* Reisebericht 2.8.2001* Bei Gudvangen war ich dann ich Bezirk “Sogn og Fjordane”. Durch das kleine Gebirgstal ging’s dann runter an den Sognefjorden nach Aurland, ein kleiner Ort an einem der
vielen Verzweigungen des langen Fjordes. Hier musste ich mich entscheiden: Fahre ich lieber die Passtrasse nach Lærdal (“Aurlandsvegen”,Snovegen) oder doch lieber durch das längste Strassentunnel der Welt (!), dem “Lærdalstunnelen” (24,5
km Länge). Nun, die Entscheidung war leicht, natürlich fuhr ich über den Pass. Ich will ja die herrliche Landschaft Norwegens geniessen und nicht 24 km Beton anschauen. Also hinauf auf den Pass (gute Strasse). Oben war es dann mehr eine
karge Hochfläche mit Wind und auch ziemlicher Kälte. Aber sonnig war’s auch noch. Unten wieder am Sognefjorden angekommen fuhr ich dann weiter am Sognefjorden entlang ins Landesinnere nach Øvre Årdal, am Ende des Sognefjorden. Eine schöne
Strasse mit vielen kleinen “Tunnelen” (meist zw. 50m - 1000m Länge) Hier merkt man das die Norweger viel für ihre Strassen tun. Selten wird’s hier kurvig, stattdessen wird jede Rinne vom Berg mit einer Brücke überbrückt, oder ein
vorstehender Felsen mit einem Tunnel durchstossen. In Øvre Årdal wurde dann das Wetter schlecht, und so ging’s hoch über die nächste Passtrasse (“Fjellvegen”, mautpflichtig!) Richtung Sognefjell-Jotunheimen. Eine schöne Strecke mit tollen
Blicken auf die schneebedeckten Berge Norwegens. Man befindet sich hier direkt westlich des Jotunheimen mit den beiden höchsten Gipfeln Norwegens (Glittertind, 2464m; Galdhøpiggen, 2469m). Hier könnte man auch Richtung Sognefjell-Lom und
weiter Richtung Lilllehammer-Oslo fahren. Ich entschied mich aber hier unten im Tal in Skjolden meine “Hytte” aufzuschlagen. Jetzt war es schon stark bewölkt und auch ziemlich frisch geworden, 10 Grad vielleicht noch. Wetter: bewölkt.
Bei Gudvangen (1)
(Sognefjorden) Aurlandsfjorden (2)
Passtrasse (4) Øvre Årdal - Turtagrø
Passtrasse (3) Aurland - Lærdals
Passtrasse (4) Øvre Årdal - Turtagrø
Passtrasse(3) Aurland - Lærdals
Passtrasse Aurland Lærdal (3)
“Lærdalstunnelen” (24,5 km) längstes Strassentunnel der Welt (3)
* Reisebericht 3.8.2001* Heute hat es dann leider schon gleich nach dem losfahren zu regnen begonnen. Ich fuhr wieder entlang des Sognefjord nach Luster und weiter zum Abzweig bei Gaupne in das
Jostedal, südlich des grössten Gletschers auf dem europ. Festlandes. Hier in das Tal führt eine schöne kurvenreiche Strasse hinein. Die Strasse endet dann nach einigen Kilometern in Fabergstolen, dem letzten Ort hier im Tal. Hier gibt es
aber noch eine weitere (ungeschotterte) Strasse welche kurz vor dem Ort links abzweigt. Sie führt weit hinauf bis zum Rand des Gletscher Jostedals zu einem aufgestauten See (wird vom Gletscher gespeist) Im Hintergrund kann man hier gut den
Gletscher sehen, der direkt im See endet. Der See dürfte die Quelle für ein Wasserkraftwerk sein. Man sieht aber nur den See dazu. Auf jeden Fall hat es heftig geregnet und saukalt war es leider auch dazu. Dann fuhr ich wieder die lange
Strasse runter ins Jostedal, dann aber auch noch die offizielle Strasse in den Nationalpark. (Eintritt zu bezahlen!) Diese Strasse endet ebenfalls an einem See in den hinten eine Gletscherzunge des Jostedalsbreen fliesst. Nur der starke
Regen konnte mich daran hindern, zur Gletscherzunge zu wandern,.... aber es war auch so schön anzuschauen.
Dann ging’s wieder zurück nach Gaupne am Sognefjorden und weiter nach Sogndal. Die
Strasse Nr. 5 nach Skei ist ebenfalls mautpflichtig, sie führt durch schöne Hochtäler und kurz direkt am Jostedalsbreen vorbei. Wetter war sehr merkwürdig in diesen Tälern: In einem war es total trocken (Sogndal-Fjærland) und im
nächsten (Fjærland-Skei) schüttete wie aus Kübeln! In Skei ging’s dann weiter nach Innvik am Nordfjord. Hier stellte ich heute mein Zelt auf. Wetter: stark bewölkt, Regen.