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Übersicht meiner Bergtouren und Bergwanderungen
zu meinem Besuch der
Alten Saline Bad Reichenhall
und des Salzbergwerk Berchtesgaden
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an der Alten Saline
in Bad Reichenhall.
Alte Saline
(Bad Reichenhall)

Die Eintrittskarten für die
Alte Saline und das Salzbergwerk
.

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Hier können Sie
Informationen und Pläne über die
Sehenswürdigkeiten als PDF-Datei
herunterladen.

Fotos: © Christian Engl

Alte Saline Bad Reichenhall
12. Juli 2016
Salzbergwerk Berchtesgaden
6. Juli 2016
Berchtesgadener Alpen (Oberbayern)

am Salzbergwerk
in Berchtesgaden.
Salzbergwerk (Berchtesgaden)

 

 

Huettengrafik
Alte Saline in Bad Reichenhall, 473m
(Südwestdeutsche Salzwerke AG) Alte Saline 9 - 83435 Bad Reichenhall
Telefon: +49-(0)8651-7002-6146
www.alte-saline.de

Salzbergwerk in Berchtesgaden, 572m
(Südwestdeutsche Salzwerke AG) Bergwerkstraße 83 - 83471 Berchtesgaden
Telefon: +49-(0)8652-6002-0
www.salzbergwerk.de

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Ein paar Bilder während meiner Besichtigung der Alten Saline.
(Für eine größere Version auf das Bild klicken)

Besuch der Alten Saline in Bad Reichenhall
Das Hauptgebäude und das Hauptbrunnhaus (Wasserräder)

Der Beamtenstock
Der sog. Beamtenstock, die Alte Salinenadministration.
Sie liegt gegenüber der Alten Saline.
Erbaut im Jahre 1839 im Auftrag von König Ludwig I.

Alte Saline (Modell)
In den Quer- und Flügelbauten befinden sich
heute andere Einrichtungen und Geschäfte.

Wasserräder
Und hier das andere der Wasserräder.

Alte Saline
Der Eingang zur Alten Saline.
Im rechten Bauteil befindet sich das Hauptbrunnhaus.

Wasserräder im
Hauptbrunnhaus
Informationen zu den
Wasserrädern im Hauptbrunnhaus.

Hauptbrunnhaus
Die jeweils drei Stangen links
und rechts
werden von den beiden
Wasserrädern oben angetrieben.

Alte Saline
Das Hauptgebäude. Rechts oben der Predigtstuhl
mit der Bergstation der Predigtstuhlbahn (1583m).

Wasserräder
Die beiden riesigen Wasserräder im Hauptbrunnhaus.
Bei jeder Umdrehung bimmeln die beiden Glocken.

Hauptbrunnhaus
Blick vom unteren Teil hinauf
zu einem der beiden Wasserräder.

Alte Saline
Das bunte Dach.

Wasserräder
Eines der Wasserräder mit 13 Meter Durchmesser.

Hauptbrunnhaus
Die Stangen werden von oben über
die Wasserräder angetrieben und
befördern die Sole zu Tage.

Persönliches Fazit:

Heute am Dienstag, 12. Juli 2016, war der vorerst letzte Tag meines ersten Teils des Urlaubes. Das Wetter soll in den nächsten Tagen nicht sonderlich gut werden. Da ich mir ja vor ein paar Tagen das Kombiticket im Salzbergwerk Berchtesgaden gekauft hatte, war heute der richtige Tag für die Besichtigung der Alten Saline in Bad Reichenhall. Dieses Kombiticket hat den Vorteil, das man Geld spart, wenn man sich beide Sehenswürdigkeiten ansieht.
Die Alte Saline befindet sich in der
Straße “Alte Saline 9” im Süden von Bad Reichenhall. Mit den Parkplätzen ist es hier ein wenig schwierig. Ich musste einige Zeit suchen. Doch am Schluss wartete ich einfach im Nordteil des Geländes im Innenhof, dort wo sich der Brunnen mit der Statue von S. Rupertus befindet. Mit ein wenig Glück hatte ich nach kurzer Zeit einen Parkplatz.
Von hier sind es nur wenige Schritte zum Haupteingang der Alten Saline. Die Führungen beginnen zu jeder vollen Stunde. Die Halle rechts vom Eingang ist das sog.
Hauptbrunnhaus. Dort befinden sich die zwei riesigen Wasserräder mit einem Durchmesser von 13 Metern. Die kann man auch schon von aussen durch die Fenster sehen. Im linken Teil neben dem Eingang befindet sich das Salzmuseum / Salzshop.
Die Führung beginnt mit dem Betreten des Hauptbrunnhaus. Dort kann man sich die technische Meisterleistung ansehen (und anhören!). Dieses
Sole-Hebewerk wurde vor über 150 Jahren gebaut und läuft seitdem Tag und Nacht. Lustig sind auch die Glocken an den beiden Wasserrädern, die bei jeder Umdrehung läuten . Dies zeigt dem Brunnwart an, dass sich die Räder drehen. Am Ende der Führung steht man dann unten im Hauptbrunnhaus und kann sehen, wie die beiden Wasserräder über jeweils drei Stangen die Saug- und Druckpumpen antreiben. Der gesamten Anlage sieht man aber auch ihr hohes Alter gut an.

Video von den Wasserrädern
(Hauptbrunnhaus - Alte Saline)

 

Video von den Wasserrädern
(Hauptbrunnhaus - Alte Saline)

 

Quellenplan der Alten Saline
Übersicht über das Stollensystem,
die man als Besucher betritt.
(Bild © www.alte-saline.de)
© www.alte-saline.de

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Alte Saline in Bad Reichenhall
Das Höhlensystem - Die Karl-Theodor-Pumpe - Die Salzgrotte

Stollensystem
Das weitverzweigte Stollensystem.
Hier kann man sich wirklich verlaufen!

Wasserstollen
Der Wasserstollen.

Karl-Theodor-Relief
Er hat die Stollen und Anlagen in den Jahren 1791-1793
ausgebaut. Das Relief besteht aus Cararamarmor.

Sauerriesl-Querschlag
Es ist überall feucht und nass.
Unter den Wegen verlaufen auch Bäche.
Baujahr: 1793

Karl-Theodor-Pumpe
Sie war leider seit ca. 5 Tagen ausser Betrieb!
Oben an der Pumpe ist ein Teil gebrochen.
Deshalb war auch das Wasserrad ausser Betrieb.
Sie lief seit dem Einbau praktisch ununterbrochen!!

Versuchstollen
Der 1864 gebaute Versuchstollen
neben der Karl-Theodor-Pumpe.

Grabenbach
Der 2,2km lange unter dem Stadtgebiet
von Bad Reichenhall verlaufende Grabenbach.

Karl-Theodor-Pumpe
Hier wird die Karl-Theodor-Quelle um 6m angehoben.
Der frühere Salzgehalt lag bei 24%.
Heute ist die Quelle mindergrädig und
wird nur für Kurzwecke verwendet.

Salzgrotte
Beim Bau eines Versuchstollen im Jahr 1795 wurde
diese Salzgrotte entdeckt
. Sie hat eine
Fläche von 280m² und ist fünf Meter hoch.

Wasserrad
Das unterschlächtige Wasserrad treibt die
Karl-Theodor-Pumpe
über ein 103m langes Gestänge an.

Karl-Theodor-Pumpe
REICH AN HALL
HALL = SALZ (oder Saline)
Reich an Hall = Bad Reichenhall

Salzgrotte
Hier kann man ein wenig
von dem Salzwasser probieren.

Nach dem man das Hauptbrunnhaus gesehen hat geht es weiter. Über Treppen kommt man in die Tiefe und betritt das weitläufige uralte Stollensystem. Hier sprach unser Salinenführer eine bemerkenswerte
(und zuerst auch einigermaßen lustige) Warnung
aus:
“Wenn man nun das Stollensystem betritt, sollten alle möglichst zusammen bleiben. Das gilt besonders für die Fotografen unter den Besuchern. Man verläuft sich hier unten sehr schnell. Falls man jedoch verloren gehen sollte, wird man spätestens bei der nächsten Revision der Stollen in ein paar Monaten wieder gefunden ......”.
Natürlich war jedem Besucher ein gewisses Schmunzeln ins Gesicht geschrieben. Ich kann jedoch selbst sagen: Der Mann hat Recht! Wenn man Fotos macht, hat man in der Tat schnell mal den Anschluss an die Gruppe verloren! Da rätselt man anschließend schon, welcher Gang den nun der richtige ist ....
Als erstes fällt einem sofort auf wie nass die Gänge und Wände sind. Unter den Wegen verläuft unter separaten Platten auch oft ein Bach. Es gibt hier unten den sog.
Grabenbach. Er verläuft auf einer Länge von 2200 Meter im Stollen unter Bad Reichenhall. Einige Zeit später erreicht man das unterschlächtige Wasserrad. Es wird von einem unterirdischen Süßwasserfluss angetrieben. Leider war es seit wenigen Tagen ausser Betrieb. Normalerweise lief es seit dem Einbau praktisch durchgehend. Der Grund, warum es im Moment ausser Betrieb ist, war die Karl-Theodor-Pumpe, die man kurz darauf zu sehen bekommt. Dieses Wasserrad treibt eben genau diese Pumpe über ein 103 Meter langes Gestänge an. Dieses Gestänge verläuft an den Wänden der Stollen durch die man gerade geht. Doch an der Karl-Theodor-Pumpe ist ein Verbindungsstück gebrochen. So musste die Pumpe gestoppt werden und damit auch das Wasserrad weiter vorne. Unser Salinenführer war darüber sichtlich betrübt, uns Besuchern nicht den normalen Betrieb zeigen zu können. Ein Reparaturtrupp musste aber woanders aushelfen. An einer Pumpe die wichtiger ist wie diese kleine hier in der Alten Saline. Schade, aber nach so vielen Jahren im Dauerbetrieb darf das auch einmal passieren.
Dann ging es wieder zurück und hinein in die
Salzgrotte. Diese fünf Meter hohe Höhle wurde im Jahre 1795 (!) zufällig entdeckt beim Bau einen Stollens. Hier hat man die Möglichkeit ein wenig vom Salzwasser zu probieren.

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Alte Saline in Bad Reichenhall
Die Reichenbachpumpe - Salzgewinnung in Bad Reichenhall

Edelquelle
Die Edelquelle (Salzgehalt: 23%)
in der Edelhalle.

Reichenbachpumpe
(Solehebemaschine)
Sie stand im Brunnhaus Siegsdorf.
Mit ihrer Hilfe wurden die Höhenunterschiede der Soleleitung
von Reichenhall nach Rosenheim überwunden.

Georg von Reichenbach
(24.8.1771 - 21.5.1826)
Relief von Georg von Reichenbach.

Röhrlkasten
Der Röhrlkasten.
Meßeinrichtung in den Soleleitungen.

Heiliger Sankt Rupert
Schutzpatron der Salzleute.

Salzgewinnung
Moderne Salzgewinnung in Bad Reichenhall.

Bad Reichenhaller Salz
Das bekannte Bad Reichenhaller Markensalz
in den früheren Verpackungen (1950-1964).

Im weiteren Verlauf der Besichtigung kommt man in die Edelhalle von 1796. Hier sieht man die sog. Edelquelle mit einem Salzgehalt von 23%. Danach betritt man eine Raum in dem eine uralte Solehebemaschine steht. Es ist die Reichenbachpumpe, die von 1810 - 1958 in Betrieb war (Brunnhaus Siegsdorf). Also mal so schlappe 150 Jahre (!! ). Sie wurde durch Wasserkraft angetrieben und glich Höhenunterschiede im Verlauf der Soleleitung von Bad Reichenhall nach Rosenheim aus. Eine geniale Konstruktion und technische Meisterleistung. Daneben sieht man einen sog. Röhrlkasten. Das sind Solemeßplatten für Meßeinrichtungen in der Soleleitung.
Nun ist die Führung zu Ende und man betritt wieder das
Hauptbrunnhaus. Hier geht es am Schluss ganz nach oben und kann sich die beiden Wasserräder von oben ansehen. Am Ende bekommt man noch eine kleine Salzprobe in die Hand gedrückt als kleine Erinnerung.
Als Abschluss kann man dann auf eigene Faust durch ein kleines
Salzmuseum gehen. Hier erfährt man noch einiges zur Salzgewinnung früher und heute. Interessant sind auch die alten Verpackungen des bekannten Bad Reichenhaller Salzes. Man sollte auch dem Salzshop einen Besuch abstatten. Wer will kann sich hier mit allen möglichen Salzarten versorgen.

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Ein paar Bilder während meiner Besichtigung des Salzbergwerks.
(Für eine größere Version auf das Bild klicken)

Besuch des Salzbergwerk in Berchtesgaden

Salzbergwerk Berchtesgaden
Auf der Brücke über die Berchtesgadener Ache
zum Eingang in das Salzbergwerk.

Salzbergwerk Berchtesgaden
Nach links in den Berg führen die
langen Stollen in das Salzbergwerk.

Stollenausfahrt
Hier ist gerade ein Zug
aus den Stollen AUSgefahren
.

Stollenausfahrt
Einer der Züge vom Salzbergwerk
(nach der Ausfahrt).

Ferdinandberg Stollen
Stollen in den Ferdinandberg.

Der Autor kurz vor
der Tunneleinfahrt
Nach dem Überziehen der Bergwerkskleidung
bin ich bereit für die Einfahrt.
(Leider muss die Kamera hier bleiben! )

Stollen in das
Salzbergwerk
Durch solche Stollen fährt man
mehrere Minuten lang in den Berg ein (650 Meter).
(Bild © www.berchtesgadener-land.com)
© www.
berchtesgadener-land.com

Ein paar Tage (6. Juli 2016) vorher besuchte ich das bekannte Salzbergwerk in Berchtesgaden, nachdem ich mir die Dokumentation am Obersalzberg angesehen hatte. Das Bergwerk befindet sich im Norden Berchtesgadens direkt an der Bundesstraße B305 und der Berchtesgadener Ache. Der Parkplatz befindet sich auf der Westseite der B305. Zum Salzbergwerk geht man durch einen Tunnel und über eine Brücke zum Bergwerkseingang.
Da die
Führungen sehr begehrt sind kann es hier zu längeren Wartezeiten kommen. Wenn man dann an die Reihe kommt muss man sich erst einmal einen Overall überziehen.
Und, was ziemlich schade ist, die Kamera hier zurücklassen!
So kann man natürlich selbst KEINE BILDER im Salzbergwerk machen.
Mit der
Grubenbahn fährt man nun 650 Meter in den Berg ein. Gleich am Anfang der Rundtour erreicht man die erste der beliebten Rutschen (3). Man rutscht 34 Meter hinab in die Salzkathedrale (4) (oder geht auf daneben auf einer Treppe runter). Diese wurde vor über 250 Jahren errichtet. Weiter geht es vorbei an der Steinsalzgrotte (5) in das sog. Salzlabor (6). Hier sieht man einen Film und ein Modell des heutigen Bergwerks mit seinen fünf Stockwerken (oder Solen).
Weiter geht es vorbei an einem sog. Blindschacht (7, keine Verbindung zur Tagesoberfläche) und an diversen Gerätschaften der Bergwerkstechnik. Unter anderem sieht man eine Fräsmaschine (8) und ein Bohrspülwerk (9). Als nächstes erreicht man den sog. Magischen Salzraum (10). Hier wird den Besuchern eine Lichtshow präsentiert.
Es folgt kurz darauf die
längere zweite Rutsche (11) im Salzbergwerk. Rund 40 Meter geht es auf den Holzrutschen ziemlich flott hinab zum Spiegelsee (12). Und nicht wundern: Auf einer der beiden Rutschen wird man fotografiert. Dieses nette Andenken kann man sich später am Eingang kaufen.
Den Spiegelsee überquert man auf einen der Boote, die langsam über den See gezogen werden. Der Name Spiegelsee kommt von der Spiegelung der Decke auf der Wasseroberfläche. Als nächstes sieht man wieder eine
Reichenbachpumpe (13, siehe auch oben). Diese hier ist aus Bronze, 14 Tonnen schwer und verrichtete 110 Jahre den Dienst ohne Störung. Das nennt man Zuverlässigkeit und deutsche Ingenieurskunst .
Es folgt als letztes ein
Schrägaufzug (14), der die Besucher 23 Meter nach oben befördert. Hier angekommen (an der Ferdinandbergsohle) ist die Führung mehr oder weniger zu Ende. Als Abschluss fährt man wieder mit der Grubenbahn aus dem Salzbergwerk. Am Eingang gibt man wieder den Overall ab.
Und nicht vergessen:
Hier kann man jetzt auch
den Schnappschuss kaufen, der einen auf der Rutsche zeigt
(nach der Zeit suchen, an der die eigene Führung begann).

Stollenplan vom Salzbergwerk Berchtesgaden
Übersicht über das Stollensystem,
die man als Besucher betritt.
(Bild © www.salzbergwerk.de)
© www.salzbergwerk.de

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-> Watzmann (Eiskapelle
unter der Ostwand)
-> Lamprechtsofen
-> Bergtourenübersicht Urlaub 2016
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Watzmann (Eiskapelle)
ca. 850m

Lamprechtsofen
(Lamprechtshöhle)

Letzte Aktualisierung der Seite am :
Monday, 28. November 2016
 

-> Mein Besuch im Jahr 2016
der Dokumentation Obersalzberg
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