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Übersicht meiner Bergtouren und Bergwanderungen
zu meiner Grattour über den Goldzechkopf
auf den Hocharn
Trennlinie

zu meiner Bergtour über den Goldzechkopf.
Goldzechkopf
3042m

Umgebung Kolm-Saigurn
Das Höhenprofil der Bergtour
Nachgezeichneter Ausschnitt aus KOMPASS Wanderkarte 40
Gasteiner Tal - Goldberggruppe

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Fotos: © Christian Engl

Goldzechkopf, 3042m
Hocharn (Hochnarr), 3254m
(Höchster Berg der Goldberggruppe)
Goldberggruppe (Salzburg, Kärnten)
13. Juli 2009

Wetter:
heiter bis wolkig

zu meiner Bergtour auf den Hocharn (Hochnarr).
Hocharn
3254m

 

Hier können Sie
meine Bergtour als PDF-Datei
herunterladen und auf Ihrer Wanderung mitnehmen.


BT-SBG-2009-Hoher Sonnblick-Hocharn auf einer größeren Karte anzeigen 

Start

Zittelhaus auf dem Hohen Sonnblick, 3106m

Ziel

Hocharn, 3254m (Goldberggruppe)

Charakter

Bergtour die oft auf einem Grat verläuft. Teilweise ist leichte Kletterei nötig
(Schwierigkeitsstufe I - II, vor allem am Goldzechkopf Südostgrat, der Nordgrat ist etwas leichter).
Ab der nördlichen Goldzechscharte zum Hocharn relativ einfacher Gratverlauf.
Der Erfurter Weg (ab Schild an der nördl. Goldzechscharte) ist bei Schnee sehr schwer zu finden!! Er wird nur recht selten begangen.

Höhenunterschied

ca. 580m (insgesamt mit den Gegenaufstiegen)

Gehzeiten

Hoher Sonnblick - Goldzechkopf: 1 - 1 ½ h
Goldzechkopf - Hocharn: 2 ½ - 3 h
Hocharn - Kolm-Saigurn: 3 - 4 h (Abstieg)

Beschreibung
Diese Grattour ist nur geübten Berggehern zu empfehlen.
Am Goldzechkopf Kletterstellen (I-II).
Goldzechscharte gefährlich bei Schnee.
Erfurter Weg ist bei
Schnee schwer zu finden!
Wenig begangen.
Unterwegs keine Hütte.

Vom Zittelhaus auf dem Gipfel des Hohen Sonnblicks, 3106m, abwärts zum Kleinfleißkees hinab und dann nach rechts abbiegen in Richtung Heiligenblut. Meist Trittspur vorhanden. Entweder man folgt der Spur bis unter den Goldzechkopf, oder wie ich, zweigt man schon weiter oben rechterhand ab und steigt unterhalb des Grates quer über den Gletscher in Richtung Goldzechkopf. Der Einstieg zum Grat liegt an den Punkt, an dem das Schneefeld des Gletschers den höchsten Punkt erreicht. Hier ist auch eine auffällige Markierung an den Felsen und es hängt ein Fixseil herunter.
An dem Fixseil nun sehr steil über die Felsen auf kleinen Haken (I-II) auf den Verbindungsgrat hinauf. Hier nach links und ebenfalls teilweise sehr steil an Fixseilen hinauf zum Goldzechkopf (Südostgrat, 3042m).
Vom Gipfel nun nach Norden und ebenfalls steil (Fixseile) über den Nordgrat zur südlichen Goldzechscharte, 2857m. Man quert linkerhand der Spitzen (Kärntner Seite) auf dem sehr steil abfallenden Felshang unterhalb der Goldzechscharte. Bei Schneelage gefährlich, evtl. anseilen, Absturzgefahr.
Nun wird der Verbindungsgrat breiter, flacher und einfacher. Fast eben dem Grat nach Norden folgen, bis man einen Wegweiser erreicht (nördliche Goldzechscharte).
Hier Abstieg nach Kolm-Saigurn möglich (Erfurter Weg).
Erfurter Weg (Abstieg):
Man quert nach rechts in die breite Südostflanke des Hocharns. Immer den Markierungen folgen. Nun langer Abstieg nach Kolm-Saigurn. Am Schluss über Wiesen und Felsabhänge, teils ebenfalls mit Fixseilen gesichert.
Achtung: Bei Schneelage ist der Weg sehr schwer zu finden. Es kann gefährlich werden wegen steiler Felsabbrüche! Ein Navigationsgerät kann gute Dinge leisten!
Hocharn:
Von der nördlichen Goldzechscharte (am Wegweiser) nun wieder steiler werdend auf dem relativ breiten Südgrat hinauf. Einmal muss ein steiler Felsblock überstiegen werden. Dann wieder auf dem breiten Grat in einer weiten Rechtskurve gehen. Zum Schluss kurzer steiler Aufschwung hinauf zum breiten, etwas instabilen Gipfel des Hocharns mit seinen zwei Gipfelkreuze. Beim Abstieg zur Goldzechscharte kann auf dem Hocharnkees abgerutscht werden.

Huettengrafik
Zittelhaus, 3106m (Hoher Sonnblick)
Tel. Hütte: +43-(0)6544-6412 / Tel. Sektion: +43-(0)664-4583536
Zittelhaus, Kolm-Saigurn, A-5661 Rauris
ÖAV Sektion Rauris, Gaisbachstr. 15, A-5661 Rauris
http://www.alpenverein.at/rauris
Bewirtet von (ca.): Anfang Mai - Ende Juni (Donnerstag - Sonntag) und Ende Juni - Ende September
Betten: 26 -  Matratzenlager: 57  - Notlager: 15

Trennlinie

Ein paar Bilder während der Bergtour.
(Für eine größere Version auf das Bild klicken)

Vom Zittelhaus über das Kleinfleißkees

Zittelhaus (3106m)
Am frühen Morgen um 6.40 Uhr.
Fast wolkenloser Himmel im Süden.

Zittelhaus (3106m)
Blick zum Goldbergkees (Vogelmaier-Ochsenkarkees) in Richtung Südosten.

Hocharn
Der Blick heute morgen um 6.50 Uhr
nach Norden hinüber zum Hocharn.
Er ist mein heutiges Gipfelziel.

Großglockner (3798m)
Der Blick hinüber zu den steilen Gletschern auf der Großglockner Ostseite.

Komplette Bergtour
Am Zittelhaus.
Hier sieht man praktisch den kompletten Weg für heute.
1. Zuerst über den Gletscher links (Kleinfleißkees)
2. Auf den Grat hinauf zum Goldzechkopf
3. Auf dem Verbindungsgrat hinüber zum Hocharn
5. Zurück in die Scharte und dann nach rechts unten Abstieg (Erfurter Weg)

Goldzechkopf
Kleinfleißkees
Der Aufstieg zum Grat befindet sich an dem Punkt,
an dem der Gletscherschnee den höchsten Punkt hinauf zum Grat hat.
(Auffällige Markierung am Felsen und ein Seil hängt herab)
(Die 2 Punkte im Schnee sind 2 tschechiche Bergsteiger,
die ebenfalls auf den Hocharn gingen)

Hoher Sonnblick
(3106m)
Auf dem Kleinfleißkees (Weg zum Goldzechkopf).
Die Spur auf dem Gletscher führt nach Heiligenblut (Mölltal).
(Am besten knapp unter dem Grat queren)

Hoher Sonnblick
Zittelhaus
Die 5 österreichischen Bergsteiger stiegen ab nach Heiligenblut.

Aufstieg zum
Verbindungsgrat
Hier stehe ich am Anfang des Felsensteigs zum Goldzechkopf-Südostgrat.
Unten einer der Tschechen auf dem steilen Gletscherfeld.
Der zweite steht neben mir.
-> Jetzt folgt eine der schwierigsten Stellen

Persönliches Fazit:

Um kurz nach 8.00 Uhr heute morgen begann ich meine herrliche Grattour hinüber zum Hocharn. Die Nacht hoch oben im Zittelhaus auf dem Hohen Sonnblick war schon ruhig. Es waren auch nur ca. 10-12 Gäste auf der Hütte. Fünf Österreicher die hinab nach Heiligenblut wollen. Zwei Bergsteiger aus Niederbayern, die wieder zurück zur Rojacherhütte wollen und dann noch die zwei Tschechen, die ebenfalls wie ich zum hinüber zum Hocharn wollen.
Das Wetter sah im Süden gut aus. Im Norden dagegen waren
viele Wolken, die später aber zunehmend der Sonne Platz machten. So wurde es dann der schönste Tag meines bisherigen Urlaubes.
Direkt unterhalb vom Zittelhaus machte ich mir meine
Leichtsteigeisen an die Bergschuhe. Es folgte der leichte Abstieg über das Kleinfleißkees in Richtung Heiligenblut. Schon weit vor mir sah ich die beiden Tschechen auf dem Gletscher. Sie stiegen lange auf dem Weg Richtung Heiligenblut ab. Ich entschied mich jedoch schon weit oben von den Trittspuren nach rechts abzuzweigen und viel weiter oben unterhalb des Grates zu queren. Dann verliert man nicht soviel an Höhe und muss später nicht mehr so weit aufsteigen.
Während die beiden sich jetzt nach oben quälten, kam ich
von der Seite recht gemütlich an und schon hatte ich sie eingeholt. Ich wusste, das es nun zum höchsten Punkt des Schneefeldes hinaufgeht. Man fragt aber am besten zur Sicherheit den Wirt des Zittelhauses.
Zusammen stiegen wir nun das
immer steiler werdende Gletscherfeld des Kleinfleißkees hinauf. Es war ganz schon kraftraubend bis man oben an den Felsen ankommt. Der Fels hat hier eine große Markierung zur Orientierung und es hängt ein Seil von den Felsen herunter.
Die tschechische Bergsteigerin wollte zuerst mit den Steigeisen weitergehen, kam jedoch schnell wieder zurück. Sie merkte schnell das es so nicht gut geht. Ich hatte sie hier gleich abgemacht, da es nun
felsig und sehr steil hinaufgeht.
Meines Erachtens beginnt nun der schwierigste Teil der gesamten Bergtour heute.....

Trennlinie

Vom Kleinfleißkees über den Südostgrat auf den Goldzechkopf (3042m)
(seilgesichert, I-II)

Kletterei zum
Südostgrat
Nun geht es sehr steil auf kleinen Haken
und einem Seil
hinauf zum Südostgrat.

Hoher Sonnblick
Blick vom Südostgrat hinüber zum Hohen Sonnblick.
(Für was dieses Seil gut ist weiß ich nicht)

Am Südostgrat
Unten fließt das Kleinfleißkees in Richtung Mölltal hinab.

Südostgrat
Goldzechkopf
Seilgesicherte Wandstelle auf dem Südostgrat.

Südostgrat
Goldzechkopf
Nach dem Steilstück vom Gletscher auf den Grat
geht es gleich sehr steil weiter auf dem Südostgrat.

Südostgrat
Goldzechkopf
Unten am Grat sieht man die beiden Tschechen stehen.
Von den beiden nach rechts geht es zum Kleinfleißkees.

Hocharn
Ein kurzer Blick hinüber zum mächtigen Hocharn.

Kleinfleißkees
Schöner Blick auf das Kleinfleißkees.
Links der Hohe Sonnblick (Zittelhaus, 3106m)
In der Mitte die Goldbergspitze (3073m)

Panorama vom Goldzechkopf (3042m, Goldberggruppe)

Hocharn
Direkt gegenüber erhebt sich der massige Hocharn (3254m) mit seiner Südseite.
Auf dem Südgrat führt der Weg hinauf.
Von der Bildmitte nach rechts zweigt der Erfurter Weg ab.

Zirmsee (2529m)
Links sieht man die Schobergruppe,
rechts die Glocknergruppe mit dem Großglockner (3798m).

Hocharn
Der Hocharn (Hochnarr) mit dem Hocharnkees.

Hoher Sonnblick
Schareck
Rechts der Hohe Sonnblick mit Zittelhaus und Observatorium.
Links dahinter das Schareck (Westgrat).
Rechts darunter das Wurtenkees (Mölltaler Gletscher).

Schareck (3122m)
Schöner Blick zum Schareck.
Links das Schareckkees
Rechts das Wurtenkees (Skigebiet Mölltaler Gletscher)
Den Westgrat (Mitte) benutzt man bei einem Aufstieg vom Niedersachsenhaus.

Das fliegende Monster
Ganz zufällig befand sich das
Insekt im Schwebeflug vor meiner Kameralinse.

Kolm-Saigurn
Blick hinab nach Kolm-Saigurn.
Dahinter der Große Silberpfennig (2600m) und der Rauriser Urwald.
(Auf dem linken Hang verläuft der Erfurter Weg)

Nachdem Ablegen der Steigeisen auf dem steilen Schneefeld schaute ich zuerst mal wie man hier am besten hochkommen kann. Es geht hier nun sehr steil nach oben. Und die Tritte sind sehr klein. Hier könnte man zur Sicherung auch ein Seil einhängen. Ich fasste mir das Seil und kletterte vor den beiden einfach mal los. Steil ging es hinauf und die Tritte sind sehr klein. Man muss hier schon aufpassen um Halt zu finden. Nach den ersten Metern ging es besser und kurz darauf werden die glatten Felsplatten flacher und man steht direkt am Südostgrat des Goldzechkopfs.
Doch auch der weitere Weg sieht recht steil aus.
In
schöner Kletterei (I-II) turnt man oft mit Hilfe eines Fixseiles hinauf. Rechterhand sah ich den Hocharn (und meinen weiteren Weg) und links unter mir lag das Kleinfleißkees, auf dem sich die fünf Österreicher gerade befanden.
Um kurz vor
9.30 Uhr stand ich auf dem Goldzechkopf (3042m) direkt auf der Grenze zwischen den Bundesländern Salzburg und Kärnten. Die Grenze verläuft hier genau vom Hocharn über den Goldzechkopf zum Hohen Sonnblick.
Die Aussicht ist recht ansprechend.
Sie reicht im Osten bis hinüber zum
höchsten Berg Österreichs (Großglockner, 3798m). Und auch der weitere Weg hinüber Hocharn sieht sehr interessant aus.
Hier oben gelang mit auch noch ein recht
lustiger Schnappschuss.
Als ich den Auslöser meiner Kamera betätigte flog mir genau in diesem Moment
eine Fliege vor die Linse.
Nun folgte der Abstieg auf de Nordgrat in die Goldzechscharte (2857m).

Trennlinie

Vom Goldzechkopf (3042m) auf dem Nordgrat zur Goldzechscharte (2857m)
(seilgesichert, I)

Abstieg Nordgrat
Auch auf dem Nordgrat gibt es seilgesicherte Abschnitte.

Südliche
Goldzechscharte
Blick zurück auf den Nordgrat des Goldzechkopfs.
Die sehr abschüssige Hangquerung unterhalb der Goldzechscharte.

Hier könnte ein Abrutschen (auf Schnee/Eis) einen Absturz bedeuten!

Goldzechkopf
Der Nordgrat
Rechts der steile Goldzechkopf-Nordgrat.
Links der Hohe Sonnblick (3106m).
In der Mitte die Pilatusscharte (2905m).

Goldzechscharte
Links der Hohe Sonnblick (3106m).
Rechts der Goldzechkopf (3042m, Nordgrat).
Darunter das gefährliche Schneefeld.

Abstieg Nordgrat
Auf der Nordseite des Hohen Sonnblicks sieht an das steile Pilatuskees.
Im Hintergrund das Schareck (3122m).

Schareck (3122m)
Der Westgrat
Links der Schareck,
daneben die Baumbachspitze (3105m) oberhalb des Wurtenkees.

Der folgende Abstieg auf dem Nordgrat ist meines Erachtens etwas leichter als der Südostgrat. Aber auch hier gilt: Ein Ausrutscher kann schwerwiegende Folgen nach sich ziehen.
Es gibt auch auf dem
Nordgrat ein paar Fixseile. Aber im großen und ganzen kommt man recht problemlos hinab in flacheres Gelände. Die beiden Tschechen hatte ich jetzt auch nicht mehr gesehen. Man geht nun auf der linken Seite des Grates weiter, sozusagen auf Kärntner Seite. Was nun kam hatte mich zuerst auf kleinere Probleme gestellt.
Es lag ein sehr abschüssiges, eisiges Schneefeld vor mir, welches steil nach links ins Tal abfällt.
Hier brauchte ich auf jeden Fall wieder die Steigeisen. Und so machte ich mich dann vorsichtig daran, dieses Schneefeld zu überqueren. Spuren waren keine vorhanden und ich setzte vorsichtig einen Schritt nach dem anderen in den harten Schnee. So kam ich dann gut auf der anderen Seite an. Ein Ausrutscher an dieser Stelle könnte verheerende Folgen haben. Ohne Steigeisen dürfte dieses Schneefeld bis in den frühen Sommer sehr gefährlich sein.
Danach gab es keine weiteren Probleme mehr und so marschiert man nun gemütlich auf dem jetzt breiten Verbindungsgrat weiter. Weiter nördlich erreicht man die
Nördliche Goldzechscharte. Hier befindet sich ein Wegweiser, der in Richtung des Erfurter Weges zeigt.
Nunja, da noch sehr viel Schnee lag waren keine Markierungen zu sehen. Ebenso sah man keine Trittspuren von anderen Bergsteigern. Würde dazu noch Nebel kommen, könnte man auf dem
Erfurter Weg Schwierigkeiten haben den Weg zu finden!
Als ich an der Goldzechscharte eine kurze Pause einlegte, sah ich plötzlich einen
einzelnen Bergsteiger (mit Hund) vom Goldzechkopf kommen. Genau dort wo ich gerade unterwegs war. Und er stieg mit Riesenschritten und unheimlicher Geschwindigkeit ab.
Nach wenigen Minuten war er bei mir. Es war ein
örtlicher Bergführer mit seiner Lawinenhündin. Er wolle nur schnell auf den Hocharn hinauf und dann nach Kolm-Saigurn absteigen. (Von den beiden Tschechen war nichts zu sehen)
Das passt ja sehr gut dachte ich mir. Er kennt sich aus und macht
Spuren im Schnee auf dem Erfurter Weg....
(denen ich dann folgen kann....). Und ich hab ja auch mein Navigationsgerät dabei,
in dem die Wege eingezeichnet sind. Aber zuerst folgte der
Aufstieg auf den Hocharn.

Trennlinie

Aufstieg von der Goldzechscharte (2857m) über den Südgrat
auf den Hocharn (3254m, auch Hochnarr genannt)
(Höchster Berg der Goldberggruppe)

Hocharn Südgrat
Am Beginn des Südgrates.
Man steigt über den kleinen Felsabsatz rechts hinauf.

Hocharn (3254m)
auf dem höchsten Berg der Goldberggruppe.
Links das große Kreuz und rechts das kleine Gipfelkreuz auf dem Hocharn.

Hocharn Südgrat
Blick zurück zur Goldzechscharte und dem
Goldzechkopf (rechts) und Hoher Sonnblick (links).

Zirmsee (2529m)
Blick über den Zirmsee in Richtung Schobergruppe.
Dazwischen verläuft das Mölltal.

Hocharn (3254m)
auf dem Hocharn (höchster Berg der Goldberggruppe).
Blick nach Westen in Richtung Glocknergruppe.

Hocharn Südgrat
Man geht links über den teils aperen Grat
hinauf zum Hocharn (Bildmitte).

Hocharnkees
Blick über das Hocharnkees zum Goldzechkopf.

Hoher Sonnblick
(3106m)
Dort drüben bin ich heute morgen losgegangen.

Hocharnkees
Das letzte Teilstück am Südgrat des Hocharn.

Zittelhaus (3106m)
Blick zum Zittelhaus vom Südgrat des Hocharn.

Blick auf den Hocharn (Westseite)
Bilder vom Kastenegg (2821m) oberhalb der Glorerhütte (2651m) vom 21.8.2009

Goldberggruppe
Links: Der Hocharn (3254m), nach rechts der Südgrat
Bildmitte: Der Goldzechkopf (3042m)
Rechts: Das Kleinfleißkees vor dem Hohen Sonnblick (3106m).

Hocharn (3254m)
Goldzechkopf
Vom Hocharn (links) über den Südgrat zum Goldzechkopf (rechts).
Dazwischen die Goldzechscharte.

Hoher Sonnblick
Kleinfleißkees
Hier sieht man wie der Gletscher innerhalb
von fünf Wochen schon viel Schnee verloren hat.
Der Weg führt am linken Gletscherrand entlang.

Doch zuerst folgt jetzt erst noch der Aufstieg zum Hocharngipfel. Nach dem die Goldzechscharte hinter mir lag, wird der Weg wieder steiler. Bald muss man einen kleinen Felsblock überklettern, der aber nicht weiter Probleme macht. Danach ist der weitere Wegverlauf vorgezeichnet. Auf dem breiten Südgrat geht man mäßig steil dem Gipfel entgegen. Der Weg besteht aus vielen kleinen Steinchen und ist relativ weich. Nachdem man weiter oben den oberen Gipfelgrat erreicht hat, schwenkt der Weg nach rechts. Hier geht man meist neben dem Hocharnkees entlang (je nach Schneelage). Alles ist aber recht problemlos zu gehen. Direkt unter dem Gipfel wird es noch mal kurz steiler. Man kann hier auf den Gletscher ausweichen und schon stand ich um 12.20 Uhr oben auf dem
weiten und breiten Gipfelplateau des höchsten Berges der Goldberggruppe.
Das Besondere sieht man hier sofort:
Der Gipfel hat zwei Gipfelkreuze!
Ein sehr kleines aus Metall und ein größeres aus Holz. Inzwischen ist es auch schon wesentlich wärmer geworden als noch beim Aufstieg. Und das Wetter war heute auch nicht schlecht. Endlich mal nach den schlechten Vortagen .
Der Bergführer war schon wieder abgestiegen mit seinem Hund und die beiden Tschechen sah ich inzwischen an der Goldzechscharte Pause machen.
Um kurz nach
13.00 Uhr begann ich dann meinen Abstieg zurück in die Goldzechscharte. Und hier kamen mir dann doch noch die beiden Tschechen knapp oberhalb der Scharte entgegen. Ich dachte schon sie hätten aufgegeben. Meines Erachtens waren sie jetzt aber schon recht spät dran, denn sie wollten jetzt noch auf den Gipfel und dann noch über den Erfurter Weg absteigen . Und die Rucksäcke hatten sie an der Goldzechscharte liegen lassen.
Nun folgte ich
ab dem Wegweiser den Spuren des Bergführers (und seiner Hündin), der auch auf dem Erfurter Weg abgestiegen ist.

Trennlinie

Abstieg auf dem Erfurter Weg nach Kolm-Saigurn

Erfurter Weg
Vor mir im Schnee die
Spuren des Bergführers und seiner Hündin.

Hoher Sonnblick
Auf dem schönen Erfurter Weg mit vielen Bachläufen.

Erfurter Weg
Hoher Sonnblick
Abstieg in einer steilen, schneegefüllten Rinne.
(Vermutlich kein Stück des Erfurter Weges, sondern einer Tourenskiabfahrt!)

Erfurter Weg
Wasserfall
Ein Wasserfall am unteren Teil des Erfurter Weges.

Erfurter Weg
Goldzechkopf
Schöner Blick hinauf zum Goldzechkopf (3042m).

Am Beginn des
Erfurter Weges
Hier an der Fahrstraße nach Kolm-Saigurn
beginnt der Erfurter Weg an der Holzbrücke.
Hinten der Hohe Sonnblick (3106m).

Ich folgte nun über den weiten Schneefeldern der Spuren im Schnee, da keine Markierungen zu sehen waren. Ich verglich die Strecke immer mit dem eingezeichneten Weg auf meinem Navigationsgerät. Zuerst ging es längere Zeit quer über die Hocharn Südostflanke, immer den Spuren des Bergführers folgend.
Doch plötzlich ist er nach rechts in eine
steile, schneegefüllte Rinne abgebogen. Mein Navi zeigte aber an, das es weiterhin geradeaus gehen würde. Ich überlegte kurz und folgte dann aber ebenfalls den Spuren in der Rinne. Ich rutschte genüsslich fast wie ein Skifahrer in der Rinne ab. Doch weiter unten sah es so aus, als wenn die Rinne an einem steilen Abhang enden würde! Aber weiter unten führten die Spuren dann plötzlich nach links aus der Rinne heraus.
Ich folgte also den Spuren. Doch nun wurde der Schnee immer weniger und
verlor bald darauf seine Spur. So machte ich mich nun selbständig auf den Weg durch die Flanke. Ich ging in die Richtung auf der ich auf den Erfurter Weg stoßen müsste. Und schon nach ca. 15 Minuten sah ich dann plötzlich wieder die Markierungen der Erfurter Weges.
Der Schnee wurde weniger und schon kurz ging über Wiesenflächen weiter. Oft muss man
Bachläufe queren und mehrere Steilabhänge hinabsteigen. Einmal wurde es sogar so steil, das wieder ein Fixseil den Abstieg erleichterte.
Am Schluss wird es dann immer flacher bis man die
Almböden von Kolm-Saigurn erreicht. Jetzt nur noch die Holzbrücke überqueren und schon ist man wieder auf der kleinen Fahrstraße vom Parkplatz Lenzanger nach Kolm-Saigurn.

Alles in allem eine grandiose Bergtour in herrlichem Hochgebirgspanorama.
Eine Empfehlung für geübte Berggeher!
(Andersherum ist diese Tour aber nicht so sehr zu empfehlen)

Trennlinie


Ein selbst gedrehtes Video während meiner Bergtour auf den Hocharn

Video vom Gipfel des
Hocharn (Goldberggruppe)

 

Trennlinie
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Trennlinie
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Keeskogel, 3291m
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Wednesday, 09. September 2015
 

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