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Übersicht meiner Bergtouren und Bergwanderungen
zu meiner Bergtour auf die Trifthütte
Trennlinie

auf der Trifthütte
in den Urner Alpen.
Trifthütte
2520m

Fotos: © Christian Engl

Trifthütte, 2520m
Triftbrücke, 170m lang
Urner Alpen (Berner Oberland)
11. August 2011

Wetter:
sonnig, recht warm

auf der Trifthängebrücke
in den Urner Alpen.
Triftbrücke
Länge: 170m

Umgebung Tierberglihütte - Trifthütte
Das Höhenprofil der Bergtour
Nachgezeichneter Ausschnitt aus
KOMPASS Wanderkarte 108
Gotthard / S. Gottardo
Grimsel-Susten-Oberalp

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BT-CH-2011-Trifthütte auf einer größeren Karte anzeigen 

Start

Bergstation Triftbahn - Underi Trift, 1357m

Ziel

Trifthütte, 2520m (Urner Alpen)

Charakter

Von der Bergstation bis zur Triftbrücke guter Wanderweg.
Ab der Triftbrücke alpine Route, Schwierigkeitsgrad T4, weiss-blau-weiss markiert, Trittsicherheit nötig, kurze leichte Kletterstellen, zwei Leitern

Höhenunterschiede

Underi Trift (Bergstation Triftbahn) - Triftbrücke: 363m
Triftbrücke - Trifthütte: 800m
Gesamt: 1163m

Gehzeiten (Aufstieg)

Underi Trift (Bergstation Triftbahn) - Triftbrücke: 1½ h
Triftbrücke - Trifthütte: 3 h
Gesamt: 4½ h

Wegbeschreibung
Der Steig ist ab der Triftbrücke teils mit Ketten gesichert.
Zwei Leitern.
Trittsicherheit erforderlich!

Auffahrt mit der Triftbahn (Werkbahn der Kraftwerke Oberhasli AG) hinauf bis Underi Trift, 1357m. (Achtung: Sehr kleine Kabinen! Deshalb sind längere Wartezeiten unvermeidbar!)
Nun kurz etwas absteigen zum Triftwasser und auf der anderen Seite Aufstieg nach links (Südosten) in Richtung Bosslis Stein, 1625m. Hier an der Weggabelung nach links gehen (direkter Weg zur Hängebrücke).
Variante: Wenn man rechts geht kommt man zur Windegghütte, 1887m, und kann von dort dann zur Hängebrücke absteigen).
Nun (auf dem linken Weg) hoch oberhalb des Triftwassers direkt zur Triftbrücke.
Nun über die 170m lange Trifthängebrücke auf die andere Seite hinüber.
Ab hier beginnt die Alpine Route zur Trifthütte. Kurz hinter der Hängebrücke kommt man an zwei Leitern, die steil hinab führen. Nun immer auf der linken Talseite weiter. Zeitweise wird der Steig recht steil und mühsam. Es geht weiter am abschüssigen Hang, absturzgefährdete Stellen sind mit Ketten gesichert.
Unterhalb der Hütte führt der ehemalige Weg links ab. Heutzutage geht man hier geradeaus weiter in das Tal hinein. Kurze Zeit später folgt eine scharfe Linkskurve und man steigt über leichte Felsen und auf einem Grat hinauf zur sichtbaren Trifthütte.

Abstieg: wie Aufstieg.

Huettengrafik
Trifthütte, 2520m
Tel. Hütte: +41-(0)-339751228
Bewirtet von (ca.): Anfang Juli - Ende September durchgehend
Während der Skitourensaison Mitte März - Ende Mai
Betten: 0  - Matratzenlager: 59 -  Notlager: 0
www.trifthuette.ch

SAC Sektion Bern
www.sac-bern.ch

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Ein paar Bilder während der Bergtour.
(Für eine größere Version auf das Bild klicken)

Fahrt mit der Triftbahn zur Underi Trift (1357m) und weiter
über Bosslis Stein zur Triftbrücke (1720m)

Talstation Triftbahn
Gadmertal
Talstation der kleinen
Werkbahn der Kraftwerke Oberhasli AG (1020m)

Bedingt durch die kleinen Kabinen (8 Personen)
sind längere Wartezeiten möglich!!.

Underi Trift
Unten sieht man die Bergstation.
Auf dem Weg zu Bosslis Stein (1625m).

Talstation Triftbahn
Die Kabine

Bedingt durch die kleinen Kabinen
(8 Personen)
sind längere Wartezeiten möglich!!.

Bosslis Stein
(1625m)
Hier nahm ich den
direkten Weg (2) zur Triftbrücke.

Fahrt über
der Triftschlucht
Tief unten in der Schlucht
fließt das Triftwasser.

Bosslis Stein
(1625m)
Die Wege zur Windegghütte (1887m).

Underi Trift (1357m)
Wegweiser an der Bergstation der Triftbahn.

Triftwasser
Unten sieht man das Triftwasser.
(Abfluss des Triftgletschers)

Persönliches Fazit:

Meine heutige Wanderung ins Triftgebiet begann um kurz vor 8.00 Uhr mit der schönen Fahrt mit der Triftbahn. Man fährt über der engen Triftschlucht in ca. 12 Minuten hinauf nach Underi Trift, 1357m. Dort endet die kleine Werksbahn der Kraftwerke Oberhasli AG.
Hinweise zur Triftbahn:
Da die Kabinen sehr klein sind (8 Personen), kann es zu längeren Wartezeiten kommen! Speziell an schönen Wochenenden muss man schon einmal mit zwei Stunden Wartezeit rechnen! Auch bei der Talfahrt.
Bitte planen Sie das bei Ihrer Zeitplanung mit ein!
Man bekommt vor der Bergfahrt eine Zeitkarte, wann man beabsichtigt, wieder zurück ins Tal zu fahren.

Von der Bergstation geht es nun zuerst einmal hinab zum Triftwasser, das man auf einer kleinen Brücke überquert. Dahinter steigt der Weg steil an und biegt kurz darauf nach Südosten ab. Nach ca. einer Stunde
erreicht man den
Bosslis Stein (1625m). Hier ist man sozusagen am Verkehrsknoten im Triftgebiet. Hier laufen alle Wege zusammen. Ich wanderte hier links weiter auf dem direkten Weg zur Triftbrücke.
Wer den
steilen Aufstieg zur Windegghütte (1887m) gehen will, biegt hier nach rechts ab.
Auf dem linken Weg geht es nun flacher weiter. Linkerhand tief unten im schluchtartigen Tal
schlängelt sich das Triftwasser ins Tal.
So geht man nun weiter taleinwärts bis man irgendwann die Attraktion des Triftgebietes sieht.
Man erblickt die
170m lange schwindelerregende Hängebrücke hoch über dem Triftwasser.
Doch man muss schon noch ein paar Minuten gehen bis man sie erreicht.

Trennlinie

Die Triftbrücke von 2009
Eine der höchsten und längsten Fussgängerhängebrücken der Alpen
Länge: 170m
Höhe über dem Triftwasser: 100m

Triftbrücke 2004
Informationen der alten Brücke von 2004.
Sie musste wegen zu starken
Schwingungen bei Föhnstürmen
abgebaut werden.

Triftbrücke 2009
Daten der neuen Brücke von 2009.

Blick von der Westseite.
Man sieht die Abspannungen welche für Stabilität sorgen.
Blick von der Westseite.
Die Holzbretter werden auf der Unterseite
von vier dicken Stahlseilen getragen.
Die Hängebrücke von unten.
Auf der schwindelerregenden Hängebrücke.
Zumindest bei manchen Menschen
wird sie Schwindelgefühle auslösen.
100 Meter über dem Triftsee.

Triftwasser
100 Meter über dem Triftwasser.

Triftsee
Triftgletscher
Sehr schnell schmelzender Gletscher.
Er reichte vor kurzer Zeit noch bis in den See.

Ostseite
Geschafft....
Am Schluss wird es übrigens recht steil.

Ostseite
Hier sieht es aus wie
auf einer Skiflugschanze!?

Windegghütte (1887m)
Die Windegghütte
oberhalb der Triftbrücke.

Triftsee
Triftgletscher
Über dem Triftgletscher sieht
man das Triftstöckli (3035m).

Triftgletscher
Der leider in letzter
Zeit stark zurückgegangene Gletscher.

Die neue Triftbrücke von 2009 hat sich inzwischen zu einer Touristenattraktion entwickelt. Sie ist nicht mehr nur eine Brücke die einen Fluss überquert. Das ist auch kein Wunder, ist sie doch eine der höchsten und längsten Fussgängerhängebrücken im gesamten Alpenraum.
Sie hatte die
alte Hängebrücke von 2004 ersetzt, nach dem diese abgebaut werden musste. Bei dieser Brücke hatte sich herausgestellt, das sie bei starkem Windstürmen zu sehr ins schwanken geriet. Im Grunde genommen auch kein Wunder, wirken doch die steilen Felsen und die enge Schlucht wie ein Windkanal. Dort kommt ein Windsturm so richtig in Fahrt. Dabei hatte es auch Schäden an der Brücke gegeben. Auch befand sich der Zustieg zur alten Brücke ein Stück tiefer. Sie war gedacht für Bergsteiger, die bei dem Zustieg keine Probleme haben. Doch nachdem die Triftbahn (Werksbahn der Kraftwerke Oberhasli AG) für den öffentlichen Betrieb freigegeben wurde, kamen natürlich immer mehr Menschen, denen auch schon der Zustieg zur alten Hängebrücke Probleme bereitete. So entschied man letztendlich, die Brücke abzubauen und eine neue (die heutige) an ihrer Stelle zu bauen.

Trennlinie

Die neue Triftbrücke von 2009
Videos des Schweizer Fernsehens SF

Drei sehr informative Videos über die Triftbrücke des Schweizer Fernsehen.
Aber Sie müssen schon genau aufpassen, um alles zu verstehen,
denn es wird natürlich
schweizerdeutsch gesprochen!

 

 

 

Trennlinie

Von der Triftbrücke
 auf dem Hüttenweg zur Trifthütte (2520m, alpine Route, T4)

Hinweis Hüttenweg
zur Trifthütte
Hinweis zur Begehung
des Weges zur Trifthütte.

Triftbrücke
Blick zur Trifthängebrücke.

Hüttenweg Trifthütte
Wegverlauf am abschüssigen Berghang.
Links unten der Triftsee.

Weg zur Trifthütte
Hier ist der Weg
zur Trifthütte eingezeichnet
.

Triftgletscher
In der Mitte das Triftstöckli (3035m).
Links auf dem grünen Hang verläuft der Weg.

Triftsee
Links das Windegghorn (2766m).

Leiter
Kurz hinter der Triftbrücke
muss man über die Leiter absteigen.
Es folgt gleich noch eine zweite Leiter.

Windegghorn (2766m)
Unten sieht man den Triftsee.

Trifthütte (2520m)
Man sieht schon die Trifthütte.
Rechts oben die Tierberge.

Zwei Leitern
Die zwei Leitern kurz
nach der Triftbrücke
.

Hüttenweg Trifthütte
....mit Ketten gesichert.
Rechts das Triftstöckli (3035m).

Trifthütte (2520m)
Sie liegt oberhalb des
Triftgletschers
in herrlicher Lage.

Nachdem man auf der westlichen Seite der Triftbrücke ankommt muss man zuerst einmal die kühne Konstruktion der Brücke bestaunen. Immerhin ist die andere Seite 170 Meter entfernt und 100 Meter weiter unten fließt das Triftwasser.
Ich sah Menschen, die richtig Mut brauchten um auf die Brücke zu gehen!
Für manche eine echte Herausforderung!
Aber sie hat unter den Holzplanken immerhin vier dicke Stahlseile, welche die Brücke trägt. Das sollte auch ängstliche Naturen den Mut geben, dort hinüber zu gehen.
Natürlich wackelt sie etwas wenn man hinübergeht. Je weiter man auf die östliche Seite kommt um so steiler schwingt sich die Hängebrücke hinauf auf die Felsen. Dort findet man auch ein Brückenbuch, in das man sich eintragen kann.
Nun geht es aber
weiter zur Trifthütte. Die Hinweistafel zeigt noch drei Gehstunden an zur Hütte.
Gleich nach der Triftbrücke folgt eine
steile Leiter, die über die Felsen nach unten leitet.
Kurz darauf folgt schon
die nächste Leiter (die letzte). Nun wandert man auf den Steinen auf dem linken Berghang weiter. Teils müssen kleinere Bäche überquert werden.
Danach wird es ziemlich steil. Es muss der grüne Hang erklommen werden. In Kehren geht es steil bergauf, teilweise durch dichte Büsche.
Oben wird es wieder etwas flacher und ein grösseres Kar mit einem Bach muss umgangen werden.
Danach wird es wieder steiler und über Felsen erreicht man einen recht abschüssigen Hang.
Ab hier geht es nun meist geradeaus in das Tal hinein. Der Weg ist des öfteren
mit Ketten abgesichert.
Rechts unten kann man den schönen
Triftgletscher bewundern, der in letzter Zeit leider recht stark geschmolzen ist. Vor wenigen Jahren lag seine Zunge noch im See. Heute ist sie doch schon viele Meter weiter taleinwärts am Ende.
Man erreicht eine Weggabelung.
Früher führte der Weg hier nach links direkt (sehr steil) hinauf zur Trifthütte.
Ob dieser Weg noch begangen werden kann, weiss ich leider nicht.
Heute geht man noch weiter taleinwärts in mäßiger Steigung. Wenn man hier nach links hinauf sieht kann man schon die Trifthütte sehen.
Kurz darauf
zweigt der Weg scharf nach links und über einige Felsplatten erreicht man einen kleinen Grat, der den Wanderer hinauf zur Trifthütte (2520m) leitet.

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Trifthütte (2520m): Das Panorama

Trifthütte (2520m)
Blickrichtung Nordosten

Triftgletscher
Blickrichtung Südwesten
auf den Triftgletscher

Steinhüshorn
(3121m)
In der Mitte
das Steinhüshorn (3121m).

Diechterhorn
(3389m)
In der Mitte das Diechterhorn - Tieralplistock (3383m).
Links die Undri Triftlimi (3081m).

Wysse Nollen
(3398m)
Links der Wysse Nollen.
Rechts die Undri Triftlimi (3081m).

Das Panorama an der Trifthütte beschränkt sich vor allem auf die nähere Umgebung der Hütte. Weiter kann man nicht sehen, da die Hütte dazu zu niedrig liegt und die umgebenden Berge zu hoch sind.
So hat man vor allem eine schöne Sicht auf den im oberen Teil recht flachen
Triftgletscher (Triftchessel).
Rechts sieht man das
Diechterhorn (3389m) und links den Wysse Nollen (3398m). In der Mitte die Undri Triftlimi (3081m, Übergang zum Rhonegletscher).

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Video von der
Trifthütte (Urner Alpen)

 

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Tuesday, 08. September 2015
 

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