Cliffs of Teelin Von Donegal führt ein Strässchen westlich nach Glencolombkille. Hin und zurück sind das 80 lohnende Kilometer zu den Cliffs of Teelin. Man kommt durch das Fischerdorf Killybegs und
- vorbei am schönen Badestrand der Fintragh-Bucht - zu den gewaltigen Klippen von Slieve League, die bis zu 600 m steil ins Meer abfallen (was weit gewaltiger ist als die viel berühmteren Cliffs of Moher bei Ennistymon) Man kommt hin,
indem man von Carrick eine schmale Strasse drei Kilometer weit südwärts nach Teelin nimmt. Dort gibt es einen Fusspfad, der sich am Klippenrand entlangschlängelt. (Auf ihm ist man bei starkem Wind aber nur sicher, wenn man auf allen vieren
kriecht). Empfehlenswert ist es, sich in Teelin einem erfahrenen Bootsmann anzuvertrauen und die Felswände vom Meer aus zu betrachten.
Am Kinvarra Campingplatz
In der Nacht
Am Morgen
* Reisebericht (4.8.1995) * Und in dieser Nacht geschah dann merkwürdiges: So um 3.00 Uhr in der Nacht wurde ich plötzlich wach. Ich bemerkte merkwürdige Geräusche ausserhalb des Zeltes, und auch ein Flackern eines Feuers draussen. Zuerst
dachte ich mir, wird wohl jemand eine Feier machen, mit Lagerfeuer und so. Schliesslich war das Wetter ja gut, aber um 3.00 Uhr in der Nacht? Ich wollte dann wieder einschlafen, doch wurde das Feuer immer lauter, auch wurde draussen
schon ziemlich heftig diskutiert! Irgendwann kamen dann auch noch Geräusche von kleineren Explosionen dazu... Im Halbschlaf entschloss ich mich dazu, jetzt doch mal rauszuschauen. Ich musste mit Entsetzten feststellen, dass direkt vor
meinem Zelt (ca. 10 Meter entfernt) gerade ein Campingwagen ausbrennt! Neben mir befanden sich auch noch ein Zelt (war nur ca. 5 Meter vom brennenden wagen entfernt!) aus dem auch gerade zwei Leute rauskrochen. Sie erschraken
fürchterlich, da sie genau in der “Flugschneise” der glühenden Asche ihr Zelt hatten! Fast schon ein Wunder dass ihr Zelt noch nicht brannte.. Sie waren noch halbnackt, doch sie hatten nur noch ihr Zelt im Blick. Sie bauten es nicht
mehr ab, sondern sie rissen es förmlich ab! Noch halb zusammengebaut hatten sie es aus der Befestigung gerissen und in ihrem Auto verstaut. Ich hatte Glück und konnte es so lassen wie es stand. Es gab immer wieder heftigere Explosionen von
Gasflaschen, danach flogen gleich brennende Teile über den Platz! Irgendwann kam auch die Platzchefin und konnte auch nur noch zuschauen. Sie wusste jedoch, dass sich niemand in dem Wagen befand. So ging noch alles glimpflich ab!
Nachdem ich danach noch ein paar Stunden weiterschlief, ging die Reise weiter vorbei an Galway nach Sligo und Donegal, ganz im Nordwesten Irlands, direkt an Nord-Irland grenzend. Hier machte ich einen Abstecher hinauf nach Teelin zu den
*Cliffs of Teelin*, steile Felswände fast 600 m hoch aus dem Meer ragend. Und wieder mit tollem Blick übers Meer. Den Weg an den Klippen hatte ich dagegen nicht gefunden! So fuhr ich wieder zurück nach Donegal und weiter nach Strabane
zur ziemlich stark befestigten Grenze nach Nord-Irland.