* Reisebericht 8.8.2001* (Bodo - Leknes, Lofoten) Ich freute mich schon seit gestern, da ich heute auf die Lofoten weiterreisen will. Und man hört ja immer die tollsten Geschichten, wie faszinierend
diese Inseln vor der norwegischen Küste wären. Dazu sollte das Wetter auch besser werden. Und ich kann nur sagen, alles traf so zu. Die Lofoten sind in der Tat ein einmaliges Erlebnis. Die Inselgruppe besteht hauptsächlich aus steilen
Felsbergen welche oft sehr steil aus dem Meer ragen, daneben gibt es aber auch grüne Täler, flankiert von steilen Bergen. Das ganze erinnerte mich ein wenig an die Faroer-Inseln, die ich vor vier Jahren 1997 besuchte.
Heute morgen musste ich das Zelt fast noch im Dunkeln abbauen, da die Fähre ziemlich früh in Bodø ablegt (Es gibt aber mehrere Abfahrten täglich). Und dann ging es auch schon hinaus auf den
breiten Vestfjorden, dem Meer zwischen den Lofoten und dem Festland. Die Fahrt dauerte gute 2 Stunden. Und vor einem wurden die Lofoteninseln immer gewaltiger und das Wetter immer
schöner. Links erkennt man das Inselchen “Værøy” (auch mit einer Fähre zu erreichen, ebenso die kleine Insel Rost). Auf der Insel Moskenesøya, der südlichsten Lofoteninsel, angekommen, ist man dann schon fast
dem Charme der Insel erlegen! Und je weiter man dann fährt....einfach grandios! Ich fuhr zuerst bis zum südlichsten Punkt, dem Örtchen mit dem tollen Namen Å (übrigens mit
Kringelchen drauf). Ich glaube, der Ort steht auch im Guiness-Buch der Rekorde: *Ort mit dem kürzesten Namen ?*. Nun, ich kenne ihn jetzt. Dann fuhr ich wieder nach Norden auf der
einzigsten Strasse hier. Die Natur wechselt ständig und immer wieder gibt es anderes zu bestaunen. Ich fuhr dann noch bis auf die nächste Insel der Lofoten, Vestvågøya. Hier in Leknes
stellte ich dann mein Zelt für die Übernachtung auf den Lofoten auf. Wetter: wolkig.
Hafen von Bodø (1)
Fahrt auf die Lofoten(2)
Fahrt auf die Lofoten(2)
Fahrt auf die Lofoten(2)
Fahrt auf die Lofoten(2)
Lofoteninsel Moskenesøya (3)
Moskenes (3)
Der Ort Å (4)
Der Ort Å (4)
Moskenesøya (5)
Moskenesøya (5)
* Reisebericht 9.8.2001* (Leknes, Lofoten - Setermoen, Troms) Heute war es schon in der früh sonnig, der erste richtig sonnige Tag in Norwegen! Genau das richtige Wetter für die Lofoten. Es ging weiter auf der
Insel Vestvågøya und kurze Zeit später wechselte ich auf die Lofoteninsel Austvågøy. Im Hintergrund konnte man die ganze Zeit das norwegische Festland in weiter Ferne sehen. Dann erreicht man den Hauptort der Lofoten, Svolvær. Von hier
fuhr ich dann weiter nach Fiskebol am Vesterålsfjorden. Hier wäre auch der Abzweig nach Osten Richtung Trollfjorden gewesen, ich hatte es leider verpasst, versäumt, was auch immer. Leider. Der Trollfjorden ist ein enger Fjord, umgeben von
hohen Bergen. Hierdurch fahren übrigens auch die Schiffe der *Hurtigruten-Linie*. Ich nahm also die Fähre von Fiskebol auf den Lofoten hinüber nach Melbu auf den Vesterålen-Inseln. Inzwischen war strahlender Sonnenschein und warmes
Wetter, genau passend für die Weiterfahrt nach Sortland. Hier führt die Strasse E10 dann über die mächtige Brücke auf die Vesteråleninsel Hinnøya. Hier fuhr ich dann in langen weiten Bögen ständig wechselnd zwischen den Bezirken Nordland
und Troms in Richtung Hauptstrasse E6 Narvik-Troms. Nach schöner gemütlicher Fahrt erreichte ich dann den Ofotfjorden welcher südlich von mir lag und auf der anderen Seite des Fjordes konnte ich die Stadt Narvik sehen. Kurz darauf
erreichte ich die Hauptstrasse E6. Hier würde es dann nach rechts (Süden) nach Narvik führen, ich fuhr jedoch nach links und kurz darauf war ich dann endgültig im Bezirk Troms angekommen. Hier merkte ich dann schon langsam, das ich schon
recht weit im Norden bin. Die Nächte wurden kurzer, die Tage länger und die Landschaft veränderte langsam ihr Erscheinungsbild. Kurz darauf war ich in Setermoen angekommen; hier stellte ich dann mein Zelt wieder auf. Wetter: sonnig, warm.