zu meiner Bergtour auf das Hohe Rad (2934m)
und zur Wiesbadener Hütte (2443m)
Übersicht meiner Bergtouren und -wanderungen
Mein heutiges Gipfelziel.
Das Hohe Rad (Blick vom Silvrettastausee)
Hinter der Hütte liegt der Vermuntgletscher.
Unter den Wolken liegt der Große Piz Buin (3312m).
-> Umgebung Hohes Rad - Wiesbadener Hütte
-> Das Höhenprofil der Bergtour
Links das heutige Ziel: Das Hohe Rad.
In der Mitte das Ochsental und der Ochsentaler Gletscher.
In diesem Tal stieg ich heute ab (von der Wiesbadener Hütte).
Der Silvrettastausee mit der Bielerhöhe
(Grenze Vorarlberg und Tirol).
Links der wuchtige Hochmaderer (2823m).
Aufstieg zum Hohen Rad.
Links die Vallüla (2813m). Unten das
Kleinvermunt (Tirol, Silvretta Hochalpenstrasse)
Links der Bieltalferner und darunter das Bieltal.
In der Mitte die Radschulter (2697m).
Rechts sieht man das Hohe Rad.
Im flachen Hochtal unter der Radschulter,
das man gleich mühsam erklimmt.
Jetzt wird es ziemlich mühsam.
Die Radschulter muss auf losem
Geröll erstiegen werden .
Im windigen Sattel der Radschulter (2697m).
Aufstieg auf das Hohe Rad (Ostgrat).
Unten die Radschulter,
hinten der Bieltalferner.
Leichte Kletterei auf der Ostseite des Hohen Rades.
Die letzten Meter zum Gipfelkreuz auf dem Hohen Rad.
Rechts unten der Silvrettasee.
Der Großlitzner und das Große Seehorn
im Westen des Hohen Rades.
Links unten das Klostertal.
Im Hintergrund die Verwallgruppe.
Rechts die Vallüla (2813m) und
vorne der Nordteil des Silvrettasees.
Links der Hochmaderer.
Ganz hinten sieht man die Zimba im Rätikon und
in der Mitte das Montafon.
auf dem Hohen Rad, einem
tollen Aussichtsberg in der zentralen Silvretta.
Links das Vorarlberger Montafon, rechts die Verwallgruppe.
Der Bieltalferner und Rauher-Kopf-Gletscher an der
Haagspitze und dem Tiroler Kopf.
Die beiden mächtigen Gletscher oberhalb der Wiesbadener Hütte.
Die Hütte liegt ungefähr in der Bildmitte hinter einem Grat (nicht sichtbar).
Links der Bieltalferner und die Haagspitze (3029m),
rechts das nächste Ziel: Der Radsattel.
Rechts darüber der Vermuntkopf (2851m).
Auf dem Weg zum Radsattel.
Links oben das Hohe Rad, rechts darunter die Radschulter.
Ausblick vom Radsattel nach Süden.
Vorne rechts führt der Edmund-Lorenz-Weg
zur -> Wiesbadener Hütte.
Dahinter der Ochsentaler Gletscher.
Blick auf das Hohe Rad (2934m).
Rechts der Radsattel (2652m).
Links: Die Zunge vom Vermuntgletscher.
Mitte: Der Große Piz Buin (3312m, hinter Wolken)
Rechts: Ochsentaler Gletscher
Die letzten Meter auf dem Edmund-Lorenz-Weg.
Unter uns taucht die Wiesbadener Hütte auf.
Darüber der Ochsentaler Gletscher.
Die Wiesbadener Hütte in der Silvrettagruppe.
Die Wiesbadener Hütte vor dem Vermuntgletscher.
Abstieg im Ochsental zum Silvrettasee.
Unten sieht man schon den See,
rechts oben das Hohe Rad.
Rückblick in das obere Ochsental.
Links der Vermuntgletscher,
rechts der Ochsentaler Gletscher.
Kurz vor Erreichen des Silvrettasees.
Hinten im Ochsental regnet es schon wieder.
Am Südende vom Silvrettastausee.
Ich wanderte nun auf dem rechten Seeufer
zurück zur Bielerhöhe (2037m).
Rechts hinten die Vallüla (2813m).
Ein Überblick über meine heutige Bergtour auf das
-> Hohe Rad
-> Wiesbadener Hütte
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-> Meine Bergtour auf den Hochmaderer im Jahr 2008
Hier können Sie
meine Bergtour als PDF-Datei
herunterladen und auf Ihrer Wanderung mitnehmen.
-> Wiesbadener Hütte (Hüttenwebseite)
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Hohes Rad
2934m

Nachgezeichneter Ausschnitt aus KOMPASS Wanderkarte 41
Silvretta - Verwallgruppe

Fotos: © Christian Engl

Hohes Rad, 2934m
Wiesbadener Hütte, 2443m
Silvretta (Vorarlberg-Tirol)
12. August 2008

Wetter: stark bewölkt
extrem windig (Föhnsturm)

Wiesbadener Hütte
2443m

 


Größere Kartenansicht 

Start

Bielerhöhe (2037m) - Silvrettastausee (2030m)

Ziele

Hohes Rad, 2934m - Wiesbadener Hütte, 2443m (Silvrettagruppe)

Charakter

Bergtour auf unterschiedlichsten Wegen.
Bis zur Radschulter relativ leicht. Von der Radschulter über den Ostgrat auf das Hohe Rad braucht man mehrmals die Hände, leichte Kletterstellen.
Der restliche Weg über Radsattel, Wiesbadener Hütte und zur Bielerhöhe ist leicht.

Höhenunterschied

904m (Silvrettastausee - Hohes Rad)

Gehzeiten

Bielerhöhe - Radschulter: 2 ¼ h
Radschulter - Hohes Rad: 1 h
Hohes Rad - Radschulter - Radsattel: 1 ½ h
Radsattel - Wiesbadener Hütte: 1 ¼ h
Wiesbadener Hütte - Bielerhöhe: 2 - 2 ½ h

Beschreibung
Von der Radschulter auf den Gipfel müssen mehrfach leichte Kletterstellen überwunden werden.
Für geübte Berggeher.

Vom Parkplatz an der Bielerhöhe am Nordostende des Stausee in Richtung Bieltal. Kurz darauf verlässt man den breiten Weg nach rechts und steigt in vielen Kehren am Fuß des Hohen Rads einen Bergrücken hinauf. Man erreicht ein relativ flaches Hochtal. Man steigt zuerst recht sanft das Hochtal weiter. Später wird der Weg zunehmend steiler und über eine Steilstufe erreicht man die Radschulter (2697m). Es müssen teilweise mühsam recht grobe Felsblöcke und loses, rutschiges Geröll überwunden werden.
Es folgt der schwierigste Teil: Von der Radschulter nach rechts (Westen) und über die recht steile Ostwand folgt man dem Weg. Es müssen öfters kurze, aber recht leichte Kletterstellen überwunden werden. Am Schluss erreicht man den Gipfelgrat und in wenigen Metern hinauf zum Gipfel (2934m).

Abstieg: Zurück zur Radschulter. Von hier nach rechts (Süden) in Kehren hinab und dann über Geröll und Schneefelder relativ flach, zuletzt kurzer Anstieg hinauf zum Radsattel (2652m).
Vom Radsattel Abstieg und dann in stetigem leichtem Auf und Ab auf dem Edmund-Lorenz-Weg in südlicher Richtung zur Wiesbadener Hütte. Kurz vor der Wiesbadener Hütte steilerer Abstieg zur Hütte.
Von der Wiesbadener Hütte auf dem Fahrweg (oder dem weiter oben gelegenen Sommerweg) auf gutem Weg Abstieg im Ochsental in Richtung Silvrettastausee. Am Südende des Sees auf dem östlichen Seeufer (oder auf dem längeren westlichen) zurück zur Bielerhöhe.

Huettengrafik
Wiesbadener Hütte, 2443m
Tel. Hütte: +43-(0)5558-4233 /  Tel. Tal: +43-(0)5443-20039
Wiesbadener Hütte, Postfach 4, A-6794 Partenen
DAV Sektion Wiesbaden, Phillipsbergstr. 24, D-65195 Wiesbaden
www.dav-wiesbaden.de
Bewirtet von (ca.): Ende Februar - Anfang Mai und Ende Juni - Anfang Oktober
Betten: 50 -  Matratzenlager: 150 -  Notlager: 20 (Winterraum)

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Ein paar Bilder während der Bergtour.
(Für eine größere Version auf das Bild klicken)

Von der Bielerhöhe (2037m) auf das Hohe Rad (2934m) über die Radschulter

An der Bielerhöhe
Hohes Rad

Radschulter (2697m)

Silvrettasee (2030m)
Hochmaderer

Radschulter (2697m)

Hohes Rad (2934m)
Ostwand

Vallüla (2813m)

Radschulter (2697m)

Hohes Rad (2934m)

Hochtal
Radschulter (2697m)

Aufstieg Ostwand

Persönliches Fazit:

Am heutigen Dienstag musste ich wieder von Gaschurn die Silvretta Hochalpenstraße hinauf zur Bielerhöhe am Silvrettastausee. Am Nordende befindet sich ein Parkplatz. Man könnte zwar noch etwas weiter am See entlang fahren, aber das kurze Stück kann man auch zu Fuß gehen.
Vom Parkplatz ging’s zuerst an der
östlichen Staumauer in Richtung Bieltal. Hier muss man dann nach links abzweigen und Richtung Bieltal weitergehen. Aber schon nach wenigen Metern zweigt rechts der direkte Steig zum Hohen Rad ab.
Nun geht es auf dem kleinen Steig in
vielen Kehren den Rücken aufwärts. Nicht zu steil kommt man schnell höher und dann führt uns der Weg hoch oberhalb vom Bieltal auf eine kleine Hochebene.
Jetzt geht man ganz entspannt südwärts und man ahnt schon, wo einem der Weg hinführt. Man sieht rechts oben das
Gipfelkreuz vom Hohen Rad und links darunter eine kleine “Schulter”, nämlich die Radschulter (2697m).
Dieses ist das nächste Ziel. Nach dem man einige Minuten im flachen gegangen ist, wird es nun wieder etwas unangenehmer. Man betritt unterhalb der Radschulter ein recht
steiles Schuttkar. Hier werden auch langsam die Markierungen spärlicher.
Ich stieg nun über die dicken Felsbrocken mühsam hinauf. Weiter oben wird es noch steiler, ein
Weg war fast nicht mehr erkennbar. So stieg ich auf eigener Route hinauf zur Radschulter.
Und hier wurde es
extrem windig und auch recht kalt. Unten im Schuttkar war ich noch relativ geschützt, aber nun....
Der Wind blies mir mächtig ins Gesicht.
Jetzt kamen mir die ersten Bergwanderer entgegen. Sie kamen gerade vom Steig herab, der auf den Gipfel führt. Und sie erzählten “schreckliche Sachen.....”
Sie sagten, sie waren nicht am Gipfel. Der Steig wäre zu schmal und im übrigen konnten sie sich fast nicht mehr festhalten, weil der Wind einfach zu stark sei.....
Hm, naja ich wollte es
natürlich selbst probieren, so wild könnte es ja auch nicht sein.
Also begann ich des
Aufstieg auf das Hohe Rad. Kurz querte ich hinüber zur Ostwand und schon wird’s steil und der Weg schmal. Kräftig blies mir der Sturm um die Ohren, aber ich kam problemlos weiter. Immer mal wieder gibt es Stellen, an denen man etwas klettern muss, um weiter zu kommen. Aber für Geübte sollte dies kein Problem darstellen.
Auf dem
recht schönen Gipfelsteig erreicht man nach ca. einer Stunde den recht luftigen Gipfelgrat. Von hier ist man dann auch gleich am heute extrem windigen Hohen Rad (2934m).
Hinter mir kamen dann noch ca. sechs weitere Bergsteiger.
Heute musste man hier oben schon aufpassen, das später nicht geschrieben steht
“.... vom Winde verweht.”

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Auf dem Hohen Rad (2934m): Das Gipfelpanorama

Montafon
Zimba (Rätikon)
Hochmaderer

Großlitzner (3109m)
Gr. Seehorn (3121m)

Montafon
Verwallgruppe

Verwallgruppe
Silvrettastausee

Haagspitze (3029m)
Tiroler Kopf (3095m)

Vermuntgletscher
Ochsentaler Gletscher

Leider war heute das Panorama nicht das allerbeste hier oben. Zudem herrschte ein sehr kräftiger Wind, so extrem, das man fast nicht mehr reden konnte.
Im Norden schweift der Blick über das
Verwall und hinab zum Nordteil des Silvrettastausees, im Südosten sah man den Bieltalferner. Von den großen Gletscher im Süden, dem Vermuntgletscher und den Ochsentaler Gletscher, sah man nur den jeweils unteren Teil. Der dazwischen liegende Große Piz Buin (3312m) war ebenfalls den ganzen Tag nicht zu sehen. Im Westen war dagegen der Großlitzner (3109m) und das Große Seehorn (3121m) zu sehen.
Das nächste Ziel heute, die Wiesbadener Hütte, kann man vom Hohen Rad nicht sehen.

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Vom Hohen Rad (2934m) über den Radsattel (2652m)
zur Wiesbadener Hütte (2443m)
Der “Edmund-Lorenz-Weg”

Radschulter (2697m)-
Radsattel (2652m)

Radschulter
Hohes Rad (2934m)

Edmund-Lorenz-Weg

Im Radsattel (2652m)
Edmund-Lorenz-Weg

Wiesbadener Hütte

Edmund-Lorenz-Weg

Nach der Brotzeit am windigen Gipfelgrat machte ich mich wieder auf den Abstieg hinab zur Radschulter. Das Wetter besserte sich leider immer noch nicht. Von der Radschulter folgt dann ein kurzer Abstieg in Kehren und über Felsblöcke und Schneefelder quert man fast eben hinüber zum Radsattel (2652m). Vor dem Radsattel geht es noch mal kurz aufwärts. Linkerhand sieht man unten den Radsee liegen. Am Radsattel kommt man wieder nach Vorarlberg, nachdem man bisher fast immer knapp auf Tiroler Seite gewandert ist.
Die Grenze Vorarlberg-Tirol verläuft von der Bielerhöhe über den Radkopf
und das Hohe Rad hinab zum Radsattel, immer dem natürlichen Gratverlauf folgend.
Am Radsattel folgt jetzt wieder ein Abstieg in Kehren auf eine größere, ebene Hochfläche. Nun folgt man dem Edmund-Lorenz-Weg über die Hochebene. Der Weg führt in stetigem Wechsel Auf und Ab.
Man
wandert gemütlich gen Süden in Richtung Ochsentaler Gletscher.
Das Ziel, die Wiesbadener Hütte, sieht man hingegen erst ziemlich spät. Man kommt an eine Geländekante und plötzlich sieht man die
Wiesbadener Hütte einige Meter unten im Ochsental. Herrlich gelegen in dieser schönen alpinen Hochgebirgslandschaft.
Doch noch muss man jetzt einige steile Höhenmeter absteigen, um vor der recht großen Wiesbadener Hütte zu stehen.
Kurz vor der Hütte wurde es noch recht ungemütlich, der Himmel verfinsterte sich und es
begann leicht zu regnen.

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Von der Wiesbadener Hütte (2443m)
durch das Ochsental zum Silvrettastausee und zur Bielerhöhe

Im Ochsental

Wiesbadener Hütte

Wiesbadener Hütte

Im Ochsental

Im Ochsental

Die Tour im Überblick

Silvrettastausee

Nach einer kurzen Aufwärmpause in der Wiesbadener Hütte machte ich mich langsam auf dem Rückweg zur Bielerhöhe. Vor der Hütte beginnt der breite Fahrweg, der mich durch das Ochsental zum Silvrettasee bringt. Der Weg ist durchgehend breit und nur im oberen Teil etwas steiler. Unten wird er sehr flach. Immer wieder kamen über den Ochsentaler Gletscher dichtere Wolken herüber und brachten kurze Regenschauer. So wanderte ich gemütlich entlang des Sees, auf dem es die höchstgelegene Schifffahrtslinie in Europa gibt.
Tipp: Es gibt oberhalb des Fahrweges übrigens noch einen Weg,
der fast parallel weiter oben verläuft. Es ist der so genannte
Sommerweg.
Schade, das es heute so stark bewölkt war,
denn das Hohe Rad ist ein hervorragender Aussichtsberg in der zentralen Silvretta.

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Hochmaderer,
 2823m

Kreuzjoch, 2398m
Wormser Hütte, 2305m

Letzte Aktualisierung der Seite am :
Thursday, 10. September 2015
 

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