zu meiner Bergtour auf die Schesaplana
und zur Totalphütte
Übersicht meiner Bergtouren und -wanderungen
auf der Schesaplana, dem höchsten Gipfel im Rätikon.
Hinter mir der Brandner Gletscher, rechts die Mannheimer Hütte (2679m).
an der Totalphütte.
Eingezeichnet ist der weitere Weg zur Schesaplana.
-> Umgebung Totalphütte / Schesaplana
-> Das Höhenprofil der Bergtour
Kurz vor Brand im Brandner Tal.
Hinten links erkennt man die schneebedeckte Schesaplana.
Das Ende vom Seetal in Schattenlagant.
Talstation der Lünerseebahn.
Hinweisschilder für die Begehung vom Böser-Tritt-Steig.
Es besteht Steinschlaggefahr, für Geübte leicht begehbar.
Hier sieht man die Schlüsselstelle am Böser-Tritt-Steig.
(Für Geübte leicht)
Felsige Steilstufe am Böser-Tritt-Steig.
Rückblick auf den Böser-Tritt-Steig.
Teilweise wird man nasse Schuhe bekommen
Die Douglasshütte am Lünersee.
(Bergstation der Lünerseebahn)
Hinten der Schafgafall.
Auf dem Lünerseeuferweg in Richtung Totalphütte.
Auf dem Lünerseeuferweg in Richtung Totalphütte.
Blick zurück zur Douglasshütte.
Der Aufstieg zur Totalphütte hat begonnen.
Der Lünersee liegt schon hinter uns.
Hinten die Kirchlispitzen (2551m).
Die letzte Steilstufe vor der Totalphütte.
Auf den Bergen im Hintergrund liegt schon einiges an Neuschnee.
Nochmals ein Blick zum herrlichen Lünersee (1970m).
Blick von Süden auf die Totalphütte.
Die Kloregeln auf der Totalphütte.
-> Wer 4 mal läuten muss, hat verloren.
Hier sieht man den Weg, den ich am nächsten Tag auf die Schesaplana ging.
(Mit blauen Punkten markiert)
Hier nochmals der weitere Aufstiegsweg zur Schesaplana.
Unter dem Turm geht es nach rechts in ein Hochtal hinein.
Danach folgt der Schlussaufstieg zum Gipfel.
Der Lünersee, gesehen von der Totalphütte.
Bild von der Mondfinsternis
an der Totalphütte am 16. August 2008 um 22.04 Uhr.
Er wurde später zu ca. 80% vom Schatten der Erde bedeckt.
Kurz hinter der Totalphütte erfolgt
der erste steilere Wegabschnitt.
Beim Aufstieg zum zweiten steileren Abschnitt.
Im Hintergrund sieht man den Lünersee - Totalphütte.
Es geht jetzt unter der Spitze nach rechts hinein in ein Hochtal.
Im Hintergrund sieht man
-> Sulzfluh (2818m)
-> Drusenfluh (2827m)
-> Drei Türme (2830m)
-> Davor die Kirchlispitzen (2551m) und Lünersee (1970m)
Im Steilabschnitt unter dem Hochtal
Blick aus dem Hochtal unterhalb der Schesaplana.
-> Fernblick ins schweizerische Graubünden.
Schlussaufstieg auf den Gipfel der Schesaplana.
Die letzten Meter hinauf zum Gipfelgrat.
(Grenze Schweiz-Österreich)
Blick zurück in das frisch verschneite Hochtal.
Die letzten Meter hinauf zum Gipfel der Schesaplana (2965m).
-> Höchster Berg im Rätikon
Das Gipfelkreuz der Schesaplana.
Gesichert mit zwölf (!) Seilen.
Hier oben scheint es manchmal besonders windig zu werden.
Unten rechts sieht man die Mannheimer Hütte (2679m).
Schöner Blick über den Brandner Gletscher hinweg zum Panüeler Kopf (2859m).
Rechts am Rand die Mannheimer Hütte.
Die Mannheimer Hütte (2679m) am Rande des Brandner Gletschers.
Sie ist die höchstgelegene Hütte in Vorarlberg.
Glitzernder Neuschnee an der Schesaplana.
Und das Mitte August...
Blick nach Norden in das Brander Tal mit dem Ort Brand (1037m).
Blick über die frisch verschneiten Gipfel hinweg zum Lünersee.
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meine Bergtour als PDF-Datei
herunterladen und auf Ihrer Wanderung mitnehmen.
-> OeAV Sektion Vorarlberg
-> Totalphütte
-> Douglasshütte
-> Gemeinde Brand (Brandner Tal)
-> Lünerseebahn
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-> Bergtourenübersicht Urlaub 2008

 

 

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Trennlinie

Schesaplana
2965m

Nachgezeichneter Ausschnitt aus KOMPASS Wanderkarte 21
Feldkirch - Vaduz

Fotos: © Christian Engl

Schesaplana, 2965m
Totalphütte, 2385m
Douglasshütte, 1976m
(Lünersee, 1970m)
Rätikon (Vorarlberg)
16./17. August 2008

Wetter:
heiter - wolkig, Neuschnee

Totalphütte
2385m

 


Größere Kartenansicht 

Start

Schattenlagant im Seetal, 1566m (Lünerseebahn-Talstation)

Ziele

Lünersee, 1970m - Totalphütte, 2385m - Schesaplana, 2965m (Rätikon)

Charakter

Der Böser-Tritt-Steig für Geübte leicht. Guter leichter, Wanderweg vom Lünersee zur Totalphütte. Weg von der Totalphütte auf die Schesaplana relativ leicht, an der 2. Steilstufe ist etwas leichte Kletterei nötig. Drahtseile vorhanden.

Höhenunterschiede

Schattenlagant - Lünersee (Douglasshütte): 404m
Lünersee - Totalphütte: 415m
Totalphütte - Schesaplana: 580m
Gesamt: 1399m

Gehzeiten (Aufstieg)

Schattenlagant - Lünersee: 1 ¼ h
Lünersee - Totalphütte: 1 ¼ h
Totalphütte - Schesaplana: 2 h
Gesamt: 4 - 5 h

Beschreibung
Böser-Tritt-Steig:
Für Geübte leicht, Trittsicherheit nötig
ebenso der Schesaplanasteig
auf den Gipfel.

Vom Parkplatz in Schattenlagant (Lünerseebahn) nach rechts durch einen dichten Latschenhang hinauf zum Böser-Tritt-Steig. Hier über die Felsen (teilweise Seilsicherungen) recht steil, teilweise nass (Bach), steil in Richtung Lünersee. Am Schluss in Kehren zum Lünersee. Nach links in 2 Minuten zur Douglasshütte.
Vom Lünersee nach rechts (Westen) auf dem Lünerseeuferweg eben weiter. Dann folgt der Abzweig nach rechts zur Totalphütte. Zuerst relativ flach ansteigend den Hang querend nach Südwesten. Später dreht der Weg nordwestwärts und führt relativ steil eine Rinne hinauf. Kurz darauf wird es flacher und in wenigen Minuten ist die Totalphütte erreicht.
Schesaplanasteig:
Hinter der Hütte zuerst etwas abwärts. Kurz darauf führt der Weg nach links einen Felsriegel hinauf. Danach wird es etwas flacher (-> Abzweig zum Südwandsteig) und der Weg zieht unter dem markanten Gipfel nach rechts in ein Hochtal. Zuvor noch steil, ein paar leichte, kurze Kletterstellen (Seile) sind zu meistern. Im Hochtal geradeaus den nächsten Hang hinauf und dann nach links auf den Grat. (Schild Grenze Schweiz-Österreich). Nun noch wenige Minuten nach rechts entlang des Gipfelgrates auf den höchsten Berg im Rätikon (Schesaplana, 2965m)

Abstieg: wie Aufstieg.

Hinweis:
Es gibt noch zwei weitere Möglichkeiten auf die Schesaplana.
1. Brand - Oberzalimhütte - Leibersteig - Mannheimer Hütte - Schesaplana (6 - 7 h, schwierig)
2. Seewies - Schesaplanahütte - Schesaplana (7 h, Weg liegt komplett in der Schweiz)

Huettengrafik
Totalphütte, 2385m
Tel. Hütte: +43-(0)664-2400260 /  Tel. Tal: +49-(0)5552-62639
Totalphütte, postlagernd, A-6708 Brand
OeAV Sektion Vorarlberg, Untersteinstr. 5, A-6700 Bludenz
www.alpenverein.at/vorarlberg
Bewirtet von (ca.): Anfang Juni - Mitte Oktober
Betten: 0  - Matratzenlager: 85 -  Notlager: 10 (Winterraum)

Huettengrafik
Douglasshütte, 1976m
Tel. Hütte: +43-(0)5559-25951
Douglasshütte, A-6708 Brand
OeAV Sektion Vorarlberg, Untersteinstr. 5, A-6700 Bludenz
www.alpenverein.at/vorarlberg
Bewirtet von (ca.): Anfang Juni - Mitte Oktober
Betten: 70 -  Matratzenlager: 80  - Notlager: 20 (Winterraum)

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Ein paar Bilder während der Bergtour.
(Für eine größere Version auf das Bild klicken)

Von Schattenlagant (1566m, Lünerseebahn) zur Douglasshütte-Lünersee (1970m)
”Böser-Tritt-Steig”

Brand (1037m)
Brandner Tal

Schattenlagant
(1566m)

Böser-Tritt-Steig

Böser-Tritt-Steig

Böser-Tritt-Steig

Böser-Tritt-Steig

Douglasshütte (1976m)

Persönliches Fazit:

Diese Bergtour ist meine erste Wanderung im Rätikon. Nachdem es gestern einiges geregnet hatte, rechnete ich schon mit Neuschnee bei der heutigen Bergtour.
Um 11.30 Uhr kam ich in
Schattenlagant(1566m) an. Dort im hintersten Brandner Tal (Seetal) befindet sich die Talstation der Lünerseebahn. Schon auf der Fahrt durch das Tal konnte ich zeitweise hinauf auf die Schesaplana sehen. Und da sah ich viel Schnee liegen.
Um 12.30 Uhr begann ich dann in Schattenlagant den Aufstieg zur Totalphütte. Gleich hinter der Talstation Lünerseebahn zweigt der
Böser-Tritt-Steig ab. Zuerst geht es hier erst mal durch viele dichte Latschen im zick-zack den Hang hinauf. Später öffnet sich dann der Blick auf den weiteren Weg. Man sieht, wie der Weg auf die Felsen führt. Nachdem der obere Teil eines Schuttkares hinter mir liegt, kommt man in die Felsen. Hier sollte man übrigens relativ zügig gehen, der der steile Felshang oberhalb ist steinschlaggefährdet.
Man kommt recht gut voran auf dem Bösen Tritt, teilweise sind auch Seile da zum festhalten, welche aber eigentlich nicht nötig sind, wenn man etwas geübt ist und trittsicher.
Weiter oben wird es dann etwas nass: Ein Bach läuft quer über die Felsen, man muss wohl oder übel da durchsteigen. Die
Schuhe werden dabei etwas nass.....
Danach ist das Gröbste hinter uns. In steilen Kehren erreicht man den
herrlichen Lünersee. Links an der Bergstation befindet sich die Douglasshütte (1976m).

Trennlinie

Vom Lünersee (1970m) auf dem Lünerseeuferweg
zur Totalphütte (2385m)

Am Lünersee

Am Lünersee

Aufstieg zur
Totalphütte

Aufstieg zur
Totalphütte

Lünersee

Totalphütte (2385m)

Aufstiegsweg zur
Schesaplana

Totalphütte (2385m)

Aufstiegsweg zur
Schesaplana

Die Kloklingel

Blick zum Lünersee

Aufstiegsweg zur
Schesaplana

Die Mondfinsternis
in der Nacht

Nun folgt sozusagen der gemütliche Teil der Bergwanderung. Man geht eben am Lünersee entlang auf dem Lünerseeuferweg in südwestlicher Richtung. Hier trifft man viele Menschen, die mit der Bahn heraufgefahren sind und das herrliche Panorama genießen.
15 Minuten später zweigt rechts der Steig zur Totalphütte ab. Hier werden es dann schon wieder weniger Menschen. Nicht sehr steil führt der schöne Weg langsam höher, der
Lünersee liegt immer weiter unter mir. So geht es einige Minuten dahin. Bald jedoch wird es schon einiges steiler. Der Weg dreht nach Nordwest und führt entlang einer Rinne den Steilhang hinauf. Bei viel Sonne kommt man hier schon gehörig ins Schwitzen. Nachdem man sich den Hang hinaufgeplagt hat wird es wieder flacher und hinter einer Geländekante taucht dann vor dem Wanderer die Totalphütte vor einem grandiosen Hochgebirgspanorama auf. Um 15.00 Uhr kam ich an der Totalphütte an. Dort lag dann auch der erste frische Neuschnee. Der Wirt schob ihn gerade von der Terrasse.
Hinter der Hütte kann man den weiteren Weg auf die Schesaplana genau sehen, zumal heute schon die Spuren im Schnee zu sehen waren. Auch ziemlich weit oben an dem markanten Felsen sah man noch Wanderer im Schnee stapfen.
Aber nun musste ich mir erst mal mein Lager für heute nacht besorgen. Nach dem Abendessen ging es dann ins Stockbett. Doch um 22.00 Uhr musste ich dann noch mal raus, den heute nacht konnte man
über Mitteleuropa eine Mondfinsternis sehen. Der Himmel war sternenklar, es war recht kalt und der Mond schon fast halb bedeckt vom Schatten der Erde.

Trennlinie

Weg von der Totalphütte (2385m) auf die Schesaplana (2965m)
über den
”Schesaplanasteig”

Erste Steilstufe

Zweite Steilstufe

Blick zum Lünersee
Totalphütte

Im Hochtal unter der
Schesaplana

Blick in das Hochtal

Schesaplanasteig

Blick zum Gipfel

Schesaplana (2965m)

Drusenfluh-Sulzfluh
Kirchlispitzen

Unterhalb des Gipfels

Am nächsten Tag (So, 17. August 2008) ging ich nach dem Frühstück um 8.00 Uhr los. Es war recht kalt um diese Uhrzeit hier oben an der Totalphütte.
Gleich hinter der Hütte lag schon der
Neuschnee am Weg. Nach einer kurzen flachen Etappe muss man eine steilere Stufe überwinden. Im Schnee stieg ich hoch in die steile Rinne. Oben wird es etwas flacher und der Weg führt jetzt in Richtung eines markanten Felsens. Kurz davor zweigt nach links der sog. Südwandsteig ab. Doch auf diesem Weg führte nur eine einzige Spur weiter.
Die anderen Spuren führten den recht steilen Hang hinauf. Jetzt unter dem
markanten Felsen kommt das schwierigste Teilstück. Bei einigem Schnee steigt man jetzt steil, teilweise mit Seilversicherungen, die steile Felsstufe hinauf. Man muss hier auch öfters mal die Hände an den Felsen legen. Aber schwieriger wird es dann doch nicht. So kam ich recht flott in ein kleines Hochbecken oberhalb dieser Geländestufe.
Und hier sah es dann schon
richtig winterlich aus. Ich stapfte weiter durch den tiefen Neuschnee auf die andere Seite des Hochtales. Wieder steiler werdend ging es recht mühsam hinauf. Es gab auch hier wieder vereinzelt Seilsicherungen, sofern man sie unter dem Schnee gesehen hatte.
Jetzt ging es dann nach links zu einem sichtbaren Schild oben auf dem Grat.
Es ist das
Grenzschild zwischen Vorarlberg und Graubünden.
Auf der anderen (Schweizer) Seite kommt der
Weg von der Schesaplanahütte herauf. Jetzt musste ich nur noch in wenigen Minuten auf dem Gipfelgrat hinauf zum Kreuz des höchsten Berges im Rätikon.
Um 9.40 Uhr erreichte ich den Schesaplanagipfel.
Das
Gipfelkreuz ist mit 12 Seilen befestigt. So viele Seile hatte ich bisher noch bei keinem anderem Kreuz gesehen. Es scheint hier also zeitweise recht windig zuzugehen....

Auf dem Gipfel der Schesaplana (2965m): Das Panorama

Brandner Gletscher
Mannheimer Hütte

Mannheimer Hütte

Gipfelkreuz

Ein Wintertag
im Hochsommer

Gipfelkreuz

Blick nach Brand

Brandner Gletscher

Blick zum Lünersee

Hier sieht man das Panorama von der “winterlichen” Schesaplana. Im Nordwesten befindet sich der Brandner Gletscher, rechts daneben erkennt man die Mannheimer Hütte (2679m). Es ist die höchstgelegene Hütte in Vorarlberg. Im Norden schweift der Blick tief in das Brandner Tal hinab. Knapp 2km tiefer liegt Brand (1037m). Im Süden sieht man den Schweizer Kanton Graubünden. Im Osten erkennt man die markanten Gipfel der Drusenfluh und der Sulzfluh.
Man sieht jetzt auch wieder den Lünersee, der hinter heute verschneiten Berggipfel grünblau schimmert.

Ein schönes Panorama, leider war es immer wieder ziemlich nebelig hier oben.
Dafür wurde man aber durch den
glitzernden Neuschnee mitten im Sommer entschädigt.

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Saarbrücker Hütte, 2538m
Östl. Kromerspitze, 2843m

Trittkopf, 2720m
Stuttgarter Hütte, 2305m

Letzte Aktualisierung der Seite am :
Thursday, 10. September 2015
 

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