auf meiner Motorradtour nach Russland
Meine Fahrt durch die Ukraine
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In Kozelec
nördlich von Kiev
an der M20
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In den Karpaten (Ukraine)
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Mein Ukraine Visum von 1996
Ukrainischer Wechselbeleg von 1996

-> Danach war ich 12-facher Millionär
-> Ich wechselte 70 US-Dollar und bekam
12 Millionen Karbowanez (und paar Zerquetschte)
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Ländervergleich

 

Ukraine

Fläche (km²)

603.700

Hauptstadt

Kiev

Landessprache(n)

Ukrainisch, Russisch, Krimtatarisch

Nationalhymne

KFZ-Kennzeichen

UA

Toplevel-Domain

UA

Geld (Währung) (1996)

Karbowanez

Geld (Währung) (1998)

Griwna

 

Trennlinie

Kozelec-Ukraine
(zw. Kiev-Tschernobyl)

Turka-Pass Strasse
in den Karpaten

Ein paar Bilder aus der Ukraine.
(Für eine grössere Version bitte auf das Bild klicken)
Fotos: © Christian Engl

Zolociv-Ukraine
(zw. Ternopil-L’viv)

Turka-Pass Strasse
in den Karpaten

Was geschah in Tschernobyl am 26. April 1986?

 

 

 

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Wechselbeleg Karbowanez 1996

Visum Ukraine von 1996

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Tourinfo:
...an der Grenze angekommen war ich schon gespannt wie es hier ablaufen würde. Es war gerade mal ein Schalter auf mit 2 jungen Leuten darin.
Und, auch das
Zettelchen gabs hier schon mal nicht.
 Zuerst wollte er alles sehen, Ausweis, Visum, Führerschein, Fahrzeugschein.
Nachdem er einige Daten aus dem Fahrzeugschein in ein dickes Buch geschrieben hatte,
war es genau 12 Uhr Mittag....
Das hatte zur Folge das er das Fenster dicht machte, und zusammen mit seiner Kollegin erst mal eine halbe Stunde Pause machte, genüsslich ein Eis lutschte. Einen andren Schalter gabs nicht dagegen. Na egal man hat Zeit...
Danach war es im Grunde genommen auch schon erledigt (nur 1 Stunde alles in allem!) und er wünschte mir noch eine gute Fahrt.
Hier hatte ich auch gleich noch Geld gewechselt und zwar hiess die damalige Währung “Karbowanez”. Nachdem ich das Geld, das wie Spielgeld aussah, bekommen hatte war ich sozusagen
12-facher Millionär! (Ich bekam 12.040.000 Karbowanez für 70 US-Dollar!)

So ging es also schnell weiter auf der M3 Richtung Kiev. Vor Kiev trifft die Strasse dann auf die Hauptstrasse von Cernihiv nach Kiev. Hier befindet man sich nur noch etwa 70 Kilometer östlich von Tschernobyl entfernt. Dass hier vor gut 10 Jahren das Reaktorunglück stattfand merkte man nicht. Man hat sogar das Gefühl das die Menschen die hier wohnten auch nichts wussten. Nunja, die Hauptwolke zog auch nördlich von Tschernobyl Richtung Weiss-Russland, Kiev befindet sich dagegen im Süden. Dieser Umstand dürfte ein Riesenglück gewesen sein für die Millionenstadt!

Nach 80 km hatte ich Kiev, die Hauptstadt der Ukraine , erreicht. Ich fuhr noch quer durch Kiev an den westlichen Stadtrand, da sich hier der Campingplatz “Kiev-Prolisok” befindet.
Schöner Platz mitten im Wald, gross, mit vielen Urlaubern besetzt (!), sanitäre Einrichtungen kaputt.

Am nächsten Tag gings schon weiter Richtung Westen, schon langsam Richtung Heimat. Die nächste grosse Stadt war Zytomyr. Hier überraschte mich eine ca. 80 Jahre alte Frau mit gutem Englisch und Deutsch. Auf meine Nachfrage hin woher sie so gut Deutsch könne, sagte sie, das kommt noch von früher, vom 2. Weltkrieg, als die Deutschen hier waren.
Die Fahrt ging weiter über Rivne nach Dubno. Hier war wieder
freies Campen angesagt, was problemlos möglich ist.
Über Ternopil und L’viv ging es dann langsam rein in die
ukrainischen Karpaten. Tolle Natur, schöne Strassen, relativ gut ausgebaut. Oben an der Turka-Passhöhe gabs schon das nächste freie Campen.

Nachdem ich hier im Wald das Zelt aufgebaut hatte, bemerkte ich einige Arbeiter weiter unten im Wald. Kurz vor dem Sonnenuntergang hatten sie dann aufgehört und ich merkte wie sie die Strasse hochkamen, natürlich bemerkten sie mich hier!

Sie kamen zum nachschauen was ich den hier so mache (Schliesslich sieht man einen Deutschen mit einem Motorrad hier nicht alle Tage!). Sie setzten sich und wir kamen mehr oder weniger ins “Gespräch”. Verstanden hab ich fast nix. Schliess bekamen sie von mir noch ein Souvenir, denn schliesslich wollte ich auch mal schlafen. Immer in der Hoffnung das sie jetzt nicht gleich ihr ganzes Dorf zusammentrommeln und gleich noch mehrere kommen würden.

Gekommen ist aber niemand mehr, und so konnte ich eine sternenklare Nacht in den ukrainischen Karpaten geniessen.

Am nächsten Morgen ging es aus den Karpaten raus in die Senke nach Uzhorod und weiter nach Cop, die Grenze zu Ungarn.....
Die Ausreise aus der Ukraine verlief extrem schnell! Stempel rein, Visa kontrolliert und alles war ok....so fuhr ich über den Grenzfluss an die ungarische Grenze......

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Links

Präsident der Ukraine

Ukraine Homepage

Sehr schöne Seite von Martin Goldbach.
Er hat seine Erfahrungen auf der Ukrainetour in schönen Bildern
und nettem Text zusammengefasst! Sehr lesenswert!

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Russland

Ungarn

Ukraine 1998

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