auf meiner Motorradtour nach Malta
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-> Fahrt zum Zentrum Ätna Nord (Piano Provenzana)
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-> Wanderung auf die Ostseite des Ätna
-> LIVE: Vulkanausbruch auf der Ostseite
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Korsika
-> Bonifacio - Sartène - Cauro
-> Col de Scalella (1193m, Bocca di Scaledda) - Corte
-> Ponte Leccia - Bastia
-> Fähre nach Livorno (Toskana)
Auf der Fähre Ichnusa von
Santa Teresa Gallura (Sardinien)
nach Bonifacio auf Korsika.
Vorbeifahrt am Capo Pertusato im Süden Korsikas.
Auf der Steilküste hinten liegt Bonifacio.
Bonifacio auf der Steilküste im Süden Korsikas.
Eine Möwe begleitet die Fähre nach Korsika.
Kurvige Einfahrt in den Hafen von Bonifacio.
Im Hafen von Bonifacio (Korsika).
Fahrt auf der N196 von
Bonifacio nach Pianottoli-Caldarello
.
Mein Zeltplatz auf dem Campingplatz
Kévano-Plage
bei Pianottoli-Caldarello.
Abendlicher Strand in der Nähe des Campingplatzes.
An der herrlichen Südwestküste Korsikas.
Fahrt auf der N196.
Gebirgslandschaft auf der Fahrt nach Sartène.
Die Berge sind hier ca. 1000m hoch.
In Sartène.
Blick in Richtung Propriano (mein nächstes Ziel).
Blick auf das Dorf Sartène im Südwesten Korsikas.
Ist das nicht ein herrlicher
Sandstrand in Prupià (Propriano)
?
In Propriano (französisch).
In Prupià (korsisch)
Im Bergdorf Olmeto.
Unten sieht man den schönen
Badestrand in Prupià (Propriano).
Auf dem Bocca di Cilaccia (583m)
nördlich von Olmeto.
Blick vom Col de Celaccia nach Norden
auf meine weitere Strecke.
Auf dem Bocca di San Ghjorghju (747m)
südlich von Cauro.
Fahrt von Cauro nach Bastelica auf der D27
im Département Corse-du-Sud.
Auf dem Bocca di Marcujolu (680m).
Fahrt auf den 727m hohen Col de Cricheto bei Bastelica.
Der Col de Cricheto.
Das 780m hoch gelegene Bergdorf Bastelica
im Département Corse-du-Sud.
Die Strecke von Süden her (Bastelica)
auf den Col de Scalella.
Links sieht man die (extrem schlechte) Straße.
Kurz vor dem Col de Scalella (rechts am Bildrand).
Mein Motorrad auf dem Col de Scalella (1193m).
Mein höchster Punkt auf Korsika.
Unten das Passchild mit ein paar Einschusslöchern .
Schöne Aussicht auf dem Col de Scalella.
Hinten Berge bis in eine Höhe von 2389m (U Monti d'Oru).
Sogar ein Gletscher soll dort oben sein (Glacier de Tanedda).
Aussicht auf die gegenüberliegenden hochalpinen Gipfel Korsikas.
Dort hinten verläuft auch ein Teil des Fernwanderweges GR20 (Grande Randonnée 20)
-> Er ist sehr anspruchsvoll und man geht mindestens 15 Tage .
So sieht es ohne Wolken dort aus.
Nahaufnahme vom U Monti d'Oru (2389m).
Fahrt vom Col de Scalella hinab nach Tavera.
Hinten das nächste Ziel: Der Col de Vizzavona (1161m).
Links daneben der U Monti d'Oru.
Blick hinauf auf den
Col de Scalella (Bocca di Scaledda, 1193m).
Auf der Straße N193 hinauf auf den Col de Vizzavona.
Unten im Tal die Straße N193 nach Ajaccio.
Links an den Hängen die Straße zum Col de Scalella.
Auf dem Col de Vizzavona in 1161m Höhe.
Hier verläuft ein Teil des GR20.
Vivario.
Auf der N193 vom Col de Vizzavona nach Corte.
In Corte,
dem Zentrum Korsikas.
Nächtlicher Blick von meinem Campingplatz auf die
(in verschiedenen Farben) beleuchtete Zitadelle von Corte.
-> Zur Webseite
-> Korsika
-> Fernwanderweg GR20 (Grande Randonnée)
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Die Flagge der Insel Korsika
Mein Campingplatz in Corte.
(unter der Zitadelle)
Fahrt von Corte nach Ponte Leccia.
Blick auf Corte (Vallée de Restonica und die Zitadelle)
Die Strecke von Ponte Leccia nach Barchetta.
An der korsischen Nordostküste südlich von Bastia.
Stadtrand von Bastia.
Im Nordosten von Korsika.
Am Mitelmeer in Bastia auf Korsika.
Die Fähre Corsica Shuttle (Corsica Marina Seconda)
im Hafen von Bastia.
Hier im Autodeck der Corsica Shuttle war es extrem heiß.
Es war kaum auszuhalten.
Eine andere Fähre (MOBY) läuft in den Hafen von Bastia ein.
Auf dem heißen Sonnendeck der Corsica Shuttle.
Es hatte geschätzte 35°C.
Zwei große Fähren im Hafen Bastia auf Korsika.
Die Fähre hat gerade abgelegt (13.30 Uhr).
Blick auf Bastia im Nordosten Korsikas.
In 4 Stunden bin ich in Livorno.
Blick zurück auf die korsische Küste bei Bastia.
Vorbeifahrt an der Isola di Capraia (zu Italien).
Frachtschiffe vor der Küste der Toskana bei Livorno.
Vor der toskanischen Küste bei Livorno.
Es bauen sich Gewitterwolken auf,
doch es gab keines.
Hinweise zum Verhalten auf der Fähre
Was macht man z.B. bei -> Mann über Bord?
Mein Ticket für die Fähre Bastia -> Livorno

 

 

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Stationen auf meiner Motorradtour

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Fotos: © Christian Engl

20.-22. Tag (27. - 29. Juni 2008):
(Fähre aus Sardinien ->) Bonifacio - Sartène - Cauro - Bastelica -
Col de Scalella (1193m) - Corte - Bastia
Wetter: sonnig, teils wolkig, sehr heiß

Meine Campingplätze:
27. Juni 2008
Camping Kévano Plage
F-20131 Pianottoli-Caldarello, Korsika, Frankreich

28. Juni 2008
Camping Chez Bartho
Vallée du Tavignano che Baliri, F-20250 Corte, Korsika, Frankreich

 

Der 20. Tag (Freitag, 27. Juni 2008):
(Fähre aus Santa Teresa Gallura, Sardinien ->) Straße von Bonifacio -
Bonifacio - Pianottoli-Caldarello

Straße von Bonifacio (Bocche di Bonifacio) - Bonifacio

Straße von Bonifacio

Capo Pertusato

Bonifacio

Bonifacio

Bonifacio

Möwe

Bonifacio

Einfahrt Hafen

Einfahrt Hafen

Bonifacio

Bonifacio

In ca. einer Stunde fährt man mit der Fähre von Sardinien (Santa Teresa Gallura) hinüber nach Bonifacio (Korsika). Schon nach kurzer Fahrt erblickt man die Südküste Korsikas. Es ist das Capo Pertusato mit einem Leuchtturm. Die Küste besteht hier aus weißlich leuchtenden steilen Felsen. Man nähert sich langsam der Küste und erblickt dann das Ziel der Fähre.
Bonifacio thront auf der Steilküste über dem Meer. Einige der Häuser stehen praktisch am Abgrund.
Ein Sprung aus dem Fenster und man landet unten im Meer .
Man fährt links vorbei an Bonifacio und fährt auf das Land zu. Es folgt eine
fjordähnliche Einfahrt in den Hafen von Bonifacio. Vorbei an steilen Felsen fuhr meine Fähre mit großer Geschwindigkeit die folgende Rechtskurve und legte fast in voller Fahrt an der kleinen Kaimauer an. Ich legte noch nie so schnell mit einer Fähre an wie mit dieser .
Im Hafen von Bonifacio sah ich dann auch einige
teure Luxusjachten liegen. Und es herrschte reger Freitagsnachmittagsverkehr.
Das
Wochenende steht bevor und das Wetter könnte nicht besser sein.

N196

Camping Kévano Plage

Pianottoli-Caldarello

Camping Kévano Plage

Es war kurz nach 18.00 Uhr als ich in Korsika ankam. Ich kaufte auch noch schnell was ein, bevor ich zu meinem nächsten Campingplatz weiterfuhr. Auf der N196 fuhr ich in Richtung Sartène (Nordwesten). Auf der schönen Küstenstraße kann man schön dahingleiten. In Pianottoli-Caldarello zweigt dann die Straße zum Campingplatz Kévano-Plage nach links in Richtung Küste ab.
An der Rezeption wurde ich gleich freundlich empfangen und mir gesagt ich solle mir einen schönen Platz aussuchen. Der Campingplatz hat die Besonderheit, das für Zelter die Plätze sozusagen im
Wald oder Buschwerk liegen, durchsetzt mit riesigen Felsen. Richtig kuschelig hier.
Am Abend ging ich dann noch zu Fuß hinab zum Meer und genoss das erfrischende Meer im Süden Korsikas.

Der 21. Tag (Samstag, 28. Juni 2008):
Pianottoli-Caldarello - Südwestküste - Sartène - Propriano - Olmeto -
Col de Celaccia (583m) - Col St. Georges (747m) - Cauro -
Col de Scalella (1193m) - Col de Vizzavona (1161m) - Corte

Fahrt entlang der Südwestküste auf der N196 nach Olmeto

Südwestküste

Südwestküste

N196 (Fluss Ortolo)

Sartène

Sartène

Strand bei Propriano

Propriano (Prupià)

Propriano (Prupià)

Olmeto

Heute morgen auf dem Campingplatz Kévano-Plage:
Ich gehe den Waldweg hinab zu den Sanitäreinrichtungen. Eine Erfrischung am Morgen tut gut. Ich gehe wieder hinauf zu meinem Zelt und fange an es gemütlich abzubauen für die nächste Etappe. Doch wo ist nur meine Armbanduhr?
Ich hatte sie doch eben noch dabei, als ich unten war! Also schnell wieder runter gehen.
Aber sie war trotz intensiver Suche nicht mehr da....
Ich fragte noch ein paar andere Gäste, doch niemand hat sie gesehen.
Nun werde ich wohl ohne meine Uhr weiterfahren müssen....
Die letzte Hoffnung war nun die Rezeption, vielleicht hat sie ja jemand abgegeben.
Als ich unten an der Rezeption ankam, war die Besitzerin gerade im Laden. Ich sagte, dass ich abreisen wolle, und wunderte mich etwas, das
die Frau ZWEI Armbanduhren am Handgelenk hatte...
Ich deutete auf mein Handgelenk und setzte meinen fragenden Blick auf. Sie deutete auf ihre ZWEI Armbanduhren.
Und siehe da. Sie hatte auch meine Uhr am Handgelenk.
Ein Gast hat sie oben bei den Duschen gefunden und bei ihr abgegeben!
Also geht es nun doch
MIT Armbanduhr weiter .

Ich fuhr wieder hinauf nach Pianottoli-Caldarello und bog auf die N196 in Richtung Sartène ab. Es folgte eine herrliche Fahrt mit dem Motorrad entlang der schönen, leicht bergigen Südwestküste Korsikas. Später fährt man etwas in das Landesinnere und schon steigen die Berge auf über 1000m Höhe an. Ich durchquerte das schöne Tal und auf kurviger Bergstraße fuhr ich hinauf in das kleine Städtchen Sartène.
Man hat hier oben eine schöne Aussicht. Dann ging es weiter nach
Propriano (Prupià). Dieser schöne Küstenort liegt an einer kleinen Bucht am Meer. Und hat einen herrlichen Sandstrand . Hier würde man doch am liebsten gleich ins Wasser springen.
Doch ich fuhr weiter und jetzt geht es wieder bergauf in das Dorf
Olmeto an einem Berghang hoch über Propriano.

Von Olmeto auf der N196 über zwei Gebirgspässe nach Cauro
und weiter nach Bastelica (780m)

Col de Celaccia
(583m)

Straße D27

Richtung Bastelica

N196 nach Cauro

Pferde auf der D27

Col de Cricheto
(727m)

Col St. Georges
(747m)

Richtung Bastelica

Bastelica

Col St. Georges
(747m)

Col de Mercujo

Bastelica

Hinter Olmeto beginnt dann eine recht kurvenreiche Bergstraße. Es folgt gleich die Auffahrt auf den
Celaccia-Pass
(Col de Celaccia oder auf korsisch: Bocca di Cilaccia). Er hat eine Höhe von 583m. Es folgt eine schöne Strecke nach Casalabriva und Grosseto-Prugna. Dann folgt die Auffahrt auf den 747m hohen Pass Col St. Georges. Es geht weiter nordwärts über den Bocca di Missoju (ca. 650m). Schön langsam endet jetzt die herrliche Bergstraße und man fährt hinab ins Tal nach Cauro auf ca. 360m Höhe.
Wenn man hier in Cauro weiter der N196 folgen würde (nach Westen), kommt man zuerst zum Internationalen Flughafen Ajaccio-Campo Dell’Oro direkt am Meer und in weiterer Folge nach
Ajaccio im Westen Korsikas.
Ich bog aber nach rechts in Cauro ab auf die
D27 in Richtung Bastelica.
Auf der kleinen
engen und kurvenreichen D27 kommt hinter Cauro bald der erste Pass (Bocca di Sant’Albertu, 540m). Dann geht es über das Col de Mercujo. Der nächste Pass auf der waldreichen herrlichen Strecke vorbei an den  hochalpin wirkenden Gipfeln ist der 727m hohe Col de Cricheto.
Die Berge der näheren Umgebung haben eine maximale Höhe von 1600m.
Es folgt die kurze Fahrt hinüber zum
Col de Menta. Und jetzt ist es nur noch ein Katzensprung in das Bergdorf Bastelica auf 780 Metern Seehöhe. Es liegt verschlafen in einem schönen Gebirgstal. Um in das nördlich davon gelegene Tal zu kommen, folgt jetzt die Fahrt über den 1193m hohen Col de Scalella.

Fahrt von Bastelica über den Pass
Col de Scalella (1193m, Bocca di Scaledda) nach Tavera

Auffahrt zum Pass

Auffahrt zum Pass

Col de Scalella
Bocca di Scaledda

Col de Scalella
Bocca di Scaledda

Col de Scalella
Bocca di Scaledda

Das Panorama

U Monti d’Oru
(2389m)

Abfahrt

Abfahrt

In Bastelica die richtige Straße zu finden ist gar nicht so leicht. Es ist recht verwinkelt und Schilder sind spärlich. Nach einigem Suchen fand ich doch noch die richtige Straße auf den Col de Scalella. Und die folgende Fahrt hinauf auf meinen höchsten Punkt auf Korsika hat es in sich! Es geht gleich hinter Bastelica los mit vielen und tiefen Schlaglöchern. Man sollte auf jeden Fall nicht zu schnell fahren. Es gibt bis hinauf zur Passhöhe immer wieder extrem schlechte Stellen, teilweise ganz ohne Belag und mit sehr tiefen Löchern, dazu auch unübersichtliche Kurven. Aber man wird auf der Strecke fast ganz alleine fahren .
Die Straße führt anfangs längere Zeit durch Wald, erst recht weit oben wird die Aussicht auf die Berge immer besser. (Außer den groben Schlaglöchern, die bleiben grob...)
Oben auf der
Passhöhe Col de Scalella (korsisch: Bocca di Scaledda) in 1193 Meter Höhe öffnet sich dann der Blick nach Norden. Dort auf der anderen Seite des Tales erheben sich hochalpine Berge.
Der höchste davon ist der
U Monti d’Oru mit 2389 Meter Höhe. Rechts darunter liegt übrigens der Col de Vizzavona (1161m, mein nächster Pass).

Der Fernwanderweg GR20 (Grande Randonnée 20)
Dort drüben verläuft übrigens der berühmte GR20 (Grande Randonnée 20).
Dieser Fernwanderweg hat eine Länge von 170km und führt von Calenzana (im Nordwesten) nach Conca (im Südosten) quer durch das korsische Hochgebirge. Er liegt über weite Strecken über 1500 Meter Höhe. Man geht mindestens 15 Tage für die kompletten “Wanderweg”. Es sind einige Kletterstellen zu überwinden, die nichts für schwache Nerven sind! Es können auch Teilstücke vom GR20 begangen werden.

Nach einer längeren Rast auf dem Col de Scalella ging es weiter nordwärts hinab nach Tavera. Dieser Teilabschnitt ist besser zu befahren als der südliche. Es folgt bald eine Weggabelung:
Hier sollte man besser der
linken Straße folgen (D127). Die rechte Straße kann man meines Wissens aber auch befahren. Es geht weiter hinab nach Tavera (550m). Kurz hinter Tavera trifft man auf die Hauptstraße N193
Ajaccio - Corte - Bastia.

Von Tavera über den Col de Vizzavona (1161m, Bocca di Vizzavona)
in das Zentrum Korsikas nach Corte

Auffahrt
Col de Vizzavona

Col de Vizzavona

Vivario

Corte

Zitadelle Corte

Hinter Tavera bog ich nach rechts auf die N193 in Richtung Col de Vizzavona - Corte ab. Hinten dem nächsten Ort Bocognano kam ich zu einen schlimm aussehenden Unfall auf der Straße. Dazu muss man wissen, dass auf der N193 links und rechts ein recht tiefer Graben ist. Er ist ca. 30 cm breit und 30 cm tief und betoniert. Er soll das Wasser neben der Straße ableiten.
In einer Kurve lief mir plötzlich
ein wild winkender Mann entgegen. Ich wusste ja nicht was er wollte, fuhr aber einfach mal etwas langsamer. Und dann sah ich den Grund:
Hinter Kurve
lag ein Auto neben der Straße auf den Dach! Menschen sah ich keine, die zu dem Auto gehören würden. Es waren auch noch keine Autos da außer dem von dem Mann. Ich fuhr zurück und schaute nach ob ich helfen könnte. Plötzlich kroch ein älterer Mann aus dem umgestürzten Auto heraus. Der andere fragte ihn ob alles mit ihm in Ordnung wäre. Was dieser wohl bejahte. Ich verstand ja schließlich nichts, hörte nur ein “Oui” (Ja). Schließlich stand er ohne Verletzung neben seinem auf dem Dach liegenden Auto und war sichtlich etwas verwirrt.
Er scheint wohl etwas von der Straße abgekommen zu sein und diese breiten und tiefen Gräben taten daraufhin ihr Werk und kippten das Auto um 180° auf das Dach....
Aber es ist wenigstens nichts weiter passiert.
So fuhr ich weiter
hinauf zum Col de Vizzavona. Auf der Strecke hat man einen schönen Blick hinab in das Tal durch das die N193 verläuft. Oben auf dem Col de Vizzavona (oder im Ort Vizzavona) verläuft der GR20. Hier ist ca. die Mitte des Fernwanderweges. Dann ging es hinab nach Vizzavona. Hier befindet sich der höchstgelegene Bahnhof der Korsischen Eisenbahn in 906m Höhe. Das Bahnhofsgebäude kann auch als Notquartier für Wanderer des GR20 dienen. Über Vivario ging es dann in die Ebene hinab nach Corte (korsisch: Corti). Es liegt in einer schönen Hochebene auf 600m Höhe im Zentrum von Korsika (Centru di Corsica).
Unter der
Zitadelle von Corte schlug ich mein Zelt für die Nacht auf. Aber man sollte, wenn es dunkel geworden ist, auf jeden Fall noch mal hinaussehen zur Zitadelle. Sie wird abwechselnd in rot, grün und blau in der Nacht beleuchtet.

Der 22. Tag (Sonntag, 29. Juni 2008):
Corte - (N193) - Ponte Leccia - Bastia
(-> Fähre nach Livorno, Toskana, Italien)

Fahrt von Corte auf der N193 nach Bastia zum Fährhafen

Campingplatz Corte

Corte
Vallée de Restonica

Corte - Zitadelle
Vallée de Restonica

Auf der N193

Bei Bastia

Bastia

Bastia

Am heutigen Sonntag war wieder ein sehr heißer Tag. Ich startete in Corte am Campingplatz unterhalb der Zitadelle. Ich fuhr durch die Stadt nach Norden auf die N193. Von Norden her hat man nochmals einen herrlichen Blick auf die Stadt mit seiner Zitadelle. Dahinter kann man in ein Tal sehen (Vallée de Restonica) und auf hohe, schneebedeckte Berggipfel. Hier erheben sich die Berge bis auf 2622m (Monte Rotondo). Nordwärts auf der N193 kommt man bald in den Ort Ponte Leccia. Hier könnte man jetzt auch in das Ascotal abbiegen, das bis nach Haut-Asco in 1450m Höhe hinaufführt. Ich bin leider nicht dorthin gefahren. Ich blieb stattdessen auf der N193 in Richtung Osten. Die Strecke führt durch ein immer breiter werdendes Tal. Bei Casamozza erreicht man schließlich die Ebene, welche hinaus ans Meer führt.
In Casamozza geht es dann nordwärts auf der N193 entlang des ziemlich
dicht besiedelten Küstenstreifens entlang. Es sind jetzt noch ca. 20 Kilometer bis Bastia. Kurz vor Bastia fährt man auf der Schnellstraße in die Stadt im Nordosten Korsikas hinein.
Hier fuhr ich gleich
zum Fährhafen um zu sehen, welche Fähren wohin fahren.

Die Fähre Corsica Marina Seconda (Corsica Ferries) von Bastia (Korsika)
nach Livorno in der Toskana (Italien). Fahrtzeit: 4 Stunden

Hafen Bastia

Hafen Bastia

Hafen Bastia

Corsica Shuttle

Corsica Shuttle

Corsica Shuttle
Bastia

Hafen Bastia

Bastia (Korsika)

Korsika

Korsika

Isola di Capraia

Vor Livorno

Vor Livorno

Hinweise
Fähre Bastia-Livorno

Ticket
Fähre Bastia-Livorno

Im Hafen von Bastia angekommen schaute ich erst mal, wann eine Fähre nach Nizza fährt. Denn eigentlich wollte ich dort hinüber und dann nach Monaco fahren. Doch die nächste Fähre wäre erst am nächsten Tag am Morgen gefahren. So lange wollte ich jetzt nicht mehr warten .
Deshalb entschied ich mich um 13.30 Uhr am heutigen Tag wieder
hinüber in die Toskana zu fahren. So musste ich nur zwei Stunden warten. Ich schaute mir jetzt noch kurz ein wenig die Umgebung von Bastia an, bevor ich wieder in den Hafen fuhr. Und dort lag jetzt auch schon die Fähre vor Anker.
Eine recht große Fähre in gelb und weiß. Es war die
Corsica Marina Seconda (Corsica Shuttle) der Corsica Ferries.
Vor der großen Heckklappe standen schon
viele Motorräder aus aller Herren Länder und warteten darauf, in das Autodeck zu fahren. Es war jetzt schon sehr heiß VOR der Fähre um die Mittagszeit.
Als es soweit war ging alles ganz schnell. Und auf dem Autodeck hätte man
fast einen Hitzschlag bekommen können.
Dort war es noch wesentlich heißer also vor der Fähre. Brutal, wie heiß es dort drinnen war.
Es schoß jedem der Schweiß aus den Poren. Ich war schon recht froh, endlich das Motorrad befestigt zu haben und nach oben gehen zu können . Puh, geschafft.
Nach einiger Zeit legte die Fähre ab und ich verließ die
französische Insel Korsika in Richtung Livorno in der Toskana. Nach ca. 90 Minuten passiert man die Insel Capraia (Isola di Capraia). Sie gehört schon zum Toskanischen Archipel und somit zu Italien.
Auf der Überfahrt war es übrigens extrem heiß und die Sonne knallte erbarmungslos auf das Sonnendeck.
Sämtliche Schattenplätze waren voll belegt.
Man erkannte dann später, das wir in Landnähe kamen. Es bauten sich
über Italien gewitterähnliche Wolkentürme auf (sog. Cumulonimbus-Wolken). Gewundert hätte es mich ja nicht, wenn es bald ein heftiges Gewitter gegeben hätte. Doch es kam auf meiner weiteren Fahrt nach Pisa gar kein Regen, es wurde sogar wieder wolkenlos.
Hier geht es weiter auf meiner Reise .

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Meine Motorradroute auf der Rückfahrt durch
Korsika (Frankreich):
Der 20. Tag (Freitag, 27. Juni 2008) bis
zum 22. Tag (Sonntag, 29. Juni 2008):


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Sardinien (Nord)

Toskana (Rückfahrt)

Ansichtskarten

Letzte Aktualisierung der Seite am :
Friday, 11. September 2015
 

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