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Übersicht meiner Bergtouren und Bergwanderungen
zu meiner Bergtour auf die Blümlisalphütte - Oeschinensee
Trennlinie

auf der Blümlisalphütte
in den Berner Alpen.
Blümlisalphütte
2834m

Fotos: © Christian Engl

Blümlisalphütte, 2834m
Oeschinensee, 1578m
Berner Alpen (Berner Oberland)
20. August 2011

Wetter: sonnig, sehr warm

am Oeschinensee
in den Berner Alpen.
Oeschinensee
1578m

Umgebung Kandersteg-Oeschinensee
Das Höhenprofil der Bergtour
Nachgezeichneter Ausschnitt aus
KOMPASS Wanderkarte 84
Jungfrau-Region
(Thunersee-Brienzersee)

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BT-CH-2011-Blümlisalphütte auf einer größeren Karte anzeigen 

Start

(Kandersteg, 1174m) - Bergstation Gondelbahn Oeschinensee - Läger, 1682m

Ziel

Blümlisalphütte, 2834m (Berner Alpen)

Charakter

Anspruchsvolle, relativ lange Bergtour. Oft sehr steile Wege.
Kurze Kletterstelle zwischen Oberbärgli und Unterbärgli.

Höhenunterschiede

Läger / Bergstation - Blümlisalphütte: 1152m (Aufstieg)
Blümlisalphütte - Kandersteg (Talstation): 1660m (Abstieg)

Gehzeiten

Läger / Bergstation - Blümlisalphütte: 4 - 4 ½ h (Aufstieg)
Blümlisalphütte - Kandersteg (Talstation): 4 h (Abstieg)

Wegbeschreibung
Relativ lange Bergtour. Bei Hitze recht anstrengend.
Teilweise sehr steile Wege.

Fahrt mit der Gondelbahn von Kandersteg nach Läger, 1682m. Ab hier flacher Weg in Richtung Oeschinensee. Einige Zeit vor dem Oeschinensee zweigt der Steig links ab (Steig über den Heuberg). Man erreicht also hier jetzt NICHT den Oeschinensee!
Auf dem Steig nun hoch oberhalb des Oeschinensees nordostwärts den Hang entlang. Teils schmaler Weg, aber extrem aussichtsreicher Abschnitt.
Den Hang entlang, am Schluss leicht abfallend zur Almsiedlung Oberbärgli, 1978m.
Dieser Abschnitt bietet schönste Ausblicke auf den Oeschinensee.
Hinter Oberbärgli wieder steiler werdend und linkerhand das Tal hinauf. Bald erreicht man eine Moräne auf der es eine Zeit lang weiter aufwärts geht.
Auf der linken Talseite sieht man den Weg bis zur sichtbaren Hütte.
Auf diesem Abschnitt hat man schönste Ausblicke auf den Blüemlisalpgletscher und das Blüemlisalphorn.
Man verlässt die Zone mit den spärlichen Grasbewuchs und erreicht einen Geröllhang. Ab hier nimmt die Steilheit immer mehr zu. Der Weg führt auf dem Geröllhang fast gerade hinauf und ist kurz vor dem Hohtürli extrem steil. Gerade am Nachmittag, wenn die Sonne in den Steilhang scheint, eine schweißtreibende und mühselige Angelegenheit.
Nach dem sehr steilen Anstieg erreicht man das Hohtürli, 2778m. Von hier jetzt noch 10 Minuten hinauf zur Blümlisalphütte, 2834m.

Abstieg:
wie Aufstieg bis zur Almsiedlung Oberbärgli. Kurz dahinter zweigt der Weg nach links ab. Auf einem teilweise seilgesicherten Felshang erreicht man Unterbärgli. Der Weg führt in der Folge zuerst immer noch einige Meter hoch über dem Oeschinensee entlang. Am Ostufer erreicht man das Seeufer und wandert entlang des Ufers zum Restaurant Oeschinensee.
Von hier könnte man jetzt wieder hinüber wandern zur Bergstation.
Ich wanderte jedoch weiter auf einer Fahrstraße in Richtung Kandersteg. Kurzzeitig führt der Weg über Skipisten. Weiter unten kann man rechts auf einen Wanderweg abzweigen der durch Wald hinab nach Kandersteg führt. Man erreicht das Turbinenhaus der Licht- und Wasserkraftwerke Kandersteg (LWK) am Öschibach und auf der Teerstraße wandert man nach Kandersteg zur Talstation.

Huettengrafik
Blümlisalphütte SAC, 2834m
Tel. Hütte: +41-(0)33-6761437
Bewirtet von (ca.): Mitte Juni - Mitte Oktober
Betten: 138  - Matratzenlager: 0  - Notlager: 20
www.bluemlisalphuette.com

SAC Sektion Blümlisalp
www.sac-bluemlisalp.ch

Trennlinie

Ein paar Bilder während der Bergtour.
(Für eine größere Version auf das Bild klicken)

Fahrt mit der Gondelbahn Kandersteg und Wanderung zum Oeschinensee
(oberer Steig am Heuberg)

Übersicht
Hier habe ich die Wege
meiner Bergtour eingezeichnet
.

Weg Heuberg
Wenn man hier weitergeht wird man bald
überrascht
von einem extrem schönen Hochgebirgspanorama.

Gondelbahn Kander-
steg - Oeschinensee
Die Talstation.
Sie liegt direkt am Campingplatz.

Grosslohner
Bunderspitz
Hier sieht man grosse Teile meiner
Bergwanderung von gestern
auf die Bunderspitz.

Kandersteg
Blick auf Kandersteg und
den Campingplatz Rendez-Vous
.

Blick Blümlisalphütte
Der Weg zur Blümlisalphütte ist noch weit.
Man sieht sie rechts oben am Grat.

Läger / Bergstation
(1682m)
Links der Grosslohner und rechts der First (2548m).

Doldenhorn
Der Oeschinensee (1578m) taucht hinter den Bäumen auf.
Darüber erhebt sich das mächtige Doldenhorn (3638m).

Trennlinie

Der Oeschinensee (1578m)
Einer der schönsten natürlichen Bergseen im gesamten Alpenraum

Oeschinensee
Herrlicher Tiefblick auf den See.

Oeschinensee
Unten an dem Berghang verläuft
mein späterer Rückweg
.

Oeschinensee
Blick von der Nordseite am Heuberg.

Oeschinensee
Die senkrechten Felswände (Fründschnuer) auf der Ostseite.

Südseite am Oeschinensee (1578m)
Das Fründenhorn und Doldenhorn. In der Mitte die Fründenhütte

Fründenhorn
Doldenhorn
Links: Fründenhorn (3368m)
Mitte: Fründenhütte (2562m) - Fründengletscher
Rechts: Doldenhorn (3638m)

Doldenhorn (3638m)
Rechts das Kleindoldenhorn (3475m)

Fründenhorn (3368m)
Rechts unten die Fründenhütte (2562m).

Fründenhütte (2562m)
Dahinter der Fründengletscher.

Persönliches Fazit:

Der Beginn meiner heutigen Bergtour gestaltete sich sehr einfach. Der Grund dafür ist recht einfach. Ich übernachtete in Kandersteg am Campingplatz Rendez-Vous und der befindet sich direkt an der Talstation der Gondelbahn zum Oeschinensee. So brauchte ich heute morgen nur runter zur Talstation gehen und hinauf fahren.
Nach ein paar Minuten Fahrt kommt man in
Läger/Oeschinen auf 1682m Höhe an.
Auf dem Wegweiser sind
zur Blümlisalphütte vier Stunden Gehzeit angegeben. Und die muss man auch rechnen.
Denn auf dem Weg gibt es viel zu sehen.
Zuerst geht es aber erst einmal sehr gemütlich los. Man wandert leicht an Höhe verlierend
in Richtung Oeschinensee. An den Kreuzungen hält man sich immer links. Kurz bevor man den See erreicht muss man etwas aufpassen.
Denn man hat hier zwei Möglichkeiten:
Die erste wäre man geht geradeaus weiter und wandert am Seeufer weiter zur Blümlisalphütte (über Unterbärgli).
Ich ging jetzt an der Kreuzung aber nach links. Der Wer führt anfangs jetzt steil den Hang hinauf und wendet sich oben nach rechts. In der Folge
wechseln steilere Abschnitte mit flacheren ab. Auf diesem Höhenweg gelangt man direkt
nach Oberbärgli (1978m). Dorthin führt auch die erste Variante.
Bald schon sieht man jetzt
eine richtige Naturschönheit in diesem Gebiet. Man betritt hier
auch das
UNESCO Weltnaturerbe Schweizer Alpen Jungfrau-Aletsch.
Zwischen den Bäumen erblickt man tief unten im Hochtal den
Oeschinensee. Eingerahmt von hohen vergletscherten Bergen. Das Doldenhorn (3638m) genau südlich des Sees überragt ihn um fast 2100 Höhenmeter. Das Ostufer des Oeschinensees wird von senkrechten Felswänden begrenzt. Im Gegensatz zum Westufer das in eine flache Zone übergeht.
Man sieht von hier aus auch sehr gut die
Fründenhütte (2562m). Sie befindet auf dem schwarzen Felsblock genau zwischen Fründenhorn links und Doldenhorn rechts. Von der Bergstation kann man sie in ca. drei Stunden Gehzeit erreichen.
Dieses faszinierende Panorama begleitet nun einige Zeit den Bergwanderer. Der Weg führt weiterhin hoch oberhalb des Oeschinensees in Richtung Oberbärgli.

Trennlinie

Der Weg nach Oberbärgli (1978m) und Weiterweg zur
Gletschermoräne des Blüemlisalpgletschers

Oeschinensee
Blick zum Oeschinensee auf
dem Weg nach Oberbärgli.

Wyssi Frau (3650m)
Rechts sieht man die Weisse Frau.
In der Mitte Ufemi Stock (3221m).

Blümlisalphütte
Oben am Grat sieht man die Blümlisalphütte.
Links daneben das Hohtürli, in das der Weg sehr steil hinaufführt.

Gletschermoräne
Rechts sieht man schon Teile des Blüemlisalpgletschers.

Oberbärgli
Das kleine Almdorf Oberbärgli.

Tour
UNESCO Welterbe
Kurzer Rückblick auf den Weg.
Links unten ein kleiner See mit Schmelzwasser.

Oberbärgli (1978m)
Ungefähr auf halber Wegstrecke liegt Oberbärgli.
Doch nun folgen teils wesentlich steilere Abschnitte.

Tour
UNESCO Welterbe
Noch in der Zone mit leichtem Grasbewuchs.
Später wird es deutlich steiler als dieser Abschnitt hier.

Je näher man sich der kleinen Almsiedlung Oberbärgli nähert desto mehr verschwindet der Oeschinensee hinter den Steilfelsen. Kurz vor Oberbärgli verliert der Weg ein paar Höhenmeter und man erreicht die Almen auf 1978m Höhe.
Kurz zuvor kommt von rechts der Weg von Unterbärgli herauf (auf diesem Weg stieg ich später ab).
Hinter Oberbärgli steigt man wieder stärker auf bis man auf der linken Talseite einen langen
Moränenweg erreicht. Der Weg hierher ist teilweise recht steil. Jetzt ist das erste Naturjuwel verschwunden (Oeschinensee) dafür tritt das nächste jetzt ins Rampenlicht.

Trennlinie

Das Blüemlisalphorn (3657m)
und der Blüemlisalpgletscher

Blüemlisalpgletscher
In der Mitte über dem
Gletscher sieht man das Blüemlisalphorn.

Blüemlisalphorn
Steile Eisfelder auf der Nordseite.

Blüemlisalpgletscher
In der Mitte der Ufemi Stock (3221m).
Links davon die Wyssi Frau (3650m).
Rechts davon das Blüemlisalphorn (3657m).

Blüemlisalphorn
Mächtige Eis- und Schneewächten auf der Nordseite.
Der Gipfel wird normalerweise über dem rechten Grat (NW-Grat) bestiegen.
Ganz rechts das Blüemlisalp-Rothorn.
Dazwischen der Sattel (3182m), über den der Aufstieg verläuft (PD+, II).

Blüemlisalpgletscher
Wyssi Frau und das Blüemlisalphorn.
Links der Ufemi Stock (3221m).

Blüemlisalphorn
Hier kann man sich die Ausmaße der Schneewächten ungefähr vorstellen.

Blüemlisalpgletscher
Mächtige Spaltenzone auf dem Blüemlisalpgletscher.
Die Eisbrocken sind einige Meter hoch.

Blüemlisalphorn
Der Gipfel.

Rechterhand rückt mehr und mehr der Blüemlisalpgletscher ins Rampenlicht des Wanderers. Die einzelnen Gletscherströme fallen über eine Geländekante in die Tiefe. Darüber bauen sich mächtige Spaltenzonen auf mit meterhohen Eisbrüchen. Wenn man weitergeht tritt der höchste Berg hinter dem Rothorn hervor.
Das
Blüemlisalphorn (3657m) glänzt mit seiner steilen und vergletscherten Nordwand. Die mittlere Steilheit der 450 Meter hohen Wand beträgt ca. 45°. Es gibt dort auch Stellen mit einer Steilheit von 70°.
Mächtige Schneewächten hängen unter dem Gipfel.
Ein herrliche Gletscherwelt, die fasziniert.
Der Berg links davon ist die Wyssi Frau (3650m). Und der Felsberg davor ist der 3221m hohe Ufemi Stock, der mitten aus dem Blüemlisalpgletscher ragt.

Trennlinie

Von der Gletschermoräne auf dem Weg zum Hohtürli (2778m)

Weg Blümlisalphütte
Links sieht man den kompletten Aufstiegsweg
bis zur Blümlisalphütte
(rechts oben zu sehen).

Anstieg Hohtürli
Rückblick auf das steile Wegstück unterm Hohtürli.

Weg Blümlisalphütte
Unten der extrem steile Abschnitt zum Hohtürli.
Hinten in der Mitte der Grosslohner (3049m).

Hohtürli (2778m)
Zehn Minuten oberhalb steht die Blümlisalphütte.

Anstieg Hohtürli
Links der sehr steile Aufstiegsweg zum Hohtürli.
Am Nachmittag bei Hitze eine mühsame und heisse Angelegenheit.

Hohtürli (2778m)
Blick nach Osten zum Bütlasse (3193m).
Links reicht der Blick bis zum
Schwarzhorn und Wetterhorn
bei Grindelwald.

Anstieg Hohtürli
Oben die Wilde Frau (Wildi Frau, 3260m).
Daneben die Weisse Frau (Wyssi Frau, 3650m).

Hohtürli (2778m)
Der andere Aufstiegsweg zur Blümlisalphütte.
Der Steig kommt herauf von der Griesalp (1408m, Kiental).

Dieses Panorama begleitet den Wanderer wieder eine längere Zeit auf dem weiteren Weg. Weiter oben merkt man das der Weg bald immer steiler werden wird. Man geht vorerst noch weniger steil in der Graszone.
Doch sobald man den
Geröllhang im hintersten Tal erreicht merkt man das es jetzt richtig steil wird.
Der Weg zieht jetzt fast direkt und fast ohne Kehren hinauf in das Hohtürli. Teilweise wurden
treppenähnliche Stufen in den Hang gelegt, da sonst öfter die Gefahr besteht des Abrutschens auf den kleinen Steinen am Weg.
Hier ist man
froh wenn man vormittags unterwegs ist und es noch nicht so heiss ist. Wenn man nachmittags bei Hitze hier auf dem südwestlich orientierten Hang aufsteigen muss wird es recht unangenehm.
Mühevoll plagt man sich unter den Felsen hinauf in das Hohtürli. Vor einem
sieht man immer die Blümlisalphütte weiter oben am Hang.
Nachdem man das
Hohtürli (2778m) erreicht hat kann man sich schon freuen, denn die Hütte ist jetzt nur noch zehn Minuten entfernt.
Aber die Aussicht von hier oben hat
nicht mehr die herrlichen Ausblicke wie man sie auf dem Weg genossen hat. Sehr ungewöhnlich. Bisher gab es am Gipfel oder der Hütte immer “schönere” Panoramen als auf dem Weg.
Hier jedoch war es genau umgekehrt.
Je höher man kommt, umso “unspektakulärer” wurde die Aussicht.
Aber sie war natürlich dennoch sehr schön....

Trennlinie

An der Blümlisalphütte: Das Panorama
Der Blüemlisalpgletscher

Lustige Wegformen
Die interessante Wegführung
vom Hohtürli zur Blümlisalphütte.

Thunersee (558m)
Schöner Fernblick zum Thunersee und
in das 28 Kilometer entfernte Thun.

Blüemlisalpgletscher
Links das Blüemlisalp-Rothorn (3279m).
In der Ferne sieht man den Wildstrubel (3244m).

Blümlisalphütte
Rechts neben der Hütte sieht
man die Wyssi Frau (3650m).

Blümlisalphütte
Das Panorama im Nordwesten
zwischen Dündenhorn (2862m, links) und Thunersee (558m, rechts).

Blüemlisalpgletscher
Links der Ufemi Stock (3221m).
Dahinter das Blüemlisalphorn (3657m).

Blümlisalphütte
Links neben der Hütte der Niesen (2362m)
und in der Ferne der Thunersee (558m).

Dündenhorn (2862m)
Links in der Mitte im Tal befindet sich Kandersteg (1174m).
Dort unten startete ich meine Bergtour hierher.

Wyssi Frau (3650m)
Blüemlisalphorn
Auf dem Gletscher verläuft der Weg
wenn man auf das Blüemlisaphorn gehen will.
Hinter dem Ufemi Stock nach rechts weiter.

Blümlisalphütte
Links das Dündenhorn (2862m).
Darunter sieht man den Aufstiegsweg.

Schilthorn (2970m)
Rechts sieht man die Station Birg (2677m).
Ganz hinten das Schwarzhorn (2928m) bei Grindelwald.

Blüemlisalpgletscher
Hier stehe ich etwas oberhalb der Hütte.
Links wäre die Wildi Frau (3260m).

Am Hohtürli steht man praktisch schon fast vor der Hütte. Es muss nur noch ein kurvenreicher Weg gegangen werden und nach zehn Minuten steht man vor der recht großen Blümlisalphütte (2834m).
Ich bin hinter der Hütte noch etwas höher gestiegen in Richtung Wildi Frau - Blüemlisalpgletscher.
Dort oben auf den plattigen Steinen kann man übrigens schön Brotzeit machen.
Das Panorama von der Hütte kann mit dem des Aufstieges nicht mithalten.
An der Hütte konnte ich bis nach Thun am Thunersee (558m) schauen. Bis nach Thun sind es 28 Kilometer Luftlinie.
Im Südosten zieht eine Zunge des
Blüemlisalpgletschers vorbei. Dahinter erhebt sich der
dunkle Berg Ufemi Stock (3221m). Und direkt dahinter kann man das
Blüemlisalphorn (3657m) sehen. Es ist der höchste Berg der Blüemlisalp. Links daneben die Wyssi Frau (3650m).
Langsam begann ich
meinen Abstieg der mich wieder auf gleichem Weg nach Oberbärgli führte. Unterhalb des Hohtürlis heizte die Sonne mächtig in die steile Bergflanke, so das die jetzt aufsteigenden Wanderer doch schon recht mitgenommen aussahen....

Video von der Blümlisalphütte (Berner Alpen)

 

Die Sage der Blüemlisalp

Wo sich heute die Firnmulden und Gletscher der Blümlisalp befinden, waren früher grasreiche Weiden. Es kam vor, dass die Kühe dreimal des Tages gemolken werden konnten. Die schöne, blumige Alp gehörte einem jungen Sennen, der mit seinen Knechten und einer grossen Herde jeden Sommer den Berg bezog.

Einmal nahm sich der Senn ein junges Weib, das ihn zu allem Schlechten verleitete.
Damit sie nicht auf den harten Steinen gehen brauchte, baute er von der Hütte zum Käsespeicher eine Treppe aus schweren, goldgelben Käsen, pflasterte diese mit Butter aus und wusch sie jeden Tag mit Milch sauber ab. Von diesem übermütigen Tun vernahm die alte Mutter des Sennen im Tale und eines Tages machte sie sich auf den Weg, um ihren Sohn zu warnen. Matt, erschöpft und durstig langte sie oben an und bat um einen Trunk Milch.

Da gab ihr der schlechte Sohn unter dem Gelächter seiner Frau ein Becken voller Molke, in die er Unrat gestreut hatte. Empört erhob sich die Mutter und sprach einen schrecklichen Fluch über ihn aus: "Der Berg soll sich mit Eis bedecken und du und deine Kathrin und deine Herde sollen darunter begraben werden!" Dann nahm sie ihren Stab und stieg den steilen Weg ins Tal hinab.

Kaum hatte sie die Alp verlassen, so löste sich vom Berggipfel ein grosser Teil des Gletscher los, stürzte über die saftigen Triften hin und bedeckte die Menschen, das Vieh und die Hütten mit mächtigen Eis- und Firnmassen. Noch heute hört man das Gejohle des sündigen Sohnes und das Brüllen seiner schönsten Leitkuh.

Zitiert und gefunden auf

Trennlinie

Weg von der Almsiedlung Oberbärgli nach Unterbärgli und zum Oeschinensee
und Abstieg nach Kandersteg (1174m)

Steig Unterbärgli
Seilgesicherte Steilstufe auf
dem Weg Oberbärgli - Unterbärgli.

Steig Unterbärgli
Diese Steilstufe ist aber nicht schwierig.

Unterbärgli (1840m)
Links oben das Doldenhorn (3638m).
Rechts der Üssere Fisistock (2946m).

Oeschinensee
Blick zum Fründenhorn (3368m) und zum Doldenhorn (3638m).
Die Lage der Fründenhütte ist recht markant.

Weg Oeschinensee
Der untere Weg entlang des Oeschinensees.
Hier verläuft der Weg unter überhängenden Felsen.

Oeschinensee (1578m)
Die Schweizer Flagge auf einer
sehr kleinen Insel im Oeschinensee.

Skulpturengarten
KiK98 - Kunst in Kandersteg von 1998
Hier eine Holzfigur aus dem Jahr 1998.
Am Rundweg um den Oeschinensee.

Von der Blümlisalphütte stieg ich auch gleichem Weg ab bis zum Almdorf Oberbärgli (1978m).
Hinter den Hütten bog ich jetzt aber nach links auf den Steig nach Unterbärgli/Oeschinensee ab. Nach wenigen Minuten gibt es noch eine
kurze Klettereinlage. Der Steig führt in eine steile felsdurchsetzte Wand, die über Treppenstufen und mit Seilsicherung begangen wird. Der Abschnitt ist aber nur recht kurz und auch nicht schwierig, so das ihn eigentlich jedermann begehen können sollte. Danach erreicht man die Alm Unterbärgli (1840m).
Hier geht es nun auf einem Wanderweg weiter, der in Richtung Oeschinensee führt. Immer noch einige Meter über dem See wandert man Richtung Osten. Doch je weiter man geht umso näher kommt man dem Ufer bis man schließlich direkt an das Seeufer gelangt. Auf dem Ostufer geht es nun weiter zu einem Restaurant.
Wer will kann hier hinüber zur Bergstation gehen (leichter Aufstieg).
Ich ging aber zuerst auf einer geteerten
Fahrstraße Richtung Kandersteg. Weiter unten bog ich rechterhand auf einem schmalen Wanderweg ab, der mich durch den Wald nach Kandersteg führte.
Unten kommt man noch an einem
Turbinenhaus der LWK (Licht- und Wasserwerk Kandersteg) vorbei.
Weiter ging es nun zum Campingplatz, da ich hier mein Zelt stehen hatte.

Camping Rendez-Vous
(Kandersteg)
Rechts die Rezeption.
Dahinter die Gondelbahn Oeschinensee.

Camping Rendez-Vous
(Kandersteg)
Mein Zelt auf dem Campingplatz.
Dahinter die Gondelbahn Oeschinensee.
Darüber die Bire (2502m).

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Lämmerenhütte, 2501m
Gemmipass, 2322m

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Tuesday, 08. September 2015
 

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