Tokyo: (übersetzt “östliche Hauptstadt”) seit 1603 Hauptstadt, ab 1868 Sitz des Kaiserpalastes (vorher in Kyoto). Früher hiess Tokyo “Edo”.
Einwohner: die 23 Haupstadtbezirke haben ca. 8 Mio. Einw. Die Provinz Tokyo hat ca. 12-13 Mio. (mit Pazifikinseln und Gebirgsdörfer). Der Grossraum Tokyo mit den angrenzenden Präfekturen Kanagawa, Saitama und Chiba ist das grösste zusammenhängende urbane Gebiet der Erde (“Megaplex”) mit mehr als 33 Mio. Einwohnern.
Klopantoffeln Hauspantoffeln
Erster Campingplatz Chiba-Halbinsel (1)
Meine “Kapsel” im Capsule Riverside Hotel (3)
Capsule Riverside Hotel 2-20-4 Kaminarimon,Taito-ku, Tokyo U-Bahn: Asakusa (A18/G19) (Asakusa- oder Ginza-Linie
Hier können Sie mein erstes Kapselhotel sehen, das Capsule Riverside im Stadtteil Asakusa. Klein, eng, hellhörig. Aber mit allen Schikanen ausgestattet! So findet man einen Fernseher, dann noch ein Radio, eine Uhr mit Weckfunktion, einen Vorhang. Man kann sich zwar kaum bewegen in der Kapsel, dafür ist sie billig (3000 Yen) und eine japanische Spezialität, die man nicht versäumen sollte. Hier macht man auch sogleich Bekanntschaft mit den verschiedenen Pantoffeln. Im Haus werden andere getragen (hier grüne) als auf der Toilette. Wer in die Toilette will, zieht sich die Klopantoffeln an (hier die weissen), und stellt sie hernach wieder schön ab. Am nächsten Tag fuhr ich dann mit dem Mietwagen, nachdem das ganze Prozedere mit der japanischen Übersetzung meines Führerscheins erledigt war, vom Flughafen Narita runter auf die Chiba Halbinsel. Der Campingplatz war kaum zu finden / zu erkennen, zumal NUR japanische Schriftzeichen drauf hinweisen. Hier hatte ich dann auch gleich mein erstes Erdbeben gespürt in der Nacht! Ging ja ganz lustig los dieses Jahr.
Tokyo Bucht “Tokyo-wan Aqua-Line” Station Umihotaru (2)
Die Strassen/Brückenkombination verbindet die Chiba-Halbinsel im Osten mit der Stadt Kawasaki im Westen der Tokyoter Bucht. In der Mitte der Bucht befindet sich die Raststation “Umihotaru” bevor die Strasse unter dem Meer nach Kawasaki führt. (Hohe Gebühr!)
Tokyo Asakusa Karte
Stadtteil *Asakusa* (sprich: “Asaksa”) (3)
Asahi-Brauerei (Asakusa) (3)
Die Toyko-Metro von innen
Tokyo Metropolitan Government (TMG-Building) “Rathaus von Tokyo” (4)
Hier können Sie die offiziellen Faltblätter sehen
Seite 1 (Allgemein) Seite 2 (Panorama)
Ausblicke bei Tag
2-8-1 Nishi-Shinjuku, Tokyo U-Bahn: Tochomae (E28) (Oedo-Linie)
Ausblicke bei Nacht
Das “Tokyo Government Building” vom japanischen Stararchitekt Kenzo Tange im Stadtteil Shinjuku ist seit seiner Eröffnung wohl eines der bekannstesten Wahrzeichen Tokyos. Der Blick vom 45. Stock von einem der beiden Türme ist atemberaubend. Vor allem auch in der Nacht! Bei schönem Wetter, wenn es nicht dunstig ist, kann man bis zum Fuji-san schauen, dem höchsten Berg Japans. Und das beste: Der Eintritt und die Auffahrt mit dem Aufzug in dem fast 1 Milliarde Euro teurem Gebäude kostet nichts! Im Gegensatz zum Tokyo Tower. Geöffnet sind die beiden Türme von 9.30 Uhr bis 22.30 Uhr (letzte Auffahrt)
Die Obdachlosen- “Unterkünfte”
Kaiserpalast Tokyo
U-Bahn: Nijubashimae (C10) (Chiyoda-Linie)
Das HardRock Cafe in Roppongi, Tokyo
Die Toyko Station (5)
Das Tokyo Streetcar (Strassenbahn)
5-4-20 Roppongi, Minato-ku U-Bahn: Roppongi (H04, E23) (Hibija- oder Oedo-Linie)
U-Bahn: Shimbashi (A10, G08) (Asakusa- oder Ginza-Linie)
Solche “Unterkünfte der Obdachlosen” hatte ich im Shinjuku Central Park gesehen, direkt hinter der “Tokyo Government “. Ganze Umzugskartons mit einer Länge von 2m und einer “Ein-/Ausstiegluke” und einer blauen Folie zum Schutz gegen Regen. Sie sind im ganzen Park verteilt, teilweise wurden sogar richtige Hütten aus Holz gebaut. Das “Hard Rock Cafe Tokyo” befindet sich im Vergnügungsviertel Roppongi. Hier kann man gut essen, Preise sind auch angemessen, nur ist es etwas zu klein geraten für eine Stadt wie Tokyo. Da muss man dann schon mal länger warten, bis man “an der Reihe” ist. Wenn man die grosse Gitarre an einer Hauswand erspäht hat, weiss man, jetzt hat man es endlich gefunden! Die “Tokyo Station”, der “Hauptbahnhof Tokyos”, wurde 1914 von Tatsuno Kingo nach dem Amsterdamer Zentralbahnhof als Vorbild gebaut. Das Gebäude verlor aber im 2. Weltkrieg die obersten 2 Etagen (nach einem Luftangriff der USA 1945), ebenso seine zwei Flügeltürme. Hier kann man Menschenmassen, vor allem zur Hauptverkehrszeit, erleben. Auch befinden sich hier kilometerlange unterirdische Einkaufsstrassen. Der “Kaiserpalast in Tokyo” ist nicht ganz so interessant. Da man praktisch nicht direkt ins Palastgelände kommt sieht man vom Palast relativ wenig. Der Palast wird nur an Neujahr (2. Januar) und am Geburtstag des Kaisers (23.12.) ein wenig geöffnet. Zu den anderen Zeiten kann man eigentlich nur den Ostgarten besichtigen. Der Bonsaiwohnturm “Tower House” ist in die Baugeschichte Japans eingegangen. Er wurde 1966 von Takamitsu Azuma aus Beton gebaut. Sehr ungewöhnlich damals! Azuma hatte nur 20m² Fläche zur Verfügung, also verwandelte er die horizontale Bauweise in die vertikale. So bekam jedes Zimmer ein eigenes Stockwerk.
Ticket
Tokyo Tower (333 m hoch) erbaut 1958 (Der “Eiffelturm von Tokyo”)
Der “Tokyo Tower” wurde 1958 mit einer Höhe von 333m fertiggestellt. Hier sieht man sehr gut die Imitierfreude der Japaner. Er ist “natürlich” auch etwas höher als sein Pariser Vorbild. Im Jahre 2002 wurde er dann zum ersten Mal renoviert. Man kann auf zwei Plattformen die herrliche (und nicht ganz billige) Aussicht über das Häusergewirr der japanischen Hauptstadt geniessen. In 150m Höhe befindet sich auf 2 Ebenen das “Main Observatory”. Die Auffahrt kostet bis hierher für Erwachsene 820 Yen. (2004). Hier kann man dann nochmal ein Ticket (nochmal 600 Yen) lösen für die weitere Fahrt hoch zum “Special Observatory” in 250m Höhe. Ich war um ca. 21.00 Uhr oben im Main Observatory, die weitere Fahrt ganz rauf machte ich nicht, es standen Massen an Menschen bei den Liften an. Aber auch schon von “der Mitte” hat man tolle Blicke, vor allem in der Nacht, wenn überall Lichter blinken.