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Übersicht meiner Bergtouren und Bergwanderungen
zu meiner Bergtour auf den Zischgeles
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Trennlinie

auf dem Ostgrat des Zischgeles
in den Stubaier Alpen.
Zischgeles
3004m

Umgebung Zischgeles - Praxmar
Das Höhenprofil meiner Bergtour
Nachgezeichneter Ausschnitt
aus KOMPASS Wanderkarte 83
Stubaier Alpen

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Fotos: © Christian Engl

Zischgeles, 3004m
Stubaier Alpen (Tirol)
10. Juli 2015

Wetter: wolkenlos und warm

auf dem Zischgeles
in den Stubaier Alpen.
Zischgeles
3004m

 

Hier können Sie
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herunterladen und auf Ihrer Wanderung mitnehmen.

 

Start

Praxmar, 1687m (im Lüsenstal)

Ziel

Zischgeles, 3004m (Stubaier Alpen)

Charakter

Schöne, aussichtsreiche Bergtour auf meist einfachen Steigen. Im Gipfelbereich steiler und am Ostgrat eine kurze, gesicherte Stelle (Fixseil). Achtung bei Vereisung (Frühsommer und Herbst)!!

Höhenunterschied

Praxmar - Zischgeles: 1317m

Gehzeiten

Praxmar - Zischgeles: 4 - 4½ h
Zischgeles - Praxmar: 3 h

Wegbeschreibung
Bei Vereisung ist die
Tour nicht zu empfehlen.

Vom Parkplatz in Praxmar hinauf zu einer kleinen Liftstation (Wegweiser Oberstkogel - Zischgeles) und weiter über Wiesen zur Schefalm (1920m). Weiter über Wiesen in Richtung Oberstkogel den Hang empor. Später zweigt der Weg scharf nach links ab und leitet hinauf auf den breiten Gratrücken. Am Rücken mäßig steil weiter bis man den Dreizeiger erreicht (mehrere große Steinmänner, von Praxmar aus sichtbar). In der Folge quert man einen recht abschüssigen Grashang bis zum Abzweig Westfalenhaus. Nun kurz etwas steiler empor und auf der Südseite des Oberstkogels in westlicher Richtung weiter. Der Weg flacht nun etwas ab und man wandert über den Ostrücken zum bald sichtbaren Zischgeles. Knapp unterhalb des Gipfels steilt sich der Weg wieder zunehmend auf. Nun müssen einige glatte Felsplatten überschritten werden. An einer Stelle gibt es ein Fixseil. Bei Vereisung sind diese Stellen gefährlich (oder sogar unmöglich). Nach der kurzen Klettereinlage erreicht man das Gipfelkreuz auf dem Zischgeles.
(Tipp: Beim Aufstieg über den Ostgrat könnte man auch den Oberstkogel überschreiten)

Abstieg: wie Aufstieg oder meine, hier beschriebene Variante.
Vom Gipfel den Markierungen auf dem Nordgrat folgen. Es geht relativ steil auf den platten Felsen hinab. Aber es gibt fast keine Stellen wo man Hand anlegen müsste. Weiter unten erreicht man eine Weggabelung. Nach links zeigt ein Schild den Weg zur Pforzheimer Hütte. Nach Praxmar geht es rechts weiter. Es folgt der lange (weniger aussichtsreiche) Abstieg durch ein Tal. Am Schluß lässt man die Schefalm rechts liegen und kommt auf eine kleine Straße. Kurz vor Praxmar geht man das letzte Stück durch den Wald zum Ausgangspunkt zurück.

Huettengrafik
keine Hütte unterwegs

Trennlinie

Ein paar Bilder während meiner Bergtour.
(Für eine größere Version auf das Bild klicken)

Aufstieg von Praxmar (1687m) bis zum
Abzweig zum Westfalenhaus (Südlich vom Oberstkogel)

Praxmar (1687m)
Blick zurück nach Praxmar
und in das Lüsenstal.

Lüsenstal
Auf der Straße links verlief mein Abstieg.

Lüsener Fernerkogel
(3298m)
Die Spitze des Lüsener Fernerkogel.

Zischgeles
Oben im Bild der Ostgrat, über
den der Aufstieg verläuft.
Man muss aber zuerst links um
den Oberstkogel herum gehen.

Dreizeiger
(ca. 2400m)
Hier stehe ich an den markanten Steinmännern der
Dreizeiger.
Sie sind von Praxmar aus zu sehen.

 Rinnenspitze
(3000m)
Links die Rinnenspitze über dem Lüsener Ferner.
Dahinter die Östliche Seespitze (3416m).

Schefalm (1920m)
Beim Aufstieg kommt man vorbei.

Lüsenstal
Herrlicher Blick in
den Talschluss des Lüsenstal.

Villerspitze
Links die beiden Villerspitzen.
Rechts darunter das Große Horntaler Joch (2812m,
Übergang zur Franz-Senn-Hütte).

Oberstkogel
Über die Wiese geht man hinauf
und weiter nach links auf
den Rücken zu den Dreizeiger.

Lüsener Fernerkogel
(3298m)
Beim Aufstieg kann man den
Lüsener Fernerkogel lange bestaunen.
Davor die Schöntalwände.

 Hoher
Seeblaskogel (3235m)
Hinten ragt der mächtige Gebirgsstock
des Hohen Seeblaskogel
hervor.

Persönliches Fazit:

Meine heutige Bergtour führte mich wieder in das Sellrain. Aber in Gries im Sellrain (1187m) bog ich heute nach links ab in das kleine Lüsenstal. Auf der kleinen Straße erreichte ich schnell das kleine Dorf Praxmar (1687m). Es liegt etwas am Hang im Lüsenstal.
Man hat
zwei Möglichkeiten auf den Zischgeles. Entweder über den Ostgrat (mein Aufstieg) oder über den Nordgrat (mein Abstieg). Ich empfehle für den Aufstieg den Weg über den Ostgrat, da man hier das grandiose Panorama besser im Blick hat . Los geht es mit der Wanderung hinauf zu einer kleinen Liftstation. Hier vorbei und weiter bis man die Schefalm (1920m) erreicht hat. Hinter der Alm geht man weiter um einen Hügel herum und weiter auf eine große Almwiese. Man überquert die Almwiese mit ihren vielen Kühen in Richtung Oberstkogel. Nachdem man die Wiese überquert hat biegt der Weg auf einmal scharf links ab. Er leitet nun hinauf auf den Grat. Über diesen verläuft der weitere Aufstieg. Ab jetzt wird auch die Aussicht immer besser. Man kann nun bis in den Talschluss des Lüsenstal schauen. Und als absoluter Blickfang taucht auch bald der Lüsener Fernerkogel (3298m) auf. Er begleitet nun den Wanderer bis hinauf zum Gipfel des Zischgeles. Man sagt, er sei das Matterhorn des Lüsenstales . Von der Form her kommt er ja schon einigermaßen an das echte Matterhorn im Wallis heran, nur an der Höhe fehlen dann aber doch mal über schlappe 1000 Höhenmeter.
Der Weg führt nun knapp vorbei an den
mächtigen Steinmännern der Dreizeiger. Sie liegen etwas rechts neben dem Weg, sodass man vorbeigehen kann, ohne sie zu bemerken. Das wäre schade, denn sie sind ein schönes Fotomotiv und man genießt einen schönen Blick nach Praxmar und hinaus in das Lüsenstal.
Der Weg führt nun hoch über dem Lüsenstal den abschüssigen Grashang entlang. Der Weg ist nicht allzu steil. Rechterhand trifft man auf den
Abzweig zum Oberstkogel. Wer will kann ihn überschreiten und trifft später wieder auf den normalen Weg zum Zischgeles. Ich ging auf dem normalen Weg weiter. Einige Minuten später führt der Weg auf die Südseite des Oberstkogels, wo schon der nächste Abzweig wartet. In einer steilen Rinne zweigt nach links ein Weg zum Westfalenhaus (2276m) ab. Mein Ziel war jedoch der Zischgeles und dazu geht es rechts weiter.

Trennlinie

Schlussaufstieg auf dem Ostgrat des Zischgeles (3004m)

Zischgeles
Blick auf den zu Beginn
nur mäßig steilen Ostgrat
.
Im Hintergrund die Spitze des Zischgeles.

Zischgeles
Rechts der Zischgeles.
Links die Schöntalspitze, der ich
morgen auf ihr Haupt steigen werde.

Oberstkogel
Links hinten erkennt man das Karwendelgebirge.

Lüsener Fernerkogel
Der ständige Begleiter beim
Aufstieg auf den Zischgeles.

Ostgrat Zischgeles
Rechts die beiden Villerspitzen.
Daneben ragt der Habicht (3277m) hervor.

 Schöntalspitze
(3002m)
In der Mitte die Schöntalspitze, der ich
morgen auf ihr Haupt steigen werde.

Ostgrat Zischgeles
Am Schluss nimmt die Steilheit immer mehr zu.

Ostgrat Zischgeles
Bei so glatten Felsplatten ist eine Vereisung recht heikel,
wie ich vor Jahren selbst hier erlebt hatte.
(Ich musste die Besteigung damals abbrechen)

Ostgrat Zischgeles
Die letzten Meter zum Gipfelkreuz
sind die steilsten der gesamten Tour.

Fixseil
Eine kurze Kletterstelle unterhalb des Gipfels.

Zischgeles (3004m)
Am Zischgeles Gipfel mit dem
Ausblick genau nach Westen.

Nachdem man den Abzweig zum Westfalenhaus passiert hat wird es allmählich flacher. Rechts von mir erhebt sich der Oberstkogel, den man auch hätte überschreiten können. Ich ersparte es mir heute. Der Ostgrat ist wie gesagt anfangs recht flach und auch sehr breit. Hier ist es fast so wie bei einem gemütlichem Spaziergang. Weiter oben läuft von rechts der weglose Grat von Oberstkogel am Ostgrat aus. Der Zischgeles taucht wieder am Horizont auf, den man nun direkt ansteuert. Je weiter man geht umso mehr steilt sich der Gipfel des Zischgeles auf. Zudem wird der Grat nun auch schmäler, ist aber weiterhin gut zu gehen. Die Felsen sind jetzt aber mehr so etwas wie glatte Platten, die zudem nach rechts hängen.
Warum ich das erwähne hat folgenden Grund. Ich
wollte den Zischgeles schon einmal am 12. Oktober 1999 besteigen. Es war damals ein schöner, sonniger Tag, aber sehr kalt. In der Nacht hatte es schon Frost. Und an dieser Stelle musste ich damals die Tour abbrechen, weil es einfach ziemlich gefährlich wurde hier oben in knapp 3000 Metern Höhe. Die hängenden Felsplatten und der Weg waren mit einer recht dicken Eisschicht überzogen, die ein sicheres Weiterkommen praktisch unmöglich machten. Das wäre damals nur noch mit Steigeisen möglich gewesen, die ich natürlich nicht dabei hatte. Die schon tief stehende Sonne konnte das Eis nicht mehr schmelzen.
Und heute nun
der zweite Versuch . Eis war kein Thema. Es folgte nur noch eine kurze, seilversicherte Stelle mit Fixseil, die ich jedoch schnell überwunden hatte und kein Problem darstellte. Danach sind es nur noch wenige Meter hinauf zum großen Gipfelkreuz auf dem Zischgeles (3004m).

Trennlinie

Das Panorama vom Gipfel des Zischgeles (3004m)

Karwendelgebirge
Blick über das Lüsenstal zum Karwendelgebirge.

Grubenwand
Zischgenferner
Rechts der Gleirscher Fernerkogel (3189m)
und der Breite Grieskogel (3287m).

 Schöntalspitze
(3002m)
Blick zum Nachbargipfel
mit seinem Gipfelkreuz.

Zillertaler Alpen
Links der Hohe Riffler (3231m) bis
zum Hochfeiler (3510m, rechts).

Zwieselbacher
Rosskogel (3082m)
In der Mitte erkennt man die
Lage der Pforzheimer Hütte (2310m).

Zischgenferner
Jahre 1986 / 2015
Das Abschmelzen des Zischgenferners.
Links ein Bild von 1986 und rechts mein Bild von 2015.
Das Abschmelzen ist nicht zu übersehen.
Bild links:
© 1986 Sepp Schnürer
© 1986 BLV Buchverlag GmbH & Co. KG, München

Stubaier Alpen
Blick in Richtung Südosten.
Links unten das Lüsenstal.

Olperer
(3476m)
Links die Gefrorene Wandspitze (3288m).
Darunter erkennt man Lifte auf
dem Tuxer Ferner (Hintertuxer Gletscher)
.

 Zwieselbacher
Rosskogel (3082m)
Hier habe ich den Weg
zum Gipfel eingezeichnet
.

Wildspitze (3768m)
Ötztaler Alpen
Links die 32km entfernte Wildspitze.
Rechts der Hintere Brochkogel (3628m).

Hohe Villerspitze
(3087m)
Links hinten erkennt man den Hochfeiler (3510m).
Rechts sieht man den Habicht (3277m).

 Hochfeiler
(3510m)
Blick zum 51km entfernten Hochfeiler.
Höchster Berg der Zillertaler Alpen.

Stubaier Alpen
Links: Lüsener Fernerkogel (3298m)
Mitte: Schrankogel (3497m)
Rechts: Grubenwand (3173m)

Brunnenkogelwände
Rechts der Schrankogel (3497m).
Zweithöchster Berg in den Stubaier Alpen.

 Habicht
(3277m)
Der stolze Habichtgipfel
mit seinem Mischbachferner.

 Zugspitze
(2962m)
Links der Schneefernerkopf (2874m).
In der Mitte das Zugspitzplatt.

An den Bildern sieht man das herrliche Panorama vom Zischgeles. Natürlich muss dazu auch das Wetter mitspielen. Im Norden erblickt man die Zugspitze (2962m), Deutschlands höchsten Berg. Rechterhand schließt sich das Karwendelgebirge an. Im Osten schweift der Blick in die Zillertaler Alpen. Der Hochfeiler (3510m), höchster Berg der Zillertaler Alpen, ragt genau über der Lüsener Villerspitze auf. Weiter rechts steht der stolze Habicht (3277m). Ein von allen Seiten sehr markanter Berg und Ziel vieler Bergsteiger. Den Berg im Süden (Lüsener Fernerkogel) hatte man schon die ganze Zeit bewundern können. Vom Gipfel wirkt er jetzt aber gar nicht mehr mächtig wie während des Aufstiegs. Daneben sieht man die dunklen Brunnenkogelwände.
In direkter Nachbarschaft dann die Schöntalspitze (3002m) und die Grubenwand (3173m). Darunter der um sein
Überleben kämpfende Zischgenferner. Direkt rechts hinter der Grubenwand ragt die Wildspitze (3768m, Ötztaler Alpen) hervor. Er ist Österreichs zweithöchster Berg. Rechts anschließend sieht man noch die Sellrainer Berge, eine Untergruppe der Stubaier Alpen.
Wie man sieht: Die Tour hat sich gelohnt.

Video vom Gipfel des Zischgeles (Stubaier Alpen)

 

Trennlinie

Mein Abstieg auf dem Nordgrat nach Praxmar (1687m)

Nordgrat
Blick auf den Nordgrat.

Nordgrat/-flanke
Rückblick zum Gipfelkreuz.

Nordgrat
Links der Zischgeles.
Rechts die Grubenwand (3173m).

Nordseite Zischgeles
Durch das Tal im Bild geht
es hinab nach Praxmar (1687m).

Abstieg Praxmar
Blick zum Zischgeles.

Oberstkogel
Links am Grat stehen
die Dreizeiger (Steinmänner).

Zischgeles
Links der Grat mit
den Dreizeiger-Steinmännern.

Für den Abstieg wählte ich die Route über den Nordgrat. Gleich zu Beginn geht es am steilsten hinab. Aber es wird nirgendwo schwierig, manchmal muss man nur ein wenig Hand anlegen. Der Weg führt zuerst in Richtung einer Einsattelung. Hier ist der Abzweig hinüber zur Pforzheimer Hütte. Weiter geht es rechterhand in das sichtbare breite Tal. Der Weg verflacht immer mehr und recht gemütlich geht es weit hinab bis nach Praxmar (1687m). Dabei hat man am Ende ein paar Möglichkeiten der Wegwahl. Doch diese Variante auf der Nordseite des Zischgeles ist bei weitem nicht so spektakulär wie die Variante um den Oberstkogel herum. Der Weg verläuft eben meistens in diesem Hochtal mit wenig Aussicht auf die Umgebung. Dazu ganz im Gegensatz der Weg über den Ostgrat. Aber so hat man dann auch beide Wege kennen gelernt.

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Stubaier Alpen
Zischgeles
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Sunday, 21. February 2016
 

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