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Übersicht meiner Bergtouren und Bergwanderungen
zu meiner Bergtour auf den Lasörling
und zur Lasnitzenhütte
Trennlinie

auf dem Lasörling.
Lasörling
3098m

Umgebung Lasörling - Prägraten
Das Höhenprofil der Bergtour
Nachgezeichneter Ausschnitt aus KOMPASS Wanderkarte 38
Venedigergruppe-Oberpinzgau

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Fotos: © Christian Engl

Lasnitzenhütte, 1895m
Lasörling, 3098m
(Höchster Berg der Lasörlinggruppe)
Lasörlinggruppe (Osttirol)
17./18. August 2009

Wetter: heiter bis wolkig

an der Bonn-Matreier-Hütte (2745m).
Herrlicher Blick hinüber zum
Lasörling am 24.8.2009 um 6.42 Uhr.
Lasörling
3098m

an der Lasnitzenhütte.
Lasnitzenhütte
1895m

 

Hier können Sie
meine Bergtour als PDF-Datei
herunterladen und auf Ihrer Wanderung mitnehmen.


BT-OTI-2009-Lasörling auf einer größeren Karte anzeigen 

Start

Prägraten im Virgental (am Sägewerk), 1309m

Ziel

Lasörling, 3098m (Lasörlinggruppe)

Charakter

Bergwanderung bis zur Lasnitzenhütte auf einer guten und nur mäßig steilen Forststraße.
Anstieg zum Südgrat zuerst recht flach, später zunehmend steiler werdend im Schuttkar und unterhalb des Grates steil und ein paar Fixseile. Für geübte Wanderer nicht schwierig.
Auf dem Südgrat zuerst ebenfalls Fixseile und etwas ausgesetzt. Auf dem letzten Gipfelgrat wieder etwas leichter. Insgesamt für geübte Wanderer nicht allzu schwer.
Höchster Berg der kleinen Lasörlinggruppe.

Höhenunterschiede

Prägraten - Lasnitzenhütte: 586m
Lasnitzenhütte - Lasörling: 1203m
Gesamt: 1789m

Gehzeiten (Aufstieg)

Prägraten - Lasnitzenhütte: 1½ - 2 h
Lasnitzenhütte - Lasörling: 3½ - 4 h
Gesamt: 5 - 6 h

Beschreibung
Der Aufstieg zum Lasörling erfordert etwas Kletterei.
Fixseile.
Für geübte Wanderer wenig schwierig.

Vom Parkplatz in Prägraten (am Sägewerk, auf der Strasse St. Andrä parken) auf der guten Forststraße hinein in den Wald und nun einige Zeit in westlicher Richtung den Berghang queren. Nach zwei Kehren im Wald biegt die Straße langsam nach links (Süden) hin ab in das Lasnitzental. Immer hoch über dem engen, schluchtartigen Tal zur sichtbaren Lasnitzenhütte.
Hinter der Hütte geradeaus am Lasnitzenbach südwärts weitergehen. An der ersten Abzweigung (rechts zur Neuen Reichenberger Hütte) geradeaus weiter. An der zweiten Abzweigung (links der Lasörling Höhenweg) ebenfalls geradeaus weiter gehen. Ab hier wird der Weg dann allmählich steiler. Nun folgt man dem Weg durch das große Schuttkar. (Linkerhand sieht man oben schon das Gipfelkreuz vom Lasörling)
Weiter oben auf einem grasdurchsetzten Rücken im zick-zack steil aufwärts. Auf dem anschließenden Felsrücken hinauf zum Südgrat gibt es Fixseile.
Auf dem Grat nach links und teils etwas ausgesetzt mit Hilfe einiger Fixseile nordwärts. Später biegt man nach links auf den Gipfelgrat und nun in wenigen Minuten hinauf zum Lasörlinggipfel.

Abstieg: wie Aufstieg.

Huettengrafik
Lasnitzenhütte, 1895m (Privathütte)
Tel. Hütte: +43-(0)4877-5267 /  Tel. Tal: +43-(0)4877-5252
Alois Berger, Lasnitzenhütte, St. Andrä 56, A-9974 Prägraten
Bewirtet von (ca.): Ende Mai - Ende Oktober
Betten: 12 -  Matratzenlager: 8 (insgesamt 20-25 Personen)

Trennlinie

Ein paar Bilder während der Bergtour.
(Für eine größere Version auf das Bild klicken)

Von Prägraten (1309m) über das Lasnitzental zur Lasnitzenhütte (1895m)

In Prägraten (1309m)
Hier beginnt der Aufstieg.
Zuerst in diesem Bergwald nach rechts Richtung Lasnitzental.

Schlüsselspitze
(2778m)
Links das Maurertal (mit Simonykees).
Rechts das Dorfertal (mit Großvenediger).

Sajathütte
Rote Säule (2820m)
Auf dem Weg zur Lasnitzenhütte sieht
man auf der gegenüberliegenden Talseite die (Neue) Sajathütte.
Rechts der Schernerskopf (3155m), links die Rote Säule.

Lasnitzental
Lasnitzenhütte
Links vom Lasnitzenbach sieht man die kleine (private) Lasnitzenhütte.
Dort übernachtete ich heute.

Neue Sajathütte
(2600m)
Blick zur (privaten) Neuen Sajathütte.

Lasnitzenhütte
(1895m)
Toller Blick von der Lasnitzenhütte nach Norden in das
Dorfertal mit dem Großvenediger (3662m) als Abschluss.

Mullwitzkogel (2768m)
Ströden
Über dem hintersten Virgental bei Ströden
erhebt sich der Mullwitzkogel.
(In der Tourismuswerbung nennt sich dieser Berg nun Wiesbauerspitze)

Lasnitzenhütte
Mein Zimmer
Mein kleines, sehr gemütliches Zimmer für die Nacht.

Persönliches Fazit:

Nachdem ich heute vormittag schon die Umbalfälle besichtigt hatte, fuhr ich nachmittags ein paar Kilometer talauswärts nach Prägraten. Hier im Südwesten des Ortes befindet sich die Sägemühle an der Strasse St. Andrä.
Dort parkt man am besten entlang der Straße. Und hier beginnt dann die
gemütliche kurze Bergwanderung hinauf zur Lasnitzenhütte. Zuerst geht es auf der Straße hinauf in den Bergwald. Hat man den Zopatnitzenbach erreicht geht es weiter in Richtung Westen. Nun quert man längere Zeit den nördlichen Berghang des Muhskopf. Rechterhand hat man oft einen schönen Blick auf das Virgental und die gegenüberliegende Venedigergruppe.
Bald erkennt man auch die
Neue Sajathütte auf einem grünen Berghügel. Sie liegt immerhin 2600m hoch und dürfte einen schönen Ausblick nach Süden in die Lasörlinggruppe bieten. Links von der Sajathütte sieht man den Hausberg,
 die Rote Säule, 2820m. Dort gibt es einen Klettersteig und einen normalen Steig auf den Gipfel.
Auf dem weiteren Aufstieg zur Lasnitzenhütte macht die Forststraße nun genau zwei Kehren im Wald. Nach der letzten Kehre biegt der Weg fast unmerklich nach Süden hin ab und wird noch etwas flacher.
Bald sieht man jetzt rechts weit unter dem Wanderweg das
schluchtartige Lasnitzental. In der tiefen und sehr engen Schlucht lag noch an einigen Stellen viel Altschnee. Dabei dürfte es sich um den harten Schnee von Lawinenabgängen handeln, die im Winter vom Berghang herunterdonnern. Und wärmende Sonnenstrahlen dürften dort unten nur sehr spärlich ankommen, auch im Sommer.
Auf dem Weg Richtung hinein ins Lasnitzental sieht man schon bald hinten im Tal die
kleine Lasnitzenhütte. Der Weg ist weiterhin ziemlich flach und um 17.30 Uhr spätnachmittags kam ich an der Hütte an.
Die kleine Hütte hat
relativ wenig Schlafplätze, so das ein Anruf beim Wirt eine böse Überraschung an der Hütte ersparen kann. Bei mir waren schon alle Lagerplätze belegt, so das ich heute in einem kleinen, aber sehr schönen Zimmer übernachtete.

Trennlinie

Von der Lasnitzenhütte (1895m) durch das Schuttkar
in Richtung Lasörling-Südgrat (Normalweg)

Riesiges Geröllkar
Der Südgrat im Hintergrund ist das nächste Ziel.
Auf dem rechten Grashang sieht man zwei Wanderer.

Venedigergruppe
Links das Mauertal (Essener- u. Rostockerhütte).
Rechts das Dorfertal-Großvenediger (Johannishütte und Defreggerhaus).

Oberhalb der
Lasnitzenhütte
Auf dem Weg zum Lasörling
entlang des Lasnitzenbaches.

Im Geröllkar
Man wandert auf den rechten Grat als nächstes.
Links sieht man schon den Gipfel des Lasörling.

Dorfertal
Großvenediger
Rechts der Großvenediger (3662m).
Die Johannishütte und das Defreggerhaus
sind beide nicht sichtbar.
Links der Kamm zum Großen Geiger.

Wegweiser
Am Abzweig zur Neuen Reichenberger Hütte.
Ich gehe in das sichtbare Tal (rechts) hinein.

Kriselachspitze
(2848m)
Auch die Kriselachspitze (links) und die Toinigspitze (2666m, rechts)
sind Hausberge der Lasnitzenhütte.

Maurertal
Links oben die Dreiherrnspitze (3499m) und Westl. Simonyspitze (3481m).
Genau in der Bildmtte liegt die Essener- u. Rostockerhütte (2207m).

Venedigergruppe
Unten das steile Geröllkar.
Links hinten die Rötspitze (3496m) und
rechts die Gletscherberge um das Maurertal.

Maurertal (Essener- u.
Rostocker Hütte)
Aufnahme mit dem Zoom von der
span class="color5">Essener- u. Rostockerhütte in der Venedigergruppe.

Am nächsten Morgen gab es dann Frühstück in der kleinen Lasnitzenhütte.
Um
7.45 Uhr morgens begann ich dann mit dem Aufstieg zum Lasörling. Vor der Hütte beginnt direkt der Weg. Zuerst ein Stück hinauf zur Lasnitzenalm und dann auf dem kleinen Wanderweg in Richtung Lasnitzental hinein. Der Weg führt immer links des Lasnitzenbaches entlang. Nach ca. 20 Minuten erreicht man
den
Abzweig zur Neuen Reichenberger Hütte (ca. 3½ Stunden).
Zum Lasörling geht man geradeaus weiter und schon bald sieht man wo der Weg hinführt. Vor einem breitet sich ein
breiter Geröllhang aus. Dieser Hang zieht recht steil von einem Grat herab. Und genau dort hinauf muss man als nächstes gehen. Der Weg zieht sich recht lange durch das steile Geröllkar hinauf. Meist wandert man in kleinen Kehren ziemlich mühsam hoch. Zur Abwechslung sollte man sich des öfteren mal nach hinten umsehen. Im Hintergrund sieht man immer besser die mächtigen Gletscherberge der Venedigergruppe. Ganz rechts sieht man den höchsten, den Großvenediger mit seiner Südseite und dem Dorferkees. Die Johannishütte oder das Defreggerhaus kann man dagegen nicht sehen.
Doch im Tal links daneben, dem Maurertal, kann man die
Essener- u. Rostockerhütte erspähen.
Irgendwann erreicht man die
steilen Felsen unterhalb des Südgrates, auf den man nun hinaufsteigen muss.

Trennlinie

Leichte Kletterei (I) auf dem Lasörling Südgrat

Richtung Südgrat
Hier gibt es ein paar Fixeile zum festhalten.

Scharte auf dem
Lasörling-Südgrat
In dieser kleinen Scharte kommt man zuerst an.
Rechts hinten der Stampfleskopf (3071m).

Lasörling-Südgrat
Hier sieht man das Ziel,
den Lasörling mit der Südseite.

Venedigergruppe
Schon tief unten liegt das Lasnitzental.

Lasörling (3098m)
Die steile Südseite.
Auf dem rechten Grat
steigt man hinauf.

Kletterei auf
dem Südgrat
An diesen Felszacken klettert man nun hinauf.
Links der Lasörling.

Auf dem Südgrat
Es folgt die leichte Kletterei (I) auf dem leicht zackigen Felsgrat.

Abzweig zur
Lasörlinghütte
Rechts unten sieht man das Tal,
in dem sich die Lasörlinghütte befindet.

Nachdem man das lange Geröllkar hinter sich hat erreicht man den kurzen steilen Aufstieg auf Felsen hinauf zum Grat.
 Auf diesem Stück gibt es
ein paar Fixseile. Das ganze ist aber nicht schwierig, sondern eine kurze Turneinlage hinauf zum Südgrat. Dort hat man dann einen Blick hinüber auf die Ostseite. Unter dem Geröllkar auf der Ostseite befindet sich die Lasörlinghütte (von hier aus nicht sichtbar. Weiter oben auf dem Grat zweigt dorthin ein Weg ab).
Nun geht es aber zuerst einmal auf dem Südgrat weiter.
Auf dem Grat helfen wieder
einige fest angebrachte Stahlseile dem Bergwanderer. Oben sieht man dann einen steilen Felszacken aus dem Grat ragen, der mehr oder weniger überklettert werden muss. Das dürfte wohl die schwierigste Stelle sein. Aber mit etwas Geschick sollte das Teilstück kein Problem für den geübten Wanderer darstellen.
Weiter oben erreicht man den Abzweig zur Lasörlinghütte (2296m). Und kurz darauf biegt man
nach links ab auf den Gipfelgrat, der wieder etwas leichter ist als das Teilstück hinter uns.

Trennlinie

Der Gipfelgrat hinauf zum Lasörling (3098m)
(Auf dem höchsten Berg der Lasörlinggruppe)

Lasörling (Gipfelgrat)
Auf dem letzten Teilstück hinauf auf den Lasörling.

Lasörling (3098m)
auf dem Lasörling.
Blick in die südwestliche Venedigergruppe.
Links die Rötspitze (3496m) und
rechts Simonykees und Maurerkees.

Lasörling (3098m)

Trennlinie

Das Panorama vom Lasörling (3098m)

Venedigergruppe
Blick in die südwestliche Venedigergruppe.

Westliche Simonyspitze
(3481m)
Links oben die Westliche Simonyspitze, darunter das Simonykees.
Blick in das Maurertal mit der Essener- u. Rostockerhütte.

Großer Geiger (3360m)
Kamm zum Großen Geiger zwischen
Maurertal (links) und Dorfertal (rechts).

Rötspitze (3496m)
Die etwas isoliert stehende Rötspitze (Pizzo Rosso) ganz im Südwesten.
Darunter das Welitzkees.

Großvenediger
(3662m)
Vorne im Bild sieht man die Neue Sajathütte oberhalb von Prägraten und Hinterbichl.

Großvenediger
(3662m)
Der gesamte Venedigerkamm zwischen
Großvenediger (links) und Hoher Zaun(3451m) rechts.
Vorne die Berge um die Neue Sajathütte.

Rainerhorn
(3559m)
Rechts vom Rainerhorn die Schwarze Wand (3509m).
Davor das Äußere Mullwitzkees.
(Hinter den Gipfel auf der anderen Seite liegt das riesige Schlatenkees)

Hoher Eichham (3371m)
Sailkopf (3209m)
Die Gipfel oberhalb von Prägraten.
Links der Hohe Eichham und rechts der Sailkopf (Säulkopf).

Großglockner (3798m)
Blick nach Osten in die Glocknergruppe.

Lasörlinggruppe
Blick nach Osten auf die Lasörlinggruppe.

Lasörlinggruppe
Riesenfernergruppe
Ganz hinten sieht man die Riesenfernergruppe
mit dem Hochgall auf der Grenze zu Südtirol.

Dolomiten
Blick nach Süden in die weit entfernten Dolomiten.

Hochgall (3436m)
(Collalto)
Der Hochgall (Collalto), Hauptgipfel der Riesenfernergruppe.
Rechts der Schneebige Nock (3357m).

Wie man auf den Bildern sehen kann hat sich der Aufstieg gelohnt. Der Lasörling bietet ein herrliches 360°-Panorama über fast ganz Osttirol. Im Norden die komplette südliche Venedigergruppe. Im Osten schließt sich der Blick zur Glocknergruppe an. Man sieht auch den Großglockner sehr schön. Davor liegt die schmale Granatspitzgruppe.
(Dort machte ich meine nächste Bergtour auf den Großen Muntanitz, 3232m )
Im Süden blickt man bis in die mir ziemlich unbekannten Berge der
Dolomiten.
Im Südwesten ragt in weiter Ferne der
vergletscherte Hochgall vor allen anderen Bergen heraus.
Nach einer langen Gipfelrast mit zünftiger Brotzeit machte ich mich wieder an den Abstieg zur Lasnitzenhütte und hinab nach Prägraten.
Danach fuhr ich das Virgental hinaus nach
Matrei in Osttirol (975m) und auf den örtlichen schönen (und großen) Campingplatz im Süden von Matrei.

Trennlinie


Zwei selbst gedrehte Videos während meiner Bergtour auf den Lasörling

Video vom Südgrat des Lasörlings
(Lasörlinggruppe)

 

Video vom Lasörlings (3098m)
(Lasörlinggruppe)

 

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-> Virgental
Zur Webseite der Lasnitzenhütte (Privathütte)
-> Die Hütten im Virgental
-> Lasörling
(Hauptgipfel der Lasörlinggruppe)
-> Osttirol
-> Camping Edengarten (Matrei in Osttirol)
Trennlinie
-> Wanderung zu den Umbalfällen
-> Bergtour Großer Muntanitz / Sudetendeutsche Hütte
-> Bergtourenübersicht Urlaub 2009
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Umbalfälle
(Wasserfall im Umbaltal)

Großer Muntanitz, 3232m
Sudetendeutsche Hütte,
2656m

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Letzte Aktualisierung der Seite am :
Wednesday, 09. September 2015
 

-> Meine Bergtour im Jahr 2009 auf den Sailkopf - Bonn-Matreier-Hütte
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