-> Mount Cook Village -> Tasman Valley -> Lake Pukaki
-> Bergtour Mount Olivier (1900m) -> Mueller Hut
-> Christchurch
auf meiner Motorradtour durch Neuseeland Meine Fahrt in den herrlichen Doubtful Sound (Fiordland Nationalpark)
-> Karte Südinsel
Auf der Bootsfahrt zum -> West Arm -> Manapouri Power Station
West Arm und die Manapouri Power Station
Die unterirdische Generatorhalle
Zufahrtsplan zum unterirdischen Teil (Die gelbe Schlangenlinie ist die unterirdische Zufahrtstrasse)
Bei Regen im -> Fiordland Nationalpark -> Auffahrt zum Wilmot Pass
-> Am Wilmot Pass (670m) (keine Sicht auf den Doubtful Sound
Anlegestelle Deep Cove Ab hier fährt das Schiff hinaus in den Doubtful Sound
Der Kommandostand der Commander Peak
-> Regenreiche Fahrt im Doubtful Sound. Die Westküste der Südinsel ist eines der regenreichsten Gebiete auf der Erde ! (Bei diesem Wetter wundert mich das aber gar nicht )
Die ersten Delfine sind da!
Die ersten Delfine sind da...und jetzt ganz nah!
Jetzt sind wir schon fast in der offenen Tasmanischen See
Eine Pelzrobbenkolonie am Nee-Islet
Wasserfälle im -> Crooked Arm (Seitental des Doubtful Sounds)
Fiordland Nationalpark - Willmot Pass und Doubtful Sound
Fiordland Nationalpark (12)
Wilmot Pass (13)
Doubtful Sound- “Deep Cove” (13)
Commander Peak (13)
Doubtful Sound (13)
Doubtful Sound- “Delphine” (13)
Doubtful Sound- “Delphine” (13)
Doubtful Sound- ”Pelzrobben” (13)
Doubtful Sound- “Nee Islet” (13)
Doubtful Sound- ”Pelzrobben” (13)
Doubtful Sound- ”Pelzrobben” (13)
Doubtful Sound- ”Pelzrobben” (13)
Doubtful Sound (13)
Doubtful Sound- ”Crooked Arm” (13)
Doubtful Sound- ”Crooked Arm” (13)
Doubtful Sound Karte
Karten-Hinweise
....und in Manapouri angekommen hatte ich zuerst wieder mein Zelt auf
dem schönen Campingplatz aufgebaut. Er liegt direkt am Lake Manapouri. Das Wetter war jetzt abends schon relativ kühl und nicht besonders schön. Und für morgen wurde viel Regen vorhergesagt, was sich dann gottseidank (!!) auch
bewahrheitet hat. Am nächsten Tag (Sonntag, 13.2.2000) begann dann eine lange Reise hinaus in den “Doubtful Sound”. Diese Tour kann man nicht mit dem eigenen Fahrzeug unternehmen. In aller Frühe ging es los an der Anlegestelle am Lake Manapouri gleich in der Nähe des
Campingplatzes. Es folgte als erstes eine relativ lange Schiffahrt von Ost nach West quer über den ganzen Lake Manapouri zum sog. “West Arm”. Hier hiess es dann aussteigen. Als nächstes führte mich unsere Reise in grossen Reisebussen sozusagen “unter Tage”. Durch grosse verschlossene Tore ging es jetzt hinein in den
Berg und in langen Kehren weit runter in den Berg. Hier befindet sich dann der unterirdische Teil der “Manapouri Power Station”. Das Wasser schiesst in langen Rohren herunter vom Manapouri See und treibt hier weit unten im Berg die Turbinen und Generatoren an. Schon ein
beeindruckendes Bauwerk! Zuerst wollte man alles oberirdisch bauen, aber es kam zu starken Protesten! Man kann nur sagen: Gott sei Dank! So blieb die unvergleichlich schöne und eine grossartige, von Menschen in grossen Teilen unberührte Natur, weitgehend erhalten. (“Fiordland Nationalpark”). Nach der Führung durchs Kraftwerk ging es
wieder mit dem Bus hoch an die Oberfläche, und rein in den Regen. Nun folgte die Auffahrt auf den Wilmot Pass, 670m. Eine einzigartige unvergleichlich schöne Fahrt! Die Strasse führt nur durch Urwald-/Regenwald und vorbei an vielen Wasserfällen, die direkt an den steilen Felsen herunterschiessen. Das ganze soll bei Regen (wie heute) noch schöner sein, da dann die Wasserfälle mehr Wasser führen. Nunja, an Wasser mangelt es hier in dem sehr regenreichen Gebiet wahrlich nicht!
Ab dem Wilmot Pass führt die Strecke wieder ständig bergab nach “Deep Cove”, der Schiffanlegestelle im westlichsten Teil des “Doubtful Sound”. Hier bestiegen wir das Schiff “Commander Peak”. Wir fuhren immer noch bei viel Regen und Wind hinaus
auf den unvergleichlich schönen Fjord. Vorbei an ein paar kleinen Insel und sehr steilen Wänden ringsherum. Irgendwann waren dann auch schon die ersten Delphine aussen aufgetaucht und begleiteten uns auf der Weiterfahrt. Die Wellen wurden höher, als vor uns das offene Meer auftauchte (Tasmanische See).
Wir erreichten nun das sog. “Nee-Islet”, einem Felsen im Meer mit einer Pelzrobbenkolonie. War natürlich ein sehr schöner Anblick. dabei wurden doch so manche übermütig auf dem Schiff und stiegen vorne auf das Vorschiff, nur gesichert mit einer kleinen Balustrade. Es
wurden viele Filmkameras gezückt, und so mancher wäre bei der Aktion fast über Bord gegangen! Das Deck war rutschig wegen dem Regen und die Wellen stark und hoch, das Schiff schwankte recht stark!
Nach längerer Pause hier an der offenen Tasman-See ging es dann wieder langsam zurück. Unterwegs machten wir dann noch einen
Abstecher in den “Crooked Arm” und den “Hall Arm”, zwei Seitenfjorde mit wunderschönen Wasserfällen, die steil von den Berghängen herunterrauschten. Wir erreichten wieder die Anlegestelle in Deep Cove, wo schon der Bus stand und uns wieder über den Wilmot
Pass zum West Arm am Lake Manapouri brachte. Hier schipperten wir dann zurück auf die andere Seite zum Campingplatz in Manapouri.
Fazit: Der Fiordland Nationalpark (Doubtful Sound - Lake
Manapouri) ist ein einzigartiges grossartiges Naturschauspiel in dieser urweltlichen Umgebung! Ich war am Schluss fast schon froh, das es so ein scheussliches Wetter hatte! Irgendwie muss es hier so sein, und es gab dem ganzen noch einen
etwas mystischen und romantischen Eindruck! Ich war schwer beeindruckt von der ganzen Fahrt!
Müde und mit vielen Erlebnissen schlief ich dann im Zelt
ein...denn morgen erwartete mich der weltberühmte “Milford Sound”....