auf dem Taylor Highway (Alaska)
Vom Denali Nationalpark nach Fairbanks (Fox, Gold Mine) und Tok (Alaska)
Von Tok über den
-> Taylor Highway und Top of the World Highway
-> Dawson City
Von Dawson City
-> Watson Lake und Alaska Highway
nach Dawson Creek
Fahrt in den Jasper Nationalpark (Alberta)
Am Mount Whister (2469m) und Mount Edith Cavell (3369m) (Alberta)
Auf dem Icefields Parkway nach Lake Louise (Alberta)
Von Lake Louise (Alberta) über Kamloops nach Hope ("Rambo") (British Columbia)
Ein Stadtbummel in Vancouver (British Columbia)
Das Gebiet um Whistler Mountain - Coast Mountains (British Columbia)
In Stewart (British Columbia) und Hyder (Die Geisterstadt) (Alaska)
Auf dem Stewart-Cassiar Highway 37 (British Columbia)
In Skagway und Haines (Südost-Alaska)
Rundflug im Kluane Nationalpark (Yukon Territory)
Von Beaver Creek (Yukon) über Glennallen nach Anchorage (Alaska)
In Anchorage (Alaska)
Alaska Karte
kilometerlang gesäumt von verbrannten Wäldern
verbrannter Wald soweit das Auge reicht
United States
Post Office
Chicken, Alaska
99732

DAS Postamt im nirgendwo
Fast menschenleer
Hier wurde das gesamte
Flussbett umgegraben nach Gold
Der Taylor Highway ist fast nur geschottert
An der Grenze im nirgendwo
(Little Gold Creek)
Am Beginn des Top of the World Highway
-> Dawson City RV Park Homepage
Mit der kostenlosen Fähre nach Dawson City
Vom Top of the World Highway aus
Bunte Häuser (Front Street)
Ein altes Bankgebäude von damals
In Dawson City
-> Downtown Hotel Homepage
Second Avenue (Dawson City - Yukon Territory)
-> Bunkhouse Homepage
Karte Dawson City (Yukon)
Dempster Highway Information
Hier begann alles 1896
Das wilde Ungetüm am Bonanza Creek
Im Inneren
Da fiel unten das Gold raus
Dort wurde das Gestein entsorgt
Riesige Zahnräder
Der hier arbeitete hatte sogar eine Heizung
Die Goldfelder am Klondike
Infos über den Klondike Goldrausch
-> Tok Homepage
-> Chicken, Alaska Homepage
-> Dawson City Homepage
-> Inuvik Homepage (Nordwest Territories)
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nach Watson Lake und Fort Nelson
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Fotos: © Christian Engl
Die
(Zahlen) zeigen die Lage in der Karte rechts !

5. Tag (13.7.2005):
Von Tok, Alaska nach Dawson City, Yukon Territory (314 km)

Streckenverlauf

Taylor Highway, Alaska
 Tok - Tetlin Junction - Chicken - Little Gold Creek

Am Mittwoch, 13.7.2005, ging es dann weiter am Morgen von Tok aus Richtung Tetlin Junction. Das Wetter war ziemlich schön und auch relativ warm. Zuerst fuhr ich die kurze Strecke auf dem Alaska Highway bis Tetlin Junction. Hier ist dann der Abzweig nach links (Norden) auf den Taylor Highway. Der Highway steigt langsam an und verschwindet dann kurz darauf in einer hügeligen Landschaft. Hier sah ich dann auch zum ersten Mal die vielen verbrannten Wälder. Es sind hier praktisch ganze, riesige Täler abgebrannt. Sah schon ziemlich gespenstig aus, durch die langen und hohen abgebrannten Baumstämme zu fahren und das über viele Kilometer hinweg. So ging es dann lange Zeit durch die Hügellandschaft vorbei am Mount Fairplay und weiter Richtung Chicken, dem nächsten Ort. Kurz vor Chicken wird dann der Taylor Highway zur Schotterpiste.
  Aus was besteht der
Ort Chicken? Hm, also da wäre zuerst mal ein Post Office. (Was in Deutschland mit Sicherheit schon längst geschlossen worden wäre, wegen zu geringer Nachfrage). Dann wären da noch wenige Hütten zum Goldwaschen. Auch eine Tankstelle und ein Geschäft gibt es. Sonst gibt’s nicht viel. Ausser Geschichten und Legenden .
  Weiter geht es auf dem Taylor Highway. Jetzt wird die Straße enger und kurviger. Sie führt meist an Bächen und Flüssen vorbei, wo früher nach Gold gegraben wurde. Irgendwann nach einiger Zeit kommt man dann an der
Jack Wade Gold Dredge vorbei. Man könnte es mit Schwimmbagger übersetzen. Mit solchen Ungetümen wurde früher damit praktisch der gesamte Fluss umgegraben auf der Suche nach dem begehrten Gold. Und heute stehen die Dinger einfach so im Flussbett herum .
  Kurze Zeit später kommt man zum Abzweig nach Eagle Village. Der Taylor Highway führt nach Eagle Village im Norden. Ich fuhr aber Richtung Yukon Territory. Kurze Zeit später kommt dann noch das
Örtchen Boundary kurz vor der Grenze. Hier noch in Alaska sah ich dann auch noch einen ziemlich heftigen Waldbrand weiter im Norden an einem Berghang. Die Rauchentwicklung war entsprechend stark! Nach ein paar weiteren Meilen erreichte ich die Grenze zum Yukon Territory (Little Gold Creek). Die Grenze hat auch nur von 8 bis 8 auf. Also besser nicht in der Nacht herkommen.
 Es war nur ein Auto vor mir an der Grenze, so dauerte es nicht allzu lange. Ich musste nur ein paar Fragen beantworten, ob ich denn Waffen, Alkohol oder ähnliches dabei hätte. Und ob ich wieder nach Alaska zurückfahren wollte. (Wegen dem amerikanischen Ausreisebeleg im Pass.

Aufpassen: Will man wieder nach Amerika einreisen, darf man AUF KEINEN FALL den grünen US-Ausreisebeleg abgeben! Den darf man nur abgeben, wenn man endgültig aus Amerika ausreist!

Taylor Highway
nach Chicken
(1)

Jack Wade Gold Dredge von früher (2)

Taylor Highway
verbrannte Wälder
(1)

Taylor Highway
Richtung Kanada
(3)

Chicken Post Office (2)

Grenze
Alaska - Kanada
(3)

Goldgräberort Chicken
(2)

Welcome to Yukon
Kanada
(3)

Trennlinie

Top of the World Highway, Yukon Territory, Kanada
Dawson City
Little Gold Creek - Dawson City (4)

Im Yukon Territoy, Kanada, angekommen musste ich mich erst mal wieder auf die Anzeigen in km/h statt in mph (Meilen/Stunde) und Kilometerangaben statt Meilen umstellen. Auch muss man hier die Uhr eine Stunde vorstellen (Pacific Standard Time statt Alaska Time). Dann ging es weiter auf dem Top of the World Highway, der die nächsten 105 km bis Dawson City eine staubige, breite Schotterpiste ist .
  Doch schon nach wenigen Kilometern verfinsterte sich der Himmel und es begann zu nach Rauch zu “stinken”. Leider musste ich nun fast bis Dawson City in dem
Rauch vom Waldbrand in Alaska fahren. Es stank heftig und die Sonne schien nur schwerlich durch den Rauch. Aber sonst kann man auf dem Top of the World Highway gut fahren, wenn es nicht gerade regnen sollte und das ganze zur schmierigen Rutschpartie ausarten wird. Aber ich hatte Glück. Bis Dawson City gab es keinen Tropfen Regen.
  Nach der staubigen Fahrt bis fast nach Dawson kommt man dann zuerst runter zum
mächtigen Yukon River. Hier musste ich kurz warten auf die kostenlose Fähre hinüber nach Dawson. Sie fährt den ganzen Tag, ausser wenn der Top ot the World Highway gesperrt ist (Winter). Kaum ist man dann auf der anderen Seite des Yukon River findet man sich fast in der “guten alten” Zeit des Klondike Goldrausches (1896-1898) wieder! Lauter uralte, bunte Häuser, von denen viele restauriert wurden. Andere hingegen sind schon etwas windschief. Der Campingplatz in Dawson City war leider vollkommen belegt. So musste ich ca. 3 km aus Dawson City rausfahren, den Klondike River überqueren und weiter zur Straße zum Bonanza Creek fahren. Hier gibt es drei weitere Campingplätze. Ich hatte dann am Dawson City RV Park mein Zelt für heute aufgeschlagen.

Am Yukon River

Dawson Hardware

Dawson City

General Store

Dawson City

Downtown Hotel

Dawson City

The Bunk House

Die Durchschnittstemperaturen in Dawson City (in °C)

Januar: -30,7
Februar: -23,5
März:  -14,8
April: -1,6
Mai: 7,6
Juni:  13,7
Juli:  15,6
August:  13,0
September: 6,5
Oktober: -4,0
November:  -16,7
Dezember:  -25,7

Dawson City Karte

Der Dempster Highway
von Dawson City, Yukon Territory
nach Inuvik, Nordwest Territories
(bin ich nicht gefahren!)

Dempster Info 2 Dempster Info 3
Trennlinie

6. Tag (13.7.2005):
Dawson City, Yukon nach Carmacks, Yukon (396 km)

Bonanza Creek (Rabbit Creek), Klondike Goldrausch (1896-98)
Dawson City, Yukon, Kanada

Am heutigen Donnerstag (Wetter: heiter - stark bewölkt) ging’s dann direkt vom Campingplatz am Klondike River hinauf auf die Bonanza Creek Road. Nach 12 km Schotterpiste erreicht man die Dredge No.4 und nach weiteren 3 Kilometern kommt man zur sog. Discovery Claim. Hier genau an dieser Stelle begann der berühmte Klondike Goldrausch (“Klondike Goldrush”). An einem sonnigen Nachmittag, dem 16. August 1896, entdeckten hier John Carmack, Skookum Jim und Tagish “Dawson” Charlie am Rabbit Creek grobkörniges Gold. Daraufhin benannten sie den Bach um in Bonanza Creek und der Goldrausch begann mit bisher unbekannten Ausmassen!  Im nächsten Jahr, am 17. Juli 1897, traf das Dampfschiff Portland in Seattle ein. An Bord: Eine Tonne Gold! Die folgenden Zeitungsberichte über den Goldfund lösten dann endgültig den größten Goldrausch der Geschichte aus! Im nächsten Jahr schwoll die Einwohnerzahl von Dawson City auf 30.000 an. Heute leben nur noch ca. 1500 Menschen in Dawson.
  Als 1899 neue Goldfunde in Nome, Alaska, gemeldet wurden,
verließen ca. 8000 Goldgräber innerhalb einer Woche Dawson City.
 Nun, heutzutage konnte ich an der Discovery Claim nicht allzu viel entdecken. Danach fuhr ich wieder zurück im zerwühlten Tal des Bonanza Creek zur Dredge No.4, einem riesigen Bagger, mit dem im nächsten Jahrhundert der ganze Fluss noch mal komplett umgegraben wurde. Das
riesige Ungetüm konnte auch im Fluss bewegt werden. Es befand sich an mehreren verschiedenen Stellen, sie wurde auch einmal überflutet. An der heutigen Stelle arbeitete die Dredge No.4 von 1941 bis 1959.

Discovery Claim (5)

Dredge No. 4
(Schwimmbagger)
(6)

Dredge No. 4 (6)

Goldwaschtrommel (6)

Dredge No. 4 (6)

Dredge No. 4 (6)

Dredge No. 4
Der Kontrollraum
(6)

Wer einmal nach Gold suchen will, für den habe ich die
passenden Karten dazu reingestellt!

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Trennlinie

Von Anchorage zum Denali und Fairbanks

Auf dem Alaska Highway
nach Fort Nelson

Letzte Aktualisierung der Seite am :
Sunday, 13. September 2015
 

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