auf der Fahrt zurück nach Anchorage
Vom Denali Nationalpark nach Fairbanks (Fox, Gold Mine) und Tok (Alaska)
Von Tok über den
-> Taylor Highway und Top of the World Highway
-> Dawson City
Von Dawson City
-> Watson Lake und Alaska Highway
nach Dawson Creek
Fahrt in den Jasper Nationalpark (Alberta)
Am Mount Whister (2469m) und Mount Edith Cavell (3369m) (Alberta)
Auf dem Icefields Parkway nach Lake Louise (Alberta)
Von Lake Louise (Alberta) über Kamloops nach Hope ("Rambo") (British Columbia)
Ein Stadtbummel in Vancouver (British Columbia)
Das Gebiet um Whistler Mountain - Coast Mountains (British Columbia)
In Stewart (British Columbia) und Hyder (Die Geisterstadt) (Alaska)
Auf dem Stewart-Cassiar Highway 37 (British Columbia)
In Skagway und Haines (Südost-Alaska)
Rundflug im Kluane Nationalpark (Yukon Territory)
Von Beaver Creek (Yukon) über Glennallen nach Anchorage (Alaska)
In Anchorage (Alaska)
Strecke von Beaver Creek (Yukon)
nach Anchorage (Alaska)
Die Exxon Valdez am 27. März 1989
(3 Tage nach dem Unfall)
-> Fahrt über den Top of the World Highway
nach Dawson City
Hinten kann man den Vulkan
Mount Sanford (4949m hoch)
nur erahnen
Der 40km lange Tazlina Gletscher schiebt sich aus
den Bergen der Chugach Mountains in den Tazlina Lake.
Am Matanuska Gletscher
Wolkenverhangene, rote Berge
Aus den Chugach Mountains
Am Centennial Campground in Anchorage
Links das Hilton Hotel
Vom Dach des Hilton Hotels aus
Downtown Anchorage
Hinten das Hotel Hilton
Im buckligen Park, Erdbeben am 28.3.1964 (Stärke: 9,2)
Blick nach Anchorage
Größter Wasserflughafen der Welt
Hinten der Ted Stevens Int'l Airport Anchorage
-> Wrangell - St. Elias Nationalpark
(National Park Service)
-> Anchorage
-> Ted Stevens Int'l Airport Anchorage
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Fotos: © Christian Engl
Die
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26.-28. Tag (3.-5.8.2005):
Beaver Creek, Yukon Territory über Glennallen
nach Anchorage, Alaska (625 km)

Fahrstrecke

Fahrt von Beaver Creek, Yukon nach Anchorage, Alaska
über Tok und auf dem Tok-Cut-Off vorbei am Wrangell-St. Elias Nationalpark
und den Chugach Mountains nach Anchorage

Am heutigen 26. Tag meiner Rundreise stand dann die Rückfahrt Richtung Anchorage auf dem Programm. Leider wurde mir jetzt auch die Zeit zu knapp, um noch mehr unternehmen zu können. Z.B. wäre ich noch gerne nach Valdez am Prinz William Sound gefahren oder nach Kennicott, einer Geisterstadt im Wrangell-St. Elias Nationalpark. Auch ein Abstecher nach Seward oder Whittier auf der Kenai Peninsula wäre sehr interessant geworden. Doch ich hatte schon am ersten Tag erfahren müssen, wie schnell man mal eine Panne hat und dann unfreiwillig gestoppt wird in seinen Plänen.

© Office of Response and Restoration,
National Ocean Service

Tankerunglück Exxon Valdez, Prinz-William-Sound, Alaska (24. März 1989)

Traurig berühmt wurde Valdez und der Prinz-William Sound durch das schwere Tankerunglück der Exxon Valdez. Am 24. März 1989 lief die Exxon Valdez kurz nach Mitternacht auf das Bligh Riff im Prinz William Sound auf und verlor 40.000 Tonnen Rohöl. Der Kapitän Joseph Hazelwood lag zu dieser Zeit betrunken in seiner Kabine. Es starben hunderttausende Seevögel, Fische und andere Tiere an den direkten Folgen. Kapitän Hazelwood wurde später zu einer Geldstrafe von 5000 US$ wegen Vollrausches (!!) verurteilt. Ein kriminelles Verhalten konnte nicht nachgewiesen werden. Die Exxon Valdez wurde später in SeaRiver Mediterranean umbenannt und im September 2002 außer Dienst gestellt.

Von Beaver Creek startete ich am Morgen und schnell hatte ich die Grenze zu Alaska erreicht. Über die Grenze kam ich dann recht flott, schnell die Uhr wieder eine Stunde zurückstellen (Alaska Time) und weiter fuhr ich auf dem relativ schlechten Alaska Highway in Richtung Tok. Es gab immer wieder längere staubige Gravelpatches auf der Straße, die einem zum Abbremsen zwangen. Man fährt hier direkt am Tetlin Nat’l Wildlife Refuge vorbei. Nach schöner einsamer Fahrt erreichte ich Tetlin Junction im Tetlin Indian Reservat. Hier war dann wieder der Abzweig zum Taylor Highway / Top of the World Highway nach Dawson City, Yukon , den ich auf der Hinfahrt befuhr. Die nächsten 12 Meilen bis nach Tok kannte ich schon von der Hinfahrt. Hier nahm ich jetzt aber den Abzweig zum Tok-Cut-Off, dem Highway nach Glennallen am Westrand des Wrangell-St. Elias N.P. Hinter Tok kam dann erstmal eine ewig lange, schnurgerade Straße hinein in die Berge. Es folgte dann eine herrliche, landschaftlich reizvolle Strecke durch den Rand der Alaska Range Bergkette. Hier verfinsterte sich dann leider auch der Himmel wieder mit dunklen, tiefhängenden Regenwolken. Und so dauerte es nicht lange und ich fuhr mal wieder durch einen heftigen Regenschauer. Durch schöne Täler ging es über den Mentasta Pass (895m) in Richtung Slana, wo der Regen aufhörte. Hier am Nordrand des Wrangell-St. Elias Nationalpark führt eine geschotterte Straße (Nabesna Road) in 46 Meilen hinein in den Nationalpark nach Nabesna.

Wrangell-St. Elias
Nationalpark
(1)

Ich fuhr aber weiter am Tok-Cut-Off in Richtung Glennallen. Über 60 lange, endlos erscheinende Meilen ging es am Rande des Nationalparks immer flach dahin. Fast kein Auto kam mir dabei entgegen. Es erschien hier alles wie eine einsame Endlosigkeit. Der Blick schweifte immer wieder nach links über die weite Ebene hinüber zu den hohen Bergen des Nationalparks. (Vulkan Mount Sanford, 4949m). Leider konnte man wenig wegen den tiefen Wolken sehen. Kurz vor meinem heutigen Ziel in Glennallen fing es dann noch mal zu regnen an. Hier an dem Knotenpunkt mit drei Highways schüttete es dann leider ziemlich heftig. Noch im Ort am Glenn Highway fand ich einen “Campingplatz”. War eigentlich ein recht netter Platz, aber leider auch ziemlich ungeeignet für Zelte! Ich war sowieso der einzigste hier mit Zelt zwischen den riesigen Motorhomes. Es gestaltete sich ziemlich schwierig, hier auf dem groben Schotter am Platz ein Zelt aufzubauen! Während einer kurzen Regenpause war es dann aber geschafft. Es regnete dann aber die ganze Nacht hindurch. Am nächsten Morgen (Donnerstag, 4.8.2005) hörte dann der Regen pünktlich um 8.00 Uhr auf. So hatte ich Glück und konnte mein Zelt trocken abbauen. Los ging es auf dem Glenn Highway in Richtung Westen. Auf der Fahrt tauchten dann langsam linkerhand die Chugach Mountains auf. Ein ebenfalls hohes, vergletschertes Küstengebirge mit dem höchsten Berg Mount Marcus Baker (4016m). Ich konnte immer wieder durch Täler aus den Chugach Mountains große Gletscher erkennen. Der Glenn Highway führt dann die nächste Zeit zwischen den Chugach Mountains im Süden und den Talkeetna Mountains im Norden hindurch.
Vorbei an der kleinen Bergkette der roten
Sheep Mountains erreichte ich den Matanuska Gletscher. Dieser Gletscher kommt bis fast an den Highway heran. Es gibt zwei kleine Parkplätze, auf denen man den langen Matanuska Gletscher schön sehen kann. Eine weitere Straße führt noch etwas näher zum Gletscher. (Hierher gibt es auch Tagesausflüge mit Bussen von Anchorage)

Chugach Mountains
Tazlina Gletscher
(2)

Glenn Highway (4)

Sheep Mountains (3)

Matanuska Gletscher (4)

Matanuska Gletscher (4)

Trennlinie

Fahrt vom Matanuska Glacier über Palmer nach Anchorage

Vom Matanuska Gletscher fuhr ich dann weiter auf dem Glenn Highway durch schöne Bergtäler entlang am Matanuska River nach Sutton und weiter in den größeren Ort Palmer. Hier traf ich dann auf den Parks Highway den ich am ersten Tag meiner Rundreise genommen hatte. (führt zum Denali Nationalpark und nach Fairbanks). Ab Palmer sind es dann noch 35 Meilen bis nach Anchorage. (Diesmal aber fuhr ich mir keine Schraube in den Hinterreifen ein smiley). In Anchorage angekommen suchte ich mir dann gleich einen Campingplatz. Zuerst fand ich einen an der Elmendorf A.F.B. (Air Force Base), doch der war nur für Wohnmobile. Der zweite war dann der Centennial Campground am Glenn Highway am östlichen Stadtrand. Hier gab es übrigens auf dem gesamten Platz Unmengen von Fliegenpilzen. Nach dem Aufbau des Zeltes zwischen kurzen Regenschauern musste ich dann auch noch das Motorrad etwas vom Dreck und Schmutz der vierwöchigen und über 9400 km langen Rundreise befreien.
  Am vorletzten Tag (Freitag, 5.8.2005) machte ich dann eine
Stadtbesichtigung von Anchorage. Das Wetter war heute herrlich und schön warm (ca. 25°C). Es gibt relativ wenige wirkliche Sehenswürdigkeiten in Anchorage. Vom Dach des Hilton Hotels (Restaurant auf dem Dach) hat man wohl einen der höchsten Standpunkte in der Stadt und eine schöne Aussicht über die Stadt und dem Cook Inlet. Im Alaska Experience Center kann man sich auf das Naturerlebnis Alaska einstimmen lassen. Man sieht Filme über die Wildnis Alaskas und auch das extreme Erdbeben von 1964 kann man live fühlen. Später fuhr ich dann noch etwas hinaus aus Anchorage zum Earthquake Park (nördlich vom Flughafen Anchorage und dem Lake Hood). Hier kann man ganz gut sehen, was das zweitstärkste Erdbeben, was jemals weltweit gemessen wurde, angerichtet hat. (28. März 1964 mit einer Stärke von 9,2 im Prinz-William Sound). Man geht da vom Parkplatz einige Meter durch den Wald und steht dann plötzlich an einer steil abfallenden Kante. Hier sackte damals der ganze Landstrich um mehrere Meter ab. Heute kann man da runter steigen und auf dem buckligen und bewaldeten Küstenstreifen wandern.
 Dann fuhr ich noch auf dem Rückweg am
Lake Hood vorbei, weil mir hier die vielen kleinen Wasserflugzeuge auffielen. Hier direkt neben dem Ted Stevens International Airport von Anchorage am Lake Hood befindet sich der weltweit größte “Flughafen” für Wasserflugzeuge. Danach fuhr ich dann langsam wieder nach Anchorage rein und besorgte mir ein Hotelzimmer für meine letzte Übernachtung vor dem Rückflug nach Deutschland. Ich probierte es wieder im Chelsea Inn Hotel an der Spenard Road. Hier hatte ich schnell ein Zimmer bekommen. Von hier aus rief ich dann auch Carl Peterson an, dass er heute noch vorbeikommen möge, um ihm das Motorrad wieder zurückzugeben. Am Abend kam er dann mit seinem Truck und ich schilderte ihm noch schnell meine Probleme mit der Kawasaki, vor allem die beim Regenfahren. Danach fuhr er vor und ich auf dem Motorrad hinter ihm zu seinem Motorraddepot am Arctic Boulevard in Anchorage.
  Am nächsten Tag (Samstag, 6.8.2005) klappte dann auch noch alles reibungslos. Der kostenlose
Hotelshuttle fuhr mich zu gegebener Zeit schnell hinüber zum Flughafen und mein Urlaub war jetzt leider fast schon zu Ende. Jetzt musste ich nur noch in der ewig langen Schlange am Condorschalter einchecken (was über 2 Stunden dauerte! ). Nach den starken Kontrollen stieg man bald in das Flugzeug und nach dem Abheben hatte ich dann Glück. Ich saß wieder links in der Maschine (wie beim Hinflug) und so konnte ich jetzt auch noch den höchsten Berg Nordamerikas (Denali, Mount McKinley, 6194m) in seiner riesigen Größe bewundern.
 Über der vereisten
Beaufort See flogen die Condor Maschine Richtung Grönland und dann nördlich an Island vorbei zwischen Norwegen und England direkt nach Frankfurt.

Cook Inlet (5)

Earthquake Park (6)

Alaska Fliegenpilze (5)

Anchorage Süd (5)

Am Earthquake Park (6)

Downtown Anchorage
(5)

Eisenhower Memorial (5)

Lake Hood-
Anchorage
(6)

Anchorage (5)

Lake Hood-
Anchorage
(6)

Damit war meine herrliche Motorradrundreise durch den größten Staat der USA, Alaska und den westlichen Provinzen (Yukon Territory, British Columbia) Kanadas zu Ende. Meine Reise führte mich durch herrliche Naturlandschaften, vielen einsamen Regionen und Gebieten durch wohl eine der schönsten Regionen auf der Welt.
Doch ganz billig war diese vierwöchige Reise nicht, aber es hat sich gelohnt!

Ich wünsche jedem, der auch in dieser Region seinen Urlaub verbringt:
Viel Spaß und einen schönen Urlaub!

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Ein Rundflug im
Kluane Nationalpark

Die Tierwelt in
Kanada und Alaska

Letzte Aktualisierung der Seite am :
Saturday, 06. May 2017
 

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