.....Hier in St. Arnaud beginnt die kostenpflichtige Privatstrasse nach Hanmer Springs (Der Abzweig befindet sich ca. 8km östlich von St. Arnaud Richtung Blenheim; es geht hier rechts bei einem Schild hoch). Die Strasse hat keinen Asphalt (zumindest im Jahr 2000) ist jedoch gut zu befahren. Am Anfang fährt man immer in der Nähe des Wairau Rivers und immer in einer schönen bergigen Umgebung. Nach ungefähr der Hälfte der Strecke kommt man dann zum “Locked Gate”, hier muss dann bezahlt werden. Es geht weiter und langsam steigt die Strasse dann zum “Island Saddle, 1350m” an, dem höchsten Punkt auf der Strecke. Hier fing es dann leicht zu regnen an, auch hat man von hier oben einen guten Überblick über den weiteren Verlauf der Strasse zum Lake Tennyson. Am Lake Tennyson erreicht man dann
auch den Clarence River. Jetzt fährt man immer entlang des Clarence Rivers. An einem Abzweig nach rechts geht’s dann noch kurz hinauf zum “Jacks Pass” und kurz darauf hat man dann Hanmer Springs erreicht. Die richtige Strasse nach Hanmer Springs war etwas schwierig zu finden, da keine Beschilderung vorhanden war!
Am Campingplatz angekommen besserte sich auch so langsam das Wetter wieder, doch es wurde extrem windig. Er schoss förmlich runter von den Bergen um Hanmer Springs! In der Nacht dann beruhigte es sich dann aber wieder recht schnell....
.....Am nächsten Tag ging es dann weiter nach Springs Junction an der
Victoria Range. Hier fuhr ich weiter durch den “Victoria Forest Park” und über Reefton nach Westport an der Westküste der neuseeländischen Südinsel. Hier ist es sehr häufig stürmisch und windig und die Tasman See braust mit weisser Gischt und hohen Wellen an die Küste. Von
Westport aus fuhr ich dann weiter in südwestlicher Richtung entlang der Küste bis zum “Paparoa Nationalpark” bei Punakaiti. Hier befinden sich die sog. “Pencake Rocks”, ein Ansammlung geschichteter Felsen. Der Namen bedeutet soviel wie “Pfannkuchen-Felsen”, weil sie so aussehen, als wenn mehrere Pfannkuchen
aufeinander geschichtet seien. Ganz in der Nähe befindet sich auch die “Punakaiki-Cavern”, eine begehbare Höhle im Felsen. Danach fuhr ich nur noch die kurze Strecke (ca. 40 km) bis Greymouth, wo ich heute mein Zelt aufschlug. Direkt an der Tasman See, mit viel
Wind um den Ohren....