Übersicht meiner Bergtouren und Bergwanderungen
zu meiner Bergtour auf die Hintere Großwand und Glöcknerin
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an der Hinteren Großwand
in den Radstädter Tauern.
Hintere Großwand
2437m

Wanderkarte (Umgebung) Hintere Großwand - Glöcknerin
Das Höhenprofil meiner Bergtour
Kartenausschnitt aus einer
OpenTopoMap

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Fotos: © Christian Engl

Hintere Großwand, 2437m
Glöcknerin, 2433m
Radstädter Tauern (Salzburg)
25. Juni 2023

Wetter: wolkenlos und warm

an der Glöcknerin
in den Radstädter Tauern.
Glöcknerin
2433m

 

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herunterladen und auf Ihrer Wanderung mitnehmen.

 

Start

Parkplatz Felseralm an der B99, 1530m
(Richtung Obertauern, Koordinaten: N47.25210 E13.51230)

Ziel

Hintere Großwand, 2437m (Radstädter Tauern)

Charakter

Bergtour auf recht einfachen Wegen. Trittsicherheit an der Hinteren Großwand nötig.

Höhenunterschiede

Parkplatz - Felseralm: 97m
Felseralm  - Hintere Großwand: 810m
Sattel - Glöcknerin: Gesamt: 101m
Insgesamt: 1008m

Gehzeiten

Parkplatz - Felseralm: 20 min
Felseralm - Hintere Großwand: 3 h
Hintere Großwand - Glöcknerin: 30 min
Glöcknerin - Parkplatz B99: 3 h (Abstieg)
Gesamt: 7 h

Wegbeschreibung
An der Hinteren Großwand Trittsicherheit nötig.
Sonst einfache Wege.

Vom Parkplatz der Felseralm (1530m, an der B99 Richtung Obertauern) auf der Fahrstraße hinauf zur Felseralm (1627m). Hier dem Wegweiser zur Glöcknerin in Richtung Südwest folgen. An einem nicht markierten Abzweig (Koordinaten: N47.24413  E13.50975) links weiter. Am nächsten Wegweiser ebenfalls links in den Wald. Nun auf einem extrem steilen Weg im lichten Wald höher. Der sehr steile Wegabschnitt endet erst an der Waldgrenze. Nun weniger steil vorbei an einem großen Wegkreuz. Hinter der nächsten Stufe erblickt man den Wildsee (1930m). Oberhalb vom Wildsee rechts (Westen) dem Weg bis zum nächsten Abzweig folgen. Hier links. Der Weg durchquert einen größeren Kessel. In einer kleinen Geröllrinne wieder sehr steil höher. Es folgen noch zwei weitere Geländestufen. Danach erreicht man das große Kar unterhalb des flachen Grates. Nun entweder den Markierungen folgen. Oder bei Altschneefeldern auf diesen höher. Der Weg führt zum tiefsten Punkt (ca. 2332m) am Verbindungsgrat.

Hintere Großwand:
Am Grat nach rechts weiter. Am Felsaufbau der Hinteren Großwand nach links in die Flanke. Über steilere Bänder und Platten hinauf zum Grat. Hier nach rechts in wenigen Minuten über Grasflächen zum kleinen Gipfelkreuz der Hinteren Großwand (2437m).

Glöcknerin:
Am Grat nach links und über Grasflächen zur Felszone. Durch diese in wenigen Minuten zum großen Gipfelkreuz der Glöcknerin (2433m).

Abstieg: wie Aufstieg.

Huettengrafik
Jugend- & Familienhotel Felseralm, 1627m
Tel. Felseralm: +43-(0)6456-7203
Bewirtet von (ca.): ganzjährig
Betten: 4 Häuser für insgesamt 280 Personen
www.felseralm.at

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Ein paar Bilder während meiner Bergtour.
(Für eine größere Version auf das Bild klicken)

Aufstieg vom Parkplatz der Felseralm (B99) hinauf
zum
Jugend- & Familienhotel Felseralm (1627m)

Parkplatz Felseralm
Vom Parkplatz kann man schon einen der beiden
Gipfel sehen. Und zwar die Glöcknerin (2433m).
(3 Bilder)

Jugendhotel Felseralm
Das große Jugendhotel auf dem Weg zur Hinteren Großwand.
(4 Bilder)

Hier gibt es auch einen Parkplatz.
Es wird allerdings nicht gerne gesehen wenn man hier
parkt und kein Gast des Hotels ist
.

Die Alpakas
Die Alpakas von der Felseralm.
(3 Bilder)

Jugendhotel Felseralm
Die Felseralm liegt in der Nähe
des bekannten Ortes Obertauern.
(3 Bilder)

Persönliches Fazit:

Meine heutige Bergtour am Sonntag, den 25. Juni 2023 führt mich von meinem Campingplatz Forellencamp Radstadt nach Süden. Man fährt auf der Nordrampe der Passstraße (B99) nach Obertauern (bekannter Wintersportort) vorbei an Untertauern. Zwischen den km-Marken 40,8km und 41,0km befindet sich der Parkplatz der Felseralm (Höhe: ca. 1530m, Koordinaten: N47.25210 E13.51230).
Bitte hier auf diesem Parkplatz parken. Man kann zwar mit dem Kfz hinauf zum Jugend- & Familienhotel Felseralm fahren. Dort gibt es auch einen kleinen Parkplatz für Wanderer. Doch es wird nicht gerne gesehen wenn man dort parkt.
Also parkte ich schon hier unten an der Bundesstraße. Von hier muss man kurz absteigen zur kleinen Brücke über den Bach Nördliche Taurach. Danach wandert man in ca. 20 bis 30 Minuten auf der Teerstraße hinauf zur
Felseralm (1627m). Hier erwartet den Wanderer jedoch keine Alm im klassischen Sinne. Sondern ein großes Hotel (Jugend- & Familienhotel) in herrlicher Gebirgslandschaft. Unser Weiterweg führt links um das Hotel herum auf die Rückseite.

Trennlinie

Aufstieg von der Felseralm (1627m) vorbei am Wildsee (1930m) in den
Sattel (2332m) zwischen Glöcknerin und Hinterer Großwand

Wegekreuz
Es steht ein wenig unterhalb vom Wildsee.
(5 Bilder)

Am Wildsee (1930m)
Links die Glöcknerin (2433m).
Rechts die Hintere Großwand (2437m).
In der Mitte der Sattel, wohin der Weg führt.
(4 Bilder)

Am Wildsee (1930m)
Der Wildsee ist noch mit Eisstücken
gefüllt. (4 Bilder)

Aufstiegsweg
Links die Hintere Großwand (2437m).
Darunter habe ich den Weg eingezeichnet.
(4 Bilder)

Wildsee (1930m)
Herrlicher Tiefblick zum Wildsee.
(4 Bilder)

Altschneefelder
Der Anstieg führt über noch recht große
Altschneefelder hinauf in den Sattel.
(3 Bilder)

Altschneefelder
Die großen Altschneefelder.
Und das Ende Juni. (3 Bilder)

Hintere Großwand
(2437m)
Rechts die Vordere Großwand (2380m).
(4 Bilder)

Im Sattel (2332m)
Zwischen der Hinteren Großwand und
der Glöcknerin (2433m, im Bild).
(3 Bilder)

Hinter der Felseralm geht es leicht abwärts über eine Wiese. Nach kurzer Zeit biegt man nach links ab (geradeaus geht es zur Südwiener Hütte). Nun nimmt der Weg merklich an Steilheit zu. Es geht wiederum einige Zeit höher bevor der Weg wieder scharf nach links (1750m, Osten) abbiegt. Und jetzt folgt das steilste Wegstück der gesamten Bergtour. Der Weg führt hier quer den Hang hinauf und zwar in richtig heftiger Steilheit . Ungefähr 100 Höhenmeter später ist das Gröbste überstanden. Der Weg wird etwas flacher und führt wenig später zu einem großen Wegekreuz aus Stein. Und nach wenigen Minuten steht man ein Stück oberhalb vom Wildsee (1930m). Von hier führt ein Weg hinab zum See.
Der Wanderweg führt nicht zum See, sondern führt oben am höchsten Punkt nach rechts (Westen).
An den nächsten beiden Wegverzweigungen geht es jeweils links weiter. Rechterhand führt der Weg jeweils zur Südwiener Hütte.
Der Weg führt nun auf den Hang östlich der Vorderen Großwandspitze und quert ihn. Nach zwei kleinen Geländestufen erreicht man ein kleines Hochkar. Und hier begannen die noch recht
großen Altschneefelder. Oftmals war kein Weg erkennbar. Ebenso wenig viele Markierungen, die unter der Schneedecke versteckt waren . Doch ein größeres Problem gab es deswegen nicht. Zum einen waren schon viele Spuren im Schnee. Zum anderen ist das nächste Ziel schon ziemlich eindeutig zu sehen. Es geht hinauf in den tiefsten Einschnitt im Verbindungsgrat zwischen Glöcknerin und Hinterer Großwand.
So wählte ich den für mich einfachsten Weg über Schnee und Felsen und am Schluß erreichte ich den namenlosen
Sattel (ca. 2332m).

Trennlinie

Aufstieg auf die Hintere Großwand (2437m)

Hintere Großwand
Hier habe ich den Weg auf
den Gipfel eingezeichnet
. (3 Bilder)

Weg Hintere Großwand
Rechts der Weg vom Sattel.
Links die Glöcknerin. (3 Bilder)

Weg Hintere Großwand
Rechts der Weg vom Sattel.
Links die Glöcknerin. (5 Bilder)

Querung Südflanke
Die Schlüsselstellen beim Aufstieg.
(3 Bilder)

Gipfelgrat
Die wenigen Meter auf dem
Südwestgrat zum Gipfel.

Hintere Großwand
(2437m)
Vorne sieht man die Vordere Großwand (2380m).
Rechts hinten das Dachsteingebirge.

Hintere Großwand
(2437m)
In der Mitte die Altschneefelder vom Aufstieg.
Darüber die Glöcknerin (2433m).

Hier muss man sich entscheiden. Welchen Berg möchte man besteigen? Nur einen oder doch alle beide?
Hier eine kurze Entscheidungshilfe.
Die
Hintere Großwand (2437m, rechts) ist der etwas schwierigere von beiden und etwas länger im Zustieg.
Die
Glöcknerin (2433m, links) ist der einfachere Berg und kürzer im Zustieg.
Man kann beide
sehr gut miteinander kombinieren.
Zur Hinteren Großwand geht es also nach rechts (Westen) weiter. Man wandert zuerst über den breiten Grat entlang. Es folgt ein kleiner Höhenverlust bevor man sich dem Gipfel von Südosten her nähert. Der Weg führt allerdings nicht den Grat hinauf sondern
quert in der Südflanke den Berg. Hier sollte man trittsicher sein, denn es geht relativ steil und abschüssig entlang. In der Folge erreicht man den Südwestgrat. Von hier wandert man problemlos in wenigen Schritten hinauf zum Gipfel der Hinteren Großwand (2437m). Es gibt auch ein kleines hölzernes Gipfelkreuz. Die nach Norden vorgelagerte Vordere Großwand (2380m) hat hingegen ein wesentlich größeres Gipfelkreuz.
Tipp: Man kann weglos zur Vorderen Großwand gehen (ca. 1 Stunde hin und zurück, nicht begangen).

Panoramafilm vom Gipfel der Hinteren Großwand (Radstädter Tauern)

 

Trennlinie

Aufstieg auf die Glöcknerin (2433m)

Glöcknerin (2433m)
Blick vom Sattel zur Glöcknerin.
(5 Bilder)

Glöcknerin (2433m)
Hinter mir die Schladminger Tauern.
(3 Bilder)

Hintere Großwand
Blick von der Glöcknerin
zur Hinteren Großwand.

Zurück am Sattel (2332m) geht es direkt weiter zur Glöcknerin. Wie oben schon erwähnt:
Der Aufstieg zum Gipfel ist ziemlich kurz und praktisch gibt es keine Probleme. Der Gipfel ist auch für kleinere Kinder geeignet. Auf dem
Gipfel der Glöcknerin (2433m) erwartet den Wanderer in großes Holzkreuz.

Trennlinie

Die Aussicht von den beiden Gipfeln

Schladminger Tauern - Radstädter Tauern
Dachsteingebirge - Hochkönig

Felseralm
(1627m)
Schöner Tiefblick zur Felseralm und zum
Wildsee (1930m). (3 Bilder)

Hochgolling
(2862m)
Höchster Berg der Schladminger Tauern.
Höchster Berg der gesamten Niederen Tauern.
(3 Bilder)

Großes Gurpitscheck
(2526m)
in den Schladminger Tauern.

Dachsteingebirge
Das Dachsteingebirge im Norden.
(5 Bilder)

Hoher Dachstein
(2995m)
Von links nach rechts (3 Bilder):
Torstein (2948m)
Mitterspitz (2925m)
Hoher Dachstein (2995m)

 Hunerkogel (2687m)
 
Rötelstein
Auf den Hunerkogel fährt die Dachstein-Südwandbahn.
Direkt dahinter steht der Hohe Gjaidstein.
(4 Bilder)

 Hochkönig
(2941m)
Der 39km entfernte Hochkönig. Er ist
der höchste Berg der Berchtesgadener Alpen.
(3 Bilder)

Kraxenkogel
Ennskraxen
Kraxenkogel (2436m, links)
Ennskraxen (2410m, rechts)

Radstädter Tauern
Die südlichen Radstädter Tauern um
den Hochfeind (2687m). (4 Bilder)

Radstädter Tauern
Die südwestlichen Radstädter Tauern um
das Mosermandl (2680m). (7 Bilder)

Mosermandl (2680m)
Rechts der Windischkopf (2609m). Die
Berge dahinter gehören zur Glocknergruppe.
Genau zwischen Mosermandl und Windischkopf steht
der Großglockner (3798m, höchster Berg in Österreich).
(3 Bilder)

Oben sieht man die herrliche Aussicht. Da die beiden Gipfel relativ freistehen ist der Blick praktisch in jede Richtung recht gut. Interessant ist der Blick nach Norden zum Dachstein. Hier kann man die ganze Dachstein-Südwand sehen. Auch der Blick nach Südwesten Richtung Mosermandl ist interessant. Dahinter ragen nämlich die mächtigen Gipfel der Glocknergruppe auf. Auch der Großglockner (3798m), der höchste Berg in Österreich,  ist zu sehen. Von der Hinteren Großwandspitze steht der Großglockner direkt rechts vom Windischkopf. Von der Glöcknerin sieht man ihn genau zwischen Mosermandl und Windischkopf. Die Entfernung beträgt ca. 64 Kilometer.

Hohe Tauern
Ankogelgruppe - Goldberggruppe

Hohe Tauern
Links hinten: Die Ankogelgruppe
Rechts hinten: Die Goldberggruppe
(3 Bilder)

 Ankogel (3246m)
Rechts der Schwarzkopf (3168m).
Darunter das Kleinelendkees.
(6 Bilder)

 Hocharn (3254m)
Höchster Berg der Goldberggruppe.
Links daneben der Hohe Sonnblick (3105m).
(3 Bilder)

Hochalmspitze (3360m)
Die Hochalmspitze (3360m, die Tauernkönigin)
ist der höchste Berg in der Ankogelgruppe.

 Schareck (3123m)
Auf der Rückseite des Schareck befindet
sich das Skigebiet Mölltaler Gletscher.

Großer Hafner (3076m)
In der Hafnergruppe befinden sich die
östlichsten Dreitausender der Alpen.
Der östlichste Dreitausender der Alpen ist
der Mittlere Sonnblick mit 3000 Metern Höhe.

Hier sieht man die Berge in den Hohen Tauern. Vor allem die Ankogelgruppe ist gut zu sehen. Darunter die sogenannte Tauernkönigin. So wird die Hochalmspitze (3360m) auch genannt. Sie ist der höchste Berg der Ankogelgruppe. Nicht wie manche denken, das der Ankogel (3246m) der höchste Berg dort sei. Rechts daneben kann man noch Teile der Goldberggruppe sehen. Von der Glocknergruppe sind auch ein paar Gipfel zu sehen. Unter anderem der Großglockner (3798m) selbst sowie das Große Wiesbachhorn (3564m).

Drohnenrundflug an der Hinteren Großwand - Glöcknerin (Radstädter Tauern)

 

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