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Übersicht meiner Bergtouren und Bergwanderungen
zu meiner Bergtour auf den Sulzkogel
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Trennlinie

auf dem Sulzkogel
in den Stubaier Alpen.
Sulzkogel
3016m

Umgebung Kühtai - Sellrainer Berge
Das Höhenprofil meiner Bergtour
Nachgezeichneter Ausschnitt
aus KOMPASS Wanderkarte 83
Stubaier Alpen

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Fotos: © Christian Engl

Sulzkogel, 3016m
Drei-Seen-Hütte, 2311m
Stubaier Alpen (Tirol)
9. Juli 2015

Wetter: meist bewölkt, etwas Sonne

am Speicher Finstertal
in den Stubaier Alpen.
Speicher Finstertal
2300m

 

Hier können Sie
meine Bergtour als GPX-Datei
herunterladen und auf Ihr Navigationsgerät aufspielen.
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Hier können Sie
meine Bergtour als PDF-Datei
herunterladen und auf Ihrer Wanderung mitnehmen.

 

Start

Kühtai, 2017m

Ziel

Sulzkogel, 3016m (Stubaier Alpen)

Charakter

Meist gute Wanderwege ohne größere Schwierigkeiten. Im Hochbecken des ehemaligen Gamezkogelferner bis in den Frühsommer meist Altschneefelder. Unterhalb der Scharte (2930m) muss bis in den Hochsommer evtl. ein steileres Schneefeld überquert werden. NICHT nach rechts in die Felsen ausweichen!

Höhenunterschied

Kühtai - Sulzkogel: 999m

Gehzeiten (Aufstieg)

Kühtai - Sulzkogel: 3 ½ h

Wegbeschreibung
Insgesamt relativ
einfache Wanderung.

Vom Parkplatz in Kühtai vorbei am Hotel Astoria auf dem Wanderweg in Richtung Staumauer. Später unterhalb der Staumauer steiler hinauf zu einer Fahrstraße. Über Abkürzungen (Markierungen) hinauf zur Ostseite der Dammkrone. Auf der Ostseite flach entlang am Speicher Finstertal bis zum Südende. Nun steiler südwestwärts weiter. Nach wenigen Minuten an der Verzweigung geradeaus weiter (Nach links geht es zur Finstertaler  Scharte - Schweinfurter Hütte). Man folgt dem Weg zu einem Wasserfall. Hier linkerhand durch eine kurze Felszone aufwärts. Nun weiter in westlicher Richtung mäßig steil durch eine breite Geröllhalde hinein in ein breites Hochtal. Der Weg verläuft hier auf dem rechten Hang hinauf in die sichtbare Scharte. Unterhalb der Scharte am besten direkt in die Scharte über das Schneefeld hinauf (steiler, oft Schneefelder, nicht in die rechten Felsen ausweichen).
Von der Scharte nun in wenigen Minuten über die leichte Flanke hinauf zu den zwei Gipfelkreuzen.

Abstieg: wie Aufstieg.
Variante: Auf der Dammkrone der Staumauer kann man einen Abstecher hinüber zur Drei-Seen-Hütte anschließen. Dazu folgt man nach der Dammkrone dem Fahrweg (Beschilderung). In nur leichten Auf- und Ab erreicht man nach ca. 25 Minuten die kleine Drei-Seen-Hütte. Von hier kurz nordwärts und dann nach Nordwesten entlang einer Skipiste. Hier verliert sich kurzzeitig der Weg in Richtung Kühtai. Einfach Richtung Kühtai weitergehen bis der Weg wieder erkennbar wird.

Huettengrafik
Drei-Seen-Hütte, 2311m (Skigebiet Kühtai)
Tel. Gasthof Schöne Aussicht Kühtai: +43-(0)5239-5203

Trennlinie

Ein paar Bilder während meiner Bergtour.
(Für eine größere Version auf das Bild klicken)

Aufstieg von Kühtai (2017m) zum Speicher Finstertal (2300m).
Auf der Ostseite zum Südende des Stausees.

Kühtai (2017m)
Die Wanderung verläuft links
vorbei am Hotel Astoria. Hinten
sieht man den Pirchkogel (2828m).

Staudamm
Speicher Finstertal
Auf dem Weg zur Staumauer
des Speicher Finstertal.

Sellrainer Berge
Blick nach Kühtai.
Rechts der Rietzer Grieskogel (2884m).
Der höchste Berg in den
nördlichen Sellrainer Bergen.

Staudamm
Speicher Finstertal
Höhe: 149 Meter
Länge der Dammkrone: 650 Meter
Masse: 4,5 Millionen m³ Gestein

Speicher Finstertal
Am Beginn des Weges am Ostufer.

Staudamm
Speicher Finstertal
Hinten sieht man Die Mute (2398m).
Wer will kann hinauf wandern.

Speicher Finstertal
Blick über den Speichersee
hinauf zum Sulzkogel.

Dammkrone
Unten rechts sieht man noch ein
wenig den Speicher Längental (1900m).

Speicher Finstertal
Am Südende. Hier ist der
Wegverlauf eingezeichnet
. Oben rechts
sieht man den Sulzkogel.

Dammkrone
Rechts der Pirchkogel (2828m).

Speicher Finstertal
Blick nach Norden über den See zur Dammkrone.
Dahinter die Berge nördlich von Kühtai.

Persönliches Fazit:

Meine heutige Bergtour begann ich in Kühtai (2017m). Ein sehr bekannter Wintersportort am höchsten Punkt auf der Straße vom Sellrain in das Ötztal.
Doch im Sommer wirkt der Ort
fast wie ausgestorben. Ich fuhr über Sellrain und St. Sigmund nach Kühtai. Im Ort findet man im Sommer eigentlich immer irgendwo einen Parkplatz. Wie gesagt, es waren nur sehr wenige Menschen hier oben unterwegs. Die meisten Hotels waren wohl auch geschlossen. Fast schon ein wenig gespenstisch wirkte Kühtai. Im Ort gab es dann einen Wegweiser in Richtung Sulzkogel, dem ich folgte. Ich wanderte vorbei am Hotel Astoria. Danach ging es ein wenig abwärts in Richtung der schon sichtbaren Staumauer. Fast eben wandert man weiter. Je näher man jedoch zur Mauer kommt, desto steiler wird der Weg. In einigen Kehren wandert man hoch zur Staumauer. Unterhalb trifft man auf eine kleine Fahrstraße, der man jedoch nur kurz folgen muss. Der Blick auf die Staumauer wird nun mit jedem Meter Höhe anders. Ich folgte den markierten Abkürzungen bis ich oben am östlichen Ende der Dammkrone ankam.
Hier öffnet sich dann der Blick auf den
Speicher Finstertal (2300m) (Teil der Kraftwerksgruppe Sellrain-Silz) und den Weiterweg zum Sulzkogel. Jetzt folgt der flache Weg entlang des Ostufers. Am Südende sieht man jedoch schon wohin es gehen wird. Während der Uferwanderung sieht man rechterhand übrigens schon den Sulzkogel hervorragen. Für die Strecke zum Südende des Sees benötigt man ab Dammkrone ca. 40 Minuten.

Trennlinie

Vom Südende des Speicher Finstertal durch das Hochbecken des (ehemaligen) Gamezkogelferner zum Sulzkogel (3016m)

Weg Sulzkogel
Links der (kleine) Wasserfall,
rechts oben der Sulzkogel.

Speicher Finstertal
Rechts der Pockkogel (2807m).

Weg Sulzkogel
Links über die Schneefelder geht es
weiter. Rechts der Wasserfall.

Weg Sulzkogel
Links führt der Weg hinein
in das lange Hochbecken eines
ehemaligen Gletschers
.

Weg Sulzkogel
Zwei kleine Seen an
denen man vorbeikommt.

Weg Sulzkogel
Gleich betritt man das noch reichlich
mit Schnee gefüllte Hochtal.

Sulzkogel
Der Weg führt entlang der Hänge
rechts
oberhalb der Schneefelder.

Hochtal
Gamezkogelferner
Beim Abstieg kann man auch unten
auf den Schneefeldern abfahren
.

Sulzkogel
Aufstieg in die Scharte.
Nicht zu weit nach rechts
in die Felshänge gehen.

Sulzkogel
Über die Südflanke nun mäßig
steil hinauf auf den Gipfel.

Unter der Scharte
Rückblick in das Hochbecken
des ehemaligen Gamezkogelferners
.

Sulzkogel (3016m)
Ausblick vom Gipfel nach Süden.
Links vorne ein zweites Kreuz.

Aufstieg in die Scharte
Hier am besten direkt über die
(steileren) Schneefelder in die Scharte
.

Sulzkogel (3016m)
Blick zum Nachbargipfel (Zwölferkogel, 2988m)
und zum Pirchkogel (2828m).

Am Südende verlässt man den Speichersee und der Weg gewinnt an Höhe. Kurze Zeit später erreicht man eine Wegverzweigung. Nach links würde man hinauf zur Finstertaler Scharte (2777m) kommen und zur Schweinfurter Hütte (2034m). Zum Sulzkogel wandert man geradeaus weiter. In nur mäßiger Steilheit geht man entlang eines Baches. Weiter oben erkennt man einen kleinen Wasserfall, den der Weg ansteuert. Heute wurden hier die Altschneefelder größer, der Weg leitet weiter auf die linke Seite des Wasserfalls. Über diese Altschneefelder kann man beim Abstieg schön abfahren. Links neben dem Wasserfall muss man ein wenig die Hände zu Hilfe nehmen, um die kurze Felsstufe zu überwinden. Dahinter biegt der Weg nach rechts (Westen) ab und führt weiter über eine breite Geröllzone. Oben sieht man schon den Eingang in ein Hochtal. Hierhin leitet der Weg. Dort angekommen wurden die Schneefelder nochmals größer. Man betritt hier das Hochbecken des ehemaligen Gamezkogelferners, der praktisch verschwunden ist. Der Weg leitet in der Folge auf den rechten Hang. Hier quert man hinüber zum wieder sichtbaren Sulzkogel. Links unterhalb des Gipfels erkennt man eine kleine Scharte (2930m). Dorthin leitet der Weg. Unterhalb der Scharte breitete sich heute ein großes Schneefeld aus, das auch relativ steil war. Hier wird man eventuell dazu verleitet, auf der rechten Seite in den Felsen weiter zu gehen. Viel besser ist es jedoch, direkt über das Schneefeld hinauf in die Scharte zu gehen.
Beim Abstieg kam mir genau an dieser Stelle eine größere Gruppe Wanderer (ca. 20 junge Hamburger mit Führer) entgegen, die von ihm die Anweisung hatten, NICHT über das Schneefeld zu gehen. Die meisten von ihnen stiegen in den rechten Felsen herum. Dort kamen sie jedoch nicht mehr so richtig weiter. Ich konnte hören wie eine regelrechte Diskussion unter ihnen entbrannte, wo es nun weitergehen sollte. Einige wollten schon zurück, andere wollten es weiter dort in den Felsen probieren. Ich rief ihnen daraufhin zu, sie sollten am besten zu mir herüber auf das Schneefeld kommen. Das taten sie letztendlich auch. Bei mir angekommen äußerten sie erstmal ihrer Verwunderung über den vielen Schnee hier . Dabei konnte ich es mir nicht verkneifen anzumerken, das sie vielleicht auch nicht wirklich das richtige Schuhwerk anhaben für so eine Bergtour im Frühsommer auf einen 3000er. Die wenigsten von ihnen hatten richtige Wanderschuhe an, die meisten von ihnen hatten nur niedrige Sportschuhe.
Also am besten über das Schneefeld in die Scharte, auch wenn es steiler aussieht als es ist . Auf den ganzen Schneefeldern hier in diesem Tal kann man beim Abstieg übrigens recht gut mit den Schuhen abfahren.
Von hier geht man jetzt nur noch ein paar Minuten über größere Steine die Flanke hinauf zum schon bald sichtbaren Gipfelkreuz des
Sulzkogels (3016m). Auf dem Sulzkogel stehen übrigens zwei Gipfelkreuze.

Trennlinie

Das Panorama auf dem Sulzkogel (3016m)

Speicher Finstertal
Schöner Blick zum Speichersee Finstertal.

Sellrainer Berge
Hier habe ich den Weg im
Bereich des Wasserfalls eingezeichnet
.

Stubaier Alpen
Links sieht man das zweite Gipfelkreuz.
In der Mitte der zweithöchste Berg der Stubaier Alpen.

 Zwieselbacher
Rosskogel (3082m)
Rechts der Zwieselbacher Rosskogel.
Links die Rotgrubenspitze (3040m).

Breiter Grieskogel
(3287m)
Im Hintergrund sieht
man die Wilde Leck (3359m).

 Schrankogel
(3497m)
Der wuchtige Schrankogel ist der
zweithöchste Berg der Stubaier Alpen
.

Sellrainer Berge
Links: Hochreichkopf (3010m)
Rechts: Acherkogel (3007m)

Der Sulzkogel ist einer der höchsten Berge in den nördlichen Stubaier Alpen, den sogenannten Sellrainer Bergen. Damit ist auch die Aussicht entsprechend schön. Es war jedoch immer noch ziemlich wolkig, sodass meine Sicht etwas durch hohe Wolken eingeschränkt war. Der Blick zum Speicher Finstertal hat aber auch was, ebenso der Blick nach Süden in die zentralen Stubaier Alpen. Mit seiner markanten Pyramidenform ragt dabei der wuchtige Schrankogel (3497m) über allen anderen Gipfel in den Himmel. Der zweithöchste Gipfel der Stubaier Alpen ist von allen Seiten immer gut zu erkennen.

Video vom Gipfel des Sulzkogel (Stubaier Alpen)

 

Trennlinie

Abstieg vom Sulzkogel (3016m) mit einem Abstecher
über die
Drei-Seen-Hütte (2311m) nach Kühtai (2017m)

Drei-Seen-Hütte
Hinten der Gaiskogel (2820m),
davor der Plenderlesseekogel (2590m).

Zwölferkogel (2988m)
Vorne der Finstertalerdamm,
links hinten ragt der Sulzkogel (3016m) hervor.

Kühtai (2017m)
Abstieg nach Kühtai. Links
sieht man den Speicher Längental.

Der Abstieg vom Sulzkogel ist identisch mit dem Aufstieg. Aber wie gesagt, man kann sehr gut auf den Altschneefeldern mit den Schuhen abfahren. Nachdem ich den Finstertalerdamm erreicht hatte entschied ich mich spontan, noch einen kurzen Abstecher hinüber zur Drei-Seen-Hütte (2311m) zu machen.
Dazu geht man auf einer Fahrstraße in leichtem Auf- und Ab in ca. 25 Minuten zur kleinen Hütte. Es ist eigentlich eher so etwas wie ein Bergrestaurant, natürlich vor allem für die Skifahrer im Winter. Mich hat es gewundert, dass sie geöffnet war. Bei Abstieg orientiert man sich ein wenig an den Skipisten. Man steigt steil hinab zu einer Wegverzweigung (Richtung Hirschebensee). Dort bog ich dann nach links ab in Richtung Kühtai. Hier wandert man entlang der
Dreiseenbahn über die Skipiste. Von hier aus kann man recht gut den Finstertalerdamm sehen, ebenso den Zwölferkogel (2988m) direkt dahinter. Vom Sulzkogel hingegen sieht man nur noch die Spitze. Auf der Skipiste ist teilweise ist kein Weg mehr erkennbar. Man orientiert sich einfach an der Piste, dann erreicht man problemlos Kühtai (2017m).

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Letzte Aktualisierung der Seite am :
Saturday, 14. November 2015
 

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