Informationen zur Wolfsschanze und zum Attentat auf Hitler am 20. Juli
1944
Masurische Seenplatte
Tourinfo: Hier dann an der polnischen Grenze ging’s dann doch recht flott weiter, der Beamte wollte nur eben wissen wo ich denn hinfahren wollte in Polen, machte den Einreisestempel ins
Visum rein und wünschte mir noch eine schöne Reise.
Kaum ein paar Kilometer in Polen gefahren fielen mir dann so im Abstand von einigen
hundert Metern immer wieder einige sehr leicht bekleidete Frauen am Strassenrand auf! Hm, sie warteten wohl auf Kunden aus Deutschland... Ist ja wohl kein schöner Job so halbnackt am Strassenrand und wenn LKW`s vorbeidonnern gibt’s auch
gleich eine Ladung Sand vom unbefestigten Strassenrand mit.
Noch einige Kilometer hatte ich zu fahren bis zum Campingplatz in Poznan. Am
nächsten Tag ging’s dann weiter in den Nordosten Polens Richtung Masurische Seenplatte. Die Landschaft dort ist sehr natürlich mit viel Wald und Seen, dort kann man richtig schön entspannen, baden, Seele baumeln lassen. Dort hatte ich
dann zum 2. Mal mein Zelt aufgestellt, weil es einfach toll war hier. Dann hatte ich am Abend noch ein längeres Gespräch mit dem Betreiber geführt, in sehr gutem Deutsch (!), der mir empfahl, dass ich mir die “Wolfsschanze”
anschauen sollte, was ich dann am nächsten Tag auch machte.
So fuhr ich nach einer kühlen Nacht weiter Richtung Norden nach Ketrzyn auf der Ostseite der
Seenplatte, wo ich nach längerem Suchen doch noch den Weg fand in den dichten Wald zum ehemaligen “Führerhauptquartier Wolfsschanze”. (siehe Extraseite)
Sehr beeindruckendes Bauwerk, ich stellte mir vor wie das früher hier einmal ausgehen haben muss.
Nach 3-stündiger Besichtigung ging’s weiter Richtung Nordwesten an die Grenze zur russischen
“Enklave Kaliningrad”. Immer mit einem etwas merkwürdigen Gefühl im Bauch, was denn nun alles passieren würde bei meinem ersten Grenzübertritt nach Russland! Da ist man ja schon auf einiges gefasst.
Der polnische Zollbeamte war recht nett, wunderte sich nur etwas über mein Motorrad, suchte daraufhin das russische Visum, meinte es wäre alles ok soweit, und haute den polnischen
Ausreisestempel in den Pass rein. Dann winkte er mich freundlich durch... und ich kam in eine ewig lange und breite Autoschlange mit vielen polnischen und noch mehr russischen Kennzeichen in die Nähe der russischen Grenze.........