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“Waitomo Caves” (Glühwürmchenhöhle), 1.2.2000

Otorohanga, Te Kuiti, Waikato, Neuseeland

Die (Zahlen) bezeichnen die Lage in der Karte.
(Für eine grössere Version bitte auf das Bild klicken)
Fotos: © Christian Engl

Trennlinie

Waitomo Caves
Eingang
(16)

Ausfahrt aus den
Höhlen
(16)

Ausfahrt aus den
Höhlen
(16)

.....was auf deutsch “Glühwürmchenhöhle” heisst. Wir fuhren mit einem Boot durch die Höhlen. Überall an den Decken waren leuchtende Glühwürmchen zu erkennen. Auch an verschiedenen Stäbchen die von der Decke herabhingen oder auf dem Boden standen. Nach einiger Zeit ging’s dann am anderen Ausgang der Höhle wieder zu Fuss zurück zum Eingang.
 Dann ging es wieder zurück Richtung Süden an die Westküste der Nordinsel an die Tasmanische See und über Waitara nach Stratford, wo ich dann mein Zelt aufschlug. Hier könnte man auch den
“Taranaki” (maorisch) oder, weniger gebräuchlich,  den “Mt. Egmont” (englisch) mit einer Höhe von 2518m sehen. Leider war es ziemlich stark bewölkt, so dass ich den Taranaki nicht sehen konnte. Am nächsten Tag fuhr ich dann weiter über Wanganui, vorbei an Palmerston North nach Wellington, der neuseeländischen Hauptstadt im äussersten Süden der Nordinsel.....

Lebensyzklus der Glühwürmchen

1. Eier
Die Eier werden vom erwachsenen Weibchen abgelegt; drei Wochen später schlüpft die winzige Larve.
2. Larve
Nach dem Schlüpfen wächst die Larve langsam von wenigen Millimetern auf die Größe eines Streichholzes heran. Nach sechs bis neun Monaten verpuppt sich die Larve.
Nur im Larvenstadium kann das Glühwürmchen fressen. Während seiner gesamten Lebenszeit als
Larve gibt das Glühwürmchen ein helles Leuchten ab.
3. Puppe
Im Puppenstadium ähnelt das Glühwürmchen dem Kokon einer Motte. Die Larve hüllt sich ganz in die Puppenhaut ein, während sie sich von einer einfachen Larve in eine Fliege verwandelt.
4. Erwachsenes Insekt
Nachdem aus der Puppe eine Fliege geworden ist, geht das Glühwürmchen auf Brautschau. Nach der Paarung legt das Weibchen etwa 120 Eier. Da die Fliegen über keinerlei Mundwerkzeuge verfügen, können sie nicht essen und sterben innerhalb weniger Tage.

Informationen über Waitomo Caves

Kalkstein
entstand vor 30 Millionen Jahren, als Waitomo noch vom Meer bedeckt war. Muschelschalen und -stücke lagerten sich in einer dicken Schicht auf dem Meeresgrund ab. Im Laufe der Zeit wurde diese Schicht unter Sand begraben, und unter dem Druck entstand Kalkstein. Durch Bewegungen in der Erdkruste wurde diese Kalksteinschicht allmählich angehoben. Spalten und Ritzen im Stein schufen kleine Kanäle, durch die sich Wasser seinen Weg bahnen konnte.

Höhlen
Entlang der Risse im Kalkstein, durch die Regenwasser in den Boden sickerte, bildeten sich langsam Höhlen. Regenwasser vermischt sich mit geringen Mengen aus der Luft aufgenommenem Kohlendioxid; diese Mischung ist leicht ätzend. Durch Aufnahme von zusätzlichem Kohlendioxid aus dem Erdboden nimmt die Konzentration der Säure zu. Während das Regenwasser also durch die Ritzen und Spalten im Fels tröpfelt, löst sein Säuregehalt den Kalkstein auf und höhlt den Fels weiter aus, so weit, dass schließlich Bäche durch die Einschnitt und Furchen plätschern und das Höhlensystem schaffen, das wir heute bewundern können.

Felsformationen
Sobald eine Höhle entstanden ist, beginnt das Wachstum von Stalaktiten und Stalagmiten und anderer Felsformationen. Vom Höhlendach tröpfelndes oder über den Höhlengrund rinnendes Wasser hinterlässt Kalksteinkristalle, die sich in der Höhle ablagern. In vielen langen Jahren und Jahrhunderten bilden sich aus diesen Ablagerungen faszinierende Kalksteinformationen.

Glühwürmchen
Beim neuseeländischen Glühwürmchen handelt es sich um die Larve einer kleinen Mückenart (Arachnocampa luminosa), die mit Hilfe eines hellen Leuchtens andere Insekten als Nahrung anlockt. Glühwürmchen sind zwar in dunklen Höhlen am eindrucksvollsten, man trifft sie jedoch überall dort an, wo es feucht ist, ein reichliches Nahrungsangebot besteht und sich eine überhängende Felswand befindet. Halten Sie bei Ihrem nächsten Abendspaziergang im Busch Ausschau nach den winzigen Leuchtpunkten!

Nahrungsaufnahme
Die Glühwürmchenlarve baut aus Sekreten und Seide ein Nest in Form eines Röhrchens, das mit mehreren Seidenfäden an der Höhlendecke befestigt ist. Aus diesem Röhrchen hängen 20-30 Fäden - Angelschnüren ähnlich - von denen jeder mit klebrigem Schleim bedeckt ist.
Während die Larve auf Beute wartet, strahlt sie ein helles Licht ab, von dem Mücken und andere Insekten angelockt werden. Kommen diese Tiere den Fäden zu nahe, werden diese zur tödlichen Falle, an der die Insekten kleben bleiben. Sobald sie einen Fang gemacht hat, zieht die Larve ihre Angelfädchen ein und frisst ihr Opfer.

 

Die Geschichte von Waitomo Caves

Die Glühwürmchengrotte wurde zum ersten mal im Jahre 1887 von einem in der Gegend ansässigen Maori-Häuptling, Tane Tinorau, und dem englischen Landvermesser Fred Mace erkundet. Die beiden Männer bauten ein Floß aus Flachsstämmen und trieben damit durch das Felsentor in die unterirdische Höhle. Ihre einzige Lichtquelle auf dieser Fahrt ins Ungewisse waren Wachskerzen. Heutzutage verlassen die Besucher an dieser Stelle die Höhle.
Nachdem die Augen der Männer sich an die Dunkelheit gewöhnt hatten, erblickten Tane Tinorau und Mace Myriaden von Lichtern, die vom Wasser reflektiert wurden. Als sie nach oben schauten, entdeckten sie, dass die Höhlendecke mit Tausenden von Glühwürmchen bedeckt war, die ihr Licht in die Dunkelheit der Höhle verstrahlten.
Die im unterirdischen Bach schwimmenden Baumstämme und anderer Unrat behinderten das Fortkommen der Männer; durch Entlangstaken an den Höhlenwänden gelang es ihnen jedoch, das Ufer zu erreichen. Dort verließen Tane Tinorau und Mace das Floß und begannen mit der Erkundung der tiefergelegenen Höhlenabschnitte, wo sie in Bereiche vordrangen, in denen sie völlig vom Glitzerglanz bizarrer Felsformationen umgeben waren.
Tane Tinorau und Mace kehrten noch viele Male in die Höhle zurück, um sie weiterzuerkunden. Auf einer Erkundungsfahrt, die Tane Tinorau allein durchführte, entdeckte er den oberen Höhlenabschnitt und einen einfacheren Zugang. Die Behörden wurden benachrichtigt, und Landvermesser der Regierung kartographierten die Höhle. 1888 öffnete Tane Tinorau die Höhle bereits für Besucher.
1906 erwarb die neuseeländische Regierung die Höhle. 1989 wurde die Höhle mitsamt dem Land an die Nachkommen der ursprünglichen Eigentümer zurückgegeben, die jetzt einen Teil der mit der Höhle erzielten Einkünfte erhalten und an der Verwaltung und Erschließung der Höhle teilnehmen.

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