bei meiner Bergtour auf die Hintere Schöntaufspitze
Übersicht meiner Bergtouren und -wanderungen
Die Hintere Schöntaufspitze (3325m).
Hier der Blick von Norden aus dem Rosimtal mit dem Schöntaufferner.
Der Aufstieg erfolgt auf der anderen Seite auf dem Südgrat.
Die Vordere Schöntaufspitze (3214m), vom Rosimtal aus gesehen.
-> Umgebung Schöntaufspitzen - Sulden
-> Das Höhenprofil der Tour
Auf der Fahrt nach Sulden im Suldental.
In der Bildmitte erkennt man die markante Vordere Schöntaufspitze (3214m),
eines der heutigen Gipfelziele.
Links daneben die Hintere Schöntaufspitze (3325m) mit dem Schöntaufferner.
An der Bergstation der Suldenseilbahn mit Blick auf die
-> Suldenspitze (3376m, links)
-> Kreilspitze (3393m, rechts)
-> Suldenferner
Auch die Yaks von Reinhold Messner
sind gerade auf Wandertour hoch über Sulden.
Auf dem Weg zum Madritschjoch (3146m).
In der Bildmitte die Madritschspitze und der Madritschferner.
Wenn man sich umdreht (und das wird man des Öfteren!)
steht man vor dieser Traumkulisse!
-> Königsspitze (3851m)
-> Monte Zebru (3735m)
Das Madritschjoch ist der Einschnitt in der Bildmitte.
Links davon unser Weiterweg auf die Hintere Schöntaufspitze.
Im Madritschjoch.
Dahinter die Hintere Schöntaufspitze (3325m, Südgrat).
Von dieser Seite nur ein flacher Schuttkegel.
Hier stieg ich mal kurz vom Joch in Richtung Madritschspitze.
So hat man einen guten Überblick über den leichten Weiterweg.
Auf dem Südgrat hinauf zur Hinteren Schöntaufspitze.
Hinten sieht man die Madritschspitze.
Und man sieht wie viele Bergwanderer auf den leichten 3000er gehen.
auf dem flachen Gipfel der Hinteren Schöntaufspitze (3325m).
Und viele geniessen schon das herrliche Panorama.
Auf dem Gipfel.
Links die Zufallspitzen und der Cevedale.
Blick zur
-> Tschenglser Hochwand (ganz links)
-> Vertainspitze
-> Angelusspitze
-> Plattenspitze
-> Innere Pederspitze (ganz rechts)
Die Vertainspitze, höchster Gipfel der sog. Laaser Gruppe.
(Gebirgsgruppe östlich von Sulden)
.
Ein Pfad führt den rechten Grat zum Gipfel hinauf. (weglos, nicht markiert)
Die Große Angelusspitze,
der zweithöchste Gipfel der Laaser Gruppe.
Der Normalweg führt von links den Grat hinauf zum Gipfel.
Durch die steile Wand führt der Otto-Erich-Klettersteig.
Das stark vergletscherte Gebiet um den Cevedale (rechts).
Die Casatihütte liegt rechts unten ausserhalb des Bildes.
Die Casatihütte über dem Langerferner.
Rechts der Anstieg zur Suldenspitze (3376m).
Die drei Veneziaspitzen im hinteren Martelltal.
Unten erkennt man die Martellerhütte, darüber der Hohenferner.
Herrlicher Tiefblick über den Schöntaufferner nach Sulden.
Auf dem breiten Rücken führt der Weg, teilweise über Schnee,
hinunter zur Vorderen Schöntaufspitze (3214m).
Dahinter immer den Ortler (3905m) im Blick.
Blick zurück von der Vorderen- zur Hinteren Schöntaufspitze.
Links der kleine Schöntaufferner.
Wegloser Abstieg zur sichtbaren Madritschhütte
und weiter in Richtung Suldenseilbahn / Schaubachhütte.
An der Hütte.
Dahinter Monte Zebru und Ortler.
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Hier können Sie
meine Bergtour als PDF-Datei
herunterladen und auf Ihrer Wanderung mitnehmen.
-> Meine Bergtour 2007 auf die Vertainspitze
-> Meine Bergtour 2006 auf den Suldenferner
-> Meine Bergtour 2006 zur Casatihütte - Suldenspitze
-> Meine Bergtour 2007 auf die Tschenglser Hochwand
-> Sulden
-> Seilbahnen Sulden
-> Ortler Skiarena
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-> Bergtour auf die Hohe Geige
-> Bergtourenübersicht Urlaub 2007

 

 

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Hintere
Schöntaufspitze
3325m

Nachgezeichneter Ausschnitt aus KOMPASS Wanderkarte 636
Ortler - Stilfserjoch - Valfurva

Fotos: © Christian Engl

Hintere Schöntaufspitze, 3325m
(Punta Beltovo di Dentro)
Vordere Schöntaufspitze, 3214m
(Punta Beltovo di Fuori)
 (Ortlergruppe - Südtirol)
8. Juli 2007

Wetter: heiter - wolkig

Vordere
Schöntaufspitze
3214m

 


Größere Kartenansicht 

Start

Bergstation Sulden-Seilbahn, 2610m

Ziel

Hintere Schöntaufspitze, 3325m (Ortlergruppe)

Charakter

Der Weg von der Bergstation zum Madritschjoch, 3146m, und weiter auf die Hintere Schöntaufspitze ist leicht. Teilweise aber etwas steiler. Aber nie schwierig!
Auf diesem Weg ist die Hintere Schöntaufspitze
einer der leichtesten und schon höheren Dreitausender!
Der Weg von der Hinteren zur Vorderen Schöntaufspitze und der mehr oder wenige weglose Abstieg zur Madritschhütte, 2817m, ist teilweise noch im Sommer mit Schnee bedeckt und verlangt etwas Bergerfahrung.

Höhenunterschied

715m

Gehzeiten

Bergstation - Hint. Schöntaufspitze: 2 h
Hint. - Vordere Schöntaufspitze: 30 min (Abstieg)
Vordere Schöntaufspitze - Bergstation: 1 - 1 ½ h (Abstieg)

Beschreibung
Achtung
Einer der leichtesten Dreitausender!
Höhenlage beachten!

Von der Bergstation der Sulden-Seilbahn nach links auf dem Weg Nr. 151 auf der Skiabfahrt (oder besser und schöner links davon!) auf Wanderweg hinauf zum Madritschjoch, 3146m. Viele Möglichkeiten der Skipiste auszuweichen.
Am Madritschjoch herrlicher Blick ins Martelltal.
Vom Madritschjoch nach links (rechts in Kletterei zur Madritschspitze) in einigen Kehren etwas steiler, aber leicht hinauf über Platten zur Hinteren Schöntaufspitze.
Auch für weniger erfahrene Wanderer und Kinder geeignet!
Abstieg: (Diese Variante ist für erfahrene Bergwanderer).
Vom Gipfel nach Westen auf dem zuerst noch breiten Rücken, teilweise auf Schnee, hinüber zur Vorderen Schöntaufspitze, 3214m. Nicht markiert, aber klare Wegführung.
Hier herrlicher Tiefblick nach Sulden. Von der Vorderen Schöntaufspitze jetzt weglos, nicht markiert hinab zur sichtbaren Madritschhütte, 2817m. Wegführung nicht immer ganz klar, aber trotzdem findet man einen Weg zur Hütte.
Ab Madritschhütte wieder auf dem normalen Wanderweg zur Bergstation der Seilbahn
und evtl. zu Fuß nach Sulden.

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Ein paar Bilder während der Bergtour.
(Für eine größere Version auf das Bild klicken)

Bergstation Sulden Seilbahn (2610m) zur Hinteren Schöntaufspitze (3325m)

Suldental
Schöntaufspitzen

Aufstieg zum
Madritschjoch (3146m)

Madritschjoch
Hint. Schöntaufspitze

Bergstation
Sulden-Seilbahn
Suldenferner

Königsspitze
Monte Zebru

Madritschjoch

Yaks in Sulden

Aufstieg zum
Madritschjoch (3146m)

Hintere
Schöntaufspitze

Yaks in Sulden

Madritschjoch
Hint. Schöntaufspitze

Hintere
Schöntaufspitze

Heute nahm ich mir einen der einfachsten Dreitausender vor. Der Gipfel heisst Hintere Schöntaufspitze, ist immerhin 3325m hoch und liegt südöstlich von Sulden. Wenn man die Hintere Schöntaufspitze aus dem Rosimtal (von Norden) betrachtet kann man gar nicht glauben das man ihn so leicht besteigen kann! Er besitzt auf dieser Seite auch einen kleinen Gletscher, den Schöntaufferner. Auch die Vordere Schöntaufspitze sieht von Sulden aus gesehen recht alpin aus.
Die Tour beginnt meist mit der Fahrt mit der
Sulden Seilbahn
 hinauf auf 2610m, direkt oberhalb der Schaubachhütte. (So wie bei mir auch).
Man kann natürlich auch von Sulden aus starten. Bei der Bergstation führt der Wanderweg Nr. 151 dann nach links hinein in ein Tal, welches hinauf auf das
Madritschjoch, 3146m, führt. Leider ist dieses Tal mit ein paar Schleppliften durchzogen und wenn man einfach drauflosgeht, geht man meist auf der Skipiste.
Viel schöner ist es aber, gleich ganz links ab der Bergstation zu gehen. Dort gibt es einen normalen Wanderweg. Auch weiter oben quert man wieder die Skipisten. Aber auch hier kann man einfach einen eigenen Weg gehen. Ich ging zum Beispiel weiter oben nach rechts bis fast an den Madritschferner heran. Das Gelände für eigene Wege ist hier ideal. Relativ flach und ohne technische Schwierigkeiten. Kurz vor Erreichen des Madritschjochs quert man dann meist ein kleines Altschneefeld, bevor man das breite Madritschjoch betritt. Hier öffnet sich dann zum ersten Mal der Blick hinüber ins Madritschtal - Martelltal. Drüben erkennt man die Veneziaspitzen und darunter die Martellerhütte.
Die erste Teilstrecke ist also geschafft.
Nun folgt der Schlussanstieg hinauf zum breiten Gipfel. Und wie man schon vom Madritschjoch erkennt, erwarten einem auch hier keine technische Schwierigkeiten. Es geht nun aber etwas steiler hinauf auf einem meist guten Weg. Schon nach ca. einer halben Stunde steht man dann oben auf der
Hinteren Schöntaufspitze. Es gibt sehr viel Platz hier oben, kein Gipfelkreuz und man wird sehr selten alleine sein!

Die Hintere Schöntaufspitze dürfte wohl der meistbesuchteste Gipfel um Sulden sein.
Alleine schon wegen seiner leichten Erreichbarkeit und seiner respektablen Höhe.
Auf jeden Fall hat man hier eine prächtige Aussicht wie man an den Bildern unten erkennen kann.

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Das Panorama der Hinteren Schöntaufspitze (3325m)
(mit starkem Zoom aufgenommen)

Blick nach Norden

Zufallspitzen (3757m)
Cevedale (3769m)

Vertainspitze
(3545m)

Casatihütte
(3254m)

Große Angelusspitze
(3521m)

Veneziaspitzen
(3386m - 3356m)

 Tschenglser
Hochwand (3375m)

Sulden - Suldental
(1860m)

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Abstieg über die Vordere Schöntaufspitze (3214m) zur Madritschhütte (2817m)

Vordere
Schöntaufspitze

Hintere
Schöntaufspitze

Abstieg zur
Madritschhütte

Madritschhütte (2817m)

Die folgende Abstiegsvariante sollten jetzt aber nur noch erfahrenere Bergwanderer unternehmen. Sie ist nicht mehr ganz so einfach wie der Aufstieg, aber eigentlich ebenfalls leicht.
Man geht nun
weglos den breiten Bergrücken hinab in Richtung Vordere Schöntaufspitze. Danach wird der Grat etwas schmäler und man quert jetzt meist ein größeres Schneefeld; der Schöntaufferner wird im Grunde genommen nicht mehr berührt. Man sollte hier jedoch nicht zu weit rechts gehen wegen eventuell vorhandener Schneewächten! Danach folgt eine sehr kurze, leichte Kletterei auf Felsen bevor man auf der von hier recht unscheinbar wirkenden
Vorderen Schöntaufspitze, 3214m, steht. Ganz vorne liegt dann noch ein ziemlich schiefes Gipfelkreuz auf dem felsigen Boden. Oben auf der Hinteren Schöntaufspitze waren bei mir noch ca. 40 Wanderer anzutreffen, während ich nun auf der Vorderen Schöntaufspitze ganz alleine Brotzeit machen konnte. Hier hat man wohl einen der schönsten Blicke hinab nach Sulden und ins Suldental.
Für den weiteren Abstieg gibt es keinen Weg. Man muss sich folglich seinen eigenen Weg durch die teilweise relativ steile Bergflanke hinab zur
Madritschhütte bahnen. Man könnte zwar auch wieder auf einer Skipiste absteigen, doch das ist nicht sonderlich schön. So wählte ich einen Weg der mich sicher durch die Flanke zur Madritschhütte brachte.
Die Madritschhütte ist keine Berghütte im eigentlichen Sinn. Sie wurde eher für die Skifahrer errichtet. Das heisst, sie könnte
im Sommer eventuell geschlossen sein!
Danach hat man wieder einen gemütlichen Wanderweg für den weiteren Abstieg zur Bergstation der Seilbahn und eventuell bis nach Sulden.
Ich wählte die Seilbahn.
Als ich ankam war niemand vom Personal anwesend, so dass ich draußen wartete.
Doch plötzlich fuhr die Seilbahn ohne mich ab. Zuerst
ärgerte ich mich ein wenig, was aber gleich in Freude umschlug. Als ich wieder draußen wartete kamen plötzlich die Yaks von Reinhold Messner (s.o.) um die Kurve. Alle in Reih und Glied kamen sie daher. Ein schönes Erlebnis, obwohl ich sie ja schon letztes Jahr gesehen hatte.
Hätte ich die vorige Gondel “erwischt” hätte ich die Yaks nicht mehr zu Gesicht bekommen.
Aber
Vorsicht beim Foto machen:
Sie können schon mal ganz schön wild “um sich schlagen”. Das hatte ich letztes Jahr erlebt, als das Horn eines Yaks in härterem Kontakt mit meinem Oberarm kam.
Das Resultat: Ein stärkerer blauer Fleck......

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Tschenglser Hochwand, 3373m
Düsseldorfer Hütte, 2721m

Rüsselsheimer Hütte, 2328m
Hohe Geige , 3393m

Letzte Aktualisierung der Seite am :
Saturday, 12. September 2015
 

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