weiteren 6 km erreicht man dann den Wasserfall “Gullfoss” der in 2 Stufen im Fluss “Hvitá”
(einem Abfluss des Langjökull-Gletschers) herunterfällt. Ein lautes und schön anzuschauendes Naturschauspiel! Hier am Gullfoss heisst es dann für viele Island-Besucher umdrehen. Hinter dem Gullfoss-Wasserfall beginnt die “Kjölur-Hochlandroute F35”, welche zwischen den beiden
Gletschern Langjökull und Hofsjökull nach Norden führt.....