* Reisebericht 5.8.2001* (Molde-Trondheim) In der Nacht hatte es keinen Tropfen geregnet. Was um so verwunderlicher war, da es dann nach dem Zeltabbau, ca. 5km hinter Molde, stark zu regnen begann, und heute den
ganzen Tag so weiterregnete! Die Fahrt ging südlich vorbei an Kristiansund nach Kanestraum und hier auf die Fähre nach Halsa. Und weiter auf der E39 direkt nach Trondheim. Hier besichtige ich noch den gewaltigen Nidaros Dom. Dann ging’s
noch weiter bei Dauerregen nach Levanger am Trondheimfjorden, hier befindet sich eine Jugendherberge. Heute war nix mit Zeltaufbau bei diesem Wetter, nass war eh fast alles und so kam das trockene Zimmer gerade recht. War übrigens hier der
einzigste Gast, ausser das nach mir noch zwei durchnässte Motorradfahrer hinzukamen. Und noch etwas kann man im nachhinein sagen: Es war der letzte richtig schlechte Tag vom Wetter her gesehen! Wetter: Dauerregen.
Nidaros Dom Trondheim (1)
* Reisebericht 6.8.2001* (Levanger - Mo I Rana) Nach einer trockene Nacht ging’s weiter in den Norden Norwegens. Über Steinkjer, dem letzten grösseren Ort fuhr ich über die E6 ziemlich eintönig durch
den Bezirk *Nord-Trøndelag*. Hier ist auch der Verkehr schon merklich geringer als weiter im Süden. So ging es munter weiter in den Bezirk *Nordland* nach Mosjoen nach Mo I Rana. Das ist der nächste grössere Ort gewesen nach Steinkjer.
Hier befindet man sich schon knapp fast am Polarkreis. Heute besichtige ich noch die Grønligrotta, befindet sich ausserhalb von Mo I Rana in der Nähe des Campingplatzes. Die Führung war fast wie eine Privatführung! Wir waren nur zu viert.
(2 finnische Touristen, ich und unsere Führerin) Die Führung durch die Grotte war deswegen um so spannender, sie zeigte uns Wege, die normalerweise mit mehreren nicht gemacht werden. Unter andern ein superenger Rundbogengang: Sie gab mir
und dem finnischen Touristen eine Lampe und schickte uns auf den Weg. Und sagte noch sie würde uns weiter vorne wieder treffen. Der Gang entpuppte sich als supereng, umdrehen und aufstehen war praktisch unmöglich gewesen! Äusserst
interessant! Danach ging’s zurück auf den Campingplatz ausserhalb von Mo I Rana. Wetter: stark bewölkt, zeitweise kurze Regenschauer.
*Nord Norge* (2)
Grønligrotta Mo I Rana (Nordland)
*Grønligrotta* (3)
* Reisebericht 7.8.2001* (Mo I Rana - Polarkreis - Bodø) Nach einer kühlen Nacht ging es weiter in den Norden. Schon kurz hinter Mo I Rana kommt man zum “ACR”, dem *Arctic Circle Raceway*, der nördlichsten
Rennstrecke der Welt. Als ich hierher kam fand gerade ein kleineres Motorradtraining statt. Ich hätte schon auch gern ein paar Runden mit meiner Enduro hier gedreht
. Nach ein bisschen zuschauen fuhr ich weiter auf der E6 Richtung Polarkreis, den ich schon nach
wenigen Kilometern bei Kälte und leichtem Nieselregen erreichte. Das dazugehörige Restaurant war wie immer sauteuer.. aber bei der Kälte konnte ich schon was warmes vertragen. Und ab hier
befand ich mich dann für längere Zeit im Polarkreis, den ich erst wieder in Finnland verlassen hatte. Nach einer längeren Pause fuhr ich weiter in nördliche Richtung durchs schöne Saltdalen bis
nach Medby. Hier zweigte ich von der Hauptstrasse ab, und fuhr links eine schöne Nebenstrecke (Nr. 812) nach Misvær und Saltstraumen Richtung Bodø. Am Anfang der Strecke stellte sich mir
dann noch eine grössere Schafherde in den Weg, welche sich vorzugsweise auf der Strasse aufhielt. Da musste man bei jeder Kurve aufpassen. In Bodø am Saltfjorden angekommen gab es nur ausserhalb nördlich der Stadt einen kleinen,
wenig besuchten Campingplatz. Wetter: stark bewölkt.