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-> Wanderung auf die Ostseite des Ätna
-> LIVE: Vulkanausbruch auf der Ostseite
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-> Agrigento (Tal der Tempel) (Südküste)
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Korsika
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-> Fähre nach Livorno (Toskana)
Mein Campingplatz im Südosten Siziliens
La Spiaggetta Camping in Sampieri
Im Osten von Gela befindet
sich eine große Erdölraffinerie.
Gela-Nord.
Meine Fahrt auf der SS117bis nach Enna.
Ausgetrocknete Landschaft
zwischen Gela und Piazza Armerina.
Auf der Strecke sieht man einige
Gestängetiefpumpen zur Erdölförderung
in Betrieb.
Hier sog. Pferdekopfpumpen.
Abzweig zur Villa Romana del Casale.
(Leider war es gerade geschlossen als ich ankam)
Das Städtchen Piazza Armerina (697m).
An der SS117bis in Richtung Enna.
Unendlich viele Getreidefelder
auf der Fahrt nach Enna.
Ortsschild von Italiens
höchstgelegener Provinzhauptstadt
.
Blick von Süden auf den Nabel Siziliens.
Wegen der zentralen Lage in der Mitte der Insel.
Einwohner: ca. 28.000
Straße im Bergdorf Enna.
Bauarbeiter in Enna beim
Absichern einer steilen Felswand.
Toller Ausblick nach Westen.
Man sieht die Autobahn Catania-Palermo.
Viele Kornfelder sieht man im zentralen Sizilien.
Und dazu diese herrliche Aussicht.
Unten die Bergstraße hinauf nach Enna.
Auf der Fahrt in Richtung Südwesten
nach Agrigento an der Küste.
Es war um diese Uhrzeit schon extrem heiß.
Im Tal der Tempel bei Agrigento (Südwestsizilien)
-> Parco valle dei templi
Die Reste des Heraklestempel.
Ticket Valle dei Templi Agrigento
Preis: 8 EUR/Person
Vom Heraklestempel geht man weiter
zum sichtbaren Concordiatempel.
Der Concordiatempel nach der Restaurierung im Jahr 2007.
Erbaut wurde er 440 - 430 v. Chr.
Er ist der am besten erhaltene Tempel der antiken Welt.
Lageplan der Archäologischen Stätten
Tal der Tempel (Valle dei Templi) Agrigento
Auf dem Weg vom Concordiatempel zum Heratempel.
Im Hintergrund die Stadt Agrigento.
Blick hinab nach San Leone am Mittelmeer.
Alte Mauern im Tal der Tempel.
Hinten erhebt sich der Heratempel.
Er ist hier der letzte am Schluß im Ostteil.
Erbaut 460 - 450 v. Chr.
Herrlicher Blick zurück
vom Heratempel zum Concordiatempel.
An der Rückseite des Heratempels.
Der Heratempel im Tal der Tempel.
Eine Agave hinter dem Heratempel.
(griechisches Wort für agavos = prachtvoll-erhaben-edel)
In der Nähe des Parkplatzes.
Der Tempel des Olympischen Zeus befindet sich links.
Er liegt bei den Ruinen des Tempel vom Olympischen Zeus.
Die 8 m hohen Figuren stützten früher den Tempel.
Der Dioskurentempel vor der Stadt Agrigento.
Dieser Teil des Tempels wurde im 19. Jh. wieder aufgerichtet.
Südlich vom Tal der Tempel.
Links: Concordiatempel
Rechts: Heratempel
Der schöne Concordiatempel.
Der ganz im Osten liegende Heratempel.
Der Platz liegt direkt am Meer.
Von hier aus kann man gut das Tal der Tempel besuchen.
Rechts auf dem Bild befindet sich die Suzuki Werkstatt in Agrigento.
Hier bekam ich neue Bremsbeläge für das Vorderrad.
-> Übersichtskarte vom Tal der Tempel
-> Zur Webseite
-> Sizilien
-> Das Tal der Tempel
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Stationen auf meiner Motorradtour

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Fotos: © Christian Engl

16.-17. Tag (23. - 24. Juni 2008):
Fahrt von Sampieri nach Gela - Piazza Armerina in die Provinzhauptstadt Enna zum Tal der Tempel bei Agrigento
Wetter: sonnig und heiß

Meine Campingplätze:
22. Juni 2008
La Spiaggetta Camping
Via Miramare 50, I-97018 Sampieri (RG), Sizilien

23. Juni 2008
Camping Internazionale Nettuno
Via Lacco Ameno 3, I-92100 San Leone, Agrigento (AG), Sizilien

Der 16. Tag (Montag, 23. Juni 2008):
Sampieri - Vittoria - Gela - SS117bis - Piazza Armerina -
Enna (968m) - Caltanissetta - Tal der Tempel - Agrigento - San Leone

Camping Sampieri

Erdölförderung

Erdölraffinerie Gela

Piazza Armerina

Gela

Piazza Armerina

SS117bis

Fahrt nach Enna

Gestern spätabends am Sonntag kam ich von Malta mit dem Katamaran herüber nach Pozzallo. Da es schon langsam dunkel wurde suchte ich mir hier in der Nähe einen Campingplatz.
Ich fand dann einen ein paar Kilometer westlich von Pozzallo in
Sampieri an der Küste. Ein fast leerer Platz, in dem in zwei der drei Sanitäranlagen der Strom abgeschaltet war und ich nur durch etwas Glück eine Dusche fand, die funktionierte.
Auch am heutigen Montag begann wieder ein heißer Tag in Südsizilien. Es hatte schon am frühen vormittag
knapp 30°C hier. Los ging es mit der Fahrt der Küste entlang nach Vittoria und weiter auf der Hauptstraße SS115 in Richtung Gela. Kurz vor
Gela befindet sich eine riesige Erdölraffinerie. Von Gela fuhr ich jetzt aber nicht mehr der Küste entlang, sondern ich bog nach Norden hin ab.
Auf der SS117bis geht es nun zuerst noch recht flach ins
Landesinnere Siziliens. Auf der Strecke sieht man auch einige sog. Pferdekopfpumpen. Dort wird also Erdöl gefördert, was man daran erkennt, das die Pumpen in Betrieb waren.
Die Landschaft sieht hier überall recht karg und vertrocknet aus,
Getreidefelder begleiten mich auf dem Weg.
So allmählich beginnt die Straße anzusteigen und die Landschaft wird grüner und die Bäume werden mehr.
Die nächste größere Stadt ist
Piazza Armerina auf 697m Höhe. In der Mitte auf einer 720m hohen Bergkuppe thront der Duomo Santissima Assunta.
Bei Piazza Armerina bog ich ab in Richtung
Villa Romana del Casale . Nach wenigen Kilometern Fahrt führt die Straße dann in einem Tal hinab zu diesem römischen Landsitz. Er zählt seit 1997 zum Weltkulturerbe der UNESCO.
Dieser römische Landsitz ist einer der prächtigsten weltweit. Man findet dort Mosaike über eine Fläche von 3500 m².
Leider war nirgends ein Hinweis zu finden, das der Komplex geschlossen ist.
Und so musste ich unverrichteter Dinge wieder abziehen.
(Das Gebäude wird im Moment restauriert. Im März 2009 soll es voraussichtlich wieder eröffnet werden)
Also fuhr ich zurück nach Piazza Armerina und von hier weiter nach Norden in
Richtung Enna. Auch jetzt steigt die Straße immer noch an und führt vorbei am Lago di Pergusa. Von hier sind es nur noch wenige Kilometer nach Enna.

Die höchste Provinzhauptstadt Italiens: Enna (968m) in der Mitte Siziliens
(Der “Nabel von Sizilien”)

Enna (968m)

Aussicht

Enna (968m)

Aussicht

Straße in Enna

Aussicht

Bauarbeiter

Fahrt nach
Caltanissetta

Nachdem man den Lago di Pergusa passiert hat sieht man bald die Stadt Enna auf dem Monti Erei. Sie liegt ganz oben auf dem Berg in 968m Höhe und ist damit Italiens höchstgelegene Provinzhauptstadt.
Außerdem befindet sie sich praktisch in der
zentralen Mitte der Insel Sizilien.
Darum wird sie auch gern der
Nabel von Sizilien genannt.
Sie wird auch
Belvedere genannt, wegen der schönen Aussicht.
Auf einer recht
kurvenreichen Straße fährt man nach Enna hinauf, umgeben von den vielen Kornfeldern. Und dann kann man in der Tat eine tolle Aussicht genießen. Der Blick reicht weit über die Felder um Enna. Im westlichen Teil der Stadt stehen auch einige Hochhäuser direkt am Berghang. Wer dort wohnt hat die Aussicht ständig von seinem Fenster.
Nun ging es wieder die Bergstraße hinab und weiter nach
Caltanissetta. Die Strecke war recht eintönig, nur wieder viele Felder und dazu die extreme Hitze hier im Landesinneren. Dazu kam dann nachmittags meist noch stärkerer Wind hinzu. So ging es in Richtung Agrigento und dem Tal der Tempel, meinem nächsten Ziel meiner Motorradtour.

Das Tal der Tempel bei Agrigento (Südwestsizilien)
(“Parco valle dei templi Agrigento” - UNESCO Weltkulturerbe)
(Fünf herrliche Tempel für die Besucher)

Der östliche Teil im Tal der Tempel

Weg zum
Concordiatempel

Tal der Tempel

Heraklestempel

Heraklestempel

Concordiatempel

Concordiatempel

Concordiatempel

Concordiatempel

Von Caltanissetta fuhr ich weiter auf der SS640 nach Agrigento. Wenn man dann südlich von Agrigento auf der SS640 ist, sollte man seinen Blick nach rechts richten. Denn dort oben sieht man sie dann schon:
Es sind die
Tempel im sog. Tal der Tempel. Obwohl Tal in diesem Sinne etwas verwirrend ist! Denn die Tempel, die man hier sofort sieht (Concordiatempel und Heratempel),
stehen nicht in einem Tal sondern
auf einem kleinen Bergrücken.
Ich fuhr hinauf in das Tal der Tempel. Der Park ist in zwei Teile geteilt. Einem Ost- und einem Westteil. Genau dazwischen verläuft die Straße (Via Passeggiata Archeologica) und dort ist auch ein Parkplatz.
Hier kann man gut parken und eine
Besichtigungstour starten.
Ich besuchte zuerst den
östlichen Teil. Wenn man nun den Weg zum schon sichtbaren Concordiatempel hinauf wandert, sollte man gleich rechts hinaufsehen. Denn dort oben sind die Reste des Heraklestempels zu sehen. Die acht Säulen, die jetzt wieder stehen, wurden im Jahr 1924 wieder aufgerichtet.
Zurück auf dem Weg geht man weiter zum
Concordiatempel. Es ist der einer der am besten erhaltene Tempel der Antike. Ein schöner Anblick mit der Stadt Agrigento und den Hochhäusern im Hintergrund.
Der Tempel wurde in den Jahren 440 - 430 v. Chr. erreichtet. Zwischen dem 6. und dem 17. Jahrhundert wurde der Concordiatempel als christliche Basilika genutzt. Vielleicht erklärt sich deswegen ihr
guter Zustand.

Agrigento

Tal der Tempel

Tal der Tempel

Heratempel

Heratempel

Concordiatempel

Heratempel

Heratempel

Tal der Tempel

Wer jetzt immer noch nicht genug hat, kann weiter auf dem Weg nach Osten gehen. Denn ganz hinten erhebt sich dann noch der Heratempel. Dieser Tempel wurde in den Jahren 460 - 450 v. Chr. errichtet. Doch schon um 406 v. Chr. wurde er von Karthagern niedergebrannt. Danach wurde er aber von den Römern wieder instandgesetzt (1. Jh. v. Chr.).
Im 18. Jahrhundert wurde schließlich damit begonnen, 25 der 34 Säulen wieder aufzurichten.
Vom Heratempel hat man einen
schönen Blick auf die Umgebung. Hinter dem Tempel, der zum Ausgleich der Geländeunebenheiten auf einem Sockel steht, kann man eine einsame Agave sehen.
Nun begann der etwas lange Rückweg zum Parkplatz. Ein Weg, der bei der
großen Hitze wahrlich kein Vergnügen mehr war.
Dann besuchte ich den westlichen Teil des Tal der Tempel.

Der westliche Teil im Tal der Tempel

Am Olymp. Zeustempel

Dioskurentempel

Ein Telamon

Dioskurentempel

Dioskurentempel

Dioskurentempel

Wenn man vom Parkplatz nach Westen geht, kommt man recht schnell zu den riesigen Trümmerfeldern des Tempels des Olympischen Zeus. Man nennt ihn auch Olympieion. Vom Tempel selbst sieht man nicht mehr viel außer den teils riesigen Trümmern. Dort liegt auch ein sog. Telamon am Boden. Das sind riesige Statuen, die früher Teile des Tempels getragen hatten.
Geht man im Tal der Tempel weiter erreicht man den
Dioskurentempel. Auch davon ist wenig zu sehen, der ganze Boden ist mit Trümmern übersät. Doch dann hat man im 19. Jahrhundert die Nordwestecke des Tempels wiederaufgebaut (wenn auch nicht richtig, da verschiedene Teile verwendet wurden, die nicht zusammenpassen ).
Aber egal. Er sieht recht schön aus und hat sich sozusagen zum
Wahrzeichen der Stadt Agrigento entwickelt. Und nebenbei wohl die am meisten fotografierte Ansicht von Agrigento.

Fahrt zum Campingplatz in San Leone

Concordiatempel
Heratempel

Concordiatempel

Heratempel

Nach dem Besuch der vielen Tempel im Valle dei Templi fuhr ich auf den Campingplatz Internazionale Nettuno in San Leone. Doch schon auf der Fahrt dorthin stellte ich merkwürdige Schleifgeräusche an den vorderen Bremsen fest.
Richtig schlimm wurde es, als ich in den Campingplatz einfuhr. Da es dort bergab ging, blieb ich nach dem
Betätigen der Vorderbremse mit einem lauten Schleifgeräusch stehen.
Alle schauten zu mir was ich dort für einen Lärm veranstaltete .
Wie ich auf dem Platz feststellte, waren die vorderen
Bremsbeläge völlig abgefahren. Und ich hatte natürlich keine Ersatzbeläge dabei, zumal ich sie vor der Reise getauscht hatte.
So überlegte ich was zu tun sei. Und dann schlug die
Stunde des ADAC.
Ich rief abends um 21.00 (!) per Mobiltelefon in der ADAC
Notrufstation in Mailand an. Und schilderte dort meine missliche Lage. Die Mitarbeiterin meinte, das es heute zu spät sei für weitere Aktionen. Aber am nächsten Tag am Morgen werden sie sich wieder bei mir melden.
Nun musste ich abwarten, was passieren würde.

Der 17. Tag (Dienstag, 24. Juni 2008):
San Leone Camping - Agrigento - Porto Empedocle -
Sciacca - Mazara - Trapani -> Fähre Sardinien

Campingplatz
Internazionale Nettuno
San Leone

Agrigento
(Via Papa Luciani)

Concordiatempel

Heratempel

Heute morgen hoffte ich dann auf einen Rückruf der ADAC Station in Mailand. Ich hatte noch zusätzlich ein kleines Problem. Da heute Dienstag war gab es folgendes Problem:
Zwischen Sizilien und Sardinien fahren gerade einmal zwei Fähren, und das an zwei verschiedenen Tagen.
Die eine am Dienstag um 21.00 Uhr ab Trapani (also heute)
die andere am Samstag um 19.00 ab Palermo, jeweils nach Cagliari.
Ich wollte nicht bis Samstag warten um
nach Sardinien zu kommen.
 Also gab es nur eine Lösung:
 Ich musste schnell
eine Werkstatt finden, die die Bremsbeläge auf Lager hat! Und dann danach ca. 170 Kilometer von Agrigento nach Trapani fahren und dort um spätestens 19.00 Uhr ankommen. Ich musste ja auch noch das Ticket kaufen.....
Das war meine Situation heute morgen.
Doch dann kam ein
Anruf auf meinem Mobiltelefon. Es war die ADAC Station Mailand. Und der Mann am anderen Ende der Leitung hatte gute Nachrichten für mich.
Er hat sich erkundigt, welche Werkstätten solche Bremsbeläge haben. Er meinte er schickt mir die Adressen der Werkstätten per SMS zu mir. Wenn es Probleme gibt, sollte ich mich wieder melden.
Kurz darauf waren die SMS da. Eine Adresse in
Agrigento, also dort wo ich gerade war und eine zweite in Trapani, wo ich hinfahren wollte.
Und ich hatte ja auch
glücklicherweise mein Navigationsgerät dabei. Also Adresse eingeben und hinauf nach Agrigento fahren. Mein Navigationsgerät (Garmin nüvi 660) leitete mich problemlos in die richtige Straße. Dort angekommen hatte der Chef schon mit dem ADAC Mitarbeiter gesprochen und wusste schon von meinem Problem.
Er ist also ins Lager gegangen und hat die passenden Bremsbeläge geholt. Und sie passten wie angegossen. Dabei half mir sogar einer der Mitarbeiter, die Beläge zu montieren.

Das ganze hat mich dann gerade einmal 30 Euro gekostet.
Ich muss schon sagen: Kompliment an den ADAC für die professionelle Hilfe!
Mit
neuen Bremsbelägen am Vorderrad ging es unbeschwert weiter auf meiner Motorradtour. Aber die Zeit drängte natürlich schon etwas, man weiß ja nie was noch so alles passieren könnte...
Ich startete dann die Fahrt in den
westlichen Teil Siziliens nach Trapani.

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Meine Motorradroute auf der Rückfahrt durch
Sizilien-Mitte (Italien):
Der 16. Tag (Montag, 23. Juni 2008) bis
zum 17. Tag (Dienstag, 24. Juni 2008):


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Sizilien (Ost)

Sizilien (West)

Letzte Aktualisierung der Seite am :
Friday, 11. September 2015
 

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