bei meiner Bergtour auf das Hasenohr (Hasenöhrl)
Übersicht meiner Bergtouren und -wanderungen
zu meiner Besteigung des Hasenohr.
Die Nordostseite mit dem Kuppelwieserferner.
Rechts die Blaue Schneid (3026m).
Die Westseite des Hasenohr
mit dem Hasenohrferner.
-> Umgebung Hasenohr - Zirmruanhütte
<- Fahrt zum Stilfserjoch
Bergtour auf die Rötlspitze
-> Wanderung zur Zufallhütte
und Martellerhütte
Direkt unterhalb kommt man mit
dem Sessellift an.
In einer knappen Stunde auf steilem Weg kommt man von
der Tarscher Alm auf die Zirmruanhütte.
Auf der anderen Talseite (Vinschgau) erkennt man die Vermoispitze.
Im Tal liegt Latsch (639m).
Von hier geht es auf ziemlich flachen Weg
weiter zum Latscher Joch - Waal.
Hier sieht man die Vermoispitze ganz nah.

Aufstieg von St. Martin i.K. ca. 3,5 Stunden.
Die Reste von einem alten Waalweg über das Latscher Joch.

(Waal = alter Wasserweg / Wasserleitung)
Die Latscher Alm.
Sie lag auf dem Weg bei meinem langen Abstieg.
Das heutige Ziel. Mit dem immer kleiner werdenden Kuppelwieserferner.
Im Tal der Arzkarsee.
Der schöne Stausee oberhalb
der Kuppelwieser Alm (1906m) im Ultental.
Die Blaue Schneid (rechts) bei schönem Wolkenspiel.
Der Weg hinauf zu Blauen Schneid.
Links geht es runter in den Vinschgau, rechts zum Arzkarsee.
Das Hasenohr und darunter der Kuppelwieserferner.
Auf dem Grat zum Hasenohr.
Im Rückblick die Blaue Schneid.
Links der Hasenohrferner.
Der Hasenohrferner.
Im Nebel hinten erkennt man den Gipfel.
Auf dem leicht ausgesetzten Grat.
Dichter Nebel kommt herein und
bald schneit es wieder.
So, nun beginnt es wieder stärker zu schneien.
Der Grat wieder im dichten Nebel.
Kurz vor dem Gipfelkreuz. Man erkennt es hinten schon.
Schneefall wird stärker.
Oben am Grat erkennt man die Aufstiegsroute.
In der Nähe des Latscher Jochs (2507m) hat es
über Nacht bis auf ca. 2100m herabgeschneit.
Das ganze etwas herangezoomt.
An Vortag war es hier noch schneefrei.
Die Wanderwege südlich von Latsch-Tarsch.
(Ultener Berge)
-> Ferienparadies Latsch-Martell
-> Campingplatz Latsch
Vinschgau, Südtirol
-> Hotel Vermoi, Latsch, Südtirol

(An dem Hotel liegt der Platz)
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-> Bergtourenübersicht Urlaub 2006

 

 

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Hasenohr, 3256m

Nachgezeichneter Ausschnitt aus KOMPASS Wanderkarte 52
Vinschgau - Val Venosta

Fotos: © Christian Engl

Hasenohr, 3257m (L’ Orecchia di Lepre)
Blaue Schneid, 3026m (Cresta Azzura)
Zirmruanhütte, 2252m
Ortlergruppe (Ultener Berge, Südtirol)
11 . August 2006

Wetter:
heiter - stark bewölkt, relativ kalt,
zeitweise Schneefall

Hasenohr, 3256m


Größere Kartenansicht 

Wanderkarte
 Latscher Alm - Tarscher Alm

 

 

Start

(Talstation Sesselbahn Tarscher Alm, 1180m) - Tarscher Alm, 1938m

Ziele

Hasenohr, 3257m ( Blaue Schneid, 3026m)

Charakter

Bis zum Anstieg zur Blauen Schneid leichte Bergtour.
Ab Blaue Schneid leichte Kletterstellen am Grat zum Gipfel.

Höhenunterschiede

Tarscher Alm (Bergstation) - Hasenohr: 1331m (Aufstieg)
Hasenohr - Talstation-Sesselbahn: 2076m (Abstieg)

Gehzeiten

Tarscher Alm (Bergstation): 4 - 4 ½ h (Aufstieg)
Hasenohr - Talstation Sesselbahn: 3 ½ - 4 h (Abstieg)

Beschreibung
Auf dem Grat zum Hasenohr ist leichte Kletterei nötig!
Trittsicherheit erforderlich!

Vom Parkplatz an der Sesselbahn Tarscher Alm Auffahrt zur Tarscher Alm, 1938m. Auf gutem Weg teilweise steil hinauf zur Zirmruanhütte, 2252m. Weiter aufwärts zum sichtbaren Kreuz am Tarscher Pass, 2517m. Ab hier ziemlich flach, fast eben, auf dem Waalweg hinüber zum Pfeiler (Latscher Joch), 2507m.
Ab hier wieder steil werdend ein Kar hinauf zum Anstieg auf die Blaue Schneid, 3026m. Ab hier nur für Geübte! (Trittsicherheit erforderlich!)
Über anfangs Seilsicherungen auf dem scharfen Grat, teilweise etwas ausgesetzt, in leichter Kletterei hinauf auf den Gipfel.

Abstieg: zurück zum Latscher Joch wie Aufstieg. Dann nach Norden hin abbiegen und recht steil die Bergflanke hinab zur Latscher Alm, 1715m. Weiter nordwärts über eine Wiese zur Fahrstraße und meist der Forststraße folgend hinab zur Talstation der Sesselbahn.

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Ein paar Bilder während der Bergtour.
(Für eine größere Version auf das Bild klicken)

Von der Tarscher Alm (1938m) zur Blauen Schneid (3026m)

Tarscher Alm, 1938m

Zirmruanhütte, 2252m

Tarscher Joch, 2517m

Tarscher Joch, 2517m
Hoher Dieb, 2730m

Vermoispitze, 2929m

Tarscher Jochwaal

Latscher Alm, 1715m

Hasenohr, 3256m
Kuppelwieserferner

Arzkarsee

Blaue Schneid, 3026m

Aufstieg zur
Blauen Schneid

Von der Blauen Schneid (3026m) auf das Hasenohr (3256m)

Hasenohr, 3256m
Kuppelwieserferner

Anstiegsgrat zum
Hasenohr

Blaue Schneid

Hasenohr, 3256m

Hasenohrferner

Anstiegsgrat zum
Hasenohr

Anstiegsgrat zum
Hasenohr

Gipfelkreuz

Für den heutigen Freitag, den 11. August 2006, hatte ich mir das Hasenohr (3256m) ausgesucht. Es ist der östlichste vergletscherte Gipfel in der Ortlergruppe (Ultener Berge). Früher nannte man den Gipfel auch mal Hasenöhrl. Das Wetter am Morgen sah gar nicht so schlecht aus. Als erstes ging es das kurze Stück mit dem Auto von Latsch nach Tarsch hinauf und weiter zur Talstation (1180m) der Sesselbahn Tarscher Alm.
Mit einer Gästekarte fährt man hier sogar gratis. Es ist nur im Moment fraglich, wie lange diese Aufstiegshilfe noch existiert! Während dieser Tage (August 2006) musste die Liftbetreiber-Gesellschaft Konkurs anmelden. Es ist also fraglich, ob der Liftbetrieb weitergeführt wird. Im Winter 2006/07 findet schon kein Skibetrieb mehr statt! Ohne diese Sesselbahn würde der Aufstieg auf das Hasenohr vom Vinschgau aus noch ein gutes Stück länger.
Auf der
Tarscher Alm, 1938m, angekommen, geht’s gleich ziemlich steil auf den Skipisten aufwärts. Über breite Wege erreichte ich dann bald die kleine Zirmruanhütte, 2252m. Der Weg führt nun gut sichtbar in das Joch oben am Grat, auf dem auch ein Kreuz steht. (Tarscher Joch, 2517m). Von hier hat man eine schöne Aussicht auf den Vinschgau und den gegenüberliegenden Ötztaler Alpen (Vermoispitze, 2929m).
Das Wetter war bisher ganz ok, nur ein paar wenige Wolken waren zu sehen.
Der Weiterweg führt nun ziemlich flach auf dem breiten Rücken entlang. Danach quert man praktisch eben hinüber zum
Latscher Joch (2507m). Hier sieht man noch alte Steinmauern vom sog. Tarscher Jochwaal. Das war früher eine Wasserleitung vom Ultental hinüber in den trockenen Vinschgau zur Bewässerung. (was mir dieses Jahr aber gar nicht so trocken vorkam). Er wurde Anfang des 19. Jahrhunderts gebaut.
Jetzt geht’s dann wieder steil ein Kar hinauf und dann folgt langsam der Anstieg hinauf zur
Blauen Schneid, 3026m. Linkerhand des Grates kann man zum schönen Arzkarsee hinunterschauen. Und aus diesem Tal herauf zogen auch immer wieder dicke Nebel- und Wolkenfelder. Man muss jetzt auch schon mal kurz Hand an den Fels anlegen hinauf zur Blauen Schneid. Und schon bald fing es dann schon jetzt stärker zu schneien an!
Die Blaue Schneid, 3026m,
erreichte ich dann auch bei Schneefall. Er verzog sich jedoch auch immer wieder und ich konnte wieder den Grat hinauf zum Hasenohr erkennen.
Nun wird es etwas schwieriger: Kurz hinter der Blauen Schneid kommen ein paar
Seilsicherungen. Danach keine mehr, aber man findet meist einen Griff um auf dem scharfen Grat weiterzukommen. Teilweise ist es auch etwas rutschig, vor allem, wenn es wie heute, plötzlich immer wieder stärkeren Schneefall gibt. So turnte ich weiter auf dem Grat, hoch über dem Kuppelwieserferner links und dem Hasenohrferner rechts unter mir.
Der Grat zog sich in die Länge und irgendwann dachte man, es hört nicht mehr auf zu schneien. So entschloss ich mich dann im dichten Nebel zur Umkehr, denn bei schneebedeckten Grat würde es doch etwas schwieriger werden.
Ich trat also den langen Rückweg an ins Tal. (2076 Hm!)
Doch schon kurz als ich umkehrte hörte es wieder auf ..... und als ich wieder zum Gipfel hochschaute erkannte ich auch das Kreuz im Nebel. Es wären wohl keine 300m Meter mehr gewesen!
Aber nun wollte ich nicht noch einmal umdrehen , um doch noch auf den Gipfel zu gehen. So stieg ich also kurz vor dem Gipfel wieder den Grat hinunter, und immer wieder wechselte das Wetter.
1 Minute Sonne, 5 Minuten Nebel, 7 Minuten Schneefall, 1 Minute Sonne, 10 Minuten Nebel, 3 Minuten Schneefall,... so ungefähr gestaltete sich das Wetter bis zur Blauen Schneid und weiter zum Latscher Joch.
Vom Tarscher Jochwaal ging es jetzt aber dann direkt hinunter zur
Latscher Alm, 1715m. Nach einer kleinen Stärkung an der Alm ging es weiter hinunter zu einer Fahrstraße. Kurz dahinter zweigt der Weg ab und man wandert hoch im Wald oberhalb der Straße weiter. Jetzt muss man nur noch einen herunterziehenden Grat umgehen und kommt nach endlos lang erscheinendem Abstieg endlich an der “Talstation”, 1180m, an.
Hier erkennt man einmal ganz gut die
Höhenverhältnisse hier im Vinschgau!
Das Hasenohr hat eine Höhe von 3256m. Latsch im Vinschgau liegt auf einer Höhe von 639m. Man muss also von Latsch, wenn man denn von hier auf das Hasenohr will, glatte 2617 Hm überwinden!

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Am nächsten Tag in Latsch (639m) am Campingplatz Vermoi:
Blick zur Aufstiegsroute von gestern auf das Hasenohr

Latsch, Vinschgau
Campingplatz

Latsch, Vinschgau
Campingplatz

So wie auf den beiden Bildern sah es dann am nächsten Tag aus! Es hat die ganze Nacht und den
heutigen Tag (12. August 2006) geregnet und oben auf den Bergen bis ca. 2100m herabgeschneit. Heute wäre also die Tour auf das Hasenohr förmlich “ins Wasser gefallen”.

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Stilfserjoch, 2758m
Rötlspitze, 3026m

Martellerhütte, 2610m
Zufallhütte, 2256m

Letzte Aktualisierung der Seite am :
Saturday, 12. September 2015
 

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