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Übersicht meiner Bergtouren und Bergwanderungen
zu meiner Bergtour auf den Schussgrubenkogel
Trennlinie

an der Jochdohle
in den Stubaier Alpen.
Blick zum Schussgrubenkogel.
Schussgrubenkogel
3211m

Umgebung zentrale Stubaier Alpen
Das Höhenprofil meiner Bergtour
Nachgezeichneter Ausschnitt
aus KOMPASS Wanderkarte 83
Stubaier Alpen

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Fotos: © Christian Engl

Schussgrubenkogel, 3211m
Stubaier Alpen (Tirol)
23. Juli 2013

Wetter: heiter - wolkig

auf dem Schussgrubenkogel
in den Stubaier Alpen.
Schussgrubenkogel
3211m

 

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BT-TIR-2013-Schussgrubenkogel auf einer größeren Karte anzeigen 

Start

Restaurant Jochdohle, 3150m (Nähe Schaufeljochbahn / Stubaier Gletscherbahn)

Ziel

Schussgrubenkogel, 3211m (Stubaier Alpen)

Charakter

Bergtour über den Gaiskarferner (normalerweise gespurte / markierte Trasse Richtung Hildesheimer Hütte). Auf den Felsen am Nordgrat nur Wegspuren vorhanden, keine Markierungen. Teilweise nicht ganz klare Wegführung, Kletterstellen im I. Grad (UIAA).
Nur für erfahrene, trittsichere und schwindelfreie Bergwanderer.

Höhenunterschiede

Jochdohle - Gaiskarferner: 70m Abstieg
Gaiskarferner - Schussgrubenkogel: 131m Aufstieg
(niedrigste Höhe am Gaiskarferner: 3080m)

Gehzeiten

Jochdohle - Schussgrubenkogel: 45 min
Schussgrubenkogel - Jochdohle: 45 min

Wegbeschreibung
Der Gipfel ist nur erfahrenen Bergwanderern zu empfehlen!
Gletscherbegehung, meist Trasse vorhanden.

Vom Restaurant Jochdohle Abstieg entlang der Lifttrasse auf einer meist gespurten und gesicherten Trasse auf den Gaiskarferner. Die Trasse führt in Richtung Hildesheimer Hütte. Zuerst etwas steiler Abstieg danach fast eben auf dem Gletscher entlang. Im ebenen Teil zweigt man an geeigneter Stelle nach rechts ab. Nun am besten schräg nach rechts den steiler werdenden Gletscher hinauf bis man die felsigen Zonen erreicht. Wenn noch viel Altschnee vorhanden ist, kann man hier ziemlich tief einsinken.
Nun an geeigneter Stelle hinauf zum Gratansatz. Hier entweder links unterhalb des Grates den abschüssigen Steilhang queren (Achtung: viel lockeres Gestein!) oder
mehr oder weniger direkt auf dem Grat in Richtung Gipfelkreuz.
Vor dem Gipfel muss (bei beiden Wegen) kurz ziemlich ausgesetzt abgestiegen werden und dann die letzten Meter steil hinauf auf den Gipfel.

Abstieg: wie Aufstieg (am besten über den Grat, nicht in die rechte Flanke).

Huettengrafik
Stubaier Gletscherbahn
Tel.: +43-(0)5226-8141
Stubaier Bergbahnen KG, Mutterberg 2, 6167 Neustift - Österreich
www.stubaier-gletscher.com

Trennlinie

Aufstieg von der Jochdohle (3150m) auf die Schaufelspitze (3332m)

Trennlinie

Ein paar Bilder während meiner Bergtour.
(Für eine größere Version auf das Bild klicken)

Vom Restaurant Jochdohle (3150m) über
den
Gaiskarferner zum Ansatz des Nordgrats

Schussgrubenkogel
Blick von der Jochdohle zum Schussgrubenkogel,
meinem nächsten Gipfelziel.

Gaiskarferner
Links oben die Schaufeljochbahn.
Rechts die Schaufelspitze.

Gaiskarferner
Rückblick auf den bisherigen Wegabschnitt.
Rechts die Schaufelspitze (3332m).

Schussgrubenkogel
Hier schon einmal ein Blick
hinauf zum Gipfel
. In ca. 45 Minuten
werde ich oben stehen.

Trasse zur
Hildesheimer Hütte
Die Gletschertrasse in Richtung Hildesheimer Hütte.
In der Mitte biegt man rechts ab zum Schussgrubenkogel.

Die Trassenführung wird sich des öfteren ändern
aufgrund der Verhältnisse auf dem Gletscher
.

 Schaufelspitze
(3332m, Südseite)
Unterhalb des Gipfels verläuft
der Normalweg zum Gipfel
.

Gaiskarferner
Zuerst folgt man der Trasse über den
Gletscher in Richtung Hildesheimer Hütte
.

Die Trassenführung wird sich des öfteren ändern
aufgrund der Verhältnisse auf dem Gletscher
.

Abzweig
Schussgrubenkogel
Aufstieg am Gletscher in Richtung Nordgrat.
(Routenwahl je nach Verhältnisse)

Beginn der Felszone
Übergang vom Gletscher in die Felszone.
In diese Schneefelder kann man übrigens
sehr tief einsinken
.

Gaiskarferner
Steilerer Abstieg von der
Jochdohle auf den Gaiskarferner.

Zuckerhütl (3507m)
Aufstieg Richtung Felszone/Nordgrat.
Im Hintergrund das Zuckerhütl.

Beginn der Felszone
(Bild von meinem Abstieg)
Am Rande der Geländekante zur Vermeidung der
tiefen Schneefelder. Blick hinauf zum Gipfel.

Persönliches Fazit:

Nach dem Abstieg von der Schaufelspitze hatte ich für heute noch nicht genug. Es war schließlich auch erst 11.45 Uhr, so das ich noch problemlos auf den Schussgrubenkogel gehen konnte.
Eines kurz vorweg:
Der Schussgrubenkogel ist schon schwerer zu erklimmen als die doch recht einfache Schaufelspitze.
Und es führt auch kein markierter Weg hinauf.
Am
Restaurant Jochdohle (3150m) beginnt die Trasse über den Gaiskarferner. Man folgt dem Wegweiser zur Hildesheimer Hütte. Gleich zu Beginn steigt man relativ steil am Gletscher ab, meist entlang der Lifttrasse. Nach dem steilen Auftakt flacht der Gletscher zunehmend ab und wird schließlich fast eben. Die Trasse war in diesem Abschnitt mit Stangen markiert in Richtung Hildesheimer Hütte.
Ungefähr in der Mitte bog ich schließlich
nach rechts vom Weg ab. Eventuell sind auch Spuren vorhanden. Ich ging nun quer über den wieder steiler werdenden Gletscher hinauf zu den sichtbaren Felsen im Schnee.
Hinweis zur Trassenführung:
Der bisher beschriebene Abschnitt kann in anderen Jahren eventuell ganz anders verlaufen. Man könnte auch direkt von der Jochdohle unterhalb des Kleinen Isidors (am oberen Rand des Gaiskarferners) hierher kommen. Man sah dort einige Spuren. Auch aufgrund von Gletscherspalten könnte sich die Trasse ändern.
Mein Aufstieg über den Gletscher
verlief problemlos ohne Steigeisen.
Recht lustig wurde es hingegen bei den Schneefeldern in der Felszone!
Ich ging zuerst meistens über die
Altschneefelder, was sich jedoch oft als ziemlich anstrengend erwies. Hier brach ich nämlich einige Male bis weit über das Knie in den Schnee ein . Und das oft gleich mit beiden Beinen! Das Herausziehen der Beine ist immer eine Kraftanstrengung , wenn man nämlich gleich beim nächsten Schritt wieder einbricht.....
Dass der Schnee hier teilweise einen Meter tief ist sah man ihm nicht an. Es sah eher aus wie 20 Zentimeter.....
Beim Abstieg umging ich übrigens diese Schneefelder ganz am Rande an der Geländekante was sich als sehr vorteilhaft erwies!
Nun erreicht man den sich
aufschwingenden Nordgrat, der hinauf zum Gipfel führt.

Trennlinie

Aufstieg am Nordgrat hinauf zum Schussgrubenkogel (3211m)

Nordgrat
Den Aufstieg machte ich links knapp
unterhalb des Grates (viele lockere Felsen!)
.
Beim Abstieg ging ich direkt auf dem Grat.

Nordgrat
Blick zum Gipfel.
Direkt darunter die letzte Kletterstelle.

Unterhalb am Nordgrat
Recht mühsamer Aufstieg
unterhalb des Gipfelgrats.

Nordgrat
Hier gibt es einige ausgesetzte
Kletterstellen
hinüber zum Gipfel.

Unterhalb am Nordgrat
Recht mühsamer Aufstieg
unterhalb des Gipfelgrats.
Rechts die Schaufelspitze.

Schussgrubenkogel
(3211m)
Am Schussgrubenkogel.

Blick in die Ötztaler Alpen.

Nordgrat
Hier gibt es einige ausgesetzte
Kletterstellen
hinüber zum Gipfel.

Schussgrubenkogel
(3211m)
Am Schussgrubenkogel.

Blick zur Schaufelspitze (3332m).

Jetzt beginnt der schwierigere Teil des Aufstiegs. Man sieht den Nordgrat vor sich, aber keinen Weg oder Markierungen. Also ging ich einfach los in Richtung Grat. Kurz davor fanden sich wieder einige Spuren, die auf die linke Seite des Nordgrat führen. Knapp unterhalb des Gipfelgrats verlaufen sie in dem abschüssigen Steilhang. Es gibt hier viele lockere Felsen, die ein weiterkommen teilweise ziemlich erschweren . Man muss hier schon stark aufpassen, keine Steinlawine auszulösen. Weiter oben kommen dann noch Kletterstellen bevor man kurz ein paar Meter recht ausgesetzt absteigen muss.
Tipp für den Abstieg:
Hier stieg ich nicht mehr in diese abschüssige Steilflanke sondern weiter oben
mehr oder weniger direkt am Gipfelgrat entlang. Das sieht zwar zuerst schwieriger aus, stellte sich jedoch als einfacher heraus. Zumal hier auch viel weniger loses Geröll herum liegt. So kletterte ich also beim Abstieg über diesen Grat hinab.
Nun folgte der letzte Steilaufschwung und nach kurzer Kletterei erreichte ich
das Gipfelkreuz auf dem
Schussgrubenkogel (3211m). Seit dem Abzweig unten am Gaiskarferner war ich bei dieser Bergtour völlig alleine unterwegs.

Trennlinie

Das Panorama vom Schussgrubenkogel (3211m)
Die Stubaier Alpen

Schussgrubenkogel
Der Schussgrubenkogel.
Blick vom Hohen Nebelkogel (3211m)
in der Nähe der Hochstubaihütte.
(Bild aus dem Jahr 2007)

 Schaufelspitze
(3332m)
Blick über den Nordgrat zur Schaufelspitze
und den Startpunkt an der Jochdohle.
Links hinten der Schrankogel (3497m).

Jochdohle (3150m)
Blick zur Jochdohle und dem
Verbindungsweg zur Schaufeljochbahn. Darüber
sieht man die Aussichtsplattform.

Stubaier Alpen
Die Gipfel von links:
Warenkarseitenspitze (3347m)
Windacher Daunkogel (3348m)
Östlicher Daunkogel (3330m)
Stubaier Wildspitze (3340m)
Schrankogel (3497m)

Stubaier Wildspitze
(3340m)
Der Östliche Daunkogel (3330m, links) steht
direkt neben der spitzen Stubaier Wildspitze.

Stubaier Wildspitze
(3340m)
Der oberste Gipfelbereich
mit dem Gipfelkreuz.

 Schrankogel
(3497m)
Blick zum zweithöchsten Berg
der Stubaier Alpen
. Links auf dem
Grat verläuft der Normalweg.

 Habicht
(3277m)
Der Normalaufstieg verläuft auf
der Rückseite
des Berges von
der Innsbrucker Hütte aus.

Stubaier Alpen
Blick hinüber zum Zuckerhütl, dem höchsten
Berg der Stubaier Alpen
. Im Bild sieht
man auch die Lage der Hildesheimer Hütte.

Hildesheimer Hütte
(2900m)
Von der Hütte sieht man nur
einen Teil des Hüttendachs.

Zuckerhütl
(3507m)
Rechts die Pfaffenschneide (3489m). Er gilt
als dritthöchster Berg in den Stubaiern.

Beim Aufstieg zum Schussgrubenkogel sieht man die ganz anders aussehende Südseite der Schaufelspitze (3332m). Von Norden her wirkt sie hochalpin, von Süden gesehen eher wie ein großer runder Berg. Ganz im Gegensatz zur Stubaier Wildspitze (3340m) mit ihrem sehr spitzen Gipfelbereich. Weiter im Norden ragt der wuchtige Schrankogel (3497m) auf, und im Nordosten kann man den gern besuchten Habicht (3277m) bewundern.
Im Osten grüßt das
Zuckerhütl (3507m) herüber. In dieser Richtung kann man auch die Hildesheimer Hütte (2900m) entdecken, wenn auch nur das Dach gerade so zu sehen ist. Man muss schon etwas suchen um sie zu erkennen . Der Schussgrubenkogel ist der Hausberg der Hildesheimer Hütte.

Das Panorama vom Schussgrubenkogel (3211m)
Die Ötztaler Alpen

Ötztaler Alpen
Blick über die südwestlichen Stubaier
Alpen
in Richtung Hinterer Seelenkogel (3470m).

Ötztaler Alpen
Blick durch das Windachtal hinaus in das Ötztal bei Sölden.
Links oben Wildspitze (3768m) und Weißkugel (3738m).

Wildspitze (3768m)
Der höchste Berg Nordtirols.
Entfernung: 20,6km

Weißkugel (3738m)
Der Berg liegt auf der Grenze Tirol - Südtirol.
Entfernung: 35km

Ötztaler Alpen
Die Gipfel im Kaunergrat (hinten)
und Geigenkamm (vorne).

Watzespitze (3532m)
Puitkogel (3343m)
Genau vor der Watzespitze (Kaunergrat) ragt
der Puitkogel im Geigenkamm auf.

 Hohe Geige (3393m)
Höchster Berg im Geigenkamm.
Links die Silberschneid (3341m).
In der Mitte der Innere Pirchlkarferner.

Auf diesen Bildern sieht man die Gipfel der nahen Ötztaler Alpen. So sieht man auch die Wildspitze (3768m) und die Weißkugel (3738m). Sie gehören mit zu den höchsten Bergen in Österreich. Genauer gesagt: Es sind die zweit- und dritthöchsten Gipfel. Beide sind auch stark vergletschert.
Im Süden sieht man den Schnalskamm und Gurglerkamm die beide
Teil des Alpenhauptkammes sind. Sehr auffällig ist hier der Hintere Seelenkogel (3470m) mit dem breiten Wasserfallferner davor.
In westlicher Richtung blickt man zum Geigenkamm mit der
Hohen Geige (3393m) . Direkt dahinter ragt der Kaunergrat empor mit der Watzespitze (3532m). Zwischen diesen beiden in Nord-Süd-Richtung verlaufenden Bergkämmen liegt das Pitztal, das man hier vom Gipfel aus aber nicht sehen kann.

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Video vom Gipfel des Schussgrubenkogel (3211m, Stubaier Alpen)

 

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Letzte Aktualisierung der Seite am :
Tuesday, 08. September 2015
 

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