auf meiner Motorradtour nach Island
Meine Fahrt durch den Süden Islands
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Karte Südisland
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Zerstörte und provisorisch hergestellte Straße Nr.1
im Skeidarársandur südlich des Gletschers Skeidarárjökull
Wasserfall bei Kirkjubaerjarklaustur
16:00pm The northern cauldron,
50 m deeper then at 12:30pm.
Picture were taken three hours after
the eruption surfaced through the glacier.
View of the eruption site and the tephra apron.
-> Hintergrundinformation
Ausbruch des Vulkans Hekla
am 26. Februar 2000
Am östl. Beginn der
-> Hochlandroute nach Landmannalaugar
Kleine Furt auf der
-> Hochlandroute F208 (Landmannalaugar)
-> Die erste von VIELEN weiteren Furten.
Abzweig zur
-> Eldgjá-Schlucht und zum
-> Ofaerufoss-Wasserfall
Jetzt wirds ernst!
-> Aufpassen und am besten nicht absaufen!
Auf der anderen Seite!
-> Und nicht abgesoffen!
-> Nur ein paar feuchte Klamotten
Am Parkplatz zum
-> Ofaerufoss-Wasserfall
Der Ofaerufoss-Wasserfall.
Zu Fuß von Parkplatz in 30 Minuten Gehzeit erreichbar
Weiterfahrt nach Landmannalaugar
-> mit vielen, vielen Furten!
-> Der Campingplatz in Landmannalaugar.
Nur über eine unangenehme Furt erreichbar!
Schlafraum der isländischen
Wandervereinshütte in Landmannalaugar
-> Die Heissen Quellen von Landmannalaugar
(bis über 50°C heiss!)
Weiterfahrt auf der F208
-> Richtung Tungnaá-Kraftwerk
an der Hochlandroute F26 (Sprengisandur)
Infotafel
-> Skógafoss Wasserfall
am Mýrdalsjökull
Skógafoss-Wasserfall
Fallhöhe:62m - Breite:25m
An der Fallkante vom Skógafoss Wasserfall
Blick nach Süden von oben
Lakigigar-Kraterreihe
-> Landmannalaugar
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Stationen auf meiner Motorradtour

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Stationen auf meiner Motorradtour

Karte von Islands Süden

Karte von

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Ein paar Bilder von meiner Motorradtour aus dem Süden Islands.
Für eine größere Version bitte auf das Bild klicken.
(Die Zahlen über den Bildern sind oben in der Karte zu finden!)
Fotos: © Christian Engl

Treibsand im Skeidarársandur (1)

Zerstörte Straße Skeidarársandur nach dem Ausbruch
von 1996 (1)

In Kirkjubærjarklaustur (2)

Vatnajökull-Ausbruch
vom Oktober 1996

Fotos: (c)Magnus Tumi Gudmundsson

1.Oktober 1996
16.00 Uhr (3)

2. Oktober 1996
8.00 Uhr (3)

3. Oktober 1996
16.30 Uhr (3)

Mehr Informationen zum Vulkanausbruch

Am 26. Februar 2000 ist auch der Vulkan Hekla (1461m)
ausgebrochen. Einer der aktivsten Vulkane auf Island.

11

Foto:© Euronews-TV
Alain Melchior

Trennlinie

Hochlandroute F208
“Eldgjá / Landmannalaugar”

Beginn der Hochlandroute F208 (4)

Erste kleine Furt
auf der F208 (5)

Abzweig zur Eldgjá-Schlucht (6)

Jetzt wird es ernst! (6)

Nach der Durchfahrt ohne absaufen (6)

Fußweg zum
Ofaerufoss (6)

Ofaerufoss-Wasserfall (ohne Brücke) (6)

Straße nach Landmannalaugar (7)

Campingplatz in
Landmannalaugar (8)

Wanderhütte in
Landmannalaugar (8)

Heisse Quelle in
Landmannalaugar (8)

Heisse Quelle in
Landmannalaugar (8)

Weiterfahrt Richtung Tungnaá-Kraftwerk (9)

Trennlinie

Skógafoss Wasserfall

Infotafel Skógafoss (10)

An der Fallkante des Skógafoss (10)

Blick nach Süden Richtung Atlantik (10)

Skógafoss (10)

Skógafoss (10)

... die Strecke führte mich in die weiten Sandflächen “Skeidarársandur” mit den unzähligen kleinen Abflüssen des Vatnajökull-Gletschers in Richtung des Ortes Kirkjubaejarklaustur an der Ringstraße Nr.:1. Kurz hinter dem Ort ist dann ein relativ breiter “Erdriss” zusehen, eine mehrere Zentimeter lange Spalte im Boden. Von hier aus führt dann auch die Hochlandroute F206 nach Lakigigar. Die Laki Krater entstanden im 17.Jahrhundert bei dem grössten Vulkanausbruch Islands. Damals wurden 17 Kubikkilometer Lava freigesetzt und ein grosser Teil der Bevölkerung Islands starb an den Folgen der Ausbrüche. Es entstanden auf 25 Kilometer über 100 Krater, die 1-2 Jahre aktiv waren. Ich bin nur eine relativ kurze Strecke auf der F206 gefahren, weil dann hier eine wohl etwas zu tiefe Furt vor mir auftauchte, ich habe auch nicht daran gedacht das Motorrad evtl. durchzuschieben um nicht gleich hier abzusaufen.
 Nunja, somit ging’s wieder zurück auf die Ringstraße 1 und dann kam nach knapp 20 km schon die nächste Abzweigung ins isländische Hochland. Rechterhand ging es jetzt auf die
Hochlandroute F208 (nach Landmannlaugar/Eldgjá Schlucht). Es folgten bis zur Eldgjá Schlucht nur kleine problemlose Furten, alle leicht zu fahren. Leider verschlechterte sich dann das Wetter auch wieder zusehends, so dass es schon ziemlich kalt und zeitweise von oben her feucht wurde. Dann kam auch schon die Abzweigung in die Eldgjá-Schlucht, wo mich 4 Kilometern eine ziemlich unangenehme Furt erwartete. Also beschloss ich erst mal, den Motor abzustellen und ihn abkühlen zu lassen. Jetzt beobachtete ich dann die sehr vereinzelt ankommenden Geländewagen, wie tief den diese Furt denn werden würde; auf der anderen Seite sieht man übrigens schon den Parkplatz. Nun schien zwar nicht allzu tief zu sein, aber doch relativ lang zu werden und der Boden schien auch eher “treibsandmässig” zu sein als fest. Nun, nachdem der Motor relativ kalt war, startete ich dann und fuhr geradewegs ins Wasser eines relativ schnell fliessenden Flusses. In der Mitte angekommen merkte ich dann doch schnell, dass ich schon halb im Wasser sitzte, mit der Hoffnung, dass der Motor jetzt doch nicht Wasser schluckt und absaufen wird. Nach paar Sekunden war ich drüben, ohne Wasser zu schlucken, aber mit gefüllten Stiefeln! Was solls, Hauptsache nicht untergegangen, halbnass war ich sowieso schon vorher und dafür kommt man schliesslich auch nach Island. Dann kam auf dieser Seite des Flusses noch eine halbstündige Wanderung bis man den Ofaerufoss Wasserfall sehen konnte. Nach einer kurzen Verwunderung (“Ist das denn schon der Wasserfall mit der Natursteinbrücke??”; dass sie vor ein paar Jahren eingestürzt ist wusste auch mein Island-Reiseführer nicht)
Nun wieder den Fussmarsch zurück zum Parkplatz und mit dem Gefühl im Bauch gleich wieder diese Furt durchqueren zu müssen. Als ich dann so ca. Mitte des Flusses war, bin ich in etwas Treibsand geraten und plötzlich nicht mehr quer durch den Fluss sondern längs mit dem Fluss gefahren! Nunja da hatte ich schon gedacht jetzt wird’s nix mehr und gleich ist der Motor aus. Nach einem beherztem Rechtsdreh am Lenker kam ich wieder in die richtige Richtung und wieder aus dem Fluss raus, ohne unfreiwillig baden zu gehen! Schuhe sind natürlich wieder vollständig nass gewesen, was aber völlig egal war, denn
es sollten noch viele Furten folgen!
An der Abzweigung ging es dann recht ein steiles Stück hoch. (Hier an dieser Stelle
mussten übrigens “die Österreicher” mit einem kapitalen Motorschaden aufgeben!) Es ging in einer wunderbaren und sehr farbenprächtigen Bergwelt weiter Richtung Landmannalaugar. Die Route führte dann in einem Flussbett weiter, mal links, dann wieder rechts des Flusses. Immer mit der entsprechenden Flussdurchquerung. Alle ziemlich leicht zu befahren. Ausser die vorletzte vor Landmannalaugar.
Dort musste ich stoppen und sah auf der anderen Flusseite schon einen normal (!) angetriebenen
PKW mit dem Motor im Fluss hängen, ebenso die Fahrgastzelle. Da diese Furt durch einem ziemlich breiten und schnell fliessendem Fluss führte stieg ich zuerst einmal ab. Da ich ja sowieso schon von oben bis unten nass war, stieg ich kurzerhand in den Fluss um mir den Untergrund anzuschauen und einen möglichen Weg zu finden. Es befanden sich hier ziemlich grosse Felsbrocken im relativ tiefen Wasser! Da muss man schon aufpassen, dass man so einen Brocken nicht beim “Furten” trifft. Das hätte wohl unweigerlich einen Sturz gegeben! Nach der “Besichtigungstour” folgte nun die Durchfahrt. Und wieder ging alles glatt, kein Felsbrocken war im Weg. Auf der anderen Seite sah ich dann die baden gegangenen. (Ein deutscher Opel Astra aus Dortmund!) Ich hatte mich dann schon mal erkundet, ob er denn nicht wusste, was man für ein Fahrzeug haben sollte, um eine isländische Hochlandroute gefahrlos zu befahren! Er meinte daraufhin, dass er schon etwas verwundert über die schlechten Straßenverhältnisse wäre! (Wie in Dortmund sind die Verhältnisse in der Tat nicht!)
Ich habe ihm dann dringend abgeraten irgendwie in seiner Richtung weiterzufahren und er möge besser wieder umdrehen.
In dieser Situation kam plötzlich auch noch ein Polizei-Geländejeep. (übrigens der einzigste Polizeiwagen, den ich auf meiner Rundreise sah!) Ich dachte sie würden die “Abgesoffenen” mit ihrem Jeep jetzt herausziehen und den Leuten erklären was “4x4 ONLY” bedeutet, aber nichts da, er fuhr einfach an uns vorbei, und ab in den Fluss und entschwand auf der anderen Seite unseren Blicken.

Ich wünschte dem Opel-Fahrer noch viel Glück und fuhr dann ebenfalls weiter. Nach kurzer Zeit kam die Abzweigung nach Landmannalaugar, und kurz darauf folgte wieder eine ziemlich extreme Furt!
Vor dieser Furt (man konnte Landmannalaugar schon sehen, noch ca. 400m entfernt) war schon ein Parkplatz mit einigen geparkten Motorrädern und Geländewagen. Nun ich parkte dann auch hier.
Diese Furt führte an einem links ziemlich steil abfallenden Berghang entlang, die Jeeps die durchfuhren hingen alle ziemlich schräg nach rechts im Wasser. Die rechte Reifenspur (von rechts oben schoss auch das Wasser vom Berg herunter) hatte wohl eine
geschätzte Wassertiefe von mind. 70cm gehabt; für mein Motorrad wohl unpassierbar, und die linke Reifenspur führt ziemlich knapp an dem nach links steil abfallenden Hang sehr knapp entlang! Wassertiefe hier wohl so ca. 50 cm. Muss ja nicht sein dachte ich, parkte deswegen auch hier und trug meine ganzen Sachen dann nach Landmannalaugar zu der Wanderhütte.
Hier hiess es einen Platz für die Nacht zu ergattern und Klamotten zum trocknen  in der Hütte aufzuhängen. Nunja, es hängte schon sehr viel in der Hütte herum!

Nachdem das alles erledigt war (es war ca. 20.00 Uhr) folgte das schönste! Ein heisses Bad im See in Landmannalaugar . Das Wasser fließt hier direkt über
 die Felsen in einen kleinen See in dem man herrlich seine Lebensgeister wecken kann!!
Ich blieb ca. 3,5 Stunden im ca. 30-45 Grad heissen Wasser. Einfach herrlich, traumhaft....
Da war auch eine Schweizer Motorradgruppe mit 9 Bikern gewesen. 5 von ihnen blieben ebenfalls vorne am Parkplatz, 4 fuhren durch, 3 davon waren in der Furt abgesoffen (sie sind rechts in der Furt gefahren, bei den 70 cm Tiefe) einer kam durch (er fuhr links durch smiley up-gif).
Um Mitternacht glaub ich bin ich in der Hütte nach einen erlebnisreichen Tag eingeschlafen.
Am nächsten Morgen sah ich dann
“die Österreicher” zum letzten Mal. Sie kannten mich inzwischen ja auch schon. Sie kamen in die Hütte und suchten verzweifelt ein Telefon (Handys gab´s damals nur wenige! wir schrieben anno 1997). Es gab hier nur ein Funkgerät und so bekam ich mit dass sie an der besagten Stelle einen kapitalen Motorschaden erlitten, mit starker Rauchentwicklung) und mussten aufgeben. Jetzt telefonierte er mit M.A.N. in Graz wegen Ersatzteile. Es war nur keiner erreichbar, es war Sonntag.
Ab hier sah ich sie nicht mehr. Ich packte mein trockenes Zeug zusammen und schleppte alles wieder auf den Parkplatz und dann ging’s weiter. Wieder raus auf die Hauptroute F208  und über eine gut zu fahrende Lavapiste bis ich die Hochlandroute F26 (“Sprengisandur”) am Fluss Tungnaá erreichte.

Im übrigen regnete es auch schon wieder seit ca. 1 Stunde recht stark, so dass ich erst mal an der kleinen Tankstelle eine Erfrischung brauchte. Das gröbste war ja jetzt auch geschafft, denn die “Sprengisandur-Route” wollte ich dann doch nicht fahren.
Ich fuhr südwärts auf der F26 vorbei am
aktivsten Vulkan Islands (Hekla, 1491m; ) leider vollkommen in Wolken gehüllt gewesen) nach Hella, einem grösseren Ort an der Ringstraße Nr.1. Hier suchte ich mir bei strömenden Regen einen Gasthof oder sowas. War dann aber ein besseres Hotel (Die Nacht für 55 EUR! aber egal mal was richtiges zum schlafen).

Am nächsten Tag machte ich dann noch einen Abstecher an die Südseite des Vulkans “Katla” beim Gletscher “Mýrdalsjökull” zum Wasserfall “Skogafoss”. Der  hat eine Fallhöhe von 62 m und man kann auch auf der rechten Seite bis oben an die Kante raufsteigen. Mit tollem Blick über die Küste und dem Atlantik.
dann ging’s wieder zurück auf der “1er” nach Westen und durch Hella weiter in den Südwesten Islands....

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Landmannalaugar Info

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Vatnajökull
Ausbruch

Letzte Aktualisierung der Seite am :
Saturday, 21. May 2016
 

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