* Reisebericht 31.7.2001* Heute am frühen Morgen stand als nächstes die 4 stündige Überfahrt nach Kristiansand, Norwegen auf dem Programm. Alles ging glatt, Ticket war gleich besorgt und so gab
es eine vergnügliche Schiffahrt in die südlichste Stadt in Norwegen....... Meine ersten Eindrücke von Norwegen sammelte ich dann entlang der Küstenstrasse (Nordseeküste) Richtung Flekkefjord. Eine tolle Strasse welche auch schon mal in
wilden Schluchten entlangführt (“Ana-Sira” bei Flekkefjord). Schön, so mit dem Motorrad entlang zu fahren. Ich denke es auf meinen Touren immer wieder, man erlebt ein Land auf dem Motorrad ganz anders als mit dem Auto. Zukünftig habe ich noch vor
einmal das Kontrastprogramm zu dem Motorradtrip in Norwegen anzugehen: mit dem Mietwagen Portugal unsicher zu machen. Vielleicht ein anderes Mal. Hier genoss ich erst einmal die Küstenstraße mit ihren Kurven und dem großartigen Ausblick. Danach dann noch dass kurze Stück bis an die Küstenstadt Stavanger am Boknafjorden. Etwas überrascht war ich dann von
den Mautstellen vor der Stadt Stavanger. Hier wird Maut verlangt wenn man in die Stadt fahren will. Nur hatte ich Glück, weil Motorradfahrer KEINE Maut zahlen müssen
. Das war übrigens bei allen grösseren Städten so. In Stavanger hatte dann ich dann meinen ersten Campingplatz. Wetter: schön.
Flekkefjord (1)
Flekkefjord (1)
Flekkefjord (1)
Flekkefjord (1) Jøssingfjord
* Reisebericht 1.8.2001* Heute morgen auf dem Campingplatz: Tiefe dunkle Wolken ziehen über den Platz! Sollte heute der erste Regentag kommen? Also Zelt abbauen und weiter geht die Reise.
Wieder durch Stavanger und kurz dahinter nach links Richtung Felsen “Preikestolen”. Hatte ich von einem Kollegen gehört dass ich das nicht versäumen sollte! Kurz zuvor war dann auch die erste von vielen kurzen Fährüberfahrten auf dem
Programm (Lauvik-Oanes). Und schon wurden auch die Befürchtungen wahr: Es fing an zu regnen, und zwar gleich relativ stark. Kurz nach der Überfahrt war auch schon der Abzweig zum Preikestolen: Ich bin dann nur noch bis zur Hütte am Fuss
hinaufgefahren, aufgestiegen bin ich nicht mehr wegen zu starken Regen. So fuhr ich auch relativ schnell wieder zur Hauptstrasse runter, und weiter entlang des Boknafjorden. Es ging über Hjelmeland und Sand und das einsame Suldal. Ein
schönes romantisches Tal. Am Ende wird das Tal dann auch gebirgiger bei Nesflaten. Hier durchquert man wieder eine Schlucht und erreicht dann den Bezirk “Hordaland”, und wie gerufen wurde plötzlich auch das Wetter wieder sonniger! Kurz
darauf kam ich in Røldal an, einem schönen kleinen Örtchen am südöstlichen Rand der einsamen und kargen Hochebene “Hardangervidda”. Hier am Campingplatz konnte ich dann auch meine nassen Klamotten in grasbewachsenen Hütten trocknen, ich
übernachtete hingegen in meinem Zelt. Wetter: stark bewölkt, Dauerregen.
* Reisebericht 2.8.2001* Heute war dann das Wetter wieder besser. Ich fuhr ein kurzes Stück zurück und bog dann nach Norden Richtung Odda ab. Es ging jetzt einige Zeit bergab nach Odda am
Sorfjorden. Kurz vor Odda ist dann aber noch ein schöner Wasserfall zu bestaunen. Von rechts direkt an der Strasse schiesst der Latefoss von der Hardangervidda herunter. Ein Doppelwasserfall der direkt unter der Strasse dann abfliesst. Vor
Odda hat man noch einen schönen Blick auf die andere Seite des Fjords, in dem sich bei wenig Wellen der gegenüberliegende Folgefonn-Gletscher spiegelt. In Odda selbst ging’s dann auf die westliche Seite des Sorfjorden. Kurz darauf zweigt
links der “Folgefonntunnelen” ab. Er wurde, als ich hier war, erst wenige Tage zuvor eröffnet. Er führt unter dem Gletscher auf einer Länge von über 11 km unter dem Berg auf die andere Seite. (was ich natürlich testen musste). Dann ging es
wieder zurück durch den Folgefonntunnel und nach Norden entlang dem Sorfjorden. Bei Utne kam dann die nächste Fährüberfahrt nach Kvanndal über den Hardangerfjorden. Weiter ging’s bei schönem Wetter über Granvin und Voss durch ein
Gebirgstal nach Gudvangen in den Bezirk “Sogn og Fjordane”..... Wetter: leicht bewölkt.