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Übersicht meiner Bergtouren und Bergwanderungen
zu meiner Bergtour auf den Nederkogel
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Trennlinie

auf dem Nederkogel
in den Ötztaler Alpen.
Nederkogel
3163m

Umgebung Nederkogel
Das Höhenprofil meiner Bergtour
Nachgezeichneter Ausschnitt
aus KOMPASS Wanderkarte 43
Ötztaler Alpen

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Fotos: © Christian Engl

Nederkogel, 3163m
Nedersee, 2436m
Ötztaler Alpen (Tirol)
12. August 2015

Wetter: heiter - wolkig, warm

am Nedersee
in den Ötztaler Alpen.
Nedersee
2436m

 

Hier können Sie
meine Bergtour als GPX-Datei
herunterladen und auf Ihr Navigationsgerät aufspielen.
( -> Rechte Maustaste: Speichern unter....)
Hier können Sie
meine Bergtour als PDF-Datei
herunterladen und auf Ihrer Wanderung mitnehmen.

 

Start

Kleiner Parkplatz (Bushaltestelle) an der B186 zwischen Zwieselstein und Untergurgl gegenüber vom Sahnestüberl, ca. 1660m.

Ziel

Nederkogel, 3163m (Ötztaler Alpen)

Charakter

Schöne, aussichtsreiche Bergtour. Oberhalb des Nedersees in den Seekarls sehr steiler Weg, ebenso knapp unterhalb des Gipfels in den Felsen. Sonst eher moderate Steigungen. Schön gelegener See fast direkt am Weg (Nedersee).

Höhenunterschiede

B186 - Lenzenalm: 236m
Lenzenalm - Nedersee: 540m
Nedersee - Nederkogel: 727m
Gesamt: 1503m

Gehzeiten

B186 - Lenzenalm: ¾ h
Lenzenalm - Nedersee: 1¾ h
Nedersee - Nederkogel: 2 ½ h
Gesamt: 4 ½ - 5 h (Aufstieg)
Nederkogel - B186: 3 - 3 ½ h (Abstieg)

Wegbeschreibung
Recht lange Bergtour.
Teils sehr steile Wege.

Vom Parkplatz an der B186 (Zwieselstein - Untergurgl) gegenüber dem Sahnestüberl (Bushaltestelle, ca. 1660m) steiler aufwärts in den Wald, am Schluß über eine Almwiese hinauf zur Lenzenalm, 1896m. Von hier wenig steil südwärts. Bei einer Weggabelung rechterhand und durch lichten Hochwald weiter südwärts. Der Weg biegt nach einiger Zeit ostwärts (rechts) ab. Man steigt die mäßig steile Flanke hinauf zum bald sichtbaren Nederkogel. Auf gutem Wanderweg weiter bis zum Abzweig hinüber zum Nedersee, 2436m (5 Minuten, aber besser im Abstieg). Nach der Abzweigung nimmt die Steilheit des Weges dann stetig zu. Rechts neben einem großen Geröllkar (Seekarl) verläuft der Steig nun unterhalb eines Felsgrates. Hier in vielen kleinen und meist sehr steilen Kehren hinauf. Anstrengendster Teil des Aufstieges. Teils über einen sehr steilen Wiesenhang, dann über steile Felshänge hinauf bis auf den Gipfelhang. Am Gipfelhang biegt der Steig nach links ab und wird zuerst wieder flacher. Über die Nordostflanke weiter in Richtung Gipfel. Am Schluß nimmt die Steilheit wieder zu und über größere Felsen erreicht man schließlich das große Gipfelkreuz am Nederkogel, 3163m.

Abstieg: wie Aufstieg mit Abstecher zum Nedersee:
Zuerst wieder zurück auf dem Weg. Nachdem man rechterhand den Nedersee (unter dem Seekarl) gut sehen kann, geht man direkt hinüber über die großen Felsblöcke zum See (weglos, ab hier ohne Markierung, Achtung: Nicht zu früh nach rechts abbiegen!). Schon bald erreicht man den schön gelegenen Nedersee, 2436m. Von hier wieder auf dem normalen Wanderweg in 5 Minuten zum Abzweig.

Huettengrafik
Lenzenalm, 1896m
Tel. Hütte: +43-(0)664-4502861
Bewirtet: Speisen und Getränke
www.lenzenalm.at

Trennlinie

Ein paar Bilder während meiner Bergtour.
(Für eine größere Version auf das Bild klicken)

Weg von der B186 über die Lenzenalm (1896m)
bis zum Abzweig zum Nedersee

Sölden (1368m)
Nederkogel
Blick von Sölden zum Nederkogel,
einem dominierenden Berg im inneren Ötztal.

Brunnenkogelhaus
Blick auf die südwestlichsten Stubaier Alpen.

Parkplatz Sahnestüberl
Hier begann ich meine Bergtour.
Eine zweite Alternative gibt es
weiter nördlich an der B186.

Nederkogel
Blick zum Nederkogel.

Lenzenalm (1896m)
Nach ca. 45 Minuten erreicht man die Lenzenalm.

Hochgurgl (2154m)
Oben der Kirchenkogel (3113m).
Links befindet sich das Timmelsjoch (2491m, Übergang nach Südtirol).

Gurgler Tal
Blick in das Gurgler Tal.
Hinten der Wasserfallferner.

Nedersee
Blick zum Hinteren Seelenkogel (3470m).

Persönliches Fazit:

Meine heutige Bergtour begann ich in Sölden vom dortigen Campingplatz . Ich fuhr am Morgen nach Zwieselstein und weiter Richtung Obergurgl/Timmelsjoch. Direkt an der B186 beim Sahnestüberl gibt es einen sehr kleinen Parkplatz (ca. 1660m), direkt nach einer Bushaltestelle. Hier kann man am besten die Wanderung beginnen. Eine Alternative wäre weiter nördlich, wo ich schon vorbei gefahren bin. Dort ist auch ein Startpunkt für die Wanderung (eine Fahrstraße) zur Lenzenalm. Der Weg vom Sahnestüberl führt anfangs durch Bergwald. Später erreicht man eine Almwiese auf der man nach 45 Minuten die Lenzenalm (1896m) erreicht. Hier geht es auf der linken Seite weiter. Der Weg führt nun südwärts entlang des Hanges durch lichten Bergwald. An der ersten Abzweigung rechts abgehen. Es ist weiterhin relativ gemütlich. Nach einer Zeit biegt der Weg langsam nach rechts hin ab und wird steiler. Hier taucht dann auch bald mein heutiges Gipfelziel auf. Auf der Ostflanke des Nederkogels ist der Weg weiterhin schön zu gehen. In weiten Kehren wandert man dem Nederkogel entgegen. Weiter oben auf dem Hang erblickt man nun den nächsten Wegweiser. Es ist der Abzweig nach Süden zum schönen Nedersee, 2436m. Dort angekommen empfehle ich, jetzt noch nicht zum Nedersee zu wandern. Den See hebt man sich am besten für den Abstieg auf.

Trennlinie

Der Abschnitt vom Abzweig zum Nedersee
zum Nederkogel (3163m)

Wasserfallferner
Darüber sieht man den Hinteren Seelenkogel (3470m).

 Festkogel (3038m)
Links der Granatenkogel (3302m).

Nederkogel - Seekarl
Rechts auf dem Felsabsatz führt
der Weg sehr steil nach oben.

Aufstiegsweg
Es sieht nicht so steil aus
wie es in Wirklichkeit ist.

Nederkogel
Rechts über die Hänge
geht es steil nach oben.

Aufstiegsweg
In den sehr steilen Hängen
unterhalb der Gipfelflanke.

Nedersee
Blick zurück zum Nedersee (2436m)
und hinüber nach Hochgurgl (2154m).

Gipfelhang
Die Nordostflanke des Nederkogel.

 Hochstubaihütte
(3174m)
Blick zur Hochstubaihütte.
Links der Schrankogel (3497m).

Gipfelhang
In der Nordostflanke.

Nederkogel
Die letzten, wieder sehr
steilen Meter hinauf zum Gipfel.

Nederkogel (3163m)
Am Gipfel. Rechts
der Wasserfallferner.

Nederkogel (3163m)
Das acht Meter hohe Gipfelkreuz des Nederkogel.

Obwohl ich hier am Abzweig nur noch fünf Minuten vom Nedersee entfernt bin ging ich zuerst weiter auf den Gipfel. Ab jetzt nimmt die Steilheit des Weges zu. Der Weg steuert auf die rechte Seite des großen Geröllkares zu (Seekarl). Nun kommt der steilste und anstrengendste Abschnitt der Tour. Unterhalb eine Felskammes zieht sich der Weg auf ziemlich lockerem Boden empor. Dabei ist er meistens sehr steil am abschüssigen Berghang. Das ganze zieht sich hinauf bis zur sichtbaren Geländekante. Dort oben mühsam angekommen wird es wieder einfacher, zumindest anfangs. Der Steig biegt leicht nach links (Südwesten) hin ab. Vor mir breitete sich nun die große Nordostflanke aus. Und sie sieht gar nicht mehr so steil aus wie eben noch. Und tatsächlich kommt man recht gut voran. Zeitweise verliert sich jedoch ein wenig die markierte Spur. Was aber nicht weiter tragisch ist. Im Grunde genommen kommt man auf allen Spuren hinauf zum Gipfel. Auf der einen Spur ein wenig schwieriger wie auf einer anderen. Knapp unterhalb des Gipfels treffen alle Spuren wieder zusammen. Der Pfad steilt sich nochmals kurz auf und man braucht wieder ein wenig die Hände auf den mächtigen Felsblöcken. Doch es ist relativ einfach. Ein wenig Kraxelei und schon steht man am kurzen Gipfelgrat. Noch ein wenig entlang des Grates und schon steht man beim acht Meter hohen Gipfelkreuz auf dem Nederkogel (3163m).

Trennlinie

Das Panorama auf dem Nederkogel (3163m)

Die Stubaier Alpen

Sölden (1368m)
Links die Ötztaler Alpen.
Rechts die Stubaier Alpen.

Nedersee
Hier sieht man große Teile
vom Weg auf den Nederkogel.

Zuckerhütl (3507m)
Rechts sieht man den höchsten
Berg der Stubaier Alpen
von Südwesten.

Hochstubaihütte
(3174m)
Links der Schrankogel (3497m).

 Schaufelspitze
(3332m)
Auf der hier sichtbaren Südseite
führt der Normalweg hinauf.
Vorne der Schussgrubenkogel (3211m),
den ich auch bestieg.

Zuckerhütl
(3507m)
Die Gipfel um das Zuckerhütl.

 Schrankogel
(3497m)
Der knapp 17km entfernte zweithöchste
Gipfel. Links die Wilde Leck (3359m).

Die Ötztaler Alpen

Ramolkamm
Blick nach Süden über den Ramolkamm.

Venter Tal
Mit der Wildspitze (3768m)
und der Weißkugel (3739m).

Hinterer Seelenkogel
(3470m)
Mit dem Wasserfallferner. Normalweg
über den linken Grat (Ostgrat).

 Hohe Wilde
(3480m)
Darunter der Längentaler Ferner.
Normalweg Südgipfel über den linken Grat.

Gurgler Ferner
Am linken oberen Rand des Gletschers
(nicht sichtbar) liegt das Hochwildehaus.

Schalfkogel (3537m)
Mit der Kleinleitenspitze (3446m) dahinter.

Finailspitze (3514m)
Links: Finailspitze (3514m)
Mitte: Kreuzspitze (3455m)
Rechts: Talleitspitze (3406m)

Weißkugel (3739m)
Mit dem langen Hintereisferner.
Er ist knapp 7 Kilometer lang.

Weißkamm
Blick zur Wildspitze (3768m)
und in das Venter Tal.

Wildspitze (3768m)
Blick zum Weißkamm. Die
Wildspitze ist nur 11km entfernt.

Tiefenbachferner
Der Tiefenbachferner ist durch ein Skigebiet verunstaltet.
(Innere Schwarze Schneid, 3367m).

Nach dem ca. 4½ Stunden langen Aufstieg kann man endlich bei einer Brotzeit die tolle Aussicht vom Nederkogel genießen. Und wie man an den Bildern oben sehen kann ist sie fantastisch. Der Nederkogel hat den Vorteil, das er das hinterste Ötztal dominiert und relativ frei im nördlichen Ramolkamm steht. Zudem teilt er das Ötztal auf. Zum einen in das Venter Tal und in das Gurgler Tal. Man kann vom Nederkogel praktisch alle höchsten Berge der Stubaier und Ötztaler Alpen bewundern. In den Stubaiern ist das Zuckerhütl (3507m) der höchste. Und mit seiner etwas unbekannten Südwestseite zu sehen. Und zu anderen die ganz nahe Wildspitze (3768m) in den Ötztalern. Sie ragt sozusagen gegenüber im Weißkamm heraus. Auch der Blick nach Sölden (1368m) hat seinen Reiz. Wenn man in Sölden steht ist der Nederkogel die dominierende Berggestalt. Und tief unten sieht man natürlich den Nedersee (2436m), an dem man eben vorbei gegangen ist. Er wird nun mein nächstes Ziel sein. Mit einer sehr kühlen Erfrischung.

Video vom Gipfel des Nederkogel (Ötztaler Alpen)

 

Trennlinie

Abstecher beim Abstieg zum Nedersee (2436m)

Am Nedersee
Am Nedersee
Hier habe ich den Weg auf
den Nederkogel eingezeichnet.
Das bin nicht ich, der hier
im eiskalten Bergsee schwimmt.

Um 12.00 Uhr kam ich am Gipfel an. Meinen Abstieg begann ich dann um 13.30 Uhr. Also hatte ich wie immer eine ausgiebige Gipfelrast gemacht. Der Abstieg verläuft auf dem gleichen Weg. Man kann jedoch kurz vor dem Nedersee nach rechts direkt zum See abzweigen. Es gibt aber keine Markierungen. Nach den steilsten Stellen kann man schon erkennen an welcher Stelle man am besten vom Weg nach rechts absteigen kann. Hinweis: Nicht zu früh den Weg verlassen! Man steigt über den steinigen Hang mehr oder weniger direkt zum Nedersee ab. Um 15.00 Uhr erreichte ich den See. Der Nedersee (2436m) liegt sehr idyllisch unter dem Nederkogel. Wie man auf den Bilder oben sehen kann ist sogar eine “Erfrischung” im Nedersee möglich. Es ist im wahrsten Sinne des Wortes erfrischend. Ich stieg ebenfalls ins Wasser, aber nur bis zu den Knien. Für eine Schwimmeinlage war es mir dann doch zu kalt.
Danach ging ich auf dem Weg zurück zum Normalweg (fünf Minuten zum Abzweig). Hier stieg ich dann über die Lenzenalm ins Tal zum Parkplatz ab.
Es war ein
wunderschöner Bergtag mit großartiger Aussicht und einem klaren Bergsee zum Abschluss.

Tipp: Die Rinnenspitze (3000m) an der Franz-Senn-Hütte in den Stubaier Alpen verläuft fast ebenso wie diese Bergtour. Dort gibt es ebenfalls einen See (Rinnensee, 2646m). Nur ist der Gipfelaufstieg zur Rinnenspitze um einiges anspruchsvoller! Demjenigen, dem die Bergtour zum Nederkogel gefallen hat, sollte die Besteigung der Rinnenspitze näher in Betracht ziehen.

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Nederkogel
Ötztaler Alpen
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Letzte Aktualisierung der Seite am :
Wednesday, 20. January 2016
 

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