Hier können Sie ein paar Karten/Informationen ansehen Karte 0
Übersicht Mount Cook Village Karte 1
Generelle Information - Walks/Wanderungen Karte 2
Generelle Information Karte 3
Walks/Wanderungen
....Heute am 18.2.2000 ging es dann bei herrlichstem Sonnenschein und warmen Wetter in Moeraki am Südpazifik los. Zuerst ging es noch ein kurzes Stück am Pazifik entlang nach Oamaru, hier zweigte ich dann am Waikato River ins Landesinnere ab. Es folgte Kurow am herrlichen Lake Waikato, gleich darauf der Lake Aviemore und
über Otematata ging’s nach Omarama. Hier kann man bei so tollem Wetter wie heute schon die “Southern Alps” erkennen. Ab hier geht es Richtung Norden durch den Ort mit dem schönen Namen Twizel zum Lake Pukaki. Ein Lake schöner als der andere und mit herrlichen grünlich blauem
Wasser. Die Fahrt entlang am ca. 40 km langen Lake Pukaki war grandios. Direkt im Hintergrund erhebt sich der König und höchste Berg
Neuseelands, der 3754m hohe “Mount Cook” oder “Aoraki” (maori).. Je länger man am See entlang fährt um so gewaltiger wird er! Kurz vor
erreichen des Ortes “Mount Cook Village” (Aoraki) befindet sich die “Glentanner Station” mit einem Flugplatz. Ab hier starten die Rundflüge über den “Mount Cook Nationalpark”. Vor Mount Cook Village bog ich rechts in das “Tasman Valley” auf die Tasman Valley Road ab. Laut Strassenkarte ist diese schöne Strasse (ohne Belag im Jahre 2000) wieder für Mietfahrzeuge gesperrt. Ich konnte jedoch mit meiner Enduro hineinfahren. Die Strasse führt zuerst an den kleinen “Blue Lake”. Hier führen Wanderwege zum Tasman
Glacier View Point (Aussichtspunkt auf den Tasman Gletscher) und zum Lake Tasman. Auf der anderen Seite führt auch ein Wanderweg zur “Ball Shelter Hut, 1030m”. Diesen Weg kann man auch am Anfang mit geländegängigen Fahrzeugen befahren, die
sog. “Old Ball Hut Road”. Sie ist mit
groben Schotter belegt und wird am Schluss immer enger, bis sie schliesslich in einen Wanderweg übergeht. Eine schöne Strasse für mich und meine Enduro. Am Ende hat man dann auch immer wieder tolle Blicke auf den Tasman Glacier, der hier im unteren Teil vollständig mit Schutt und
Geröll überzogen ist. Dann ging es wieder zurück und über die Blue Lakes hinein ins kleine Dorf “Mount Cook Village, 762m”. Auf maori heisst Mount Cook übrigens “Aoraki”. Klein, gemütlich und überschaubar. Zum Campingplatz geht es übrigens
kurz vor Mount Cook Village nach rechts auf die “Hooker Valley Road” bis vor einem bewaldeten Hügel, vor dem sich der Campingplatz befindet. Er liegt in herrlichster Umgebung. Nur der Zeltaufbau war hier etwas schwierig auf dem steinigen Untergrund. Der Platz wird vom Department of Conservation
betrieben (einer neuseeländischen
Organisation, welche zum Ziel hat, die Natur und nationale Sehenswürdigkeiten zu schützen), was bedeutet, dass es ein naturbelassener Platz ist und somit auch billiger.
Für den morgigen Tag habe ich mir dann eine längere Wanderung vorgenommen, zumal der Wetterbericht “Sonne pur” versprach......
Mein Eindruck über Mount Cook Village (Aoraki Mt. Cook Nationalpark)
Jetzt hatte ich die Southern Alps doch noch bei strahlendem Sonnenschein in voller Pracht bestaunen können. Auf der anderen Seite, der Westseite bei den Orten Franz Josef und Fox Glacier
war es ja leider immer regnerisch und zu sehen war gab es nicht ganz so viel. Hier auf der Ostseite dürfte die Chance besser stehen mehr zu sehen als drüben auf der regenreichen Westseite. Nun,
ich war heute schwer beeindruckt in dieser grandiosen Natur sein zu dürfen.