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Übersicht meiner Bergtouren und Bergwanderungen
zu meiner Bergtour zum Niedersachsenhaus
und zum Großen Silberpfennig
Trennlinie

am Niedersachsenhaus.
Niedersachsenhaus
2472m

Umgebung Kolm-Saigurn / Niedersachsenhaus
Das Höhenprofil der Bergtour
Nachgezeichneter Ausschnitt aus KOMPASS Wanderkarte 40
Gasteiner Tal - Goldberggruppe

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Fotos: © Christian Engl

Niedersachsenhaus, 2472m
Großer Silberpfennig, 2600m
Rauriser Urwald
Goldberggruppe (Salzburg)
9./10. Juli 2009

Wetter:
stark bewölkt, kalt, oft Regen,
in der Nacht Schneefall

auf dem Großen Silberpfennig.
Großer Silberpfennig
2600m

 

Hier können Sie
meine Bergtour als PDF-Datei
herunterladen und auf Ihrer Wanderung mitnehmen.


BT-SBG-2009-Niedersachsenhaus auf einer größeren Karte anzeigen 

Start

Parkplatz Lenzanger, 1550m (unterhalb von Kolm-Saigurn)

Ziele

Niedersachsenhaus, 2472m - Großer Silberpfennig, 2600m (Goldberggruppe)

Charakter

Bergwanderung von Kolm-Saigurn zum Niedersachsenhaus ziemlich leicht, unterhalb der Riffelscharte etwas steiler.
Vom Niedersachsenhaus zum Großen Silberpfennig teils schmale Gratwege, etwas Trittsicherheit notwendig, auf den Gipfel des Silberpfennig teils recht steil, ganz oben ebenfalls Trittsicherheit notwendig, aber insgesamt wenig schwierig.

Höhenunterschiede

P am Lenzanger - Niedersachsenhaus: 922m
Niedersachsenhaus - Silberpfennig: (128m), durch Auf- und Abstiege aber ca. 500 Hm

Gehzeiten

P am Lenzanger - Niedersachsenhaus: 3 h
Niedersachsenhaus - Silberpfennig: ca. 4 h
Silberpfennig - P am Lenzanger: 2 ½ h (Abstieg)

Beschreibung
Im oberen Teil des Silberpfennig und
auf dem Weg
Niedersachsenhaus zur
Bockhartscharte
Trittsicherheit notwendig.

Vom Parkplatz am Lenzanger (1550m, ab hier Fahrverbot für KFZ nach Kolm-Saigurn oder mit Postbus nach Kolm-Saigurn) in ca. 25 Minuten auf der Fahrstraße in Richtung Kolm-Saigurn. An der Abzweigung nach links hinauf zum Gasthof Ammererhof, 1628m.
Hinter dem Gasthof auf einem Waldweg in Richtung Durchgangsalm und dann am Abzweig nach rechts weiter. Es gibt hier mehrere Möglichkeiten.
Nun weiter auf recht gutem Wanderweg über eine mäßig steile Wiesenflanke aufwärts. In einigen Kehren bis unter die Riffelscharte. Kurz davor wird der Weg steiler und felsiger, aber nicht schwierig. Auf dem recht scharfen Grat in wenigen Minuten nach rechts zum schon lange (vom Tal aus!) sichtbaren Niedersachsenhaus.
Abstieg: zurück auf gleichem Weg (oder wie ich)

Aufstieg auf den Großen Silberpfennig:
Vom Niedersachsenhaus Richtung Nordosten auf dem Grat entlang. Kurzer Aufstieg über einen Felskopf, danach Abstieg in die Kolmkarscharte, 2298m. Nun geht es wieder leicht aufwärts und man umgeht westlich den Seekopf (wird nicht bestiegen).
Danach folgt der Abstieg in die Bockhartscharte, 2226m. (Hier Abstieg nach Kolm-Saigurn möglich).
Geradeaus beginnt hier der Steig auf den Silberpfennig. Mäßig steil am Berghang entlang in nordöstlicher Richtung. Später dreht der Weg nordwärts und wird ziemlich steil im Anstieg zur Baukarlscharte, 2492m.
Hier nach rechts und über einen interessanten Weg durch die Felsen in Richtung Gipfel. Weiter oben flacht der Weg ab und man betritt das breite und flache Plateau des Silberpfennig mit dem Gipfelkreuz.

Abstieg: vom Silberpfennig zurück zur Bockhartscharte und hier jetzt nach rechts in Richtung Kolm-Saigurn. Von der Durchgangsalm am besten durch den Rauriser Urwald (interessant!) zum Parkplatz Lenzanger gehen.

Huettengrafik
Niedersachsenhaus, 2472m
Tel. Hütte: +43-(0)664-9143440 / Tel. Sektion: +49-(0)511-282131
Niedersachsenhaus, postlagernd, Kolm-Saigurn, A-5661 Rauris
DAV Sektion Hannover, Ellernstr. 16, D-30175 Hannover
www.alpenverein-hannover.de
Bewirtet von (ca.): Anfang Juli - Ende September (weitere Öffnungszeiten je nach Wetterlage)
Betten: 12 -  Matratzenlager: 46  - Notlager: 6

Trennlinie

Ein paar Bilder während der Bergtour.
(Für eine größere Version auf das Bild klicken)

Weg vom Parkplatz Lenzanger (1550m) über Kolm-Saigurn (1596m) zur Riffelscharte

Hüttwinkltal
Fahrt im Hüttwinkltal nach Kolm-Saigurn
kurz vor der Mautstelle.

Naturfreundehaus
Kolm-Saigurn
Blick vom Ammererhof nach Kolm-Saigurn (Naturfreundehaus).

Kolm-Saigurn (1596m)
Blick hinab nach Kolm-Saigurn.
Unter den Wolken rechts versteckt sich der Hocharn.

Anstieg zur
Riffelscharte
Hier noch über das Schneefeld und dann
nach links steil zur Riffelscharte.

Herzog-Ernst-Spitze
Ein schöner Blick (per Zoom) hinauf zur Herzog-Ernst-Spitze (2933m).
Über diesen Berg führt der Weg vom Niedersachsenhaus auf das Schareck.

Ammererhof (1628m)
Gasthof Ammererhof oberhalb von Kolm-Saigurn.

Blick zum
Niedersachsenhaus
Über diesen Grashang steigt
man zum Niedersachsenhaus hinauf (rechts oben).

Kolm-Saigurn
Links unter den Wolken der Hohe Sonnblick
mit dem Zittelhaus und einem Observatorium.

vor Kolm-Saigurn
Weg vom Parkplatz nach Kolm-Saigurn.
In der Bildmitte das Naturfreundehaus Neubau (2176m).
Rechts der Hohe Sonnblick mit dem Zittelhaus (3106m).

Oberhalb vom
Ammererhof
Die Erlehenalm in der Nähe des Ammererhofes.
Oben am Grat sieht man das Niedersachsenhaus.

Blick zum
Niedersachsenhaus
Langsam wird es etwas steiler und felsiger.

Naturfreundehaus
Kolm-Saigurn
Nochmals ein Blick zum
Naturfreundehaus und dem Gasthaus Ammererhof.

Wegweiser
Kolm-Saigurn
Am Abzweig vor dem Naturfreundehaus
nach links zum Ammererhof und das Niedersachsenhaus.

Blick zum
Niedersachsenhaus
Da hinauf gehe ich heute noch in ca. 3 Stunden schönem Aufstieg.

Hocharn (3254m)
Blick zum Hocharn und
dem Hocharnkees.
Er ist der höchste Berg der Goldberggruppe.

Anstieg zur
Riffelscharte
Die letzten Steilstufen vor der Riffelscharte.

Persönliches Fazit:

Für meine Bergtour hier im Zentrum der Goldberggruppe hatte ich mir folgendes vorgenommen:
Zuerst am späten Vormittag gemütlich
hinaufwandern zum Niedersachsenhaus und dann am nächsten Tag über die Herzog-Ernst-Spitze und dem Grat auf das Schareck (3122m) und absteigen nach Kolm-Saigurn.
Nun, der erste Teil am heutigen Tag klappte noch so wie geplant.
Am Vormittag fuhr ich vom Campingplatz in Wörth bei Rauris mit dem Auto in das
Hüttwinkltal Richtung Kolm-Saigurn. Später kommt man hier an eine Mautstelle und muss einen kleinen Obolus für die Weiterfahrt entrichten.
Es kostet normalerweise pro PKW 9€, aber mit Gästekarte zahlte ich nur 8€. Dann fährt man auf der guten Straße weiter.
Aber man kann nicht bis Kolm-Saigurn fahren, sondern man parkt ca. 25 Gehminuten vor Kolm-Saigurn auf dem Parkplatz Lenzanger. Wer mit dem Postbus fährt, kommt bis nach Kolm-Saigurn und
zahlt, soviel ich weiß, auch noch weniger.
So, nun geht man vom Parkplatz auf der Fahrstraße durch einen lichten Wald weiter in das Tal hinein.
Links vom Parkplatz beginnt übrigens der
Rauriser Urwald. Ein wirklich netter, unwirtlicher Wald.
Später bei meinem Abstieg mehr dazu .
Kurz vor
Kolm-Saigurn (1596m) verzweigt sich die Straße dann und man steht vor einem riesigen Wegweiser.
Für die heutige Tour zum Niedersachsenhaus wählt man den linken Weg, auf dem man in 10 Minuten am
Gasthaus Ammererhof (1628m) ankommt.
Hinter dem Gasthaus verzweigt der Weg. Links führt eine Straße weiter und rechts ein kleiner Pfad. Ich ging auf der Straße weiter in Begleitung von zwei älteren Damen, die mein Vorhaben bewunderten, bis hinauf zum Niedersachsenhaus zu gehen.
Die Hütte sieht man übrigens schon von hier unten hoch oben am Grat stehen.
Nach einer Rechtskurve im Wald steht man an der
Erlehenalm. Wie man hier sah, hätte man auch den kleinen Pfad  unten nehmen können.
An der Erlehenalm geht es dann links in den Wald und steil bergan. Hier verabschiedete ich mich von den zwei Damen, da sie merkten, dass ihnen auf diesem Teilstück die Puste ausgeht.....
Weiter oben kommt dann ein weiterer Wegweiser. Hier nach rechts (Naturfreundeweg) und Richtung Niedersachsenhaus.
Jetzt erreicht man schon bald die Waldgrenze und steht dann auf einer Wiese.
Über die
Weideflächen steigt man nun nicht allzu steil den Hang hinauf. Das Wetter war nicht allzu gut und es sah immer wieder so aus, als wenn gleich die ersten Regentropfen fallen werden.
Recht eintönig geht man nun so dahin. Leider sah man wenig von der anderen Talseite.
Der
Hocharn, der höchste Berg der Goldberggruppe , zeigte sich nur einmal ganz kurz. Ebenso der Hohe Sonnblick.
Doch nun begann es dann doch noch zu regnen. Und mir viel auf das ich praktisch
der einzigste Wanderer war, der heute hier heraufging. Nur noch ein einzelner Wanderer war vor mir.
Je höher man kommt, desto steiler wird der Weg.
Und vor der Riffelscharte nahmen dann auch die
Altschneefelder immer größere Ausmaße an.
In der Riffelscharte angekommen, blies der Wind recht kräftig über den
scharfen Grat hinweg und die Wolkenfetzen rasten über den Grat. Und man steht sozusagen fast schon neben dem Niedersachsenhaus, das sich nur wenige Gehminuten südlich auf dem Grat befindet.

Trennlinie

Das Niedersachsenhaus (2472m) in der Riffelscharte
(Goldberggruppe)

Riffelscharte
Niedersachsenhaus
Rechts am Grat steht das Niedersachsenhaus.
Links unter den Wolken das Schareck (3122m).

Die schönen Lager
Blick auf mein sehr schönes Nachtlager.
Und ich war heute der einzigste Übernachtungsgast.

Der Pröllweg zum
Schareck (3122m)
Der Weg hinter der Hütte.
Der Weg führt über die Herzog-Ernst-Spitze auf das Schareck.
-> Diesen Weg wollte ich morgen gehen.....

Niedersachsenhaus
Pröllweg
Der Gratverlauf (Pröllweg) vom Niedersachsenhaus
zur Herzog-Ernst-Spitze.

Niedersachsenhaus
Tafel über den Hüttenbrand vom 26. Dezember 1984.
Damals wurde die komplette Hütte zerstört.

Siglitztal
Sportgastein
Man sieht hier den Weg durch das Siglitztal.
Es ist der andere Normalweg (von Osten) zum Niedersachsenhaus.

Niedersachsenhaus
(2472m)
Hier stehe ich etwas unterkühlt vor der Hütte.

Altes Hüttenschild
Hier sieht man einen Teil des alten Hüttenschildes.
Man hat es nach dem Brand so im Schutt gefunden.
In der neuen Hütte hat es nun einen schönen Ehrenplatz gefunden.

Niedersachsenhaus
(2472m)
Die hintere Südseite vom Niedersachsenhaus.

Das alte
Niedersachsenhaus
So sah das alte Niedersachenhaus aus.
Es ist eine schöne Zeichnung und befindet sich in der neuen Hütte.
Und die Neue sieht ganz ähnlich wie die alte Hütte aus.

Kontakt - Anreise - Tourenvorschläge

-> Zum Flyer

Das Gebiet um die Hütte - Information

Energiekonzept (1)

Energiekonzept (2)

(Stand: 2009)

Blick zum Niedersachenhaus und dem Großen Silberpfennig
bei meiner Bergtour auf den Hohen Sonnblick

Niedersachsenhaus
Großer Silberpfennig
Links der Große Silberpfennig (2600m),
rechts oben am Grat das Niedersachsenhaus (2472m).

Niedersachsenhaus
Das Niedersachsenhaus (2472m) an der Riffelscharte.

Großer Silberpfennig
Rechts der flache Gipfel des Silberpfennig (2600m).
Links die Baukarlscharte (2492m).

Von der Riffelscharte ist es nur ein Katzensprung hinüber zum Niedersachsenhaus. Als ich ankam waren nur ein paar Gäste in der Hütte. Unter anderem eine Wandergruppe mit einem einheimischen Bergführer.
Aber sie brachen schon sehr bald auf in Richtung Sportgastein.
Vor der Hütte bemerkte ihr Führer dann einen
Bartgeier, der an der Hütte vorbeiflog in Richtung Schareck.
Ohne die Flügel zu bewegen flog er an uns vorbei und verschwand unter dichten Wolken.
Nach und nach sind dann die Tagesgäste wieder ins Tal abgestiegen, so das am Schluß nur noch fünf Personen in der Hütte waren. Die jungen netten Wirtsleute Thomas Rieder und Petra Feistritzer, dem Wirt sein Vater (er war vorher hier 26 Jahre lang der Wirt) und zwei bekannte von ihm und meine Wenigkeit.
Später verließen auch sie die Hütte (auf recht unkonventionelle Art......) so dass ich
als einzigster Übernachtungsgast übriggeblieben bin. Das ist mir bisher auch noch nicht passiert.
Aber es war nicht schlecht. So hatte der Wirt Zeit und erklärte mir mit viel Freude die
vielen technischen Einrichtungen der neuen Hütte. Wie sie in den Jahren 1986/87 neu gebaut wurde, wie die Arbeiter die Steine für die Grundmauern gesammelt hatten, wie die Materialseilbahn funktioniert, die Trinkwasserversorgung oder das Blockheizkraftwerk. Alles war sehr interessant und aus erster Hand.
Beim Abendessen verschwand plötzlich der Thomas (Wirt). Nach einigen Minuten kam er wieder und erklärte mir, dass es jetzt draußen schon langsam weiß wird.
Also schneite es schon längere Zeit.
Auch hatte es wohl
die ganze Nacht leicht geschneit. Der nächste Morgen war jedenfalls wolkenverhangen und als ich vom Fenster aus meinem Lager auf die Bänke vor der Hütte schaute, waren sie immer noch voll Neuschnee.
Auf jeden Fall war es eine schöne Nacht hier so ganz alleine auf dem Niedersachsenhaus.
Doch meinen eigentlichen Plan, heute auf das Schareck zu steigen, hatte ich angesichts der Verhältnisse aufgegeben.
Thomas Rieder hatte mir aber noch den Tipp gegeben, dass ich ja noch auf den
Großen Silberpfennig gehen könnte, bevor ich wieder ins Tal absteige. Das wäre die beste Bergtour bei den heutigen Verhältnissen.
Gesagt, getan....

Trennlinie

Weg vom Niedersachsenhaus zur Bockhartscharte (2226m)

Niedersachsenhaus
Blick aus der Hütte am Morgen des 10. Juli 2009.
Alles leicht verschneit heute.....

Kolmkarscharte (2298m)
Regen und Kälte in der Kolmkarscharte.

Niedersachsenhaus
Und so sahen die Bänke vor der Hütte aus.

Weg zur
Bockhartscharte
Zwischen Kolmkarscharte und Bockhartscharte
umgeht man auf der Westseite den Seekopf.

Weg zur
Kolmkarscharte
Es war hier richtig kalt und ungemütlich.

Bockhartscharte
(2226m)
Links geht es nach Kolm-Saigurn.
Rechts nach Sportgastein.
Und leicht nach rechts beginnt der Aufstieg
zum Großen Silberpfennig (2600m)
.

Weg zur
Kolmkarscharte
Im dichten Nebel auf dem teils recht scharfen Grat.

Bockhartscharte
(2226m)
Wegweiser an der Bockhartscharte.

Ich ging also los in Richtung Riffelscharte und schon bald verschwand ich im dichten Nebel.
In der Riffelscharte geht es nun geradeaus weiter und kurz über einen kleinen Felsen hinüber. Kurz darauf folgt
der erste Abstieg über mehr als 200 Höhenmeter. In ein paar Kehren steigt man ab, bis der Weg längere Zeit nordöstlich in die Kolmkarscharte (2298m) führt. Es war nebelig und saukalt.
Hier steigt der Weg wieder an. Aber er ist nur wenig steil und führt auf der Westseite
um den Seekopf (2413m) herum. Den Gipfel besteigt man nicht. Kurze Zeit später folgt der nächste steilere Abstieg und man erreicht den wichtigen Übergang der Bockhartscharte (2226m). Bis hierher hatte ich immer wieder größere Altschneefelder zu queren.
Doch alle waren harmlos.
Hier hatte ich schon überlegt, ob ich überhaupt noch hinauf zum Silberpfennig gehen sollte. Das
Wetter wurde einfach nicht besser und die Sicht lag oft bei wenigen Metern.
Auf der kompletten Wegstrecke begegnete mir kein einziger Wanderer.
Aber ich entschloss mich, doch noch
die letzten 374 Höhenmeter hinaufzusteigen.

Trennlinie

Aufstieg auf den Großen Silberpfennig (2600m)

Bockhartscharte
Links oben über das Schneefeld führt
der Weg zum Niedersachsenhaus.

Oberer- und Unterer
Bockhartsee
Auf dem Weg von der Bockhartscharte zum Silberpfennig.

Baukarlscharte
(2492m)
Am Schluß geht es sehr steil in die Baukarlscharte hinauf.

Baukarlscharte
(2492m)
Der nebelige Steig zum Großen Silberpfennig.

Gipfelsteig
Heute führt ein rutschiger Weg auf den Silberpfennig hinauf.

Gipfelsteig
Durch diese steile Rinne führt der Steig.
Sie ist aber nicht schwierig.

Gipfelsteig
Zwischen diesen beiden Felsköpfen befindet sich die steile Rinne.

Großer Silberpfennig
(2600m)
Das schneebedeckte flache Gipfelplateau am Silberpfennig.

Großer Silberpfennig
(2600m)
auf dem Großen Silberpfennig.
Das mit Eis und Schnee bedeckte Gipfelkreuz.
Man kann sich vorstellen, das es
recht kalt und ungemütlich hier oben gewesen ist.

Nach einer kurzen Pause an der Bockhartscharte begann mein Schlußaufstieg zum Gipfel.
Zuerst geht es an einem Berghang entlang und der Weg ist nicht allzu steil.
Doch die Schneefelder wurden immer größer. Das bedeutete, das der
Weg öfters nicht mehr zu sehen war. Spuren von anderen Wanderern waren ebenfalls nicht zu sehen.
Weiter oben wird es dann etwas flacher und der Weg biegt langsam nach links ab in ein kleines Hochtal. Hier wurden die
Schneefelder recht mächtig und der Weg verschwand unter ihnen. Dort gab es auch eine recht merkwürdige Stelle.
Es gibt dort ein größeres Stück Boden, der fast schon
schwarze Steine hatte.
Diese Stelle sah so aus, als wenn man
sich auf einem Vulkanberg bewegen würde!
Eine sehr seltsame Stelle.
Ich ging mit Hilfe meines Navigationsgerätes in
Richtung Baukarlscharte weiter. Weiter oben kam der Weg wieder zum Vorschein und kurz unterhalb der Baukarlscharte wird es dann ganz schön steil. Aber dieser Abschnitt ist bald vorbei und man erreicht die Baukarlscharte auf 2492m Höhe.
Hier biegt man nach rechts ab und nun beginnt ein recht
felsiger und interessanter Abschnitt.
Man befindet sich relativ plötzlich
zwischen mächtigen Felsen und der Steig schlängelt sich recht geschickt hindurch.
Bald betritt man dann das
flache und breite Gipfelplateau. Die letzten Meter geht man normalerweise über grüne Wiesen hinüber zum Gipfelkreuz. Heute war das Grün aber eher Weiß von dem Neuschnee.
Es war saukalt und ein kalter Wind wehte mir hier oben um die Ohren.
Deswegen viel meine Pause auch viel kürzer aus als normalerweise und auf gleichem Weg ging ich wieder zurück zur Bockhartscharte.

Trennlinie

Abstieg von der Bockhartscharte zur Durchgangsalm (1745m)
Weg durch den Rauriser Urwald

Rauriser Urwald
Viele kleine Seen befinden sich im Rauriser Urwald.
Unmittelbar daneben stehen die Bäume.

Richtung
Rauriser Urwald
Unterhalb der Bockhartscharte kann man
schon den Rauriser Urwald erkennen.

Rauriser Urwald
Auch ganz kleine Tümpel gibt es.
Und der Boden ist sehr wellig und buckelig.

Durchgangsalm
(1745m)
Die Durchgangsalm befindet sich in
unmittelbarer Nähe zum Rauriser Urwald.

Rauriser Urwald

Rauriser Urwald
Und so sehen die Wege durch den Rauriser Urwald aus.
Zumindest heute waren sie extrem schlammig und aufgeweicht vom Regen.

Von der Bockhartscharte stieg ich dann ab in Richtung Kolm-Saigurn. Der Weg ist recht gut, später wandert man auf einer Wiese entlang eines kleinen Baches. Hier fing es dann wieder stärker zu regnen an. Deswegen wurde es oberhalb der Filzenalm wieder extrem matschig auf der völlig durchnässten Almwiese. Das machte nicht wirklich Spaß dieser Abschnitt. An der Filzenalm erreicht man dann eine kleine Straße auf der man dann zur Durchgangsalm kommt.
Unterhalb der Durchgangsalm kann man nun einfach auf der Straße weitergehen und kommt zum Gasthof Ammererhof. Dort war ich aber schon beim Aufstieg vorbeigekommen.
Viel schöner ist es, wenn man unterhalb der Durchgangsalm nach rechts abzweigt und durch den Rauriser Urwald direkt zum Parkplatz Lenzanger wandert.
Doch heute bei diesen Verhältnissen war dieser Weg durch den Rauriser Urwald eine echte Herausforderung.
Der Weg war
extrem matschig und rutschig. Ich musste bei jedem Schritt aufpassen, dass ich nicht einige Zentimeter im Boden versank oder ausrutschte und in einen der vielen kleinen Seen und Tümpel reinfiel.
Auch die vielen nassen Wurzeln der Bäume hatten so ihre Tücken. Teils war der Weg auch recht steil.
Doch der relativ starke Regen passte irgendwie zum Rauriser Urwald.
Er ist ziemlich verwegen und auch etwas unheimlich.
So ein Waldstück findet man selten in einer Höhe von 1600m.
Im Grunde genommen war ich froh, als ich unten am Parkplatz ankam und wieder festen Boden unter den Füßen hatte.

Trennlinie
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Letzte Aktualisierung der Seite am :
Thursday, 07. November 2013
 

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