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Übersicht meiner Bergtouren und Bergwanderungen
zu meiner Bergtour auf die Hochfeilerhütte
Trennlinie

an der Hochfeilerhütte
in den Zillertaler Alpen.
Hochfeilerhütte
2710m

Fotos: © Christian Engl

Hochfeilerhütte, 2710m
(Rifugio Gran Pilastro - ehem. Wiener Hütte)
Zillertaler Alpen (Südtirol)
10. August 2013

Wetter: heiter

Hochfeilerhütte
2710m

Umgebung Hochfeiler
Das Höhenprofil meiner Bergtour
Nachgezeichneter Ausschnitt
aus KOMPASS Wanderkarte 37
Zillertaler Alpen - Tuxer Alpen

 

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(Pfitscherjochstraße bis Hütte)
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BT-SüTIR-1986/2013-Hochfeiler auf einer größeren Karte anzeigen 

Start

Parkplatz an der 3. Kehre der Pfitscherjochstraße, 1720m (Pfitscher Tal)

Ziele

Hochfeilerhütte, 2710m (Zillertaler Alpen) - weiteres Ziel: Hochfeiler, 3509m

Charakter

Leichte Bergwanderung zur Hochfeilerhütte. Es gibt auch steilere Wegabschnitte.

Höhenunterschiede

Pfitscherjochstraße - Hochfeilerhütte: 990m
(Hochfeilerhütte - Hochfeiler: 799m)

Gehzeiten (Aufstieg)

Pfitscherjochstraße - Hochfeilerhütte: 3 h
(Hochfeilerhütte - Hochfeiler: 2½ - 3 h)

Wegbeschreibung

Von der 3. Kehre der Pfitscherjochstraße (Parkplatz, oft überfüllt!) auf gutem, aber teils steilem Wanderweg oberhalb des Gliederbachs in weitem Linksbogen zur Hochfeilerhütte.

Abstieg: wie Aufstieg.

Huettengrafik
Hochfeilerhütte, 2710m
(Rifugio Gran Pilastro, ehemals Wiener Hütte)
Tel. Hütte: +39-(0472)-646071
Hochfeilerhütte, 39040 Pfitsch / Italien
www.hochfeilerhuette.it
Bewirtet von (ca.): Anfang Juni - Anfang Oktober
Betten: 31 -  Matratzenlager: 63  - Notlager: 6

AVS Südtirol Sektion Sterzing, Moosweg 5, 39049 Sterzing / Italien
www.alpenverein.it

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Ein paar Bilder während meiner Bergtour.
(Für eine größere Version auf das Bild klicken)

Aufstieg von der Pfitscherjochstraße (1720m) zur Hochfeilerhütte (2710m)

Hochfernerstock
Blick vom Pfitscher Tal auf den frisch
angeschneiten mächtigen Hochfernerstock.
Dort oben befindet sich auch der Hochfeiler.

Hohe Wand (3289m)
Rechts die Hohe Wand (3289m).
In der Mitte der Kraxentrager (2998m).

Hochfeilerhütte
Jetzt kann man zum ersten Mal
die Hochfeilerhütte am Hang sehen.

 Kraxentrager
(2998m)
Blick über das Pfitscher Tal zum Kraxentrager.
Meine Bergtour von vorgestern.

Gliderscharte (2644m)
Links der Engberg (2816m).
Rechts das Rote Beil (2949m).

Hochfeilerhütte
Links der Weißkarferner.
In der Mitte der Grat der
auf den Hochfeiler führt
.

Am Gliderbach
Links oben auf den Wiesenhängen
verläuft der Weg
zur Hochfeilerhütte.

Weg Hochfeilerhütte
Weit oberhalb des Gliderbachs
verläuft der Weg auf Wiesenhängen.

Rotes Beil (2949m)
Auf dem Weg zur Hochfeilerhütte.

Weg Hochfeilerhütte
Rechts oben befindet sich die Gliderscharte.
Unten im Tal der Gliderbach in einer Schlucht.

Rotes Beil (2949m)
Rückblick zum Roten Beil.
Links die Gliderscharte (2644m).

Niederer Weißzint
(3283m)
Die Hochfeilerhütte hängt links am
Berghang. Unten der Gliderferner.

Persönliches Fazit:

Da gestern das Wetter noch nicht so ideal war (viele Wolken und fast Regen), legte ich eine kleine Zwischentour ein. Doch für heute und morgen sagte der Wetterbericht gutes Wetter voraus. Also beste Bedingungen um wieder einmal dem Hochfeiler auf das Haupt zu steigen . Damals, vor 27 Jahren im Jahr 1986, stieg ich schon einmal mit meinem Bruder hinauf. Damals war es leider nicht ganz so gut. Meine Eindrücke von damals lesen Sie weiter unten.
Heute am vormittag baute ich mein Zelt am Campingplatz in Sterzing ab und fuhr mit dem Auto hinein in das
Pfitscher Tal und weiter auf die ungeteerte Pfitscherjochstraße. Ich hatte schon während der Autofahrt mit einem Problem gerechnet. Heute war der 10. August 2013 und es war Samstag. Und die nächsten zwei Tage sollten schön sein, also ideales Bergwetter. Ich rechnete somit mit einem sehr vollen Parkplatz an der 3. Kehre. Und es kam genau so. Der sehr beengte Platz an der dritten Kehre war vollständig belegt. Als beste Möglichkeit erschien es mir, wieder einige Meter ins Tal zu fahren, und den unteren Ersatzparkplatz zu nehmen. Doch der war natürlich auch voll belegt. Ich war so um ca. 12.00 Uhr dort, deshalb rechnete ich das sicher bald einige Wanderer von der Hütte herunter kommen. Und ich hatte Glück. Nach 15 Minuten hatte ich einen Parkplatz .
Zur Sicherheit packte ich mir hier auch noch
meine Steigeisen in den Rucksack. Man sah schon auf der Fahrt hierher das dort oben einiges an Neuschnee liegt.
Nachdem alles gepackt war ging ich wieder hinauf zur 3. Kehre und dort beginnt dann der schöne Wanderweg hinauf zur Hütte. Es geht kurz ein Tal hinein und dann über eine Brücke über den Bach. Danach wandert man hinein in das
Glidertal. Hier wird der Weg nun doch relativ steil. Es geht links den steilen Buschhang hinauf mit einigen Kehren. Weiter oben flacht der Weg dann wieder ab und man wandert bei herrlichem Panorama den Hang entlang. Weit unten im Tal verläuft der Gliderbach, der Abfluss des Gliderferners. Der Weg steuert auf eine grüne Hangkante zu. Dahinter biegt der Weg langsam nach links (Osten) hin ab und wird wieder zunehmend steiler. An einer der nächsten Geländekanten erblickt man dann auch die Hochfeilerhütte.
Hier, nach einer kurzen Pause meinerseits, traf ich dann auch einen einzelnen Wanderer.
Er hieß Malte (aus Hamburg) und in unserem Gespräch stellte sich heraus, das er seine heutige Tour aufgrund meiner Webseite machte . Er sah meinen
Tourenbericht von 1986 und dachte sich, die Tour wäre genau passend für ihn. Im lockeren Verbund machten wir uns auf das letzte Teilstück zur Hütte. Es folgt noch ein kurzer Abstieg, bevor der Weg wieder merklich steiler wird und in steilen Kehren hinauf zur Hochfeilerhütte (2710m) führt. Um kurz vor 16.00 Uhr erreichte ich die schöne und sehr moderne Hütte. Sie ist ja auch erst im Jahr 1986 gebaut worden, also noch eine sehr neue Hütte. Ein sehr schönes Bettenlager für heute Nacht habe ich problemlos bekommen. Die alte Hochfeilerhütte (2665m, Wiener Hütte) stand übrigens weiter unten und wurde 1967 zerstört. Die Ursachen sind nicht geklärt. Sie könnte von Unbekannten gesprengt worden sein oder von einer Lawine mitgerissen worden sein.
Nimmt man unterhalb der neuen Hütte den direkten Weg zum Hochfeiler kommt man an den
Grundmauern der alten Wiener Hütte vorbei. Ich sah sie morgen bei meinem direkten Abstieg vom Hochfeiler.

Hier noch (als Ergänzung) meine erste Tourbeschreibung der Hochfeilertour vom 20. September 1986
Der Hochfeiler war lange Zeit mein höchster Gipfel (3509m) den ich bestiegen hatte. Bis ich im Jahre 2003 die Tour auf das Allalinhorn (4027m) machte. Obwohl der Weg zum Hochfeiler natürlich ungleich länger ist, da ich das Allalinhorn mit Bahnunterstützung bestieg.
Mein Bruder und ich fuhren am Vortag über den Brennerpass nach Sterzing (Südtirol) und von dort ins Pfitscher Tal. An der dritten Kehre der Pfitscherjochstraße schlugen wir im Wald in der Straßenkehre unser Zelt auf. War ganz praktisch, denn so konnten wir am nächsten Tag schon frühmorgens direkt von hier losgehen. Ist auch wichtig denn der Weg ist lang hinauf zum Hochfeiler! Und wir wollten es ja an einem Tag schaffen .
So starteten wir am nächsten Morgen mit Taschenlampe so gegen 5.00 Uhr glaube ich. Der Weg zur Hochfeilerhütte ist sehr schön und reizvoll. Nach ca. 3 schönen Gehstunden erreichten wir die neue Hochfeilerhütte (Rifugio Gran Pilastro). Und auf der Bank vor der Hütte kamen in dem Moment die ersten Sonnenstrahlen über dem Grat hervor. Die Hütte wurde übrigens am 14. September 1986 eingeweiht, eine Woche vor unserem Besuch .
Der Tag schien herrlich zu werden, der Himmel war blau und so freuten wir uns schon auf ein herrliches Gipfelpanorama. Doch leider wurden wir bitter enttäuscht.
Nach kurzer Rast ging es also weiter. Der Weg wurde steiler und felsiger, aber eigentlich nirgendwo wirklich schwierig! Man muss natürlich schon mal ab und zu die Hände hernehmen. Doch nun wurde es oben auf dem Gipfelgrat zunehmend wolkiger und kühler. Langsam tauchten wir in die Nebeldecke ein und die Sicht reduzierte sich auf nahezu null. In guter Laune und der Hoffnung das es oben besser ist, stiegen wir weiter. Linkerhand ragt immer mal das Eis des Weißkarferners in den Weg, was man aber umgehen kann. Wenn es noch gefroren sein sollte im Frühling-Frühsommer könnten hier Pickel und Steigeisen gut zu gebrauchen sein.
Nach einiger Zeit (2½ Stunden ab Hütte) tauchte dann unvermittelt das Gipfelkreuz im Nebel auf. Doch auch nach längerer Rast auf dem nebelverhangenen Hochfeilergipfel verschwand der Nebel zu unserem Bedauern nicht. So mussten wir die Rast dann halt ohne Panorama vom höchsten Gipfel der Zillertaler Alpen genießen. Der Abstieg verlief dann unspektakulär und vor der Hütte war der Nebel wieder verschwunden und die Sonne wieder da! Danach folgte der Abstieg wieder hinunter ins Tal.

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Meine historischen Bilder vom Aufstieg zur Hochfeilerhütte (2710m)
(20. September 1986)

Weg Hochfeilerhütte
Im Hintergrund der Niedere Weißzint (3283m),
davor der Gliderferner.

Hochfeilerhütte
Hier genießt mein Bruder die ersten
Sonnenstrahlen
an der kurz zuvor neu
eröffneten Hochfeilerhütte
(am 14. September 1986).

Bilder an der Hochfeilerhütte (2710m)

Hochfeilerhütte
Blick hinauf zur Hütte.
Im Hintergrund rechts erhebt
sich der Niedere Weißzint (3283m).

Hochfeilerhütte
Rechts der Östliche Hochwart (3068m).

Hochfeilerhütte
Rechts am Hang der Aufstiegsweg.

Hochfeilerhütte
Blick in die Pfunderer Berge.

Hochfeilerhütte
Hier sitze ich wie damals
im Jahr 1986
immer noch auf den gleichen
Tischen und Bänke vor der Hütte.

Der Hochfeiler-
Riesentorlauf
Ein Riesentorlauf oberhalb der
Hütte um die Hochfeiler-Trophäe.
Ein Skirennen mit Preisverleihumng an der Hütte.

Gliderferner
Blick über den Gliderferner
zur Unteren Weißzintscharte (2930m).

Hochfeilergipfel
Aussicht von der Hütte am nächsten
Tag zum Gipfelkreuz des Hochfeilers.
Auf diesem Hang findet
der Hochfeiler-Riesentorlauf statt.

Hochfeilergipfel
Von der Hütte aus sieht man nur die
obersten Meter des Gipfels
mit dem Kreuz.

Die meisten Besucher der Hütte (außer den Tagesgästen) werden wohl als nächstes Ziel den Hochfeiler haben. Und so mancher wird sich dabei fragen:
Kann man von der Hütte aus den Gipfel sehen?
Um es kurz zu machen: Ja man sieht ihn.
Schließlich sieht man
hinter der Hütte keine richtige Bergspitze. Doch wer genau hinauf sieht kann tatsächlich den Gipfel erkennen. Man sieht aber nur gerade so das Gipfelkreuz. Man sieht es knapp oberhalb eines Felsgrates an dem darunter ein kleines Schneefeld ist. Genau darüber ragt das Gipfelkreuz hervor .

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Video von der Hochfeilerhütte (2710m, Zillertaler Alpen)

 

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Aufstieg von der Hochfeilerhütte (2710m) auf den Hochfeiler

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Letzte Aktualisierung der Seite am :
Tuesday, 08. September 2015
 

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Die alte Hochfeilerhütte (2665m).
Sie hieß damals Wiener Hütte und wurde
im Jahr 1967 unter ungeklärten Ursachen zerstört.
Sie steht etwas unterhalb der neuen Hütte
(abseits vom direkten Weg zur Hütte).
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