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Stationen auf meiner Motorradtour

auf meiner Motorradtour in den Balkan
-> Meine Fahrt durch Montenegro
-> Landkarte Montenegro
-> Meine Reiseroute 2012

 

-> Montenegrinische Botschaft in Deutschland
-> Deutsche Botschaft in Podgorica
-> Montenegro Information des Auswärtigen Amtes
Hier können Sie
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Ländervergleich

geografische Lage von Montenegro

(c) www.flaggen-server.de

Montenegro

Flagge von Montenegro

Fläche (km²)

13.812

Hauptstadt

Podgorica

Landessprache(n)

Montenegrinisch
(regional Albanisch, Serbisch, Kroatisch, Bosnisch)

Nationalhymne

KFZ-Kennzeichen

MNE

Toplevel-Domain

.me

Geld (Währung)

ab 1999: Deutsche Mark

ab 2002: Euro

 

Hier habe ich Links für weitergehende Informationen über Montenegro zusammengestellt.

Die Geschichte Montenegros
Der Staatenbund “Serbien und Montenegro”: 4. Februar 2003 - 3. Juni 2006
Unabhängigkeitsreferendum Montenegros: 21. Mai 2006
 
Internationale Konflikte der Nachfolgestaaten Jugoslawiens:

Trennlinie

Ein paar Bilder von meiner Motorradtour durch Montenegro
(Für eine größere Version auf das Bild klicken)
Fotos: © Christian Engl

Der 4. Tag (Freitag, 15. Juni 2012):
(Kroatien ->) Herceg Novi - Dobrota - Kotor - Budva - Becici

Wetter: heiß und wolkenlos

Grenze
nach Montenegro
Willkommen in Montenegro (Crna Gora)
(Im Land des Schwarzen Gebirges)

Autocamp Avala
Becici bei Budva
Rezeption zum Autocamp in Becici (bei Budva).
Direkt an der Straße Budva nach Becici.

Bucht von Kotor
Blick über die
Bucht von Kotor.

Autocamp Avala
Becici bei Budva
Campingplatz in der Stadt Budva an der Adria.
Sehr einfach ausgestattet!

Bucht von Kotor
Blick über die
Bucht von Kotor.

Autocamp Avala
Becici bei Budva
Mein Platz.

Von Kroatien auf der Küstenstraße 8 kommend erreichte ich Montenegro. Montenegro bedeutet soviel wie “Schwarzer Berg” oder “Schwarzes Gebirge”. Die erste Stadt die man erreicht ist Herceg Novi an der Adria. Sie liegt am Eingang zur Bucht von Kotor. Ich fuhr nun weiter an die Bucht von Kotor. Und so wie es auf der Landkarte aussah muss man die komplette Bucht auf der Straße umfahren. Doch bei Kamenari gibt es eine Fähre hinüber nach Lepetane. Die Fähre könnte die Strecke um einige Kilometer abkürzen. Es ist geplant, etwas nördlich bei Verigo, der engsten Stelle in der Bucht (330m), eine Brücke zu bauen.
Ich entschloss mich aber dann doch, die ganze
Bucht von Kotor zu umfahren
(was mir genau 17 Kilometer mehr einbrachte als mit der Fähre). Zudem führt die Straße um die Bucht herum meist durch Ortschaften, so das man auch nicht sehr schnell fahren kann.
Also fuhr ich um die landschaftlich herrliche Bucht von Kotor hinüber nach
Kotor am südöstlichsten Punkt.
Bei Kotor gibt es dann einen Tunnel der den Berg Vrmac durchquert. Der
Tunnel Vrmac ist 1637m lang und kommt auf der anderen Seite südwestlich von Tivat aus dem Berg heraus. Hier befindet sich auch der Tivat Airport.
Nun fuhr ich in südwestlicher Richtung weiter bis ich wieder an die Adria kam. Hier musste ich nur noch um einen Berg herum fahren und schon lag die schöne
Stadt Budva vor mir. Er ist jetzt ein schöner Badeort und Touristenzentrum. Am 15. April und 24. Mai 1979 wurde die Stadt fast vollständig von einem Erdbeben zerstört . Sie wurde aber wieder originalgetreu aufgebaut.
Jetzt musste ich mir nur noch den
Campingplatz Avala suchen. Was ohne Navigationsgerät gar nicht so leicht gewesen wäre. Vom ADAC Campingführer wusste ich ja die GPS-Koordinaten (42° 17’ 1”N / 18° 51’ 51”E). Ich habe sie in mein Gerät eingegeben und so fand ich den Platzeingang recht schnell. Ein unscheinbarer Eingang an der Hauptstraße Budva-Becici ohne Hinweisschild. Auf dem Platz war ich der einzigste westliche Tourist und der einzigste mit einem Zelt.

Der 5. Tag (Samstag, 16. Juni 2012):
Budva - Petrovac - Bar (Stari Bar) - Dobra Voda - Vladimir
(-> Albanien)

Wetter: heiß und wolkenlos

Budva
Blick hinüber nach Budva.
Im Meer sieht man die Insel Sveti Stefan.

Bar (Rumija Gebirge)
Blick in das Rumija Gebirge.

Bar an der Adria
Am Abzweig der Straße nach
Albanien (in Richtung Dobra Voda)
.
Bis zur Grenze sind es 26 Kilometer.

Sveti Stefan
Die Insel Sveti Stefan.
Sie ist mit einem
kleinem Damm mit dem Festland verbunden
.

Stari Bar
Blick auf die verlassene
Altstadt Stari Bar
.
Hinten das Rumija Gebirge.

Dobra Voda
(Richtung Albanien)
Die sehr kleine Straße
führt weiter nach Albanien.

Petrovac
Hier kann man in den
Skadar Lake Nationalpark abbiegen.

Stari Bar
(Rumija Gebirge)
Blick auf die verlassene
Altstadt Stari Bar
.
Hinten das Rumija Gebirge.

Vladimir
(Richtung Albanien)
Zur Grenze nach Albanien
sind es jetzt nur noch 6 Kilometer.

Heute wollte ich mit dem Motorrad einmal nach Albanien fahren. Im Jahr 1998 war ich ja schon einmal ganz in der Nähe. Damals war ich in Mazedonien am Ohridsee und konnte nach Albanien schauen. Doch damals war die Lage sehr unsicher und wohl auch zu gefährlich gewesen.
Von
Budva fuhr ich in der Früh los weiter der Küste entlang. Heute war ebenfalls wieder den ganzen Tag Sonnenschein und Hitze. Es ist wieder eine schöne aussichtsreiche Küstenstraße. In Petrovac kann man in den Skadar Lake Nationalpark abbiegen. Ich fuhr jedoch weiter der Küste entlang nach Bar . Hier bin ich dann Richtung Stari Bar abgebogen, das Alte Bar oben in den Bergen. Doch die Straße dort hinauf war schon recht klein und ohne Wegweiser Richtung Albanien. Und das Rumija Gebirge dahinter sah recht unzugänglich aus. In Stari Bar angekommen endet dann eigentlich die Straße . Auch ein einheimischer Busfahrer bestätigte mir das. Ich müsste wieder hinab nach Bar und dort Richtung Ulcinj fahren ..... und dann irgendwann links. So habe ich das verstanden.
Also wieder hinab nach Bar und links. Und tatsächlich. Etwas südlich von Bar zweigt links eine
Straße nach Dobra Voda ab. Genau auf diese Straße wollte ich. Sie führt südlich des Gebirges entlang und ist recht schmal und praktisch ohne Verkehr. Hier scheint man im letzten Winkel von Montenegro angekommen zu sein. Vereinzelt tauchen dann auch Moscheen mit ihren Minaretten auf, was auf mehrheitlich islamische Bevölkerung hindeutet. Dieser südlichste Landstrich Montenegros ist auch nur sehr wenig besiedelt. Der nächste kleine Ort ist Vladimir. Hier muss man rechts abbiegen um zur albanischen Grenze zu kommen. Schon nach knapp sieben Kilometer taucht dann die
Grenze nach Albanien (Muriqan-Sukobin) auf.

Mein kurzer Abstecher durch Albanien
Fahrt nach Shkodër - Koplik - Hani i Hotit (Grenze zu Montenegro)

Wieder zurück in Montenegro
Fahrt nach Podgorica - Danilovgrad - Niksic - Pluzine - Pivsko Jezero
(-> Bosnien und Herzegowina)

Podgorica - Niksic
Die Straße von Danilovgrad nach Niksic
ist meist sehr gerade und
steigt ständig leicht an
.

Pivsko Jezero (675m)
Unten sieht man schon einen
der vielen Arme des Pivasees
.

Niksic (630m)
Südlich von Niksic
nach dem Tunnel.

Pivsko Jezero
Unten sieht man schon einen
der vielen Arme des Pivasees
.

Fahrt nach Pluzine
Hinten sieht man das Volujak Gebirge
(mit Altschneefeldern!)
.

Pluzine (730m)
Herrlich gelegener Ort am Pivasee.

Volujak Gebirge
Das Volujak Gebirge.

Pluzine (730m)
Hinter dem Ort an den Felsen
fuhr ich nach links

Richtung Bosnien und Herzegowina.

Nach der albanisch-montenegrinischen Grenze bei Hani i Hotit fuhr ich in die
montenegrinische
Hauptstadt Podgorica (45m) . Von dort weiter nach Danilovgrad (60m). Hier kommt man in einen langes breites Tal. Jetzt beginnt eine recht ungewöhnliche Straße. Man fährt an der linken Talseite an den Felsen entlang ständig leicht ansteigend hinauf. Die Straße ist dabei praktisch gerade. So fährt man einige Kilometer in das Gebirge hinein. Kurz vor Niksic muss man durch einen Tunnel bevor man auf die Hochebene bei Niksic (630m) kommt. Hinter Niksic fährt man wieder in ein landschaftlich herrliches Gebiet. Bald tauchen die ersten höheren Berge auf, die bis auf fast 2300m hinauf reichen. Auf den Bergen sah ich sogar noch Schneefelder! Ein krasser Gegensatz zu den gerade hochsommerlichen Temperaturen und der Lage tief im Süden Europas. Mit Schneefeldern hätte ich hier nicht mehr gerechnet. Obwohl es hier im Winter natürlich kalte und oft schneereiche Winter gibt.
Bald taucht unten in einem schmalen Tal ein Bergsee auf, der sich durch das enge Tal windet. Es ist ein Teil des
 
Pivsko Jezero (675m, Pivasee). Der Fluss Piva wurde aufgestaut und dadurch entstand dieser schöne Bergsee. Die Staumauer erreichte ich dann später am Tag. Zuerst verlässt man den See wieder und erreicht
den Ort
Pluzine (730m) . Hier kommt man dann wieder an den Pivasee und fährt sehr reizvoll von oben auf Pluzine zu. Eine landschaftlich grandiose Strecke. Der Pivsko Jezero erinnert mich ein wenig an den Sylvensteinsee (750m) hier bei uns in den bayerischen Alpen. Dieser ist ebenfalls aufgestaut (von der Isar) und ist von seiner Lage und vom Aussehen her ganz ähnlich.

Fahrt entlang des Pivsko Jezero zur Mratinje Talsperre
(-> Bosnien und Herzegowina)

Bei Pluzine
Blick von Pluzine in
den westlichen Seitenarm.

Pivsko Jezero
Rechts die Brücke nach
Norden
zur Mratinje Talsperre.

Pivsko Jezero
Blick in der Nähe der Brücke
Richtung Pluzine (links am Hang).

Pivsko Jezero
(Blick nach Norden)
Meine Strecke führt rechts in den
Felsen
entlang (in vielen unbeleuchteten Tunnels).

Pivsko Jezero
Blick nach Süden in Richtung Brücke.
Links in den Felsen sieht man die Tunnels.

Auf der Straße liegen viele lose Steine.

Pivsko Jezero
(Blick nach Süden)
Ein herrlich gelegener Bergsee.
Aber er ist künstlich angelegt.

Am Pivsko Jezero
Kurze Pause oberhalb
des herrlichen Sees.

Volujak Gebirge
Oben auf den Bergen sieht
man wieder die Altschneefelder.

Pivsko Jezero
Die unbeleuchteten Tunnels sind
oft länger und in den Kurven.

Es liegt oft loses Geröll auf der Straße.

Volujak Gebirge
Oben auf den Bergen sieht
man wieder die Altschneefelder.

Kurz nach Pluzine fährt man hinab zum Stausee und erreicht dort eine Straßenbrücke. Zuvor hat man noch einen faszinierenden Blick in den Nordarm des Sees. Über die Brücke fuhr ich nun auf die andere Seite. Gleich dahinter führt rechts eine Straße in den nahen Durmitor Nationalpark . Dort im Durmitor befindet sich der offiziell
 höchste Berg Montenegros (Bobotov Kuk, 2522m)
.
Ich fuhr aber am Pivasee geradeaus weiter. Nun folgt eine ganze Reihe
unbeleuchteter Tunnels. Viele dieser Tunnels liegen in Kurven und sind deshalb mit Vorsicht zu befahren! Vor allem wenn man ein dunkles Visier an seinem Helm hat. Ab und zu musste ich sogar das Visier hochklappen um zu sehen wohin die Straße genau führt.
Und noch eine weitere Besonderheit gibt es hier: Ich hatte noch nie so
viel loses Geröll auf der Straße gesehen. Also nicht wundern wenn von oben Geröll und Steine herabfallen!
Aber trotz alledem: Die Fahrt entlang des Pivsko Jezero ist eine tolle Strecke für Motorräder. Am nördlichen Ende des Stausees kann man linkerhand wieder in ein Gebirgstal sehen, wo auch noch einige Schneefelder zu sehen waren. Jetzt erreicht man die
Mratinje Talsperre, die den Fluss Piva aufstaut und zu diesem See macht.

Die Mratinje Talsperre (220m hoch) am Pivsko Jezero
(-> Bosnien und Herzegowina)

Auf der Dammkrone
Die Straße führt über die Dammkrone.
Gebaut von 1971-1976.

Bagger
an der Talsperre
Diese Bagger dürften auch
bei höchster Schneelage noch fahren können.

Der Staudamm
Blick auf den
oberen Teil der Staumauer.

Pivaschlucht
220m liefer sieht
man den Fluss Piva.

Die Staumauer
Recht originell aussehender Steg in der Staumauer.
Sogar einen Balkon gibt es dort.

Pivaschlucht
Blick zur Mratinje Talsperre.

Oben auf dem Staudamm fielen mir als erstes die zwei gelben Bagger auf. Denn sie hatten beide an allen vier Rädern extrem starke Ketten aufgezogen. Mit dieser Ausstattung kann man wohl jede noch so vereiste oder zugeschneite Straße bewältigen.
Dann fällt jedoch der
Blick über die Staumauer nach unten. Und dort geht es 220 Meter tief hinab in das Tal der Piva. Die Staumauer mit ihren 220 Metern Höhe ist die sechst höchste in Europa. An der Staumauer sieht man einen recht abenteuerlichen und rostigen Steg entlang laufen. Sogar so etwas wie einen Balkon gibt es da; vielleicht wohnt dort ja der Dammwärter?
Bei der Weiterfahrt hoch oberhalb der
Pivaschlucht überquert an kurz darauf nochmals eine Brücke und erreicht etwas später die Grenzanlagen der montenegrinisch-bosnischen Grenze.
Dort direkt in der Nähe bei Hum treffen dich die beiden Flüsse Piva und Tara und fliessen als Drina weiter. Bis zu dem Zusammentreffen der beiden Flüsse formt die Tara die
Taraschlucht und ist die größte und längste Schlucht in Europa! Sie gehört sogar zu einer der größten weltweit! Sie ist 78 km lang und hat eine Tiefe von 1300 Metern.

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Monday, 07. September 2015
 

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