* Reisebericht (3.8.-5.8.1998) * Es ging von der rumänisch-bulgarischen Grenze dann nur noch wenige Kilometer über Kavarna in den Badeort Albena am bulgarischen Goldstrand. Hier wollte ich dann wieder mal das baden geniessen,
und so schlug ich hier mein Zelt am Campingplatz auf. Das Wasser war sauber und warm (ca. 23°C) und es gibt einen herrlichen Sandstrand, nur war es ziemlich windig, so dass der Sand ziemlich durch die Luft wirbelte. Hier sah ich dann zum
ersten Mal auch wieder deutsche (Pauschal-)Urlauber. Am nächsten Tag (Di, 4.8.1998) ging dann meine Motorradreise weiter, zuerst in die grösste bulgarische Stadt am Schwarzen Meer, Varna, und weiter nach Süden, entlang der
Schwarzmeerküste nach Nessebar (Sonnenstrand). Von hier
bog ich dann ins Landesinnere ab nach Sliven und über Stara Zagora kam ich in die zweitgrößte bulgarische Stadt nach Plovdiv. Hier fuhr ich dann nicht auf die Autobahn nach Sofia, sondern steuerte Sofia über die südlich davon gelegene
Landstrasse über Pazardzik an. Was sich in jedem Fall gelohnt hat! Von Pazardzik ging es dann nach Kostenec, Borovec und Samokov und ab hier durch ein herrliches bewaldetes Tal in Richtung Sofia. Leider ist die Strasse teilweise nicht
ganz leicht zu finden gewesen. Zum ersten alles in kyrillisch, aber das grössere Problem war eher die extrem schlechte und seltene Beschilderung. Hier muss man klar sagen, dass die Beschilderung in Rumänien wesentlich besser ist! Aber die
Strecke hier am Rande des Vitosa- und Rilagebirges nach Sofia ist sehr lohnenswert! In Sofia angekommen suchte ich mir dann einen Campingplatz, welcher im Osten der Hauptstadt in einem schönen Teil liegt, umgeben von hohen Bäumen. Am nächsten Tag (Mi, 5.8.1998) ging es dann
schon wieder weiter. Vorbei am südlich von Sofia gelegenen Vitosa-Gebirges nach Pernik und hier südwärts auf schöner Strecke nach Stanke Dimitrov. Nach kurzer Fahrstrecke kommt dann der Abzweig nach links zum berühmten Rila Kloster im Rilagebirge. (Hier befindet sich auch der höchste Berg Bulgariens (und dem ganzen Balkan!), der Moussala, 2925m). Doch kurz
nach der Abzweigung wurde ich schon von der Polizei gestoppt. Ich bekam meine nächste Strafe, wegen zu schnellen Fahrens. Danach ging’s hinauf auf schöner Strecke zum bekannten Rilakloster im Rilagebirge. Nach einer Besichtigung ging es
auf selber Strecke wieder zurück auf die Hauptstrasse. Ich bog jetzt nach links (Süden) ab, als nächstes erreicht man den Ort Blagoevgrad. Wenn man gerade aus weiterfährt, kommt nach direkt nach Griechenland. Ich jedoch bog nach rechts ab,
es folgte eine kurvige Bergstrecke an die Grenze Bulgarien-Mazedonien (der ehemals südlichsten Teilrepublik Jugoslawiens). Die bulgarische Grenze war relativ flott überquert.