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Übersicht meiner Bergtouren und Bergwanderungen
zu meiner Bergtour auf die St. Pöltner Hütte
Trennlinie

an der St. Pöltner Hütte am Tauernkreuz.
(Sie taucht gerade aus dem Regen und Nebel auf)
St. Pöltner Hütte
2481m

Umgebung St. Pöltner Hütte
Das Höhenprofil der Bergtour
Nachgezeichneter Ausschnitt aus KOMPASS Wanderkarte 38
Venedigergruppe-Oberpinzgau

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Fotos: © Christian Engl

St. Pöltner Hütte, 2481m
Granatspitzgruppe (Salzburg)
29./30. Juni 2009

Wetter:
meist stark bewölkt, häufig Regen

(Wanderung vom Matreier Tauernhaus, 1512m,
zur St. Pöltner Hütte, 2481m )

an der St. Pöltner Hütte am Tauernkreuz.
Richtig ungemütlich hier vor der Hütte.
(Aber nur bei dem Sauwetter)
St. Pöltner Hütte
2481m

 

Hier können Sie
meine Bergtour als PDF-Datei
herunterladen und auf Ihrer Wanderung mitnehmen.


BT-SBG-2009-St.Pöltenerhütte auf einer größeren Karte anzeigen 

Start

Hintersee im Felbertal, 1313m (Abzweig von der Felbertauernstraße südlich von Mittersill)

Ziel

St. Pöltner Hütte, 2481m (Granatspitzgruppe)

Charakter

Bergwanderung auf zwei verschiedenen Wegen möglich (von Norden).
Über den Trassensteig: seilgesicherter Wegabschnitt, für geübte Wanderer leicht.
Durch das Trudental: etwas längerer, aber leichterer Weg

Höhenunterschied

1168m

Gehzeiten

Über den Trassensteig: Aufstieg 3 ½ h - Abstieg 2½ - 3 h
Durch das Trudental: Aufstieg: 4 h -
Abstieg: 3 h

Beschreibung
Den Trassensteig am besten zum Aufstieg benutzen. Für geübte Wanderer leicht.
(Seilsicherungen)

Aufstieg (Trassensteig):
Vom Parkplatz am Hintersee an der Ostseite des Hintersees eben entlang zur Hinterseealm (1324m). Nun steiler werdend entlang des Felberbaches. Am Ende dreht der Weg nach links ab und führt in Kehren steil über eine Wiese hinauf neben den Geißstein (1614m). Jetzt führt der Weg mit Hilfe von Drahtseilen recht steil auf eine höhere Geländestufe hinauf. Bald darauf biegt der Weg Richtung Süden ab und wird flacher. An einem Grat wird der Weg vom Trudental herauf erreicht (Schild). Über ein paar kleinere Geländestufen führt der Weg vorbei am Plattachsee wenig steil und angenehm zu gehen in Richtung Tauernkreuz. Kurz vor dem Tauernkreuz nochmals kurz steiler werdend und schon steht rechts des Kreuzes die St. Pöltner Hütte.

Abstieg: bis zum Abzweig (Schild) wie oben. Jetzt geht man aber geradeaus weiter (links der Trassensteig). Kurz etwas steiler hinab zum Tauernbach und über diesen auf einer Brücke. Teilweise eben quert man die Hänge des Großen Schrankecks nach Norden. Kurzzeitig steigt der Weg wieder an (bis zum Abzweig Schrankeckscharte-Hörndl, Schild), bevor er wieder abfällt und in das Trudental führt. Hier in vielen Kehren über die Wiese und durch den Wald hinab zum Hintersee.

Huettengrafik
St. Pöltner Hütte, 2481m
Tel. Hütte: +43-(0)6562-6265
St. Pöltner Hütte, Oberfelben 47, 5730 Mittersill / Österreich
OeAV Sektion St. Pölten, Völklplatz 3, 3100 St. Pölten / Österreich
www.alpenverein.at/sankt-poelten
Bewirtet von (ca.): Ende Juni - Ende September
Betten: 17 -  Matratzenlager: 50  - Notlager: 13 (Winterraum)

Trennlinie

Ein paar Bilder während der Bergtour.
(Für eine größere Version auf das Bild klicken)

Der Aufstieg von Hintersee (1313m) auf den Trassensteig zum Plattachsee (2199m)

Wegweiser
am Hintersee
Hier sollte jeder einen passenden Weg für sich finden

Hintersee im Felbertal
Trassensteig
Der schöne Hintersee im Felbertal.
Der Trassensteig zur St. Pöltner Hütte ist eingezeichnet.

Tauernbach
Wasserfall
Kurz nach dem Hintersee sieht man auf der linken Seite
den Wasserfall des Tauernbaches.

Der Trassensteig
Die Seilsicherungen am Trassensteig.
Der Weg ist auch recht verwachsen wie man sieht.

Oberer Teil vom
Trassensteig
Blick zum Hintersee.
Links oben der Hohe Herd (2824m).
Und links die hohen Hochspannungsmasten,
die einem den ganzen Weg begleiten.

Plattachsee (2199m)
Zu dieser Jahreszeit (Ende Juni) lag
in diesem Jahr noch viel Altschnee.

Plattachsee

Persönliches Fazit:

Am Montag, den 29. Juni 2009, fuhr ich von Oberhaching nach Mittersill in den Pinzgau im Salzburger Land.
Hier ging es dann noch nach Süden Richtung Felbertauerntunnel. Ein paar Kilometer hinter Mittersill zweigt rechterhand eine kleine Stichstraße in das
Felbertal ab.
Sie führt hinauf zum Parkplatz am
Hintersee in 1313m Höhe.
Nachdem der Rucksack gepackt war startete ich meine erste Wanderung in meinem diesjährigen Urlaub.
Der breite Wanderweg führt zuerst entlang des Hintersees. (Wenn man den Aufstieg über den Trassensteig gewählt hat)
Man kommt hinter dem See an der
Hinterseealm (1324m) vorbei. Sie bleibt linkerhand liegen, für eine
Pause ist es nach zehn Minuten Gehzeit noch zu früh.
Nun wird der breite
Wanderweg zusehends schmäler und geht in einen Steig über. Entlang eines Baches führt der Weg in das Tal hinein. An einem kleinen Vorsprung ändert der Steig die Richtung nach links und führt über eine steile Wiese hinauf zum Geißstein, 1614m. Diesen kleinen Berg lassen wir links liegen und man nähert sich einer größeren Steilstufe.
Hier fing es dann auch schon leicht zu regnen an. Und hier beginnt auch der
schwierigere Teil des Trassensteigs.
Über
steile, grasdurchsetzte Felsen führt der Weg steil aufwärts, kurze Stellen sind mit einem Fixseil gesichert worden, damit jeder Wanderer sicher hinauf kommt.
Weiter oben nach der Steilstufe legt sich das Gelände etwas zurück und es wird wieder flacher. Hier hörte dann auch der Regen wieder auf. Gemütlich stieg ich den Weg hinauf, ober mir
drohten dunkle schwarze Regenwolken.
Was hier nicht sehr schön anzusehen ist sind die großen und hohen
Hochspannungsleitungen, die vom Felbertal bis hinauf zur Hütte führen und auf der anderen Seite (am Tauernkreuz) weiter nach Osttirol führen. Und diese Leitungen machen auch manchmal recht merkwürdige Geräusche.
Der Weg biegt nun in Richtung Süden ab und führt auf eine Gratkante hinauf. Dort oben trifft man auf den Weg, der vom Hintersee über das Trudental heraufkommt.
(Diesen Weg benutzte ich dann bei meinem Abstieg am nächsten Tag)
Bald darauf sieht man rechterhand den schönen
Plattachsee. Und hier begannen jetzt auch langsam die größeren Altschneefelder, die bis zur Hütte im größer wurden und teilweise die Wegfindung erschwerten.

Trennlinie

Vom Plattachsee (2199m) zur St. Pöltner Hütte am Tauernkreuz
(Hier der Übergang vom Bundesland Salzburg nach Osttirol)

Nähe Langsee
Der Weg oberhalb des Plattachsee
in Richtung St. Pöltner Hütte.
Man folgt sozusagen den Hochspannungsmasten und kommt zur Hütte.
(Der Weg führt aber weiter rechts oberhalb einer Kante)

Ein Blick
auf den Aufstiegsweg
Diese Sicht hat man vom
Geißstein (nördlich von Stuhlfelden, Pinzgau) in den Kitzbüheler Alpen.
Links: Die St. Pöltner Hütte (2481m)
Rechts: Der Tauernkogel (2988m)

St. Pöltner Hütte
(2481m)

Blick nach Osttirol
(Messelingkogel)
Das Tal führt hinab nach Außergschlöss - Matreier Tauernhaus.
Links oben in Wolken der Messelingkogel (2693m).

St. Pöltner Hütte
(Tauernkreuz)
Rechts sieht man das Tauernkreuz.
(Grenze Salzburg-Osttirol)
Hinten erkennt man den Langsee (in Salzburg).

St. Pöltner Hütte

Der Lagerraum der
St. Pöltner Hütte
Ich schlief oben..
Unter dem massiven Querbalken...
Es gab abends einen Schlag auf meinen Kopf....
Und morgens den zweiten Schlag........

Nach dem Plattachsee führt der Weiterweg entlang der Hochspannungsleitungen recht flach weiter. Hier hält man sich später eher rechts, denn der Weg führt auf einer Geländekante rechts oben weiter. Oben in dem Einschnitt konnte ich die Hütte nur erahnen im dichter werdenden Nebel.
Ich stieg weiter, links unten sieht man den
Langsee. Nun fing es dann auch wieder zu regnen an, der nicht mehr aufhören wollte. Es war kalt und windig.
Die erste Wanderung fing ja gleich recht “gut” an. Die
Schneefelder wurden größer, die Markierungen waren selten zu sehen. So navigierte ich mit Hilfe meines Navigationsgerätes weiter. Und Spuren im Altschnee fanden sich auch nur spärlich, wenn überhaupt.
Oberhalb der wenig ausgeprägten Geländekante führt der Weg wenig steil immer
die gleiche Richtung (Süd - Südost) hinauf.
Kurz vor dem
Tauernkreuz erreichte ich eine recht steile Schneerinne. Teilweise über das Schneefeld, teilweise links auf den Felsen gehend stieg ich alleine in Richtung St. Pöltner Hütte weiter. Gesehen hatte ich sie noch nicht, obwohl ich schon recht dicht an der Hütte war.
Plötzlich tauchte vor mir ein Kreuz auf einem Felsen auf. Es ist das sog. Tauernkreuz. Es markiert den
Übergang vom Bundesland Salzburg nach Osttirol. Und gleich darauf erblickte ich etwas erhöht die St. Pöltner Hütte im dichten Nebel.
Bis jetzt ist mir
genau ein Wanderer entgegengekommen.
Und das war der Wegewart, der die Steige in dem Gebiet kontrollierte.
Ich betrat die Terrasse der St. Pöltner Hütte, kein Mensch weit und breit. Nur zwei größere Päckchen standen im Regen auf der Terrasse. Auch in der Hütte:
Kein Mensch war zu sehen oder zu hören. Aber wenigstens war sie offen, dachte ich mir. Doch so nach ca. zehn Minuten tauchte der Wirt auf und meinte gleich das ich heute eh der einzigste Gast sein werde. Doch später kamen um ca. 20.00 Uhr noch vier tschechische Bergwanderer zur Hütte. Wir fünf waren die einzigsten Gäste und ich der erste offizielle Gast in diesem Jahr....
Der einzigste beheizte Raum war die Küche, so das wir hier Schuhe und nasse Klamotten über dem Herd trocknen ließen. Und dann kam noch ein Hinweis vom Wirt: Leider ist in diesem Winter die Wasserleitung gebrochen, so dass keine Spülung auf den Toiletten funktionierte.
Stattdessen mussten wir mit
großen Wasserbehältern nachspülen...
Und noch ein kleiner Tipp von mir zu den Lagern (wer oben schläft):
Passt auf Eure Köpfe auf!
Über meinem Lager verlief ein massiver hölzerner Querbalken.
Ich hatte zwei mal ein unfreiwilliges Zusammentreffen mit dem Balken gehabt.....
Auf gut deutsch: Ich habe mir zweimal brutal den Kopf angehauen....

Ein Blick vom Messelingkogel (2693m) in Osttirol,
einem der Hausberge der St. Pöltner Hütte

 Tauernkogel
(2988m)
Der spitze Tauernkogel von Südwesten gesehen.
Unten rechts sieht man die St. Pöltner Hütte.

St. Pöltner Hütte
(2481m)
Eingekeilt von Hochspannungsmasten......

Diese beiden Bilder entstanden auf meiner letzten Wanderung in diesem Gebiet:
Man sieht die St. Pöltner Hütte und ihren Hausberg, den schön geformten Tauernkogel. Ich wollte ja auch den Tauernkogel besteigen, doch der Wirt riet mir von einem Aufstieg ab .
Stattdessen riet er mir auf den
Messelingkogel zu gehen. Hier würde man eine tolle Aussicht auf den Großvenediger haben. Es stimmt. Vom Messelingkogel hat man einen grandiosen Ausblick zum Großvenediger!!
Doch am nächsten Tag war das Wetter nicht besser, ganz im Gegenteil.
Es war vollkommen wolkenverhangen und es regnete weiter. So beschloss ich gar keinen Gipfel zu besteigen und stattdessen wieder zum Hintersee abzusteigen.

Trennlinie

Der Abstieg Richtung Plattachsee und
weiter durch das Trudental zum Hintersee

Am Tauernbach
Die Holzbrücke über den Tauernbach.
(Bei meinem Abstieg)

 Tauernkogel
Tauernklamm
Auf dem Trudentalweg.
Links der Hüttenberg der St. Pöltner Hütte (Tauernkogel).
In der Mitte die Tauernklamm.

Im Trudental
Das Trudental.
Hier kommt man direkt zum Hintersee.
(Vorbei an der Weinbrunnquelle)

Am Hintersee
Abstieg vom Trudental.
Links hinten der Tauernkogel (2988m).
In der linken Scharte die St. Pöltner Hütte (nicht sichtbar).

Nach dem Frühstück und der Entscheidung wieder abzusteigen ging ich los. Es regnete und war nebelig. Hinter dem Plattachsee bog ich dann auf den Weg in Richtung Trudental ab.
Nachdem man eine kurze Geländekante hinabsteigt kommt man in ein flaches Tal, in dem der
Tauernbach seinen Lauf hat. Über eine Holzbrücke wird der Tauernbach überschritten. Ab hier steigt der Weg wieder an. Rechts oberhalb befindet sich die Schrankeckscharte. Der Weg steigt nun etwas hinauf zum Abzweig des Weges zur Schrankeckscharte (und zum Hörndl, 2852m).
Ab hier ist es wieder ein ABstieg und hoch über dem Hintersee führt der Weg auf dem Berghang entlang. Bald darauf erreicht man linkerhand das kleine
Trudental.
Hier führt der Weg in kurzen Kehren hinab und bald erreicht man den Wald. Von hier sind es dann nur noch wenige Minuten bevor man eine Straße erreicht, die zum Hintersee führt.
Eigentlich hatte ich mich
entschlossen, wieder nach Hause zu fahren. Der Wetterbericht sagte für die komplette Woche (und darüber hinaus) Schlechtwetter voraus.
Doch hier im Trudental zeigten sich plötzlich
blaue Flecken am Himmel und die Wolken rissen auf.
Und diese wenigen Wolkenlücken waren der Auslöser, das ich nicht nach Hause fuhr und hier blieb.
Was folgte waren ca. 2 Wochen wandern und praktisch jeden Tag immer wieder Regenfälle und tropische Schwüle, in der zweiten Woche sogar Schneefall, Kälte und wenig Sonnenschein. Nur der letzte Tag ging ohne Regen ab....

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Ein selbst gedrehtes Video während meiner Bergwanderung auf die St. Pöltner Hütte

Video vom Weg durch das Trudental
(Granatspitzgruppe)

 

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Letzte Aktualisierung der Seite am :
Wednesday, 09. September 2015
 

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