Nach dem Taifun in der heutigen Nacht fuhr ich dann weiter in die drittgrößte Stadt Japans nach Osaka (2,6 Mio. Einw.). Von Nagaike südlich von Kyoto sind es nur ca. 40 km Kilometer nach Osaka. Als erstes fuhr ich in den Osaka Business Park (hier parkte ich dann auch recht teuer das Auto), um mir die Futuristic Electronic Fun Zone im Twin 21 National Tower anzuschauen. Wie sich dann herausstellte, wurde diese interessante Ausstellung des Elektronik Herstellers Panasonic geschlossen. So bin ich dann gleich zu Fuss hinüber zum Osaka Castle gegangen (ca. 20 Minuten) Hier kann man dann mit einem Aufzug in die oberste Etage der Burg fahren und das Panorama Osakas genießen. Danach fuhr ich noch mit der U-Bahn ins Zentrum Osakas und spazierte durch das enge Strassengewirr und die ewig langen unterirdischen Einkaufsstrassen / Verbindungssgänge der Metro. Hier kann man schon man das Gefühl bekommen, “hier finde ich nie mehr raus an die Oberfläche!” Diese unterirdischen Gänge sind schon fast eine Stadt für sich alleine. Weiter ging es per Metro wieder zurück in den OBP (Osaka Business Park) zum Auto. Jetzt musste ich nur noch quer durch das Zentrum Osakas fahren und zwar zur Maishima Sports Island. Die Insel ist durch eine riesige Brückenkonstruktion mit dem Festland verbunden. Hier findet man ganz am Schluss einen schönen Campingplatz direkt an der Osaka Bucht. Nur ganz billig ist er nicht! (Ein Zelt / eine Person = 3000 Yen/Nacht = 22,50 EUR!). Am Hügel vom Inselenge hat man übrigens in der Nacht einen tollen Blick nach Osaka und auf der anderen Seite der Bucht nach Kobe.
Wetter: ziemlich sonnig, sehr warm
Osaka Castle (1)
Blick vom Osaka Castle (1)
Osaka Business Park
Osaka Castle (1)
Osaka Business Park (1)
Blick vom Osaka Castle (1)
Osaka Castle (1)
Osaka Castle Museum
Osaka Castle Ticket
Osaka Castle Informationen
Karte
Museum
Die Geschichte des Osaka Castle (Burg von Osaka)
Osaka Castle in the Toyotomi Period In the autumn of 1496, the priest Rennyo of the Jodo-shinshu Buddhist sect built monks' quarters near the site of presentday Osaka Castle. The monks' quarters grew into a big temple called Osaka Hongan-ji (Ishiyama Hongan-ji).This temple exerted great influence throughout the country during its period of civil wars. In 1580, however, Osaka Hongan-ji Temple, tell to Nobunaga Oda who was then rising in power. But just two years later, after coming under attack by his retainer Mitsuhide Akechi , Nobunaga committed suicide at Honnoji Temple in Kyoto (these events are referred to as "The Honno-ji Upheaval). Hideyoshi Toyotomi then succeeded Mobunaga in the campaign to unite the entire country, and seized control of Osaka. In 1583, Hideyoshi begun building a large-scale castle at the site of Hongan-ji, and the result was the magnificent Osaka Castle, unprecedented in its excellence. However, during the Summer War of 1615, some 17 years after Hideyoshi's death, Osaka Castle was completely destroyed by fire.
Reconstruction by the Tokugawa Shogunate Following the Summer War, Tadaakira Matsudaira possessed Osaka for a time. Then shogun Hidetada Tokugawa placed Osaka under the direct control of the government, and he started to rebuild Osaka Castle in 1620; this construction was completed in 1629. Just 36 years later, the Main Tower was struck by lightning and was lost in Fire. The Main Tower was not reconstructed during the Edo period. In the final Days of The Tokugawa regime, funds raised by the townspeople of Osaka and its neighboring areas made possible large-scale projects such as reconstruction of the Tamon turret (located at the Ote-mom gate). Yet many Osaka Castle structures were later destroyed by fire during the turbulent transition to Imperial Restoration.
Reconstruction of the Main Tower in the Showa Period In 1931, the Main Tower was rebuilt in accordance with the wishes of the citizens of Osaka. Made of steel framed reinforced concrete and 55 meters tall, the reconstructed Main Tower was exposed to intense bombing raids during the World War II (as there were many military installations in the vicinity). But even though most other castle structures were lost, the Main Tower fortunately escaped damage.After the war, Osaka Castle in 1948 began a new era as an "Historic Site Park". The Main Tower was reopened to the public, repair work on the remaining building was undertaken, and a new museum was established. More recently, such unique structures as Osaka-jo Hall and Osaka Castle Band Shell have contributed to the development of a truly grand-scale international park featuring important historical remains.
Large-Scale Repairs in the Heisei Period In its role as one of Osaka's most significant historical and cultural properties, Osaka Castle has maintained a close relationship with local citizens as well as visitors. It has been a popular tourist spot for more than 60 years. Large-scale repairs were completed in 1997. The beautiful appearance of the original castle, which was embellished with white walls and glittering gold, has been revived by re-plastering the outer walls, restoring ornamental fixtures, and re-applying gold leaf. The Main Tower has been reinforced to withstand earthquake of 7 magnitude on the seismic scale. Further, the elevator has been extended to allow wheelchair access to the Observation Deck. The interior of the Main Tower also has been enhanced to serve as a History Museum with such interesting new facilities as the "Theater Room" and "Diorama". The reborn Main Tower, illuminated both inside and outside, once again shines as the symbol of Osaka.
Bilder aus Osaka, 31.8.2004
So sieht es in Osaka aus (2)
U-Bahn Station in Osaka
Pachinko in Osaka
Reisebericht (Di, 31.8.2004)
Nach der Besichtigung des Osaka Castle war ich auch noch etwas in der Stadt unterwegs. Auf dem 1. Bild kann man sehen, wie die Strom-/Telefonleitungen in Japan standardmäßig “verlegt” sind. Ein wildes Kabelgewirr, dass sich wie ein Spinnennetz über den Strassen dahinzieht. Auf dem mittleren Bild sieht man den Eingangsbereich zu den U-Bahnen. Meist ein ganzer Haufen Ticketautomaten und darüber ein grosser Metroplan mit den Fahrpreisen. Wie bedient man diese Automaten? Ganz einfach: Zuerst schaut man oben auf dem Plan nach bis zu welcher Station man fahren will. (Oft auch in lateinischer Schrift). Da sieht man dann an seiner Zielstation den Fahrpreis. Als nächstes wirft man dann mindestens den oben abgelesenen Fahrpreis in den Automat. Hat man die Höhe des Fahrpreises erreicht, leuchten nach und nach die unterschiedlichen Fahrpreise auf. Die Taste mit dem gewünschten Preis drückt man dann und bekommt das Ticket und Wechselgeld zurück. An den meisten Automaten kann sogar mit 10.000 Yen (!!) Scheinen gezahlt werden. Rückgeld gibt es auch als Scheine! Als nächstes steckt man sein Ticket (mit schwarzer Rückseite!) in den Schlitz bei den automatischen Durchgängen und bekommt es dann hinten wieder zurück. UNBEDINGT mitnehmen! Denn am Fahrtziel muss man es wieder reinstecken. Wenn man einfach so durchgehen will, macht man Bekanntschaft mit 2 herausschnellenden Sperren, die einem dann ziemlich heftig “aufs Knie” schlagen. Das letzte Bild zeigt Pachinkospieler “bei der Arbeit”. Hinter den zwei stehen übrigens ihre Spielkugeln welche sie nach und nach in das Gerät werfen werden. Das ganze untermalt von ziemlich lauter Musik, garniert mit dem Gedudel der Automaten....
Wetter: ziemlich sonnig, sehr warm
Universal Studios Japan - Eingang (3)
Yellow Cab
Ticket Universal Studios Japan
Universal Studios Japan (3) Osaka, 1.9.2004
Universal Studios Japan - Eingang (3)
Jurassic Park The Ride
Universal Monsters Live Rock and Roll Show
Universal Studios Japan
Jurassic Park The Ride
Universal Monsters Live Rock and Roll Show
E.T. The Adventure
Universal Monsters Live Rock and Roll Show
Universal Monsters Live Rock and Roll Show
Reisebericht (Mi, 1.9.2004)
Heute nahm ich mir den ganzen Tag Zeit für den Besuch der Universal Studios Japan. Dazu ging’s von meinem Campingplatz auf Maishima Islands vor Osaka über die Brücke nach Osaka und nach wenigen Metern befinden sich die Universal Studios. Das Parken ist nicht ganz billig ebenso der Eintritt für einen Tag (5500 Yen = 42 EUR). Aber lohnenswert! Darf man nicht versäumen!! Das Gelände besteht aus sog. Attractions, die sollte man auf jeden Fall ansehen! Man sollte darauf achten, nicht unbedingt am Wochenende oder in der Haupturlaubszeit (Juli-August) zu kommen. Dann können die Warteschlangen vor den Attraktionen schon mal ungeahnte Ausmaße annehmen. Wartezeiten von über zwei Stunden pro Attraktion sind dann keine Seltenheit! Ich hatte Glück, bei den meisten wartete ich zwischen 20 und 40 Minuten. Zuerst schaute ich mir E.T. Adventure an. Hier begegnet man E.T. höchstpersönlich während man in der Schlange steht. Weiter ging’s zur Attraktion Terminator 2: 3D. Hier sitzt man im Kino mit 3D-Brille und genießt das Spektakel mit atemberaubenden 3D Effekten! Das nächste Erlebnis war dann Shrek’s 4-D Adventure. Hier sitzt man ebenfalls im Kino, aber diesmal vierdimensional. Was bedeutet 4-D? Nun zuerst sitzt man mit der 3-D Brille auf seinem sich bewegenden Sessel und sieht irgendwann die Spinnen vor seinem Gesicht baumeln, so dass man schon mal mit der Hand versucht, so eine Spinne zu greifen! Doch just in dem Augenblick “fallen” sie dann runter auf den Boden, wo man dann denkt, oje, jetzt hab ich die Spinnen schon an den Beinen. Das ganze wird per Luftdüsen gemacht. Ein paar Augenblicke hat man sie dann aber schon um den Hals und unter seinem T-Shirt! Das ganze wird realisiert mit Luftdüsen in den Sitzen! Irgendwann wird man dann noch von oben herab besprüht.... das ist 4-D, man spürt es am eigenen Körper! Es folgte die Attraktion Backdraft; hier geht es um Feuerwehrmänner und ihren Beruf. Zuerst nicht sehr attraktiv, doch die letzte Halle ist zum “fürchten”. Ich stand in der ersten Reihe. Und vor einem explodiert und brennt es schließlich an allen Ecken und Enden. Dazu fallen Geländer vor einem herab und brennendes Öl spritzt vor einem herum! Dazu spürt man schon eine enorme Hitze im Gesicht, als zum Schluss noch das ganze Geländer, wo sich die Besucher befinden, halb nach unten einstürzt! Die Attraktion Spiderman-The Ride ist die neueste auf dem Gelände. Man sitzt mit 3-D Brille in einem beweglichen Sessel und fliegt wie Spiderman durch Hochhausschluchten. Sehr real gemacht, am Schluss “schlägt” man dann noch am Boden hart auf. Im hinteren Teil des Studiogeländes befindet sich die Attraktion Jurassic Park-The Ride. Hier fährt man auf einem Boot durch eine Welt von Dinosauriern, bis das Boot am Ende in einen hohen Turm hineinfährt, in dem alles explodiert und raucht. Es folgen zwei Rechtskurven im dunklen bis man noch erkennt, das es jetzt steil bergab geht! Das Boot “springt” jetzt förmlich hinab in die dunkle Tiefe. Unten springt dann die Türe auf und man schiesst hinaus ins Wasser, hier wird man dann auch kräftig nass. Nunja, störte mich wenig, ganz im Gegenteil, war eine willkommene Abfrischung. Man bekommt übrigens am Anfang auch Folien zum anziehen. Mein persönlicher Favorit war allerdings die Attraktion Jaws im Amity Village. Sah am Anfang gar nicht soooo attraktiv aus. Aber nur deshalb, weil man von außerhalb nie Einblick auf die Attraktionen hat. Hier nimmt man ebenfalls in einem Boot Platz. Vorne im Boot steht dann eine Studioangestellte, welche sich auch sogleich mit einem Maschinengewehr bewaffnet hat! Wir fuhren ganz gemütlich los, unsere Führerin lenkte. Plötzlich tauchten Haie neben uns aus dem Wasser auf. Sie schoss darauf, das Wasser spritzte, “Blut” floss, der Hai versank mit lauten Getöse. So ging es weiter, bis unerwartet neben uns noch einer auftauchte! Der war allerdings gerade mal 1 Meter neben uns und zeigte uns schon seine Zähne. Sie “schoss” wieder auf ihn, Kugeln schlugen im Wasser ein, der Hai brüllte auf. Die kleinen Kinder, die neben mir saßen, brüllten ebenfalls los. Ihnen fuhr der Schreck in die Glieder und konnten gar nicht mehr beruhigt werden. Dann fuhren wir in ein Haus im Wasser. Dort schoss sie mehrmals auf Fässer welche explodierten. Im weiteren Verlauf explodierte dann noch eine Barriere im Wasser, Öl brannte im Wasser. Dann waren wir leider schon wieder am Ende angekommen. Extrem gut gemacht wie ich finde. Am Schluss schaute ich mir dann noch die Universal Monsters Live Rock and Roll Show an. Hier trifft man altbekannte Persönlichkeiten wie Frankenstein, Dracula, Wolfman oder Beetlejuice wieder. Nach der Vorstellung wurde dann hektisch vor dem Studio der Rote Teppich ausgerollt. Die Schauspieler waren auch schon anwesend, es fuhr ein langer Wagen der Universal Studios Japan vor. Wer da angefahren kam, hatte ich leider nicht herausfinden können, vielleicht war Premiere oder sowas. Ein paar Attraktionen hatte ich leider nicht gesehen, so z.B. Back to the Future - The Ride. Wäre sicher auch hochinteressant gewesen, doch die Zeit reichte nicht mehr. Nach einem anstrengenden erlebnisreichen Tag besuchte ich dann noch das Hard Rock Cafe Osaka (Universal City Walk). Wie der Name schon sagt, befindet es sich am Ausgang der Studios auf dem Fußweg Richtung Osaka City.