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Übersicht meiner Bergtouren und Bergwanderungen
zu meiner Bergtour auf die Vordere Sommerwand
Trennlinie

an der Vorderen Sommerwand
in den Stubaier Alpen.
Vordere Sommerwand
2676m

Umgebung Neue Regensburger Hütte - Franz-Senn-Hütte
Das Höhenprofil meiner Bergtour
Nachgezeichneter Ausschnitt
aus KOMPASS Wanderkarte 83
Stubaier Alpen

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Fotos: © Christian Engl

Vordere Sommerwand, 2676m
Franz-Senn-Hütte, 2149m
Stubaier Alpen (Tirol)
19. Juli 2013

Wetter: meist stärker bewölkt

an der Franz-Senn-Hütte
in den Stubaier Alpen.
Franz-Senn-Hütte
2149m

 

Hier können Sie
meine Bergtour als GPX-Datei
herunterladen und auf Ihr Navigationsgerät aufspielen.
( -> Rechte Maustaste: Speichern unter....)
Hier können Sie
meine Bergtour als PDF-Datei
herunterladen und auf Ihrer Wanderung mitnehmen.


BT-TIR-2013-Vordere Sommerwand auf einer größeren Karte anzeigen 

Start

Oberissalpe im Oberbergtal, 1700m

Ziel

Vordere Sommerwand, 2676m (Stubaier Alpen)

Charakter

Bis zur Franz-Senn-Hütte guter einfacher Wanderweg.
Der Weg bis zum Ansatz der Vorderen Sommerwand ist ebenfalls einfach.
Ab hier dann ausgesetzte Gratkletterei zum Gipfel (UIAA I+), teils mit Drahtseilen versichert. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit unbedingt notwendig!

Höhenunterschiede

Oberissalpe - Franz-Senn-Hütte: 449m
Franz-Senn-Hütte - Vordere Sommerwand: 527m
Gesamt: 976m

Gehzeiten (Aufstieg)

Oberissalpe - Franz-Senn-Hütte: 1½ h
Franz-Senn-Hütte - Vordere Sommerwand: 2 h
Gesamt: 3½ h

Wegbeschreibung
Am exponierten Gipfelgrat ist Schwindelfreiheit und Trittsicherheit Voraussetzung!

Vom Parkplatz bei der Oberissalpe, 1700m, weiter taleinwärts zu einer Wegverzweigung. Der normale Weg biegt rechts ab und führt über viele Kehren den Steilhang hinauf, dann flacher zur Alpein-Alm, 2025m.
Der zweite, südliche Weg (wird nicht mehr unterhalten) führt geradeaus weiter oberhalb einer Schlucht hinauf zur Alpein-Alm. Teilweise sind die Markierungen nicht mehr zu sehen, aber der Weg war noch gut zu begehen (ging ich im Abstieg).
Von der Alpein-Alm weiter in 20 Minuten zur schon sichtbaren Franz-Senn-Hütte.
Vordere Sommerwand:
Links hinter der Hütte südwärts hinauf bis unter den Gratansatz der Sommerwand. Nun unterhalb des Hüttengrates (kann begangen werden, UIAA II - III) in oder neben einem Geröllfeld teils direkt unterhalb der Felsen steil hinauf bis zum Abzweig auf die Vordere Sommerwand.
Der Weiterweg verlangt Trittsicherheit und Schwindelfreiheit!
Scharf nach rechts und sehr steil über die Flanke hinauf bis zu einem Plateau mit großen Felsen und Steinmännern. Hier nach links weiter zum nun sichtbaren Gipfelkreuz. Es folgt der recht scharfe und exponierte Gipfelgrat mit ein paar künstlichen Tritten und Fixseilen zum kleinen Gipfelkreuz.
Abstieg: wie Aufstieg.

Huettengrafik
Franz-Senn-Hütte, 2149m
Tel. Hütte: +43-(0)5226-2218
Bewirtet von (ca.): Mitte Februar - Anfang Mai (Winter) und Mitte Juni - Anfang Oktober (Sommer)
Betten: 80 -  Matratzenlager: 100 -  Notlager: 12
www.franzsennhuette.at

Alpenverein Innsbruck, Meinhardstraße 7-11, 6020 Innsbruck / Österreich
www.alpenverein-ibk.at

Trennlinie

Ein paar Bilder während meiner Bergtour.
(Für eine größere Version auf das Bild klicken)

Aufstieg von der Oberissalpe (1700m, Oberbergtal) vorbei an der
Alpein-Alm zur Franz-Senn-Hütte (2149m)

Oberbergtal
Blick über die Stöcklenalm (1596m)
zur Oberissalpe (1700m) im
hintersten Oberbergtal
.

Oberissalpe (1700m)
Am Beginn der recht kurzen
Wanderung
zur Franz-Senn-Hütte (2149m).

Wegweiser
Oberhalb der Oberissalpe.
Hier gibt es zwei Wege zur Franz-Senn-Hütte.

Oberbergtal
Rückblick zur Oberissalpe (1700m).

Alpein-Alm (2025m)
Rechts sieht man
schon die Franz-Senn-Hütte.
Links die Vordere Sommerwand (2676m),
mein Gipfelziel.

Alpein-Alm (2025m)
Nach rechts hinab führt der nicht
instand gehaltene Weg zur Oberissalpe
ins Tal.

Kalkkögel
Ein Bild vom Abstieg:
Links die Schlicker Seespitze (2804m).
Rechts der Hohe Burgstall (2611m).

Franz-Senn-Hütte
(2149m)
Es ist nicht mehr weit bis zur Hütte.
Links oben ist die Vordere Sommerwand (2676m).

Franz-Senn-Hütte
(2149m)
Blick zur Vorderen Sommerwand (2676m).

Vordere Sommerwand
(2676m)
Aussicht von der Hütte. Links
sieht man die Östliche Knotenspitze (3101m).

Franz-Senn-Hütte
(2149m)
Am Eingang zur
riesigen Franz-Senn-Hütte.

Vordere Sommerwand
(2676m)
Der Weg führt am linken Rand
zwischen Bach und Geröllfeld
hinauf.
Der Grat rechts daneben ist der
sog. Hüttengrat (UIAA II-III) zum Gipfel.

Franz-Senn-Hütte
(2149m)
Blick vom Weg
in Richtung Sommerwand.

Wegweiser an
der Hütte
Hier gibt es viele Möglichkeiten.
Auch die Rinnenspitze (3000m) wäre
ein schönes Gipfelziel
.

Persönliches Fazit:

Meine heutige Bergtour führte mich vom Campingplatz in Volderau das Stubaital hinaus nach Milders. Von dort zweigt die Straße in das Oberbergtal ab. Auf der kleinen Bergstraße fuhr ich genau neun Kilometer von Milders bis zur Oberissalpe (1700m) im Talschluß. Hier parkt man (Parkscheinautomat, Kleingeld mitnehmen!).
Die Wanderung beginnt auf einem flachen Weg weiter taleinwärts. Schon recht bald führt der Weg an den rechten  Berghang heran. Man erreicht einen Abzweig, an dem man
zwei Möglichkeiten hat. Ich nahm (für den Aufstieg) den rechten Weg, der vom Alpenverein markiert und instand gehalten wird. Auf diesem Weg wird es gleich steiler und in vielen Kehren steigt man über den Latschenhang bergauf. Oben angekommen wandert man wieder taleinwärts und erreicht bald die kleine Alpein-Alm (2025m).
Der andere Weg unten am Abzweig (nahm ich beim Abstieg) führt eher linkerhand weiter und ist insgesamt weniger steil. Man muss jedoch ab und zu den Weg suchen, da er
nicht mehr markiert wird und die alten Markierungen langsam verblassen. Auch hier erreicht man bald die Alpein-Alm, an der sich beide Wege wieder treffen.
Man sieht oben am Hang die Franz-Senn-Hütte. In ca. 20 Minuten recht gemütlicher Wanderung kommt man an der schmucken
Franz-Senn-Hütte (2149m) an. Schon einige Zeit lang sieht man während des bisherigen Aufstieges links oberhalb einen recht massigen Berg aufragen. Das ist die Vordere Sommerwand, auf die ich heute noch gehen werde.

Trennlinie

Aufstieg von der Franz-Senn-Hütte (2149m) auf
die
Vordere Sommerwand (2676m)

Franz-Senn-Hütte
Der Aufstieg
zur Vorderen Sommerwand.

Aufstiegsweg
Rechts sieht man den Hüttengrat (UIAA II-III)
der ebenfalls auf die Vordere Sommerwand führt.

Steilstufe
Nach dem Abzweig vom
Weg zum Sommerwandferner
in
die steile Schrofenflanke.

Platz der Steinmänner
Ab hier beginnt der exponierte und
gesicherte Grat
auf die Vordere Sommerwand.

Gipfelgrat
Blick auf den steilen Gipfelgrat
zur Vorderen Sommerwand
.
Links der Sommerwandferner.

Gipfelgrat
Blick auf den steilen Gipfelgrat
zur Vorderen Sommerwand
.

Gipfelgrat
Es gibt Seilsicherungen an
den schwierigeren Stellen.

seilversicherte Stelle
Hier geht es
ziemlich steil aufwärts.

seilversicherte Stelle
Kletterei am scharfen Gipfelgrat.

Vordere Sommerwand
(2676m)
Jetzt sind es nur noch wenige
Meter hinauf zum Gipfel.

Vordere Sommerwand
(2676m)
Blick entlang der Sommerwand
zum Sommerwandferner.

Ich hielt mich nicht sehr lange an der Franz-Senn-Hütte auf, sondern ging eigentlich gleich weiter. Der Wegweiser hinter der Hütte ist riesig. Nach links geht es weiter in Richtung Sommerwandferner und Sommerwand. Erst geht es über Wiesen in Richtung des Gipfelgrates empor. Kurze Zeit später erreicht man eine Übungskletterwand, an der gerade einige Kinder und Jugendliche ihr Können testeten .
Der weitere Aufstieg führt nun auf die linke Seite des Hüttengrates hinein in ein kleines Geröllkar. Hier wird es nun doch zunehmend steiler. Entweder man steigt über die Felsen oder man weicht hier etwas nach links aus. Oben treffen sich alle wieder. Es wird nun noch etwas steiler. Der Weg zieht nun
sehr steil gleich neben der Felswand hinauf . Er flacht bald jedoch wieder etwas ab, im Hintergrund taucht der Sommerwandferner auf. Nun nur noch kurze Zeit weitergehen.
Man sollte etwas aufpassen damit man nicht
den kleinen Weg auf den Gipfel übersieht.
Auf der Felswand ist ein Schild angebracht: “Vordere Sommerwand - 20 Minuten”.
Hier wird es nun sozusagen ernst . Der Weg ist sehr schmal und führt steil durch die
Schrofenflanke. Nach ca. zehn Minuten erreicht man ein kleines Plateau im Gipfelgrat. Hier befinden sich auch einige Steinmänner. Und man sieht auch jetzt zum ersten Mal genau wie es nun zum Gipfel hin aussieht.
Es ist ein
ziemlich schmaler und exponierter, aber doch recht kurzer Grat zum Gipfel. Doch Vorsicht muss man ab jetzt auf jeden Fall walten lassen ! Man muss hier an dem abschüssigen Grat mit Hilfe von Fixseilen balancieren. Einmal helfen künstliche Tritte über glatte Felsen. Alles nicht schwierig, doch aufpassen muss man natürlich.
Das Gipfelkreuz kommt derweil immer näher bis man schließlich noch ein paar Meter hinübersteigt und den
sehr kleinen Gipfel der Vorderen Sommerwand (2676m) erreicht hat. Mein recht genaues Navigationsgerät zeigte übrigens hier am Gipfelkreuz eine Höhe von 2735m an. Wie auch immer: Bitte aufpassen, es ist sehr eng hier oben und viele Leute haben hier nicht Platz.

Trennlinie

Die Aussicht vom Gipfel der Vorderen Sommerwand (2676m)

Franz-Senn-Hütte
(2149m)
Dort unten bin ich
eben noch gewesen.
Auch die Alpein-Alm ist zu sehen.

Stubaier Alpen
Der höchste Gipfel im Hintergrund müsste
der Schrandele (3393m) sein (siehe Text).

Rinnenspitze
(3000m)
Hinter der Rinnenspitze
sieht man den Lüsener Fernerkogel.
Rechts der Kreuzkamp (3008m).

Schrandele (3393m) ?

Bei diesem Foto bin ich nicht
ganz sicher was man genau sieht
.
Der Schrandele könnte auch der
doppelgipfelige Berg
rechts darunter sein.
Dann wäre der große Berg
dahinter der Schrankogel (3497m).

Lüsener Fernerkogel
(3298m)
Rechts die Rinnenspitze mit
einer Höhe von genau 3000m.
(2½ Stunden Gehzeit von
der Franz-Senn-Hütte)

Knotenspitzen
(3101m - 3118m)
Blick zur Östlichen-
und Falbesoner Knotenspitze
.

Brunnenkogel
Rechts sieht man noch
den Lüsener Fernerkogel (3298m).

Östliche Knotenspitze
(3101m)
Rechts daneben die Kreuzspitze (3084m).
(2½ Stunden Gehzeit von
der Neuen Regensburger Hütte)

Leider war es doch recht stark bewölkt und die Aussicht war nicht ganz so gut. Doch trotzdem sah man ringsherum fast alles. Der Blick reicht vom Lüsener Fernerkogel (3298m) über die Brunnenkogel zum Wilden Hinterbergl (3288m) hinüber zum Schrandele (3393m).
Ich bin mir dabei aber nicht ganz sicher, ob der oben abgebildete Gipfel wirklich der Schrandele ist . Es könnte theoretisch auch der
Schrankogel (3497m) sein, der direkt dahinter (leicht nach links versetzt) aufragen müsste.
Südöstlich sah ich die
Östliche Knotenspitze (3101m) mit der Kreuzspitze (3084m) direkt daneben, auf der ich gestern gestanden habe.
Der
Abstieg verlief problemlos mit der oben beschriebenen Variante von der Alpein-Alm in das Oberbergtal.

Trennlinie

Video von der Vorderen Sommerwand (2676m, Stubaier Alpen)

 

Trennlinie
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Trennlinie
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(Östliche Knotenspitze)
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Östl. Knotenspitze, 3101m
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Serles, 2717m

Letzte Aktualisierung der Seite am :
Tuesday, 08. September 2015
 

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auf die Kreuzspitze
(Östliche Knotenspitze)
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