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Korsika
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Nördlich von Neapel auf der Straße bei Acerra.
Hinten sieht man den Vesuv (Nationalpark, 1281m).
Am Westhang des Vesuvs bei Ercolano.
Hier türmt sich der stinkende Müll.
Und dieser Anblick war sogar noch recht harmlos!!
Müllberg im Norden von Neapel bei Aversa.
Hier sucht ein wilder Hund im Müll herum....
Campingplatz Zeus direkt neben der antiken Stadt Pompeji.
Der Eingang zum Antiken Pompeji
Hinten sieht man den Vulkan Vesuv in Wolken.
Der Vesuv verschüttete im Jahr 79 n. Chr. das alte Pompeji.
Die Antike Stadt Pompeji
Die Antike Stadt Pompeji
Das Große Theater
Blick vom Antiken Pompeji auf das Moderne Pompei und den Golf von Neapel.
Über diese Rampe betritt man das Antike Pompeji.
Verkehrsschild in Torre del Greco Richtung Vesuv
Der Vesuv Nationalpark
Auffahrt in den Vesuv Nationalpark.
Blick auf den Golf von Neapel und Neapel (rechts).
Blick auf Torre del Greco (links) und Ercolano (rechts).
Hinten der Golf von Neapel und die Insel Capri.
Blick auf Neapel.
Die Straße hinauf zum Vesuv
mit dem Totenkopf aus Stein.
Hier in ca. 1020m Höhe endet die Straße.
Nun beginnt die kurze Wanderung hinauf zum Krater.
Am Parkplatz in 1020m Höhe.
Die Wanderung beginnt auf dem vulkanischen Gestein.
Auf dem Weg zum Vesuvkrater.
Unten links sieht man den Parkplatz.
Ein etwas nebeliger Blick hinab in den Krater des Vesuv.
Das Vulkangestein am Vesuv.
Rechts neben der Absperrung geht es hinab in den Krater.
Heute ist es nebelig und recht kalt am Vesuvkrater .
Blick von Sorrento über den Golf von Neapel
zum Vesuv (rechts) und Neapel (links).
Golf von Neapel bei Sorrento.
Hinten erkennt man auch die Insel Capri.
Blick entlang der Küste bis zum Vesuv.
Bei Termini am Ende der Landzunge.
Blick hinüber zur Insel Capri.
Nerano oberhalb von Marina del Cantone.
Unten am Meer liegt mein Campingplatz (etwas felsig).
Mein Zelt versteckt unter den Büschen,
dafür mit direktem Zugang zum Meer.
Oberhalb von Sant'Agata sui due Golfi
mit Blick auf die Amalfiküste.
Blick zum Golf von Neapel und zum Vesuv.
Blick auf die kleinen Inseln Il Gallo Lungo und La Castelluccia
vor der Amalfiküste.
Auf der kurvenreichen SS145/SS163 zwischen Sant'Agata und Positano.
Blick zurück auf die Amalfiküste.
Rechts sieht man im Fels den Straßenverlauf.
Blick auf Positano
zwischen Meer und Berge.
Die herrliche Straße SS163 (Amalfiküste) für Motorradfahrer.
Blick hinüber zur Straße Positano - Praiano.
In der Bucht liegt Positano.
Positano an der steilen Amalfiküste.
Wer will diese Wohnung an der Amalfiküste?
Mit einem Pool hoch über dem Meer.
Mit Blick auf den für Pompeji tödlichen Vesuv
Blick in den Krater
Positano
Der Poseidontempel
Auf der SP430
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-> Vulkan Vesuv
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Die Flagge der italienischen Region Kampanien
Ticket Scavi di Pompeji
(11 EUR/Person)
Ticket Vesuv Kraterweg Nord
(6,50 EUR/Person)
Ticket Vesuv Parkplatz Nord
(2,50 EUR/Fahrzeug)
Ticket Paestum
(4 EUR/Person)
Schmaler Strand bei Furore an der Amalfiküste.
In der Bucht liegt Amalfi.
Benvenuti ad Amalfi
Welcome to Amalafi
Willkommen in Amalfi
Strand in Amalfi an einem Sonntag.
Strandpromenade von Amalfi
Der Golf von Salerno am
östlichen Ende der Amalfiküste.
Im Hafen von Salerno.
Ausgrabungen im Gebiet Paestum.
Hinten der Poseidontempel.
Links ein Römisches Amphitheater,
hinter dem Baum der Poseidontempel.
Poseidontempel
Um 450 v. Chr. im dorischen Stil erbaut
Geweiht der Göttin Hera
Basilika (Heratempel)
Um 540 v. Chr. im dorischen Stil erbaut
Geweiht der Göttin Hera
Der sehr gut erhaltene Poseidontempel.
Links hinten der Heratempel.
Tempel der Athene (Cerestempel)
Um 500 v. Chr. erbaut
Auf der Fahrt durch den Cliento und Vallo di Diano Nationalpark.
Blick ins Tal im Cliento und Vallo di Diano Nationalpark
bei Futani - Centopelli.
Rechts liegt Sapri.
Blick von der SS104 nach Lagonegro in der Region Basilikata.
Blick zum Pollino Nationalpark
auf der Fahrt von Lauria nach Mormanno (SP241).
-> Vesuv Nationalpark
-> Weltkulturerbeliste

 

 

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Stationen auf meiner Motorradtour

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Fotos: © Christian Engl

6.-8. Tag (13. - 15. Juni 2008):
Vesuv Nationalpark - Die Antike Stadt Pompeji
Die Amalfiküste - Die Ruinenstätte Paestum
Nationalpark Cliento und Vallo di Diano
Wetter: heiter - wolkig, warm

Meine Campingplätze:
13. Juni 2008
Camping Zeus
Via Villa dei Misteri, I-80045 Pompei (NA), Campania

14. Juni 2008
Nettuno Holiday Village, Camping Nettuno
Via A. Vespucci 39, I-80061 Marina del Cantone - Massa Lubrense (NA),
Campania

Direkte Links zu den Bildern und Beschreibungen:

Die Antike Stadt Pompeji
Nationalpark Vesuv (Vesuv, 1281m)
Amalfiküste
Ruinenstätte Paestum (Poseidonia)
Nationalpark Cliento und Vallo di Diano

Der 6. Tag (Freitag, 13. Juni 2008):
Venafro (Molise) - Capua - Aversa - Acerra - Cercola - Neapel -
Ercolano - (Vesuv Nationalpark) - Torre del Greco - Pompei

Neapel Nord
Der Vesuv

Müllskandal
von Neapel

Müllskandal
von Neapel

Campingplatz Zeus
in Pompei

Von Venafro in der Region Molise kam ich jetzt in die Region Kampanien. Ich fuhr südwärts auf der SS85, SS6 und der SS7 nach Capua mehr oder weniger neben der Autobahn A1. Von Capua fuhr ich dann weiter nach Aversa auf der SS7bis. Auf diesem Teilstück bemerkte mann dann schon den viel diskutierten Müllskandal von Neapel.
Überall
türmten sich stinkende Müllhaufen, oft nur lose irgendwo hingeworfen oder im Gebüsch entsorgt. Oft auch noch in schwarzen Müllsäcken, die dann bei der südlichen Sonne um so heftiger “zum Himmel stinken”.
Ist schon recht heftig gewesen, vor allem in den Außenbezirken Neapels. Und sogar später auf meiner Fahrt hinauf in den
Vesuv Nationalpark türmten sich entlang der Straße die Müllhaufen. Daneben einige Hotels entlang der Straße und vor der Haustür der Müll...... Das ganze wie gesagt auch im Nationalpark Vesuv!
Und noch
etwas Spezielles sieht man in der Gegend um Neapel .
Man sollte sich
gut überlegen, in welche Seitenstraße man fährt. (Außer man sucht das Spezielle....)
Mir passierte es häufiger, wenn ich mal eine kleine Pause machte. Ich bog in einen kleinen Weg ab, meist außerhalb von Orten, und schon sah man sie. Es waren schwarze Frauen,
äußert leicht bekleidet, um nicht zu sagen nackt. Sie saßen auf klapprigen Campingstühlen oder kaputten Holzstühlen hinter den Büschen, oft sogar zwischen den Müllbergen, von der Hauptstraße nicht einzusehen.
Das waren schon recht
krasse Anblicke, wenn plötzlich jemand wie ich ums Eck kam.
Nunja, ich fuhr dann östlich um Neapel herum nach Acerra und weiter nach Cercola auf der SS162dir.
Es war jetzt schon ca. 16.30 Uhr nachmittags. Doch ich beschloss noch hinauf zum Vesuv zu fahren. Schon die Straße zu finden war recht heftig. Doch dann fand ich die Straße hinauf in den Nationalpark. Oben am Parkplatz angekommen war es 17.05 Uhr. Die Wärter meinten, dass um 17.00 Uhr der
Weg zum Krater geschlossen wurde und ich besser mein Motorrad nicht hier parken sollte. Besser ich komme morgen wieder.

Die süditalienische Fahrweise in der Gegend um Neapel

Also fuhr ich wieder hinab in die “Verkehrshölle von Neapel”.
Da ich natürlich NICHT auf die Autobahn A3 Neapel-Pompei fuhr (was sich als Fehler erwies) kam ich um diese Uhrzeit voll in den
süditalienischen Berufsverkehr am Freitag nachmittag.
Ich schlug mich ins Stadtzentrum von
Ercolano durch, um von dort dann auf der Küstenstraße nach Torre del Greco und weiter nach Pompei zu fahren.
Doch was ich auf dieser Strecke erlebte, kann man fast in Worten nicht beschreiben!!
Es war die reinste Hölle.
Es bewegte sich auf der gesamten Strecke fast nichts mehr. Stau ohne Ende, enge Straßen. Und mehr kleine Mofas und Vespas als Autos (Ich sah wahrscheinlich Tausende). Wie sich diese Mofas durch den Verkehr bewegten, ist unglaublich. Der Finger des Fahrers kommt praktisch nicht los vom Hupknopf.
Es wird eigentlich mehr gehupt als gefahren
. Und in Schlangenlinien gefahren, das es die reinste Freude war.
Es wird links und rechts überholt, seitwärts kommend, über die Gehsteige gefahren das es eine wahre Freude ist. Am Gegenverkehr ist oft nur noch Platz für ein Haar. Mich hat nur noch eines gewundert.
Eigentlich hätte ich Hunderte Unfälle sehen müssen so wie hier gefahren wird.
Wäre man hier als Deutscher mit dem Auto unterwegs, ich denke man
ist danach urlaubsreif.
Aber man passt sich ja irgendwie der speziellen neapolitanischen Fahrweise an.
So fuhr auch ich bald kreuz und quer durch die Straßen. Und der Finger war auch öfters auf der Hupe.
Oh, eine
rote Ampel?? Was solls. Finger auf Dauerhupen und einfach bei Rot in die Straße.
Und so ging es bis nach Pompei.
Ich erlebte schon einiges (z.B. der Autobahnring um Moskau), aber DAS HIER und HEUTE war die reinste Hölle.
Ich wusste, wenn ich am nächsten Tag wieder zurück zum Vesuv fahre, werde ich diese Straße bestimmt nicht mehr fahren....Lieber zahle ich 20 Euro für die Autobahn (Aber es waren natürlich weniger).
Nach heftigem Kampf auf der Straße kam ich dann aber doch noch (
ohne Unfall oder beschädigten Motorrad ) in Pompei an.
Mein gesuchter Campingplatz
(Camping Zeus) befindet sich direkt neben der Antiken Stadt Pompeji (Scavi di Pompeji)
Und was am schönsten war:
 Hier herrschte plötzlich wieder einigermaßen Ruhe. Mir taten ja schon die Ohren weh.

Der 7. Tag (Samstag, 14. Juni 2008):
Die Antike Stadt Pompeji - Vesuv (1281m, Nationalpark)
Fahrt nach Sorrento - Massa Lubrense - Marina del Cantone

Die Antike Stadt Pompeji (Scavi di Pompei)
(UNESCO Weltkulturerbe)
(Verschüttet vom Ausbruch des Vesuvs am 24. August 79 n. Chr.)

Heute stand zuerst ein Besuch der Antiken Stadt Pompeji auf meinem Programm. Der Campingplatz Zeus, auf dem ich übernachtete, liegt praktischerweise direkt neben dem alten Pompeji.
So kann man
vom Campingplatz in wenigen Metern zum Eingang gehen. Man bekommt am Eingang einen kleinen Übersichtsplan der Stadt. Ich sprach gestern noch mit anderen Campern über das alte Pompeji. Manche sagten mir, sie sind einen ganzen Tag (!!) im alten Pompeji herumgewandert.
Ich selbst hatte ja keine Vorstellung,
wie groß das alte Pompeji ist. Nach meinem Besuch wusste ich es besser.
Vom Eingang geht es zuerst über eine Rampe hinauf in das Antike Pompeji. Und ab hier
kann man sich dann in dieser Stadt verlieren. Man wandert durch ewig lange, oft gleichaussehend lange Gassen mit Kopfsteinpflaster. Praktisch überall kann man in die teilweise noch recht gut erhaltenen Gebäude hineingehen. Manche sind wegen Einsturzgefahr aber auch gesperrt.
Aber ein kleiner Hinweis muss auch sein: Man sollte
etwas Orientierungssinn haben! Trotz des Übersichtsplanes verliert man recht schnell den Überblick in der Stadt . Aber man bekommt einen recht guten Einblick wie es damals ausgesehen hat. Nachdem ich mich auch ein wenig verlaufen hatte, fand ich dann doch noch den richtigen Ausgang.
Dann ging ich wieder zurück auf den Campingplatz zum Zeltabbauen.

Und jetzt wollte ich noch mal hinauf zum Vesuv. Dieser verschüttete Pompeji im Jahr 79 nach Christus. Gestern kam ich ja etwas zu spät.
Dazu musste ich wieder die
“Höllenstrecke” zurückfahren. Doch dieses Mal wollte ich mir das ersparen. Fast direkt am Campingplatz gibt es eine Auffahrt zur Autobahn A3 Pompei - Neapel. So fuhr ich dann problemlos und ohne Verkehrschaos zum Vesuv .
 

Meine Fahrt in den Nationalpark Vesuv (Parco Nazionale del Vesuvio)
mit einer Wanderung zum Vulkankrater Vesuv (1281m)

In Torre del Greco

Neapel

Beginn Wanderweg

Nationalpark Vesuv

Neapel

Weg zum Vesuvkrater

Am Vesuvkrater

Golf von Neapel

Straße zum Vesuv

Der Krater des Vesuv

Am Vesuvkrater

Golf von Neapel

Parkplatz Vesuv Nord

Vulkangestein

In Torre del Greco verließ ich die Autobahn A3. Ich folgte den Beschilderungen zum Vesuv und bei ständigen Ausweichen der Müllberge auf den Straßen fuhr ich hinauf in den Nationalpark.
Je höher man kommt desto besser wird der Blick auf den
Golf von Neapel. Doch heute leider nicht so sehr. Denn oben am Gipfel sah man immer dichten Nebel hängen.
Die Straße führt vorbei am
Vesuv Observatorium. Nach ein paar Kehren führt die Nationalparkstraße auf die Nordseite des Vulkans hinauf zum Parkplatz in 1020m Höhe. Dort muss man eine kleine Gebühr für den Parkplatz entrichten. Doch dafür passen die Wärter auf, dass einem nicht das Motorrad oder der Helm gestohlen wird.
Danach kaufte ich mir das Ticket für den Weg hinauf zum Krater in der kleinen Hütte. Auch kleine Brotzeiten und viele Andenken kann man hier kaufen.
Jetzt beginnt die ca.
45-minütige Wanderung hinauf auf zum Krater. Die Nebelschwaden hingen leider immer noch oben am Gipfel. Und schon bald tauchte auch ich in den Nebel ein. Oben erreicht man noch eine kleine Hütte, die schon direkt am Kraterrand steht. Hier kann man auch, wer Lust hat und die Sicht gut ist, den Weg um den Krater herum gehen. Leider war es aber heute relativ sinnlos diesen Weg zu gehen. So mussten sich die heutigen Besucher damit begnügen, nur immer ganz kurze Blicke in den Krater zu haben.
Der
Vesuv ist der einzigste Vulkan auf dem europäischen Festland. Das letzte Mal ist er im Jahr 1944 ausgebrochen. Seitdem macht er eine Pause.
Jetzt ging ich wieder hinab zum Parkplatz und fuhr auf der Straße hinab zur Autobahn A3. Ich fuhr wieder auf gleicher Strecke zurück bis Torre Annunziata, wo ich die Autobahn verließ. Nun südwärts nach Castellammare di Stabia und weiter in
Richtung Sorrento auf eine kleine Halbinsel, welche den Golf von Neapel im Süden begrenzt.
 

Fahrt nach Sorrento - Massa Lubrense zum
Campingplatz in Marina del Cantone

Golf von Neapel
Vesuv

Sorrento
Golf von Neapel

Marina del Cantone

Bei Sorrento

Campingplatz Nettuno

Insel Capri

Von Castellammare di Stabia bog ich Richtung Sorrento (SS145) auf die Halbinsel ab. Über Vico Equense erreicht man Sorrento. Auf der schönen Strecke hat man immer wieder faszinierende Ausblicke entlang der herrlichen Küste und auf den Golf von Neapel. Im Hintergrund verschwindet auch langsam der Vesuv. Dafür taucht vor einem im Meer die Insel Capri auf. Die Straßen hinter Sorrento in Richtung Massa Lubrense werden immer kleiner und schmaler. Bei Termini hatte ich dann den südlichsten Punkt der Halbinsel erreicht.
 Von hier hat man den schönsten Blick hinüber zur Insel Capri.
Dann musste ich auf einer
kleinen und schmalen Bergstraße noch hinab nach Marina del Cantone fahren. Dort endet dann die Straße im Ort. Hier kurz vor dem letzten Punkt zweigt dann eine Straße zum Campingplatz Nettuno ab.
Vorsicht: Die Einfahrt in den Platz erfordert (für Caravanfahrer) große Aufmerksamkeit. Am besten zuerst weiterfahren und dann von der anderen Richtung auf den Platz fahren.
 

Der 8. Tag (Sonntag, 15. Juni 2008):
Marina del Cantone - Amalfiküste - Salerno - Ruinenstätte Paestum -
Nationalpark Cliento und Vallo di Diano

Meine Fahrt an der berühmten Amalfiküste (Costiera Amalfitana)
(UNESCO Weltkulturerbe)

Bei Sant’Agata
sui due Golfi

Sorrento
Golf von Neapel

Il Gallo Lungo
La Castelluccia

Amalfiküste

Amalfiküste

Amalfi (Strand)

Amalfiküste

Amalfiküste
Praiano

In Furore

Amalfi (Strand)

Amalfiküste

Positano

Amalfi

Salerno

Amalfiküste
Positano

Positano

Amalfi

Salerno

Am heutigen Sonntag hatte ich eine reizvolle Strecke für Motorradfahrer vor mir: Die berühmte Amalfiküste. Zuerst ging es von Marina del Cantone den Berg hinauf nach Sant’Agata sui due Golfi. Hier kann man schon erahnen, dass nun eine kurvenreiche Straße folgen wird. Es geht hoch über dem Meer am Berghang entlang. Und immer schöne Ausblicke über das Meer. Die zwei kleinen Insel Il Gallo Lungo und La Castelluccia tauchen auf. Davor fuhren große (und wohl recht teure) Privatjachten die Amalfiküste entlang.
Auf der Straße war
viel Verkehr. Viele Motorradfahrer tummelten sich auf der Strecke, ebenso eine Menge Busse. Kurz vor Positano war dann noch (Bus-)Stau angesagt. Auf jeder Seite des engen Ortes waren Verkehrsregler positioniert. Sie stoppten auf jeder Seite den (Bus-)verkehr. Danach durften von einer Seite alle Busse fahren. Und dann wieder von der anderen Seite. Sie würden ohne diese Regelung sonst in den engen und verwinkelten Straßen von Positano ein heilloses Verkehrschaos anrichten. Sie würden mit Sicherheit nicht aneinander vorbeikommen.
Der Ort
Positano hat schon ein gewisses Flair. Er liegt in einer Bucht der Amalfiküste an den Hängen der steil aufragenden Bergen. Da kann man Urlaub machen.
Weiter ging es nach Praiano und Furore. Hier gibt es eine schöne kleine
Badebucht zwischen steilen Felsen. Und kurz darauf kommt erreicht man den Ort Amalfi, der dem gesamten Küstenabschnitt seinen Namen gab. Auch dieser Ort liegt schön in einer Bucht. Und am Strand herrschte Hochbetrieb. Aber an so einem schönen Sonntag auch kein Wunder.
Dann ging es noch längere Zeit an der Amalfiküste entlang, immer noch recht kurvig, bis man schließlich am
Golf von Salerno ankommt. Salerno selbst umfuhr ich auf der Tangentiale SS18 in Richtung Battipaglia.
 

Besuch der Ruinenstätte Paestum (Poseidonia) (UNESCO-Weltkulturerbe)
(Tempelanlagen vom 5. und 6. Jahrhundert v. Chr.)

Ruinen in Paestum

Poseidontempel

Römisches
Amphitheater

Poseidontempel

Poseidontempel

Heratempel

Poseidontempel

Poseidontempel
Heratempel

Tempel der Athene

Auf der Fahrt von Battipaglia auf der SS18 nach Süden kommt man an Paestum vorbei.
Dieses Gebiet ist ein
UNESCO-Weltkulturerbe.
Gegründet wurde Paestum unter dem Namen
Poseidonia um 600 v. Chr. von den Griechen. Es befinden sich drei sehr gut erhaltene Tempelanlagen in dem Gebiet. Es befindet sich auch ein Römisches Amphitheater und diverse weitere Ausgrabungen in diesem Gebiet. Auch im weiteren Umkreis finden sich Ausgrabungen.
Ich schaute mir bei recht großer Hitze alle diese schönen Tempel an.
Vom Eingang gleich rechts steht der
Tempel der Athene (Früher wurde er Cerestempel genannt). Dann geht man am besten nach links in Richtung Poseidontempel. Dabei kommt man am Amphitheater vorbei. Und weiter direkt neben dem Poseidontempel sieht man die Basilika (Heratempel).
Ein hochinteressantes Gebiet mit drei gut erhaltenen Tempelanlagen.
Von Paestum ging es weiter auf der SP430 nach
Agropoli am Rande des Cliento Nationalparks.
 

Fahrt durch den Cliento und Vallo di Diano Nationalpark
und die Region Basilikata

SP430 Agropoli-Sapri

SP430 bei Centopelli

Sapri

SP241 Lauria-Mormanno
Pollino Nationalpark

Von Agropoli führte mich meine Motorradtour dann in den Cliento und Vallo di Diano Nationalpark. Auf der SP430 kann man den Nationalpark komplett durchqueren. Über Vallo della Lucania und Futani kommt man in hügeliges Gebiet mit oft schönen Ausblicken. Dann kommt man wieder an das Mittelmeer und weiter geht es entlang der Küste nach Sapri. Das kleine Städtchen Sapri befindet sich noch in Kampanien, aber direkt an der Grenze zur Region Basilikata.
Dann ging es weiter in der Region Basilikata auf der SS104. Dann wollte ich eigentlich auf der SS585 südwärts fahren und nach Lauria queren. Doch leider war die
Querverbindung hinüber nach Lauria gesperrt.
So musste ich wieder zurück, bog aber auf halber Strecke ab nach Rivello im Hinterland. Danach wurde es wirklich kompliziert. Ich wollte ja nur hinüber queren auf die SS19 zum Lago Sirino.
Doch diese Unterfangen
stellte sich als schwierig heraus. Die Straßen wurden immer kleiner, enger und löchriger. Die Straßenschilder halfen mir auch fast nichts mehr, so das ich es mit meinem Navi probierte. Es klappte halbwegs. Die Schilder deuteten daraufhin, so verstand ich die Schilder, das die Straße gesperrt ist für Nichtanwohner der Straßen hier..... ich ignorierte sie aber .
Auf jeden Fall wandelte sich die Straße plötzlich in eine
Schotterpiste mit groben Schlaglöchern. Dann erreichte ich doch noch den Lago Sirino an der Autobahn Salerno - Reggio Calabria. Nun ging es wieder besser weiter auf der alten SS19, welche meist entlang der Autobahn führt und kam so nach Lauria.
Auf der SP241 kam ich dann kurz darauf in den
Pollino Nationalpark in der Region Basilikata. Und nach wenigen Kilometern erreichte ich die südlichste Region Kalabrien.
 

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Meine Motorradroute auf der Hinfahrt durch
Molise und Kampanien (Italien):
Der 6. Tag (Freitag, 13. Juni 2008) bis
zum 8. Tag (Sonntag, 15. Juni 2008):


Größere Kartenansicht 

Meine Motorradroute auf der Hinfahrt
durch die Basilikata (Italien):
Der 8. Tag (Sonntag, 15. Juni 2008):


Größere Kartenansicht 

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Link logo
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Abruzzen

Kalabrien

Letzte Aktualisierung der Seite am :
Friday, 11. September 2015
 

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