Tourinfo: Los ging es am Morgen bei mir zuhause, bei schönem Wetter und vielen hohen
Erwartungen auf Island und die Faroer-Inseln. Man hört davon immer die schönsten Sachen! (Ich wurde NICHT enttäuscht, es war eine meine interessantesten Touren in das wohl abenteuerlichste Land, das es in Europa gibt!) Los ging’s über Augsburg, Weissenburg und Würzburg zum ersten Campingplatz in Schlüchtern. Am nächsten Morgen ging es dann weiter über Fulda Richtung Ruhrgebiet (wollte da
auch mal hinkommen) über Marburg nach Olpe ins Rothaargebirge, vorbei am Rhein-Weser-Turm
weiter
zum Aussichtssturm “Hohe Bracht”
zum nächsten Campingplatz am Biggesee beim Städtchen
Attendorn (dort gibt es übrigens eine schöne Höhle). Am nächsten Morgen fuhr ich weiter ins Ruhrgebiet nach Hagen und Wuppertal mit seiner alten
Schwebebahn, welche direkt über dem Fluss schwebt. Nun weiter über Leverkusen, Düsseldorf,
Duisburg und Bottrop verliess ich das Ruhrgebiet in Richtung Norden auf der A31. Über die B70 ging’s schnell weiter über Borken nach Rheine und Lingen nach Meppen zum nächsten Campingplatz in Lathen. Hier direkt gegenüber befindet sich die Teststrecke für den Transrapid
. Die schaute ich mir dann am nächsten Morgen bei herrlichstem Wetter an. Transrapid fuhr leider keiner, man kann aber eine Zugfahrt buchen.
Nach der kurzen Besichtigung ging’s schon weiter über Papenburg, Leer nach Aurich in “Ostfriesland”. Nunja, um ehrlich zu sein, verstanden hab ich hier die Menschen kaum mehr, ihnen wird es auch nicht viel anders mit mir ergangen sein.
(Und mit Hochdeutsch komm ich mir irgendwie komisch vor). Weiter ging’s auf flachem Land und durch viele Windräder (hier ist immer
irgendwie Wind) weiter nach Norden an der Nordseeküste. Hier legen die Fähren auf die Insel Norderney ab. Weiter ging’s direkt entlang der Küste mit den Orten ---siel
(Neßmersiel, Dorumersiel, Bensersiel, Neuharlingersiel,... usw.) nach Wilhelmshaven und um den Jadebusen herum nach Nordenham auf die Weserfähre hinüber nach Bremerhaven. Von hier waren es noch paar Kilometer weiter zum Campingplatz nach Dorum. Am nächsten Tag ging es nach Cuxhaven rauf und entlang der B73 durch Stade, Buxtehude (“Altes Land”) rein nach Hamburg.
Hier sah ich dann als erstes die Köhlbrandbrücke, schon eine beeindruckende Brücke, und kam
irgendwann in die Speicherstadt Hamburgs an der Elbe. Irgendwann war ich an den Landungsbrücken im Hamburger Hafen, naja ohne Stadtplan alles gesucht. Nach längerer Rast und Mittagessen ging’s nördlich raus aus Hamburg auf der A7 bis Quickborn
und da schnell runter von der Autobahn auf die B4 (Autobahnfahren bringt’s nicht sonderlich) und weiter über Bad Bramstedt (war hier nicht was mit Karl-May-Festspielen??) und Neumünster langsam aber sicher hinein ins schlechte Wetter! Nach Kiel wurde es immer dunkler, es sah nach schwerem Gewitter aus! Ich fuhr aber noch weiter über Eckernförde bis hoch ins Ostseebad Damp
(es war jetzt schon stockdunkel aber immer noch trocken!). Hier suchte ich mir schnell den nächstbesten Campingplatz direkt an der Ostseeküste. Der Besitzer meinte nur noch ich sollte mir doch SCHNELL das Zelt aufbauen, bevor der Regen beginnt! Gesagt,
getan... als ich das Zelt gerade ausgebreitet am Boden liegen hatte, ging’s los und wie! Es schüttete innerhalb von Sekunden wie aus Kübeln, das Zelt vor mir war total nass, genau so ich und meine Klamotten. War schon irgendwie grob in dem Gewitter das Zelt hochzuziehen. Als es irgendwann dann mal
stand, hätte ich im Zelt gleich ein Bad nehmen können. Aber ich hatte Glück, dass Gewitter (und der Regen) war schon nach ca. 30 Minuten wieder aus und konnte mit dem trocken beginnen. Eine
nette Familie gab mir gleich 2 Toilettenpapierrollen zum Zelt trocknen und irgendwann wars dann auch wieder trocken! Und so hatte ich dann doch noch eine trockene Nacht im Zelt gehabt.
(Das sollte wohl der Einstand für feuchte Tage auf Island sein!)
Und am nächsten Morgen wars dann auch wieder schön sonnig und warm... So ging’s dann bei schönem Tag entlang der Ostseeküste über Kappeln ins jedermann bekannte
Flensburg (meine Klamotten waren inzwischen auch wieder vollkommen trocken) und an die dänische Grenze....