Die verschneite Hohe Geige. Unten (noch im Nebel) liegt Plangeross im Pitztal.
an der Rüsselsheimer Hütte vor dem Ampferkogel.
-> Umgebung Rüsselsheimer Hütte - Hohe Geige -> Das Höhenprofil der Tour
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Steiler Aufstieg zur Rüsselsheimer Hütte entlang des Kitzlesbachs. Rechts der Grat auf den Puitkogel.
Blick auf die gegenüberliegende Talseite zum Kaunergrat. Rechts hinten die Watzespitze. Unten der Lussbach mit dem Aufstieg zur Kaunergrathütte. ROT eingezeichnet sind Teile des Cottbuser Höhenweges.
Riesiger Wegweiser hinter der Rüsselsheimer Hütte. Hier findet jeder seinen Weg.
Morgendliche Stimmung beim Aufstieg zur Hohen Geige. Rechts die Watzespitze, links die Bliggspitze.
Die Gratschulter am Beginn der steilen Südflanke.
Aufstieg in der Südflanke der Hohen Geige.
Der Blick zum Puitkogel.
Blick zu Hochvernagtspitze (3535m) und Weißseespitze (3532m) und ins Taschachtal. In der Bildmitte der Riffelsee.
Steile Stellen in der Südflanke. Es geht die Rinne hinauf und dann nach links zur Gletscherwanne.
An der Gletscherwanne (ca. 3250m). Man geht am besten rechts um das Gletscherfeld und dann am Grat hinauf zum Gipfel. Links oben die Hohe Geige (3393m, .)
Der kleine See am Rande des Gletschers.
Blick hinüber zum Kaunergrat und zur Watzespitze (3532m).
Das letzte Teilstück auf die Hohe Geige.
auf der Hohen Geige. Blick zur Watzespitze - Verpeilspitze (Kaunergrat).
Der Innere Pirchlkarferner auf der Ostseite der Hohen Geige. Rechts die Silberschneid (3341m).
Toller Tiefblick über den Rötkarlferner ins Untere Pitztal.
Im Südwesten schimmert die stark vergletscherte Weißseespitze. Davor der Gepatschferner.
-> Meine Bergtour 2007 zur Kaunergrathütte - Der Cottbuser Höhenweg
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Hohe Geige 3393m
Nachgezeichneter Ausschnitt aus KOMPASS Wanderkarte 43 “Ötztaler Alpen”
Bis zur Rüsselsheimer Hütte leichte, aber relativ steile Bergwanderung. Ab der Rüsselsheimer Hütte zuerst noch leichter Weg, dann aber zunehmend steiler und dann durch die steile Südflanke in zeitweise leichter Kletterei hinauf zur Gletscherwanne (ca. 3250m). Über steiles Blockwerk hinauf auf die Hohe Geige. Nur für geübte, trittsichere Berggeher geeignet.
Plangeross - Rüsselsheimer Hütte: 2 h Rüsselsheimer Hütte - Hohe Geige: 3 ½ h
Beschreibung
Die Südflanke (Normalweg) verlangt leichte, aber längere Kletterei. Für erfahrene, ausdauernde Berggeher! (Der Westgrat ist schwieriger!)
Vom Parkplatz vor Plangeross nach links hinauf entlang des Kitzlesbaches in ein Waldstück. In einigen Kehren weiterhin ziemlich steil immer links vom Kitzlesbach hinauf zur sichtbaren Rüsselsheimer Hütte. Am besten hier übernachten. Am nächsten Tag hinter der Hütte in Richtung “Hohe Geige - Normalweg”. Vor einer Moräne nach links gehen. (Wegweiser, der rechte Weg führt zum Weißmaurachsee-Weißmaurachjoch-Ötztal). Kurz darauf wieder ein Wegweiser: Hier geradeaus gehen (der linke Weg führt zum Kapuzinerjöchl-Ötztal und Hohe Geige - Westgrat). Der Weg wird etwas steiler in Richtung NO. An einer Gratschulter biegt der Weg nach N und biegt in die steile Südflanke der Hohen Geige ein. In leichter, aber längerer Kletterei steigt man nun die Südflanke relativ steil hinauf. (Weiter oben zweigt nochmals ein Weg zum Westgrat ab). Wir gehen auf dem Normalweg weiter. Man erreicht nun die sog. “Gletscherwanne”. Ein kleines Gletscherfeld mit See. Man geht jetzt besser rechts auf dem Grat um den Gletscher herum. Über steiles Blockwerk folgt der Schlussanstieg auf die Hohe Geige.
Abstieg: wie Aufstieg.
Rüsselsheimer Hütte, 2328m (Ehemals Neue Chemnitzer Hütte) Tel. Hütte: +43-(0)5413-20300 DAV Sektion Rüsselsheim www.dav-ruesselsheim.de Bewirtet von (ca.): Mitte Juni - Ende September Betten: 0 - Matratzenlager: 35 - Notlager: 5
Ein paar Bilder während der Tour. (Für eine größere Version auf das Bild klicken)
Die erste Wandertag im zweiten Teil meines Urlaubes führte mich wieder ins Pitztal nach Plangeross. Nach der Fahrt hierher stieg ich noch am Nachmittag des 18. August bei ziemlich viel Sonne und Wärme hinauf zur Rüsselsheimer Hütte. Vom Parkplatz (man sieht von hier aus die Rüsselsheimer Hütte) außerhalb Plangeross steigt man entlang des Kitzlesbaches hinauf in den Wald. Relativ steil führt der Weg landschaftlich großartig in das kleine Tal oberhalb des Kitzlesbaches. Auf der anderen Talseite erhebt sich immer höher die Watzespitze, dem höchsten Gipfel im Kaunergrat. Auch kann man hier sehr gut den Wegverlauf zur Kaunergrathütte sehen. Nach ca. 2 Stunden erreicht man dann die kleine Rüsselsheimer Hütte im Rundbogen um Hohe Geige, Ampferkogel und Puitkogel. Dort gab es dann zuerst eine Mahlzeit, und dann kümmerte ich mich um mein heutiges Hüttenlager hier oben auf 2328m Höhe. Der Hüttenwirt meinte, dass er mir zwei Lager geben wird, da wenig belegt war, und bei meiner Größe ich mich so quer reinlegen könnte. So war die Nacht wirklich sehr angenehm auf der gemütlichen Rüsselsheimer Hütte. Doch noch am Abend zog dann ein Gewitter über die Hütte und den Geigenkamm. In der Nacht beruhigte sich das Wetter und es verzogen sich alle Wolken. So um 1.00 Uhr nachts ging ich mal vor die Hütte und genoss den herrlich klaren Nachthimmel hier in den Ötztaler Alpen.
Aufstieg zur Gletscherwanne - Hohe Geige (3393m)
Kaunergrat
Blick ins Taschachtal
Aufstieg Hohe Geige
Hohe Geige Die Südflanke
Die Gletscherwanne
Hohe Geige Die Südflanke
Die Gletscherwanne Hohe Geige
Hohe Geige (3393m)
Puitkogel (3343m)
Die Gletscherwanne
Hohe Geige (3393m) - Das Panorama
Hohe Geige (3393m)
Innerer Pirchlkarferner
Rötkarlferner Pitztal
Weißseespitze (3532m)
Am nächsten Tag (Sonntag, 19. August) begann dann um 6.15 Uhr der Aufstieg auf die Hohe Geige. Hinter der Hütte zeigt der große Wegweiser den Weg. Zuerst geht es Richtung Osten hinauf in das große Kar. Nicht zu steil führt der Weg in Richtung Ampferkogel, vorbei an zwei Abzweigungen (Weißmaurachjoch - Ötztal / Mainzer Höhenweg - Braunschweiger Hütte (sehr lange, schwere Bergtour, (8 - 10 Stunden!) und Kapuzinerjöchl - Ötztal) weiter das Kar hinauf. Steiler werdend führt der Weg an einer Moräne vorbei und wendet sich danach in Richtung Nordost. Auf eintönigem Weg nähert man sich einem Gratrücken der von der Südflanke herunterzieht. Der Weg biegt nach Norden hin ab und führt steil auf den Gratrücken hinauf bis man direkt an die Südflanke der Hohen Geige gelangt. Bis hierher können auch noch weniger geübte Wanderer gehen. Doch den Weiterweg sollten nur noch trittsichere Berggeher in Angriff nehmen, welche auch über gute Kondition verfügen sollten. Der Steig windet sich nun längere Zeit über steiles Felsgelände bis hinauf zur Gletscherschulter. Auch müssen einige steile Felspassagen gemeistert werden, bei denen man die Hände braucht. Weiter oben gibt es dann noch mal einen Abzweig zum Westgrat der Hohen Geige. Ich ging aber weiter auf dem Normalweg, es folgten noch ein paar steile Stellen und dann steht man bald oben am Absatz der sog. Gletscherwanne. Hier in diesem kleinen Hochkessel hält sich immer noch beharrlich ein kleines Gletscherfeld, das dem wärmeren Klima trotzt. Jetzt sieht man auch zum ersten mal das Ziel. Hinter dem kleinen See und dem Gletscher schwingt sich der Gipfel der Hohen Geige auf. Je nach Verhältnisse kann man hier verschiedene Wege gehen. Ich ging heute rechterhand des Gletschers entlang der Gratschulter hinüber zum Gipfelaufbau. Hier begann dann noch ein letztes steiles, aber kurzes Stück blockigen Weges und schon stand ich oben auf dem Hauptgipfel des Geigenkammes, der 3393m hohen Hohen Geige. Vom Weg zur Kaunergrathütte sah dieser Gipfel übrigens wesentlich eleganter aus als er mir jetzt von hier aus erschien. Das Wetter war leider jetzt auch nicht mehr das beste, Wolken zogen auf und es sah immer so aus, als wenn es gleich zu regnen beginnen würde. Was es aber (noch) nicht tat.
Bei schönem Wetter ein hervorragender Aussichtsberg hoch über dem Pitztal/Ötztal. Im Osten direkt gegenüber die Watzespitze, im Süden die stark vergletscherten Ötztaler Alpen, im Süden der Blick zum nahen massigen Puitkogel. Im Osten direkt unter der Hohen Geige der Innere Pirchlkarferner, daneben die spitze Silberschneid. Weiter im Osten würde man die Stubaier Alpen sehen können (waren heute von Wolken verdeckt). Im Norden sieht man den Äußeren Pirchlkarferner und über dem Rötkarlferner erkennt man tief unten im Tal das Vordere Pitztal. Das Grün des Pitztales erscheint ewig weit weg zu sein.....
Auf dem Abstieg (jetzt direkt über das Gletscherfeld) wurde es dann zunehmend nebeliger, kälter und richtiggehend unfreundlich. Kurz unterhalb des Gratrückens begann es dann zu regnen. Doch das Wetter hatte ein Einsehen und so regnete es nur bis ca. 2000m Höhe, danach war es wieder sonniger und warm beim Abstieg ins Pitztal.
H. Schöntaufspitze, 3325m Madritschhütte, 2817m
Berglhütte, 2188m
Letzte Aktualisierung der Seite am : Monday, 02. May 2011