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Übersicht meiner Bergtouren und Bergwanderungen
zu meiner Bergtour zum Heinrich-Schwaiger-Haus
Trennlinie

am Heinrich-Schwaiger-Haus.
Dahinter Hint. Bratschenkopf und Klockerin.
Heinrich-Schwaiger-
Haus, 2802m

Umgebung Heinrich-Schwaiger-Haus/Stausee Mooserboden
Das Höhenprofil der Bergtour
Nachgezeichneter Ausschnitt aus KOMPASS Wanderkarte 39
Glocknergruppe -
Nationalpark Hohe Tauern

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Fotos: © Christian Engl

Heinrich-Schwaiger-Haus, 2802m
Glocknergruppe (Salzburg)
5. Juli 2009
Wetter:
zuerst heiter, dann bewölkt, später Regen

16. August 2013
Wetter: sonnig
Großes Wiesbachhorn, 3564m

am Heinrich-Schwaiger-Haus.
Heinrich-Schwaiger-
Haus, 2802m

 

Hier können Sie
meine Bergtour als GPX-Datei
herunterladen und auf Ihr Navigationsgerät aufspielen.
( -> Rechte Maustaste: Speichern unter....)
Hier können Sie
meine Bergtour als PDF-Datei
herunterladen und auf Ihrer Wanderung mitnehmen.


BT-SBG-2009-Heinrich-Schwaiger-Haus auf einer größeren Karte anzeigen 

Start

Kesselfall Alpenhaus, 1034m - Busfahrt - Stausee Mooserboden, 2036m

Ziel

Heinrich-Schwaiger-Haus, 2802m (Glocknergruppe)

Charakter

Bergtour zuerst auf dem flachen Weg über die Staumauer Mooserboden.
Dann fast durchwegs ziemlich steil zum Heinrich-Schwaiger-Haus.

Höhenunterschied

766m (ab Mooserboden)

Gehzeiten

2 - 2 ½ h (Aufstieg
1 ½ - 2 h (Abstieg)

Beschreibung
Der Weg zur Hütte ist meist durchgängig relativ steil.

Vom Parkplatz am Kesselfall Alpenhaus, 1034m, zuerst mit öffentlichem Bus hinauf zum Lärchwandschrägaufzug. Mit diesen hinauf auf 1640m Höhe. Dann Weiterfahrt mit dem öffentlichen Bus zum Stausee Mooserboden (2034m).
Nun zu Fuß vorbei an der Heidnischen Kirche und auf der Staumauer in einen Tunnel und weiter auf der anderen Seite der Staumauer zu einer Weggabelung.
Hier dann links und steil den Hang hinauf. An einer weiteren Weggabelung nimmt man den rechten Weg. (Der linke Max-Hirschl-Weg führt zur Gleiwitzerhütte).
Auf dem rechten Weg nun zuerst noch relativ flach den Hang entlang, teilweise kurze Seilsicherung.
Danach in vielen Kehren und ziemlich steil den Berghang aufwärts. In südöstlicher Richtung geht es nun auf den Kehren in Richtung Hütte. Im oberen Teil teilweise Seilsicherungen, aber nicht schwierig dabei.
Nach einem kleinen Gratabsatz steht man dann vor der der Hütte und in wenigen Minuten flach hinüber zum Heinrich-Schwaiger-Haus

Abstieg: wie Aufstieg.

Huettengrafik
Heinrich-Schwaiger-Haus, 2802m
Tel. Hütte: +43-(0)664-6565555 / Tel. Sektion: +49-(0)89-551700-0
Heinrich-Schwaiger-Haus, Mooserboden, A-5720 Kaprun
DAV Sektion München, Bayerstr. 21, D-80335 München
DAV Sektion Oberland, Tal 42, D-80331 München
www.alpenverein-muenchen-oberland.de
Bewirtet von (ca.): Anfang Juni - Ende September
Betten: 21 -  Matratzenlager: 36  - Notlager: 8 (Winterraum)

Trennlinie

Ein paar Bilder während der Bergtour von 2009
(Für eine größere Version auf das Bild klicken)

Busfahrt und Lärchwandschrägaufzug vom Kesselfall Alpenhaus (1034m)
zum Stausee Mooserboden (2036m)

Kesselfall Alpenhaus
Bis hierher kann man mit dem Auto fahren.
Danach geht es mit dem öffentlichen Bus weiter.

Lärchwand-
schrägaufzug
Die technischen Daten des Lärchwandschrägaufzugs.

Lärchwand-
schrägaufzug
Das grüne Gefährt mit der
Kabine links ist der Lärchwandschrägaufzug.

Lärchwand-
schrägaufzug
Kurz vor dem Einfahren in die Bergstation.

Stauseen Kaprun
Schild der Hochgebirgsstauseen von Kaprun.

(1672m) Stausee
Wasserfallboden
Fahrt mit dem Bus vom Schrägaufzug zum Mooserboden Stausee.
Links oben das Große Wiesbachhorn (3564m).

(2036m) Staumauer
Mooserboden
 Hoher Tenn
Links der Kleine und der Hohe Tenn (3368m).

Heidnische Kirche
Informationen über die Heidnische Kirche

Heidnische Kirche
Hinten sieht man das
Große Wiesbachhorn - Bratschenkopf - Klockerin
Auch das Heinrich-Schwaiger-Haus kann man erkennen.

Teil 1

-> Zum Flyer

Teil 2 (Skizze)

Teil 3 (mehrsprachig)

Teil 4 (mehrsprachig)

(Stand: 2007/2009)
Herausgeber, Medieninhaber und Verleger:
Tauern Touristik GmbH, A-5710 Kaprun
Österreich/Austria

Persönliches Fazit:

Nachdem ich ja gestern schon hierher gefahren bin (und umdrehen musste wegen eines Mountainbikerennens) machte ich nun heute am Sonntag den zweiten Versuch.
So fuhr ich wieder von Kaprun herauf zum mehrstöckigen Parkhaus unterhalb des
Kesselfall Alpenhauses.
Hier kauft man sich dann ein Ticket für die
Fahrt mit dem öffentlichen Postbus zum Stausee Mooserboden. Natürlich kann man die Strecke auch zu Fuß machen.
Es führt hier nur eine einspurige (nicht öffentliche) Straße hinauf. Nachdem die Ampel auf grün geschaltet hatte startet der Bus zur
ersten Teilstrecke. Durch den Wald und einem Tunnel geht es zuerst
zum
recht altertümlichen Lärchwandschrägaufzug. Man steigt aus dem Bus aus und steigt in den Schrägaufzug.
An zwei Seilen hängend geht es nun
polternd auf den Schienen am Boden hinauf zur Bergstation auf 1640m Höhe. Man kippt bei der Fahrt auch einmal etwas nach vorne, da der Fahrtverlauf etwas wellig ist.
Oben steigt man nun in einen anderen Bus und die Fahrt geht weiter durch
einige Tunnels entlang des
Stausee Wasserfallboden.
Hier oben öffnet sich jetzt das
grandiose Hochgebirgspanorama. Im Hintergrund sieht man schon die Staumauer des Mooserbodenstausee. Die Busfahrt endet schließlich oben an der Staumauer in der Nähe der Heidnischen Kirche auf 2051m Seehöhe.
Hier sollte man dann erst einmal das Panorama genießen. Auch mein
heutiges Hüttenziel sieht man schon von hier unten. Es klebt oben auf einem sehr steil aufragenden Berghang. Und es ist in der Tat ganz schon steil dort hinauf.

Trennlinie

Auf dem Fußweg entlang des Stausee Mooserboden (2036m)

Wegweiser
Zwei Stunden zum Heinrich-Schwaiger-Haus ?
Da muss man schon schnell gehen.

Stausee
Wasserfallboden
Schöner Blick auf den
halbvollen Stausee Wasserfallboden (1672m).

Staumauer
Mooserboden
Oben am Hang klebt das Heinrich-Schwaiger-Haus
wie ein Adlerhorst
.

Großes Wiesbachhorn
 (3564m)
Das Heinrich-Schwaiger-Haus mit
dem berühmten Großen Wiesbachhorn.
Man sieht auch den Kaindlgrat.

Stausee
Mooserboden
Hinten das Karlingerkees
mit der Hohen Riffl (3338m).

Heinrich-Schwaiger-
Haus
Auf dem linken Hang geht es
steil hinauf zum Heinrich-Schwaiger-Haus.

Alpenmurmeltier
Dieses schöne Murmeltier hatte ich am Mooserbodenstausee entdeckt.
Es hatte sich genau so erschreckt wie ich .

Staumauer
Mooserboden
Der Weg führt durch einen
Tunnel im grünen Hügel (Höhenburg, 2108m) hindurch.

Stausee
Mooserboden
Links: Karlingerkees und Hohe Riffl (3338m).
Rechts: Hocheiser (3206m) und Grießkogel (3066m)

Hier oben an der Heidnischen Kirche beginnt die Wanderung hinauf zum Heinrich-Schwaiger-Haus.
Zuerst muss man den langen Weg hinüber zur
Höhenburg antreten. Das ist der grüne Hügel in der Mitte der zweigeteilten Staumauer. Man geht hier durch einen Tunnel und auf der anderen Seite überschreitet man nun die östliche (kürzere)  Hälfte der Staumauer des Mooserboden Stausees.
Hier am Ausgang dieses Tunnels hatte ich am Rückweg eine
lustige, überraschende Begegnung erlebt.
Ich saß auf dem Weg und trank eine Flasche Mineralwasser.
Doch urplötzlich
schrie ein Murmeltier wie am Spieß mit den bekannten lauten Pfeifgeräuschen.
Ich erschrak und dachte nur, dass das Murmeltier direkt neben mir sein müsste. Ich stand daraufhin auf und blickte hinter mir in die Felsen.
Und siehe da, genau vor meinen überraschten Augen schaute
das ebenso überraschte Murmeltier zwischen den Felsen hervor. Für das liebliche Tierchen musste ich jedenfalls wie aus dem Nichts aufgetaucht sein....
Es stand wie angewurzelt da und rührte sich nicht mehr....
So nahe kommt man selten an die Murmeltiere heran.

Trennlinie

Vom Stausee Mooserboden (2036m) zum Heinrich-Schwaiger-Haus (2802m)

Stausee Mooserboden
Über dem Stausee der Hocheiser (3206m)
und rechts daneben der Grießkogel (3066m).

Hohe Riffl (3338m)
Karlingerkees
Rechts der Einschnitt ist das Kapruner Törl (2639m),
Übergang zum Berghotel Rudolfshütte.

Staumauer
Mooserboden
Die zwei mächtigen Staumauern am Mooserboden Stausee

Aufstieg Hütte
Auf dem steilen Berghang
hinauf zum Heinrich-Schwaiger-Haus.

Aufstieg Hütte
 Hoher Tenn
Im Hintergrund der Kamm vom Bauernbrachkogel zum
Kleinen Tenn (3158m) und Hohen Tenn (3368m).

Klockerin (3425m)
Kurz vor Erreichen der Hütte hat
man einen schönen Blick hinüber zur Klockerin.

Hocheiser (3206m)
Der Hocheiser links, darunter das Grießkogelkees und rechts
daneben der Grießkogel (3066m).

Aufstieg Hütte
Die letzten Stufen vor dem Heinrich-Schwaiger-Haus.
Rechts der Hocheiser und der Grießkogel.

Am nordöstlichen Ende des Mooserboden Stausees folgt man nun dem linken Weg. Er führt gleich mal recht steil aufwärts und gibt einen Vorgeschmack über den weiteren Wegverlauf.
Bald wird es aber flacher und man wandert die Wiesen hinauf. Es folgt der
Abzweig zum Max-Hirschl-Weg. Der Max-Hirschl-Weg führt nach links und würde den Bergsteiger hinauf zum Kempsenkogel (3090m) bringen
und weiter zur Gleiwitzer Hütte (7-8 Stunden, nur für Geübte!!)
Zum Heinrich-Schwaiger-Haus geht es geradeaus weiter. Der Weg wird jetzt etwas schmäler und an einer Stelle kommt ein kurzes Fixseil. Der Weg führt jetzt zuerst einmal länger auf dem Hang entlang.
Sobald die erste Rechtskehre kommt, wird es aber zunehmend steiler.
In vielen Kehren steigt man nun auf dem Hang empor. Der Weg ist hier etwas eintönig, es folgt eigentlich nur eine Kehre nach der anderen. Man kann sich dafür aber an dem immer herrlicheren Panorama erfreuen.
Weiter oben ist der Weg dann
mit einem Seil abgesichert. Der Weg ist aber technisch nicht schwierig, nur meist ziemlich steil und die Steine sind locker auf dem Untergrund.
Nach guten zwei Stunden Aufstieg überschreitet man eine kleine Gratkante und plötzlich
erblickt man das
grün leuchtende Dach vom Heinrich-Schwaiger-Haus.
Man konnte sich ja immer an den Seilen der Materialseilbahn orientieren.
Und jetzt sind es nur noch drei Minuten bis man vor der Hütte steht, die hoch oben auf dem Hang steht und hinab zum Mooserboden Stausee grüßt.

Das Panorama am Heinrich-Schwaiger-Haus (2802m)

Heinrich-Schwaiger-
Haus
Links der Hütte der
Hintere Bratschenkopf (3413m) und
die Klockerin (3425m).

Heinrich-Schwaiger-
Haus
Der Hintere Bratschenkopf und die Klockerin.
Links das Kaindlkees.

Heinrich-Schwaiger-
Haus
Blick zum Unteren Fochezkopf.
Dort hinauf führt der Weg
auf das Große Wiesbachhorn (3564m)
.

Hocheiser und das
 Kitzsteinhorn
Links: Hocheiser (3206m)
Rechts: Kitzsteinhorn (3203m)

Karlingerkees
Links: Johannisberg (3453m)
Mitte: Obere Ödenwinkelscharte (3228m, Übergang zum Berghotel Rudolfshütte)
Links: Hohe Riffl (3338m)

Hocheiser (3206m)
Der Hocheiser (links) und der
Grießkogel (3066m) rechts daneben.

Stausee Mooserboden
Blick zum Stausee Mooserboden (2036m).

Leider wurde es immer bewölkter als ich am Heinrich-Schwaiger-Haus ankam.
Wenigstens regnete es aber heute nicht (noch nicht..)
Gegenüber auf der anderen Seite vom Stausee sieht man den
Hocheiser mit dem Vorgipfel des Grießkogels. Beide können vom Mooserboden aus bestiegen werden. Rechts daneben steht das drei Meter niedrigere Kitzsteinhorn. Aber es ist wesentlich bekannter als der drei Meter höhere Hocheiser. Somit wird das Kitzsteinhorn öfters bestiegen.
Im Südwesten sticht vor allem das mächtige
Karlingerkees ins Auge. Es wird begrenzt vom Johannisberg (3453m) und der Hohen Riffl (3338m). Zwischen beiden Gipfel liegt die Obere Ödenwinkelscharte (3228m, Übergang zum Ödenwinkelkees und zur Rudolfshütte).
Dann sieht man auch hinüber zum Kapruner Törl (2639m).
Auch über dieses Joch kommt man zur Rudolfshütte, aber ohne Gletscherberührung.
Und hinter der Hütte beginnt der Steig hinauf zum Unteren Fochezkopf und weiter über den Kaindlgrat zum
mächtigen Gipfel des Großen Wiesbachhorns (3564m) .
Und in direkter Nachbarschaft der Hütte liegt der
Hintere Bratschenkopf (3413m) und die Klockerin (3425m).

Das Heinrich-Schwaiger-Haus (Eine kleine Hüttengeschichte)

   Eigentlich verdankt das Heinrich-Schwaiger-Haus seine Existenz dem ,,Hausberg" Wiesbachhorn: Der Linzer Pelzhändler Albert Kaindl (nach ihm ist der berühmte Firngrat benannt, der auf dem Normalweg hinaufführt) wollte zusammen mit den Führern Anton Hetz und dem Kederbacher drei Jahre nach der Erstbesteigung (1867) dem Großen Wiesbachhorn zu Leibe rücken. Nachdem die drei schon reichlich spät im Jahr unterwegs waren (man schrieb den 3. Oktober!), wurden sie im ersten Anlauf zur Umkehr gezwungen und mussten wieder hinunter ins Tal steigen. Dieser Umstand störte Albert Kaindl so sehr, dass er zwei Jahre später, also im Jahr 1872, eine kleine Hütte im steilen Hang des Fochezkopfes errichten ließ.
   Leider war der Bauplatz etwas unglücklich gewählt: Die Hütte stand mitten auf einer Quelle und blieb deshalb immer feucht. Als sich ihrer keiner mehr annehmen wollte, übernahm die Sektion München das Haus. Nachdem aber sämtliche Versuche des Kederbachers, mit einem Kanal das Wasser aus der Hütte abzuleiten, gescheitert waren, stimmte die Sektion München
1895 einem Neubau an der westlichen Schulter des Fochezkopfes zu.
   Nach einem arbeitsreichen Sommer und Herbst wurde die Hütte unter der Leitung des Münchner Seilermeisters, Bergsteigers und Führerautors Heinrich Schwaiger
im Jahr 1901 endlich fertig gestellt. Doch schon im November schob sie ein gewaltiger Föhnsturm 20 m vom Sockel; im folgenden März zerstreute ein noch stärkerer Sturm das Gebälk bis hinauf zum Klockerinkees und hinunter zum Wasserfallboden. Beim Wiederaufbau sorgte Schwaiger diesmal für die fachgemäße Verankerung und Verstärkung mit Eisenschienen. Für die letzten Vorbereitungen zur zweiten Einweihung am 2. August 1902 stieg Heinrich Schwaiger einige Tage vorher hinauf, zog sich aber eine so schwere Lungenentzündung zu, dass er am Tag vor der Einweihung “seiner" Hütte verstarb. Um ihn und sein Werk nicht in Vergessenheit geraten zu lassen, wurde die neue Hütte nach ihm benannt.
   Trotz der Attraktivität der neuen Hütte blieben die Besucherzahlen niedrig. Erst
1924, nach der Erstbegehung der Nordwestwand, rückte das Wiesbachhorn wieder ins alpinistische Bewusstsein. Der Bau der Tauernkraftwerke sorgte für noch mehr Gäste und 1956 platzte das Haus dann aus allen Nähten: 145 Personen sollen einmal auf 30 Lagern übernachtet haben! Aber auch die bauliche Erweiterung wurde von einem tragischen Unglück überschattet: Ein Pilot verfing sich im Seil der nur vorläufig genehmigten Materialbahn und zerschellte im Gamskar. Die Genehmigung für die Bahn wurde zurückgezogen, der Bau gestoppt.
   Erst nach vielen Kämpfen konnte die Hütte im nächsten Frühjahr fertig gestellt werden. Zweiter Wermutstropfen: Um das nötige Geld zu beschaffen, mussten die Herzogstandhäuser verkauft werden. Dank der Beharrlichkeit der Münchner freuen sich zahlreiche Bergsteiger über den außergewöhnlichen Stützpunkt mit der hervorragenden Aussicht. Damit dies auch so bleibt, zeigt die Sektion, allen voran die Jugend, tatkräftigen Einsatz und repariert unermüdlich Dach und Seilbahn, Weg und Winterraum. Wie eine Belohnung erscheint da der überraschende Fund im
Jahr 2005: Zufällig stieß der neue Wirt Jörg Pfeifer auf die - bis aufs Dach - völlig intakte alte Kaindlhütte, die ein beeindruckendes Zeugnis des aufkeimenden Alpinismus im 19. Jahrhundert abgibt.

Text aus:
“Heinrich-Schwaiger-Haus, 2802m - Aussichtsloge überm Mooserboden”
Hütten-Faltblatt der DAV-Sektion München -
www.heinrich-schwaiger-haus.at

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Zwei selbst gedrehte Videos während meiner Bergtour zum Heinrich-Schwaiger-Haus

Video vom Heinrich-Schwaiger-Haus (2802m, Glocknergruppe)
(aufgenommen am 5. Juli 2009)

 

Video vom Heinrich-Schwaiger-Haus (2802, Glocknergruppe)
(aufgenommen am 16. August 2013)

 

Video vom Lärchwandschrägaufzug (Der größte Schrägaufzug Europas)

 

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Kitzsteinhorn, 3203m

Gleiwitzerhütte, 2176m
Rettenzink, 2510m
Imbachhorn, 2470m

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Wednesday, 09. September 2015
 

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