Auf der Passhöhe Pas de la Casa, der Grenze zwischen Frankreich und Andorra, kam ich zum ersten Mal ins kleine gebirgige Fürstentum Andorra. Es war heute ziemlich kalt und auch recht windig hier oben in den Pyrenäen.
Doch hier oben hatte ich schon meinen höchsten Punkt in Andorra erreicht. Jetzt ging es erst mal wieder den Berg runter nach Soldeu und Encamp, bevor ich in die Hauptstadt Andorra la Vella kam. Und je weiter man in Richtung Andorra la Vella kam, desto voller wurden die Strassen. Es gibt ja eigentlich auch nur eine einzige Hauptstrasse in dem kleinen Land. Und zwar die, auf der ich gerade unterwegs war. Es war ein regelrechter Stau auf dieser Strasse. Es gab viele Läden und das meiste ist auf Tourismus eingestellt hier oben in den Pyrenäen.
Ich fuhr weiter das Tal abwärts in Richtung Spanien. Und schon nach wenigen Kilometern erreichte ich die spanische Grenze, an der man merkte das es wieder heisser wurde als noch oben auf dem Pas de la Casa. Und die Grenzanlagen war richtig riesig! In mehreren Fahrspuren erreicht man die
Grenze. Und dort wurden dann zuerst einmal die Autos mit spanischen Kennzeichen auf besondere Spuren geleitet. Wie ich sehen konnte, wurden diese Fahrzeuge ziemlich scharf kontrolliert! Das dürfte in heutigen Zeiten (2008) doch wohl anders sein.
Ich wurde jedenfalls auf eine andere Spur geschickt und ohne weitere Beachtung der spanischen Grenzbeamten durch die Grenze gelassen. Im Nachhinein muss ich sagen, das ich es verpasst hatte, auch mal die Hauptstrasse zu verlassen und auf einer kleinen Nebenstrasse hinauf in die Pyrenäen zu fahren. Vielleicht ein andernmal....