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Übersicht meiner Bergtouren und Bergwanderungen
zu meiner Bergtour auf den Piz Lischana
Trennlinie

am Piz Lischana
in der Sesvennagruppe.
Piz Lischana
3105m

Umgebung Scuol - Piz Lischana
Das Höhenprofil meiner Bergtour
Nachgezeichneter Ausschnitt
aus KOMPASS Wanderkarte 98
Unterengadin (Bassa Engadina)

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Fotos: © Christian Engl

Piz Lischana, 3105m
Lischanahütte, 2500m
(Chamonna Lischana)
Sesvennagruppe (Graubünden)
17./18. Juli 2014

Wetter: meist sehr sonnig, warm

an der Lischanahütte
in der Sesvennagruppe.
Lischanahütte
2500m

 

Hier können Sie
meine Bergtour als GPX-Datei
herunterladen und auf Ihr Navigationsgerät aufspielen.
( -> Rechte Maustaste: Speichern unter....)
Hier können Sie
meine Bergtour als PDF-Datei
herunterladen und auf Ihrer Wanderung mitnehmen.

 

Start

San Jon (1465m) südlich von Scuol (Straße Richtung S-charl)

Ziel

Piz Lischana, 3105m (Sesvennagruppe)

Charakter

Schöne Berg auf guten Wegen. Es gibt nur wenige Stellen an denen man die Hilfe der Hände benötigt. (Kurz hinter der Chamonna Lischana und unterhalb des Gipfels).
Herrlicher Aussichtsberg.

Höhenunterschiede

San Jon - Chamonna Lischana: 1035m
Chamonna Lischana - Piz Lischana: 605m
Gesamt: 1640m

Gehzeiten (Aufstieg)

San Jon - Chamonna Lischana: 3 - 3½ h
Chamonna Lischana - Piz Lischana: 2½ h
Gesamt: 5½ - 6 h

Wegbeschreibung
Insgesamt relativ leichte Bergtour in großartiger Landschaft.

Vom Parkplatz kurz vor San Jon vorbei an den Pferdeställen in San Jon nach Nordosten auf einem ebenen Weg in Richtung Taleingang. Einige Minuten später biegt der Weg nach rechts und beginnt anzusteigen. Relativ steil führt der Weg in das Tal hinein, anfangs durch den Wald. Später führt der weiterhin relativ steile Weg in vielen Kehren einen Latschenhang hinauf. Hinter einer Geländekante erblickt man die Lischanahütte, die auf einem mächtigen Felsblock thront. Hier links ausholend und über einige Felsen in wenigen Minuten hinüber zur Lischanahütte.

Piz Lischana:
Kurz wieder den Aufstiegsweg zurück gehen, und dann rechts weiter in das Tal hinein. Immer links halten führt der Weg an eine kurze Felsstufe, die man mit Hilfe der Hände meistert. Danach wird der Weg etwas flacher und biegt vor einem weiteren mächtigen Felsblock nach links in ein kleines Hochtal ab. Hier liegt auch im Frühsommer oft noch Schnee. Hier am linken Rand hinauf auf ein großes, mondähnliches Plateau mit großem Steinmann. Hier nach links den Spuren folgen hinauf zu einem kleinen Gipfel (Punkt 3044m, schöner Blick zum Piz Lischana). Jetzt folgt man dem Grat Richtung Westen und verliert dabei wieder leicht an Höhe. Der Steig biegt Richtung Norden hin ab und unterhalb eines Gipfels quert man den Hang. Nun wird es felsiger und anspruchsvoller. Auf dem teils schmalen Grat turnt man dem Gipfel entgegen bis ein Schild am Weg steht. (Der neue Gipfelpunkt am Piz Lischana nach dem Felssturz vom 31. Juli 2011). Die letzten Meter hinauf zum Gipfel sind dann sehr steil und man benötigt die Hände um auf dem lockeren Gestein den Gipfel des Piz Lischana (3105m) zu erreichen.

Abstieg: wie Aufstieg.

Huettengrafik
Chamonna Lischana (Lischanahütte), 2500m
Tel. Hütte: +41-(0)81-8649544
Bewirtet von (ca.): Mitte Juni - Mitte Oktober
Betten: 0  - Matratzenlager: 49 -  Notlager: 12 (Winterraum)
www.lischanahuette.ch

Trennlinie

Ein paar Bilder während meiner Bergtour.
(Für eine größere Version auf das Bild klicken)

Aufstieg von San Jon (1465m) durch das
Val Lischana zur
Lischanahütte (2500m)

Lischanagruppe
Blick von Scuol zur Lischanahütte.
Links mein Gipfelziel,
der Piz Lischana (3105m).

Piz San Jon (3065m)
Der Piz San Jon auf der
anderen Seite der Hütte.

Lischanahütte
Am Hütteneingang.

Trockentoilette
Die ziemlich merkwürdige Toilette .
Erklärungen auf dem Bild.

Saloon San Jon
Hier am Saloon San Jon (1465m) beginnt
die Wanderung zur Lischanahütte.

Samnaungruppe
Rechts der Muttler (3294m).
Links die Stammer Spitz (3254m).

Lischanahütte
Blick in die Silvretta
und nach Scuol (1250m).

 Muttler (3294m)
Dort oben stand ich gestern und
genoss die herrliche Aussicht.
Hier sieht man die Südseite.

Die Lischanahütte
Die Lischanahütte. Um nur 2½ Stunden zu
benötigen muss man schon schnell gehen .

Lischanahütte
Links auf dem Felsblock thront
die Lischanahütte (2500m).

Höhenprofil
Das Höhenprofil San Jon - Lischanahütte.
Man sieht es ist durchgängig relativ steil.

Scuol (1250m)
Abendlicher Blick nach Scuol.
Die Sonne ist noch am Piz Buin (3312m).

Val Lischana
Oberhalb des Waldstücks im Val Lischana.
Links die Felsen des Piz Lischana.

Lischanahütte
Die kleine schmucke Lischanahütte
hoch über Scuol im Unterengadin.

Wasserbrunnen
Es ist übrigens nicht die Trinkwasserversorgung von Scuol.
Aber man kann es trinken.
Es kommt vom Lischanagletscher.

Piz Buin (3312m)
Wolkenspiele und der
Sonnenuntergang
am Piz Buin (3312m).

Persönliches Fazit:

Für mein heutiges Ziel fuhr ich vom Campingplatz “Via Claudiasee” bei Pfunds in Tirol in das schweizerische Unterengadin im Kanton Graubünden. Der nächste größere Ort (2350 Einwohner) im Unterengadin ist Scuol (1250m). Hier deckte ich mich zuerst mit dem nötigen Proviant für meine geplante Bergtour ein. Von Scuol aus sieht man übrigens schon mein heutiges Ziel, die Lischanahütte (Chamonna Lischana auf rätoromanisch/Vallader = Unterengadinisch). Man sieht sie hoch oben auf 2500m Höhe auf einem Felssporn thronend zwischen zwei mächtigen Gipfeln, den sog. Unterengadiner Dolomiten.
Die Bergwanderung zur Lischanahütte beginnt man am besten in
San Jon (1465m). Man erreicht San Jon auf der kleinen Straße nach S-charl. Kurz vor San Jon gibt es einen kleinen Parkplatz. Hier beginnt dann der Aufstieg. San Jon ist übrigens ein Reitstall und Saloon im Westernstil. Hier kann man auch Pferde mieten und Reittouren machen. Es geht flach weiter hinter San Jon bis man eine erste Abzweigung erreicht. Hier nun rechts über die Wiese und hinein in den Wald. Hier hängt ein Schild der Lischanahütte an einem Baum. In 2½ Stunden erreicht man die Hütte. (Dazu muss man aber schon recht flott gehen ). Der Weg beginnt allmählich anzusteigen und leitet in das Val Lischana hinein. Der Weg führt rechterhand eines Baches im Tal in südliche Richtung weiter. Es gibt hier im Wald auch teilweise recht steile Abschnitte. Weiter oben lichtet sich der Wald allmählich und man kommt vor einen Latschenhang der das Tal abriegelt. In einigen Kehren, auch meist recht steil, geht es den Hang hoch. Man erreicht nun einen etwas flacheren Abschnitt und erblickt oben auf dem Felsblock die kleine Lischanahütte. In weitem Bogen führt der Weg nach links unter dem Felsblock vorbei auf die linke Hangseite. Jetzt muss man nur noch ein Geröllfeld queren und erreicht den kurzen Abzweig hinüber zur Hütte. In vier Minuten ist die kleine Lischanahütte (2500m) erreicht. Von der Terrasse hat man einen schönen Blick hinab ins Tal und in die Silvretta. Hinter der Hütte befindet sich das Klohäuschen mit einer sog. Trockentoilette. Eine recht ungewöhnliche Toilette , die man per Fußpedale bedient.
Die Hütte war nicht sehr voll, so dass ich vom Wirt ein ganzes Zimmer für mich zugewiesen bekam. Am Abend gab es dann noch das Abendessen, bei dem sich jeder aus einer großen Schüssel bedient. Das Wetter heute war recht schön, nur wenige Wolken, doch jetzt am Abend war es hier oben doch recht windig. Doch für morgen versprach der Wetterbericht
traumhaftes Bergwetter .

Video von der Lischanahütte (Sesvennagruppe)

 

Trennlinie

Aufstieg von der Lischanahütte (2500m) auf
das
Hochplateau (2960m)

Höhenprofil
Das Höhenprofil von der
Lischanahütte auf den Piz Lischana.
(Leider etwas verschwommen)

Silvretta
Unten im Tal liegt Scuol (1250m).
Die Lischanahütte ist auch zu sehen.

Hochtal
Im kleinen Hochtal wandert man
hinauf auf das Hochplateau (2960m).

Val Lischana
Links am Hang erkennt man den Weg
zur kurzen Kletterstelle (rechtes Bild)
.

Aufstieg zum Plateau
Der Weg führt links an den rechten Felsblock
vorbei in ein kleines Hochtal.

Piz San Jon (3065m)
Blick zurück in das kleine Hochtal.
Rechts sieht man den Piz Linard (3410m).
Er ist der höchste Berg in der Silvretta.

Kletterstelle
Rechts neben dem Schnee muss
man die Felsen hochklettern (leicht).

Oberes Val Lischana
Hier liegen noch einige Altschneefelder.

Hochplateau (2960m)
Hinter mir der Weg zum Gipfelpunkt 3044m.
Und vor mir das grandiose Ortlerpanorama
(folgende Bilder).

Der heutige Tag begann mit wolkenlosen Himmel und einem Frühstück in der Lischanahütte. Um 8.00 Uhr ging ich dann bei traumhaftem Wetter los, aber es war noch recht kühl. Es geht kurz zurück am Weg und nun nach rechts weiter das Tal hinauf. Über viele Steine steuert man auf den linken Berghang zu, den man nun einige Zeit leicht ansteigend folgt. Am Ende des Hanges versperrt eine kleine Felsstufe den Weg. Es folgt eine der wenigen Kletterstellen beim gesamten Aufstieg. Hier muss man nun auf guten Fels ein paar Höhenmeter hinaufklettern, was aber nicht sonderlich schwer ist. Mit Hilfe der Hände kommt man problemlos hinauf. Langsam kommt auch die Sonne über den Bergen zum Vorschein und fängt gleich richtig an mit dem Aufwärmen. Nach der kurzen Klettereinlage dreht der Weg allmählich nach links ab und man wandert auf einen großen Felsblock zu. Hier fragt man sich ein wenig in welche Richtung der Weg führen wird.
Er führt vor dem Block nach links in ein kleines, schneegefülltes
Hochtal hinein. Es ging kurz über ein paar Schneefelder hinweg wieder auf die linke Hangseite. Von hier zieht der Weg dann hinauf auf ein riesiges Hochplateau (2960m). Und je weiter man sich dem großen Steinmann auf dem Plateau nähert, umso fantastischer wird die Aussicht. Es ist ein idealer Rastplatz um das jetzt schon herrliche Panorama zu geniessen. Vor allem der Blick nach Süden in Richtung Ortler hat es in sich. Der Ortler (3905m) ragt mächtig und sehr fotogen zwischen dem Piz Sesvenna und dem Piz Plazer hervor
(siehe folgende Bilder).
Eine tolle Aussichtsloge in knapp 3000 Metern Höhe.

Trennlinie

Kurzer Aufstieg vom Hochplateau (2960m) auf den Gipfelpunkt 3044m.
Das grandiose Ortlerpanorama rückt in das Blickfeld.

Am Hochplateau
Hinten erkennt man schon den Ortler.

Ortlergruppe
Extrem schöner Blick hinüber zum mächtigen Ortler.

Ortler (3905m)
 Piz Sesvenna
Der Ortler ragt mächtig zwischen
dem Piz Sesvenna (3204m, links) und
dem Piz Plazer (3104m, rechts) hervor.

Ortler (3905m)
Ohne Worte....
Einfach nur schön....

Punkt 3044m
Blick zum Piz Linard (3410m).

Ötztaler Alpen
Der Blick in die Ötztaler Alpen.

Ortler (3905m)
Unten sieht man einen See im
Bereich des ehemaligen Lischanagletschers
.
Links der Piz Sesvenna (3204m).
Rechts die Thurwieserspitze (3652m).

Weißkugel (3739m)
Die Westseite des zweithöchsten
Berg der Ötztaler Alpen
.

Piz Lischana
Samnaungruppe
Links mein Gipfelziel.

Hochplateau
Auf dem Weg zum Gipfelpunkt 3044m.

Piz Lischana (3105m)
Es geht links auf dem Grat weiter
und dann auf der sichtbaren Pfadspur.

Wie man an den Bildern sieht, ist die Aussicht extrem schön.
Doch es gibt noch eine Steigerung auf dem weiteren Aufstieg . Der folgende Abschnitt ist noch sehr leicht. Man muss nur in der
mondähnlichen Landschaft den braunen Hügel, auf dem die Spur gut zu sehen ist, hinaufgehen. Man muss sich bei diesem Aufstieg immer wieder umdrehen, um zu sehen wie der Ortler immer weiter in den Himmel wächst. Es werden nun auch die weiteren Berge der Ortlergruppe sichtbar. Hat man den Gipfelpunkt 3044m erreicht, sieht man auch den Monte Cevedale (3769m) und die Thurwieserspitze (3652m) neben dem Ortler aufragen.
Im Westen ragt der Piz Linard (3410m) sehr markant in den blauen und wolkenlosen Himmel.
Und hier oben auf 3044m Höhe sieht man zum ersten mal den
Piz Lischana richtig mit seiner kleinen steilen Spitze. Für den Weg zum Gipfel braucht man jetzt noch knapp 45 Minuten. Es ist also nicht mehr so weit wie es zunächst vielleicht aussehen mag.

Trennlinie

Gratwanderung vom Gipfelpunkt 3044m auf den Piz Lischana (3105m)

Piz Lischana (3105m)
Blick zum Piz Lischana.
Den Aufstiegsweg habe ich eingezeichnet.

Blumen
Ein sehr seltener Anblick hier oben.

Gipfelhang
Piz Lischana
Die letzten, sehr steilen
Meter
auf den Piz Lischana.

Punkt 3044m
Blick zurück auf
den Gratweg zum Punkt 3044m.

Piz Lischana (3105m)
Gratweg auf den Piz Lischana.

Piz Lischana
(3105m)
Die Stange markiert den neuen Gipfelpunkt.
Vorne auf dem Bild steht ebenfalls
ein Wanderer, der in die Silvretta schaut.

Triazzagletscher
In der Bildmitte der Punkt 3044m. Rechts
führt der Weg auf dem Grat/Hang entlang.

Piz Lischana (3105m)
Rechts am Gipfel war der Felssturz
vom Juli 2011
. Der Weg führt links
in der steilen Rinne
hinauf.

Piz Lischana
(3105m)
Vorne im Bild, der höchste Punkt
des Piz Lischana, ist felssturzgefährdet
.
Links die Ötztaler Alpen.
Rechts die Ortlergruppe.

Weg Piz Lischana
Der weitere Weg auf den Piz Lischana.
Rechts sieht man die Stammer Spitz (3254m).

Grat Piz Lischana
Rückblick auf den Gratweg zum Punkt 3044m.
Im Hintergrund der Ortler (3905m).

Lischanahütte
(2500m)
Blick vom Gipfel zur Lischanahütte.

Video vom Gipfel des Piz Lischana (Sesvennagruppe)

 

Hier kann man sogar den
Reitstall San Jon vom Gipfel aus sehen,
dem Startpunkt der Bergtour.
Ab dem Gipfelpunkt 3044m folgt eine eine recht schöne Gratwanderung hinüber zum Piz Lischana. Zuerst geht es jedoch wieder ein paar Höhenmeter hinab. Es geht recht leicht am Grat dahin, ohne große Schwierigkeiten kommt man gut voran. Der Steig führt in weitem Rechtsbogen hinab zum tiefsten Punkt. In der Folge quert der Weg, nun wieder ansteigend, hinüber zum Gipfelgrat. Ab hier wird es dann doch noch anspruchsvoller. Man muss zudem ein wenig aufpassen auf die lockeren Steine, denn auf beiden Seiten geht es doch recht weit hinab. Hier sollte man auf jeden Fall trittsicher sein. Der Weg führt nochmals über einen kleinen Gipfel bevor man am unteren Punkt der steilen Gipfelflanke des Piz Lischana steht. Hier warnt ein Schild wegen des Felssturzes vor ziemlich genau vier Jahren (31. Juli 2011).
Und jetzt zum Finale wird es dann noch
richtig steil. Man müht sich den steilen und rutschigen Hang hinauf, der jedoch schon bald zu Ende ist und man an der neuen Gipfelstange ankommt.
Sie markiert den neuen Gipfelpunkt am
Piz Lischana (3105m). Weiter nördlich gibt es noch mal einen kleinen Gipfel, zu dem man leicht hinüber gehen kann.
Trennlinie

Das Panorama auf dem Piz Lischana (3105m, Gipfel)

Ortlergruppe
Der Blick in die Ortlergruppe.

 Piz Sesvenna
(3204m, Schweiz)
Der höchste Berg der Sesvennagruppe.
Ich konnte wegen starkem Schneefall
nur bis in die Scharte (3090m) gehen.
Links darunter der Sesvennagletscher.

Die Ortlergruppe (Südtirol) - Sesvennagruppe

 Hasenöhrl
(3256m)
Das Hasenöhrl im Zufrittkamm
der Ortlergruppe.

Ortlergruppe
Die Gipfel vom Ortlerpaß (3353m, links)
bis zur Geisterspitze (3467m, rechts).
Weiter hinten erkennt man den Punta San Matteo (3678m).

 Vertainspitze
(3545m)
Die Gipfel der sog. Laaser Berge um Sulden.
Rechts der höchste, die Vertainspitze.

Geisterspitze (3467m)
(Stilfser Joch)
In der Mitte das Rifugio Monte Livrio (3170m).
Das Gebiet südlich vom Stilfser Joch (2757m).

Ortler
(3905m)
Links sieht man die Zufallspitzen (3757m)
und den Monte Cevedale (3769m).

Hohe Schneide
(3434m)
Die Berge westlich der
Hohen Schneide (3434m, links).

Auf den Bildern oben erkennt man, das sich der Aufstieg auf den Piz Lischana lohnt.
Bei dem heutigen herrlichen Sonnenschein hatte ich sehr schöne Einblicke in die Ortlergruppe. Vor allem der alles überragende Ortler (3905m) sticht massiv hervor. Doch auch die östlich gelegenen Zufallspitzen (3757m) und der Monte Cevedale (3769m) mir der starken Vergletscherung sehen toll aus. Die Königsspitze (und der Monte Zebrù) verstecken sich hingegen genau hinter dem Ortler und sind daher nicht zu sehen. Auch der westlich an den Ortler anschließende Kristallkamm vom Ortlerpaß bis zur Hohen Schneide (3434m) hat seinen eigenartigen Reiz. Genau in der Mitte des Kristallkamms, aber um einiges zurückverlagert, erhebt sich der Punta San Matteo (3678m) im Cevedale-Vioz-Kamm.
Vor der Ortlergruppe liegt die
Sesvennagruppe in der sich auch der Piz Lischana befindet. Links vom Ortler sieht man den Piz Sesvenna (3204m) als höchsten Berg der Sesvennagruppe.

Trennlinie

Die Livigno-Alpen

Cima de’ Piazzi (3439m)
Links der Cima de' Piazzi (3439m),
der höchste Berg der Livigno-Alpen
.
Rechts der Piz Murtaröl (3180m).

Cima Viola (3384m)
Der zweithöchste Gipfel der Livigno-Alpen.

Piz Paradisin (3305m)
Links der Piz Tavrü (3168m).
Hinten rechts der Piz Paradisin (3305m).

Hier drei Bilder aus der für deutsche Bergsteiger recht unbekannten Livigno-Alpen. Zu sehen ist der höchste und der zweithöchste Gipfel (Cima de’ Piazzi und Cima Viola). Beide befinden sich in der italienischen Region Lombardei (Provinz Sondrio). Früher (bis zur Neueinteilung der Alpen 1984) wurden die Livigno-Alpen zur Ortlergruppe gerechnet. Sie ist vermutlich deswegen (für uns Deutsche) so unbekannt weil sie zwischen der wesentlich “attraktiveren” Ortlergruppe und der Berninagruppe liegt. Und auch nicht so hohe Berge bieten kann.

Trennlinie

Berninagruppe
Die höchsten Berge der Berninagruppe
mit dem einzigsten Viertausender der
Ostalpen
in der Mitte.

Die Berninagruppe - Sesvennagruppe

Piz Palü (3900m)
Der Piz Palü mit den drei markanten Graten.
Rechts daneben der Piz Zupo (3996m).
Davor die Gipfel der Bellavista (3922m).

Sesvennagruppe
Rechts der Piz Plavna Dadaint (3167m)
und der Piz Zuort (3119m).
Links hinten der Piz Quattervals (3164m, Livigno-Alpen).

Piz Bernina (4049m)
Hier sieht man sehr schön den
bekannten Biancograt am Piz Bernina.
Rechts daneben der Piz Roseg (3937m).

Piz Pisoc (3173m)
Der nur 5,7km entfernte Piz Pisoc.
Rechts hinten der Piz Calderas (3397m, Albula-Alpen).

Berninagruppe
 Piz Languard
Die Berninagruppe vom Piz Morteratsch (3751m, links)
bis zum Piz Corvatsch (3451m, Mitte).
Davor die Livigno-Alpen.

Rechts der Livigno-Alpen schließt sich die Berninagruppe an. Sie ist, im Gegensatz zu den Livigno-Alpen, auch bei deutschen Bergsteigern sehr bekannt. Gibt es hier doch einige recht markante und berühmte Berge. Der höchste Berg ist der Piz Bernina (4049m) und der dazugehörige markante Biancograt. Er wird oft als der schönste Eisgrat der Alpen bezeichnet. Daneben steht der Piz Roseg (3937m). Auf der anderen Seite sieht man den berühmten und markanten
 
Piz Palü (3900m). Dazwischen sieht man noch den Fastviertausender Piz Zupo (3996m). Damit ist er der zweithöchste Berg in den Ostalpen. Weiter nördlich schließt sich dann noch der Piz Corvatsch (3451m) an.
Wie man sieht ist die Berninagruppe sehr markant und besitzt zudem einige mächtige Gletscher.

Trennlinie

Die Albula-Alpen und die Silvretta

Piz Kesch (3418m)
Der Piz Kesch (Piz d' Es-cha) ist
der höchste Berg der Albula-Alpen.

Silvretta
Im Hintergrund sieht man den Tödi (3614m)
in den Glarner Alpen.

Piz Buin (3312m)
Links der Kleine Piz Buin (3256m).
Rechts das Silvrettahorn (3244m).

Albula-Alpen
Links der Piz Vadret (3229m).

Piz Linard (3411m)
Der höchste Berg in der Silvretta.

Augstenberg (3230m)
Im rätoromanischen heisst
der Berg Piz Blaisch Lunga.

Flüela Schwarzhorn
(3146m)
Rechts liegt der Flüelapass (2383m).
Auf ihm verläuft die Europäische Wasserscheide.

Verstanclahorn (3298m)
in der Silvretta.

Fluchthorn (3398m)
Der zweithöchste Berg der Silvretta.
Piz Fenga auf rätoromanisch.

Rechts der Berninagruppe anschließend sieht man die Berge der Albula-Alpen. Sie sind schon wesentlich niedriger und erreichen im Piz Kesch (3418m) die größte Höhe.
Noch weiter rechts folgt dann die
Silvretta. Auch hier sind die Berge nur noch maximal 3411m hoch (Piz Linard). Hier gibt es auch nicht mehr so viele Gletscher wie noch in der Berninagruppe. Hinter der Silvretta erkennt man übrigens noch den Tödi (3614m) in den Glarner Alpen. Er liegt ziemlich genau westlich in 109km Entfernung und ragt ziemlich markant hervor. In der Silvretta folgt dann der Piz Buin (3312m) bis hinüber zum zackigen Fluchthorn (3398m).
Hier rechts anschließend im Hintergrund sieht man das Verwall.

Trennlinie

 Hoher Riffler
(3168m)
Im Hintergrund das Verwall.
Links die Stammer Spitz (3254m, Samnaungruppe).

Samnaungruppe - Das Unterengadin

  Zugspitze
(2962m)
In 87km Entfernung sieht man die Zugspitze,
Deutschlands höchster Berg.

Unterengadin
 Muttler (3294m)
Blick in das Unterengadin.

Unterengadin
Blick in Richtung Zugspitze (2962m).

Nördlich des Piz Lischana sieht man die Samnaungruppe mit dem Muttler (3294m) als höchsten Berg. Zwischen dem Muttler und der Stammer Spitz (3254m) links daneben erkennt man in der Ferne (39km) den Hohen Riffler (3168m) . Er ist im Verwall der höchste Berg.
In 87km Entfernung ist auch die
Zugspitze (2962m) zu sehen. Sie erkennt man wenn man den Taleinschnitten nach Nordosten folgt. Sie ist der höchste Berg Deutschlands. Dort bin ich bis jetzt zwei mal hinaufgestiegen.

Trennlinie

Die Ötztaler Alpen

Watzespitze (3532m)
Links die Watzespitze (3532m).
Rechts der Glockturm (3355m).
Im Vordergrund der Piz S-chalambert Dadaint (3031m).

Bliggspitze (3453m)
Links der Glockturm (3355m). In der
Mitte die Vordere Ölgrubenspitze (3452m).

Wildspitze (3768m)
Der höchste Berg der Ötztaler Alpen.
Rechts die Weißseespitze (3526m).

Weißkugel (3739m)
Der zweithöchste Berg
der Ötztaler Alpen.

Similaun (3599m)
Rechts des Similauns beginnt Südtirol.

Rechts anschließend im Osten schließt sich dann der Kreis mit dem Blick in die Ötztaler Alpen. Man sieht viele der höchsten Berge dort, u.a. die beiden höchsten (Wildspitze, 3768m und Weißkugel, 3739m).
Weiter rechts schließen sich dann noch die Ötztaler Alpen auf Südtiroler Gebiet an.

Heute war ein idealer Tag in den Bergen. Es gab vor allem eine fantastische Fernsicht bei praktisch wolkenlosem Himmel. So hatte dieser Tag sehr viel Spaß gemacht und ich freute mich schon auf den nächsten Tag, der noch einmal ähnlich schön sein sollte.

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Letzte Aktualisierung der Seite am :
Tuesday, 08. September 2015
 

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