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-> Wanderung auf die Ostseite des Ätna
-> LIVE: Vulkanausbruch auf der Ostseite
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Sizilien West
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Sardinien Nord
-> (Banditendorf) Orgosolo - Fonni (höchster Ort Sardiniens)
-> Fahrt auf den Bruncu Spina (1829m, Gennargentu)
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Korsika
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-> Ponte Leccia - Bastia
-> Fähre nach Livorno (Toskana)
Am Lago del Cedrino an der Straße Dorgali - Oliena.
Hinten die Gipfel des Supramonte Gebirges.
Fahrt nach Oliena - Orgosolo.
Die knapp 1400m hohen Gipfel des Supramonte.
-> Nationalpark Golfo Orosei - Gennargentu.
Das Supramonte.
Fahrt in das Banditendorf Orgosolo.
Das Banditendorf Orgòsolo
am Rande des Supramonte Gebirges.
Eine Murales Wandzeichnung an
den Häusern von Orgòsolo.
Die erste wurde im Jahr 1968 gemalt.
Enge Straße in der Altstadt von Orgòsolo.
Man beachte, wer hinten
auf dem Motorrad
sitzt .
Filmplakat Banditi a Orgosolo (Italien 1960, s/w).
Aufgrund dieses Films gründete sich
wohl der Begriff Banditendorf Orgosolo.
Fonni, das höchstgelegene Dorf auf Sardinien
in einer Höhe von 1000 Meter.
Abzweig zum Bruncu Spina (1829m),
dem zweithöchsten Berg auf Sardinien.
Die Straße auf den Bruncu Spina
führt um den rechten Berg herum.
Straße in das Skigebiet am Bruncu Spina.
Der Bruncu Spina (1829m).
In der Mitte das Skigebiet.
Rechts oben die Schotterpiste auf den Gipfel.
Caduta Massi (Achtung Steinschlag) auf der Straße.
Die Talstation (1570m) des Skigebietes am Bruncu Spina.
Mit dem einzigsten Skilift auf Sardinien.
Am Parkplatz des Skigebietes in 1570m Höhe.
Die Fahrt hinauf auf den Gipfel.
Hinten der Nationalpark del Golfo di Orosei e del Gennargentu.
Die Schotterstraße hinauf zum Bruncu Spina (Gipfel).
Links oben (Geländewagen) der Gipfel des
-> Bruncu Spina (1829m, zweithöchster Berg Sardiniens)
Rechts: Punta la Marmora (1834m, höchster Berg auf Sardinien)
Auf dem Bruncu Spina Gipfel.
Rechts die Straße zur Talstation des Liftes.
Links die kleinere Schotterpiste auf den Gipfel.
Neben meiner Enduro sieht man den höchsten Berg von Sardinien.
-> Punta la Marmora (1834m).
(Er ist genau 5 Meter höher als da wo ich hier stehe)
Mein Zeltplatz auf dem
Campingplatz la Mariposa in Alghero.
Der Weg zum Capo Caccia
und zur Tropfsteinhöhle (Neptunsgrotte, Grotte di Nettuno)
Quer über das mächtige Capo Caccia sieht
man die Straße zur Grotte di Nettuno.
Das 110m hohe Capo Caccia im Nordwesten Sardiniens.
Herrliche Aussicht über das Meer in Richtung Alghero.
Öffnungszeiten und Preise für den Eintritt.

Die Zeiten gelten für den EINGANG zur Grotte!
ca. 20-30 Minuten Gehzeit einplanen!
Blick von ganz oben auf die ersten Treppenstufen.
Mein etwas erschöpfter Blick
(nach dem Aufstieg)
Blick über die fast senkrechte Felswand zum Meer.
Schöner Blick über das Mittelmeer.
Ist das nicht eine herrliche Aussichtsloge hoch über dem Meer ?
Das flache Teilstück des Weges entlang der senkrechten Felswand.
Das hier ist die einfachere Variante.
-> Ausflugsboot zur Grotte aus Alghero.
Rückblick auf die steilen Felsen des Capo Caccia.
Im gemütlichen Teilstück des Weges.
Das Ticket für die Grotte di Nettuno
Preis: 10 EUR (1 Person)
Die Grotte ist jetzt bald erreicht.
Sie befindet sich einen Meter über dem Meeresspiegel.
Geschafft .
Hier befindet sich der felsige Einstieg in die Grotte.
Und hier legen auch die Boote an.
Hinten die Stelle, an der die Ausflugsboote anlegen.
Grotte di Nettuno (Neptunsgrotte)
-> Zur Webseite
-> Sardinien
-> Orgòsolo
-> Gennargentu
-> Grotte di Nettuno
-> Region Sardinien
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-> Saremar (Sardinienfähren)
(SArdegna REgionale MARittima)
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Die Flagge der italienischen Region Sardinien
Grotte di Nettuno (Neptunsgrotte)
Ein 120m langer Salzwassersee in der Grotte
Auf der schnurgeraden Straße vorbei am
Flughafen Alghero-Fertilia nach Sassari.
Schöner Blick zur Isola Rossa an der Costa Paradiso.
Man sieht rote Granitfelsen im Meer.
Fahrt durch die dünn besiedelte
Region Gallura
im Norden Sardiniens.
An der Nordspitze Sardiniens in Santa Teresa Gallura.
Das Schild weist mich zur Fähre nach Korsika.
Die Fähre Ichnusa der Saremar (SArdegna REgionale MARittima)
im Hafen von Santa Teresa Gallura.
Das Innere der Fähre Ichnusa.
Meine Fähre hat gerade in Santa Teresa Gallura (rechts) abgelegt.
In einer Stunde bin ich in Korsika.
Die Fähre verlässt die Insel Sardinien
in Richtung Bonifacio (Korsika).
Auf der 19 km langen Fährfahrt durch die Bocche di Bonifacio.
Die Straße von Bonifacio ist gefürchtet wegen starker Strömungen.
Fährticket vom 27.6.2008 (17:00 Uhr)
Strecke: Santa Teresa Gallura (Sardinien) -> Bonifacio (Korsika)
Preis: 36,30 EUR (1 Person - 1 Motorrad)

 

 

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Stationen auf meiner Motorradtour

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Fotos: © Christian Engl

19.-20. Tag (26. - 27. Juni 2008):
Gebirgsmassiv Supramonte - “Banditendorf” Orgòsolo - Fonni -
Nationalpark del Golfo di Orosei e del Gennargentu -
Bruncu Spina (1829m) - Alghero - Grotte Nettuno (Cap Caccia)
Gallura - Santa Teresa Gallura
Wetter: meist sonnig und heiß

Mein Campingplatz:

26. Juni 2008
Camping la Mariposa
Via Lido 22, I-07041 Alghero (SS), Sardinien, Italien

Der 19. Tag (Donnerstag, 26. Juni 2008):
Supramonte - Das “Banditendorf” Orgòsolo - Fonni -
Fahrt auf den zweithöchsten Berg (Bruncu Spina, 1829m) - Alghero

Das mächtige Gebirgsmassiv Supramonte (1300m - 1400m hoch)

Lago del Cedrino

Supramonte

Supramonte

Nachdem die Grotte Ispinigoli geschlossen war, fuhr ich weiter auf meiner Rundreise durch Sardinien.
Bei Dorgali bog ich ab auf die SP38 in
Richtung Oliena. Nach kurzer Fahrt erreicht man den
länglichen
See Lago del Cedrino, den man auf einer Brücke überquert. Dahinter baut sich jetzt eine mächtige, hochalpin wirkende Gebirgsgruppe auf, die sehr beeindruckend wirkt. Es ist das Supramonte-Gebirge mit einer maximalen Höhe von knapp über 1400 Meter. Das Supramonte ist ein Teil des Nationalparks Golfo di Orosei e del Gennargentu.
Auf der Fahrt nach Oliena kommt man dem Supramonte schon recht nahe.
Von Oliena bog ich südwärts ab und auf relativ
kurvenreicher Straße näherte ich mich dem berühmten Dorf Orgòsolo (650m), das sogenannte “Banditendorf” hoch in den Bergen.

Das bekannte ”Banditendorf” Orgòsolo (650m)
mit seinen berühmten Murales Wandzeichnungen

Orgòsolo

Altstadt

Murales Zeichnung

Murales Zeichnung

Murales Zeichnung

Murales Zeichnung

Murales Zeichnung

Banditi a Orgosolo

Murales Zeichnung

Murales Zeichnung

Das sogenannte “Banditendorf Orgòsolo” liegt am östlichen Rand des Supramonte Gebirges in der Hochebene der Barbagia. Schon kurz nachdem ich in das kleine Gebirgsstädtchen hineinfuhr, sah ich die erste Wandzeichnung. Gerade durch die Murales (Wandzeichnungen) wurde Orgòsolo bekannt. Im Jahre 1968 wurden die ersten Gemälde an die Wände gezeichnet. Der Maler Francesco del Casino und seine Schüler begannen dann gleich ganze Serien an die Häuserwände zu malen.
Viele davon sind
politisch motiviert, vor allem die älteren. Es wird gegen die NATO protestiert oder gegen Konzernchefs großer Firmen. Andere Malereien drücken den Protest der einfachen Bauern gegen den Staat aus. Oder Szenen aus dem Leben der Bauern und Hirten. Alles in allem eine recht bunte Mischung an den Wänden.
Bekannt ist auch der Ausdruck vom “Banditendorf Orgòsolo”. Im Jahr 1960 entstand in Schwarzweiß
der
Film Banditi a Orgosolo. Der von Vittorio De Seta gedrehte Film zeigt einen Schäfer, der des Viehdiebstahls und des Mordes an einen Polizisten beschuldigt wird.
Der Schäfer beginnt dann ein
Banditenleben in den Bergen um Orgosolo.
Interessant fand ich jedoch die Murales Zeichnung mit den Motorrädern . Einer von den Bikern hat einen etwas
ungewöhnlichen Sozius bei sich. Es sitzt nämlich ein Skelett auf dem hinteren Sitz seines Motorrades.
Was uns diese Zeichnung mitteilen will, ist mir nicht bekannt. Wer es weiß, kann sich gerne bei mir melden!
Mich würde es brennend interessieren.
So, nun fuhr ich aber weiter nach Marmolada und weiter in das höchste Bergdorf (Fonni) auf Sardinien
in einer Höhe von 1000m.

Fahrt nach Fonni (1000m, höchstes Dorf auf Sardinien) und weiter mit dem Motorrad
auf den zweithöchsten Berg auf Sardinien: Bruncu Spina (1829m)

In Fonni

Skigebiet Bruncu Spina

Bruncu Spina (1829m)
Punta la Marmora
(1834m)

Bergdorf Fonni

Bruncu Spina

Skigebiet Bruncu Spina

Bruncu Spina
(Gipfel)

In Fonni (1000m)

Bruncu Spina

Schotterpiste

Bruncu Spina
(Gipfel)

Bruncu Spina

Schotterpiste

Bruncu Spina
(Gipfel)

Fonni ist das höchstgelegene Bergdorf in Sardinien. Es liegt ziemlich genau auf 1000 Meter Seehöhe in der Provinz Nuoro und ziemlich zentral in der Mitte Sardiniens.
Südlich von Fonni führte mich dann die SS389 aus dem ca. 4200 Einwohner zählenden Dorf heraus. Doch noch am Ortsende muss man gleich abbiegen von der Hauptstraße in Richtung Bruncu Spina. Man fährt wenige Kilometer, dann biegt man links ab in Richtung Berge. Dann folgt gleich nochmals ein Abbiegen nach rechts in ca. 1300m Seehöhe. Jetzt folgt man nur noch der
kleinen Bergstraße hinauf zum Skigebiet Bruncu Spina. Die Straße ist einfach, ohne große technische Schwierigkeiten für jeden geeignet.
Und die Aussicht wird jeden Kilometer besser, schließlich fährt man auf den zweithöchsten Berg in Sardinien.
Die Straße führt zuerst in Ostrichtung und biegt dann in südliche Richtung ab. Kurz vor dem Erreichen des Parkplatzes am Skilift zweigt
rechts eine kleine Schotterstraße ab (nicht beschildert). Auf dieser fuhr ich später in Richtung Gipfel.
Doch zuerst fuhr ich noch hinauf zum Parkplatz. Es war praktisch nichts los,
und ich fast der einzigste, der hier oben war. Der Skilift führt übrigens bis fast auf den Gipfel der Bruncu Spina. Hier hat man schon einen schönen Blick auf die nähere Umgebung, doch der
höchste Berg in Sardinien (Punta la Marmora) bleibt einem von diesem Standpunkt aus verborgen.
Die bessere Aussicht hat man natürlich vom Gipfel aus.
Entweder man geht zu Fuß vom Parkplatz hinauf zum Gipfel,
ODER: man fährt hinauf !
Dazu fuhr ich wieder zurück zur Abzweigung weiter unten. Die Schotterpiste zweigt von der Straße nach links ab, und führt anfangs etwas steiler auf den Berg hinauf. Für normale PKW’s ist diese Auffahrt nicht sehr gut geeignet.
Aber für meine Enduro ein gefundenes Fressen....
Nachdem es anfangs etwas steiler war wurde es oben wieder etwas flacher, aber bis zum Gipfel recht einfach zu fahren. Bald erreichte ich dann den Gipfel des Bruncu Spina mit 1829 Meter Seehöhe. Es ist der zweithöchste Berg auf Sardinien. Doch nun sieht man auch den höchsten Berg Sardiniens, den fünf Meter höheren Punta la Marmora. Es ist der flache Berg der sich nun gegenüber befindet und mit einem kleinen Gipfelkreuz geschmückt ist.
Am Bruncu Spina befindet sich die Grenze zum
Nationalpark del Golfo di Orosei e del Gennargentu. Der Punta la Marmora liegt schon im Nationalpark. Und wer Lust hat kann da auch problemlos hinüber wandern.

Nach einer kleinen Pause musste ich wieder weiter. Das Wetter sah jetzt auch nicht mehr ganz so gut aus. Im Osten wolkenloser Himmel, im Westen, da wo ich hinfahren will, dagegen ziemlich stark bewölkt
und es
sah schon fast nach Gewitter aus.
Ich musste jetzt wieder bis nach Fonni zurückfahren. Von Fonni fuhr ich zum
Lago di Gusana und auf der SS128 weiter nach Gavoi. Vor Sarule bog ich ab nach Ottana (SP17). Ottana liegt dann auch nur noch 185 Meter über dem Meeresspiegel. Weiter ging es auf der SP17 hinüber zur SS129 bei Bolotana. Das waren drei Kilometer schnurgerade Straße. Jetzt noch nach Westen in Richtung Macomer.
Nun war es schon
spät nachmittags als ich auf die autobahnähnliche SS131 nach Norden in Richtung Sassari fuhr. Einige Kilometer nordwärts bei Thiesi ging es dann weiter auf der SS131bis nach Thiesi und weiter nach Ittiri. Bei schon langsam schmerzhaftem “Hinterteil” erreichte ich bei schon einbrechender Dunkelheit die Stadt Alghero am Meer.
Hier fand ich dann im Norden der Stadt an der Via Lido direkt am Meer den
Campingplatz Mariposa.
Geschafft! Jetzt noch das Zelt aufbauen, ein wenig Fußball schauen und dann im Zelt den Tag ausklingen lassen.
Geregnet oder ein Gewitter hatte es dann heute auch nicht mehr.

Der 20. Tag (Freitag, 27. Juni 2008):
Alghero - Capo Caccia - Grotte di Nettuno (Tropfsteinhöhle) - Sassari
Landschaft Gallura - Santa Teresa Gallura (-> Fähre nach Korsika)

Fahrt zum Capo Caccia und Abstieg zur Grotte di Nettuno

Camping la Mariposa
Alghero

Alghero

Capo Caccia
Porto Conte

Capo Caccia

Capo Caccia
(Aussicht)

Am heutigen Tag stand dann der Besuch der Tropfsteinhöhle Grotte di Nettuno (Neptunsgrotte) auf meinem Programm. Von Alghero ging es nach Fertilia und vorbei am Porto Conte in Richtung einer kleinen Landzunge. Diese Landzunge ist das mächtige Capo Caccia. Ganz am Schluß auf dem 110m hohen Capo Caccia befindet sich eine militärische Sperrzone.
Man fährt auf einer langen Straße hinauf zum Capo Caccia. Fast ganz am Ende befindet sich ein großer Parkplatz.
Hier hat man eine
tolle Aussicht über das Meer.

Escala del Cabirol - Die Rehleiter:
Die 654 Treppen auf dem Abstieg zur Grotte di Nettuno

Grotte di Nettuno

Und hier beginnt auch das Naturspektakel der Grotte di Nettuno.
Zuerst muss man einen
langen, bisweilen anstrengenden Fußmarsch hinter sich bringen. Über 654 Treppenstufen (Escala del Cabirol, deutsch: Rehleiter) steigt man an einer fast senkrechten Felswand hinab zum Meer. Es ist schon bemerkenswert, wie dieser Felsenweg in die Felswand gebaut wurde.
Teilweise hat man
Ausblicke wie von einem Adlerhorst aus auf das Meer.
Dieser Weg macht einfach Spaß, doch er kann auch sehr anstrengend werden!
Vor allem im Hochsommer oder nachmittags, wenn die Sonne erbarmungslos auf den Weg scheint.
Ich empfehle, dass man beim Hinabsteigen weniger auf die Umgebung achtet und auch nur wenige Fotos macht.
(Auch wenn es einen “schon in den Fingern juckt”)
Nach der Führung durch die Grotte hat man dann beim Aufstieg noch
reichlich Gelegenheit für Pausen. Einerseits um den Aufstieg erträglicher zu machen, andererseits für viele schöne Bilder.
Der Beginn der Höhle befindet sich nur ca.
einen Meter über dem Meeresspiegel. Somit kann man die Grotte bei schlechtem Wetter zeitweise nicht betreten. Hier direkt an den Felsen legen auch die Boote aus Alghero an. Wäre sicher auch interessant, die Grotte (und die Felswand) aus dieser Perspektive zu sehen.

Die Grotte di Nettuno (Neptunsgrotte) bei Alghero

Grotteneingang

Grotte di Nettuno

Grotte di Nettuno

Grotte di Nettuno

Grotte di Nettuno

Grotte di Nettuno

Grotte di Nettuno

Ticket

Grotte di Nettuno

Grotte di Nettuno

Hier unten knapp über der Meeresoberfläche ist der Eingang zur Neptunsgrotte. An diesen Felsen legen auch die Boote aus Alghero an. Bei Schlechtwetter ist dieses Vorhaben nicht möglich und die Grotte ist dann geschlossen.
Die Führungen durch die Grotte beginnen jeweils zur vollen Stunde. Bitte erkundigen Sie sich aber vorher besser noch einmal. Sie dauern eine gute halbe Stunde, je nach Besucheraufkommen.
Am Anfang wird es gleich mal recht eng, um in die Grotte zu kommen. Man steigt eine
enge, steile Treppe hoch und kommt dann recht schnell zum großen Hauptraum der Grotte mit einem kleinen Salzwassersee.
Schließlich steigt man noch eine Stufe höher in der Höhle und kann den Hauptraum von oben sehen. Dort oben sind auch viele (unendlich viele) kleine
Zacken an der Höhlendecke. Teilweise ist dort die Grotte so niedrig, dass man sich bücken muss, um keinen der Zacken abzubrechen . Eine recht interessante Grotte, vor allem aufgrund des spektakulären Zustiegs über die Rehleiter, der Escala del Cabirol.
Nachdem man durch die Grotte geführt wurde und viele Bilder gemacht hat, ging es vorbei am Grottensee und wieder hinaus zum Ausgang.
Jetzt steht der
anstrengendste Teil bevor. Man muss wieder die 654 Treppenstufen hinaufgehen.
 Und das bei hochsommerlicher Hitze.
Am besten geht man es langsam an. Und nun kann man beim Hinaufsteigen auch
viele schöne Bilder von der Escala del Cabirol machen.
Oben am Capo Caccia angekommen noch einmal die herrliche Aussicht genießen. Dann ging es wieder mit dem Motorrad zurück zur
Hauptstraße Richtung Alghero oder Sassari.

Fahrt durch die Gallura, die nördliche Region der Insel Sardinien

SP55bis nach Sassari

Isola Rossa
Costa Paradiso

Gallura (SP90)

Santa Teresa Gallura

Nun ging es in Richtung Norden auf die SP55bis. Diese biegt nach Osten in Richtung Sassari ab und führt kilometerlang schnurgerade durch die Landschaft. Weiter auf der ebenfalls fast schnurgeraden SS291 vorbei am Flughafen Alghero-Fertilia fuhr ich in die Stadt Sassari im Nordwesten Sardiniens.
Sassari ist die
zweitgrößte Stadt auf der Insel mit knapp 130.000 Einwohnern.
Ich fuhr gleich weiter auf der SS200 nach Sorso und
entlang der Küste nach Nordosten. Meist führt die Strecke ein wenig im Hinterland durch Gallura. Wenn man in Höhe Isola Rossa ist, sollte man in Richtung Meer blicken. Dort sieht man im Meer viele rote Granitfelsen ähnlich solcher wie in Arbatax.
An der Isola Rossa schließt sich die
Costa Paradiso an. Dort gibt es größere Feriensiedlungen.
Das letzte Teilstück meiner Fahrt durch Sardinien war recht heiß und führte mich an die
Nordspitze Sardiniens nach
Santa Teresa Gallura.
Hier war meine
letzte Station in Sardinien. Ich besorgte mir im Hafen von Santa Teresa das Fährticket für
die ca.
19 km lange Fährfahrt hinüber nach Bonifacio auf Korsika.

Meine Überfahrt von Sardinien nach Korsika auf der Fähre Ichnusa.
19km von Santa Teresa Gallura nach Bonifacio im Bocche di Bonifacio

Fähre Ichnusa
nach Korsika

Fähre nach Korsika

Fähre Ichnusa
(Saremar)

Bocche di Bonifacio

Hafen von
Santa Teresa Gallura

Fährticket

Die Fähre Ichnusa ist relativ klein und hat Platz für 50 Autos und 300 Passagiere. Sie macht eine Geschwindigkeit von 12 Knoten. Das sind 22,2 km/h. Für die ca. 19km lange Strecke durch die
Straße von Bonifacio braucht man daher ca. eine Stunde.
Bei
strahlendem Sonnenschein verließ ich um 17.00 Uhr die Insel Sardinien in Richtung Korsika (Bonifacio). Es war zudem auch sehr heiß auf der Überfahrt.
Schon bald kam die
Südküste von Korsika ins Blickfeld.

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Meine Motorradroute auf der Rückfahrt durch
Sardinien-Nord (Italien):
Der 19. Tag (Donnerstag, 26. Juni 2008) bis
zum 20. Tag (Freitag, 27. Juni 2008):


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Sardinien (Süd)

Korsika

Letzte Aktualisierung der Seite am :
Friday, 11. September 2015
 

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