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-> LIVE: Vulkanausbruch auf der Ostseite
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Korsika
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Im Hafen von Messina.
Im Hintergrund sieht man Kalabrien.
Blick über die Straße von Messina
nach Kalabrien auf dem italienischen Festland.
Blick nach Norden
entlang der sizilianischen Küste.
Blick über die Straße von Messina
nach Reggio di Calabria.
Die goldene Statue an
der Hafeneinfahrt von Messina.
Kirche Santuario del Carmine in Messina.
Sizilianische Ortschaft an der SS114
(Messina - Taormina)
Rechts sieht man die Straße von Messina.
Auch Kalabrien sieht man noch am Horizont.
Mein Zeltplatz am Campingplatz Paradise
in Letojanni (Nordostsizilien).
Sandstrand am Ionischen Meer.
(Camping Paradise Letojanni)
Die ersten Sonnenstrahlen über Kalabrien.
Blick nach Taormina.
Dahinter sieht man den Vulkan Ätna.
Eingang zur Gole Alcantara.
Blick hinab in die Schlucht.
Hinten sieht man die Basaltfelsen.
Hinter mir befindet sich die Schlucht.
Auf dem Weg zum Eingang in die Schlucht.
Die typischen Basaltfelsen der Gole Alcantara.
Sie können bis zu 50 Meter hoch sein.
Die wasserdichte Kleidung der Schluchtgänger.
Auf der Fahrt nach Linguaglossa.
-> Naturpark Ätna
Man sieht den rauchenden Hauptkrater des Ätna.
Blick hinab zum Ionischen Meer bei Giarre.
Mein (ebener) Platz am Campingplatz in Acireale.
Blick von der Steilküste des Platzes zum Meer.
Das blaue Zelt steht direkt an der Steilküste.
Unten sieht man die Sonnenschirme auf der Badeplattform.
Da muss man mit dem Lift hinab.
Der Eingang zum Badeaufzug.
Die obere Türe des Aufzuges zum Badestrand.
Die Aufzugskabine.
Wenn man unten ankommt,
muss man durch diesen Schacht zur Badeplattform gehen.
Die untere Schachttüre des Badeaufzuges.
Fast wie in einem Bergwerk.
Sonnenschirme auf der Badeplattform.
Über die Treppe rechts geht es ins Meer.
(Und da sind dicke Felsen im Wasser, also bitte Vorsicht!)
Die Steilküste unterhalb von Acireale
mit den Sonnenschirmen am Strand.
Zu diesem Felsen müsste man wohl
schwimmen, wenn der Aufzug streikt.
Von der Lava verbranntes Haus auf der Straße nach Nicolosi.
Blick zum Ätna Süd oberhalb von Nicolosi.
Strecke von Catania nach Siracusa
bei Priolo Gargallo am Golfo di Augusta.
Schöner Campingplatz oberhalb des Golfo di Noto.
Bank in Siracusa vor einem schönen Brunnen.
Die Südspitze der Altstadt von Siracusa
auf der Insel Ortigia.
Blick von Siracusa (Ortigia) in das neuere Siracusa (hinten).
Moderne Kirche in Siracusa.
An der Süßwasserquelle Fonte Aretusa.
Papyrusstauden in der Fonte Aretusa.
Die Papyrusstauden im Süßwasser,
rechts daneben das Meerwasser.
Blick von Süden in die Stadt Noto
im äußersten Südosten von Sizilien.
Heißes flaches Sizilien im Südosten
von Ispica nach Pozzallo an das Mittelmeer.
Nebenstraße nach Pozzallo.
Benvenuti a Pozzallo
Willkommen in Pozzallo
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Die Flagge der italienischen Region Sizilien
Der Katamaran nach Valletta (Malta).
Blick vom Deck auf den Hafen von Pozzallo.
Ausfahrt aus dem Hafen von Pozzallo.
Auf der Fahrt nach Malta.
Blick aus dem Rückfenster zurück nach Sizilien.
Begegnung auf dem Mittelmeer.
Volle Fahrt voraus nach Valletta.
Die maltesische Küste bei Valletta
kommt nach ca. 1,5 Stunden in Sicht.
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Stationen auf meiner Motorradtour

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Fotos: © Christian Engl

10.-13. Tag (17. - 20. Juni 2008):
Fahrt von Messina zur Gole Alcantara - Vulkan Ätna
Acireale - Siracusa - Noto - Pozzallo (-> Malta)
Wetter: heiter - wolkenlos und sehr warm

Meine Campingplätze:
17. Juni 2008
Camping Paradise Letojanni
Via Nazionale 2, I-98037 Letojanni (ME), Sizilien

18. Juni 2008
La Timpa International Camping
Via Santa Maria La Scala 25, I-95024 Acireale (CT), Sizilien

19. Juni 2008
Camping Sabbiadoro
Einfahrt an der SS115, I-96012 Avola (SR), Sizilien

Der 10. Tag (Dienstag, 17. Juni 2008):
Villa San Giovanni (Kalabrien) - Messina - Letojanni

Messina (Hafen)

Messina (Hafen)

Messina

Messina
Santuario del Carmine

Camping Paradise
Letojanni

Messina

An der SS114
Messina-Taormina

Camping Paradise
Letojanni

Messina
Straße von Messina

Sant’Alessio Siculo

Nach der Fährüberfahrt von Villa San Giovanni (Kalabrien) über die Straße von Messina kommt man im Hafen von Messina mit der goldenen Statue an. Von der Kirche Montalto hat man einen schönen Überblick über die Straße von Messina hinüber nach Kalabrien. Dort machte ich auch die Bilder oben.
Danach startete ich meine weitere Reise in Richtung Süden.
Da ich nicht die Autobahn A18 (Messina-Catania) wählte, musste ich die SS114 entlang der
stark besiedelten Nordostküste fahren. Die Straße ist klein, teilweise recht kurvig und es herrscht stärkerer Verkehr. Und viele Orte müssen durchfahren werden. So fuhr ich im dichten sizilianischen Berufsverkehr die ca. 40 Kilometer nach Letojanni zum Campingplatz Paradise, der direkt am Ionischen Meer liegt. Auch hier ging ich nach dem Zeltaufbau wieder zum Baden ins Meer. Und es war etwas wärmer als in Kalabrien (ca. 21°C, geschätzt).

Der 11. Tag (Mittwoch, 18. Juni 2008):
Letojanni - Taormina - Gole Alcantara (Schlucht von Alcantara) -
Straße Ätna Nord - Straße Ätna Ost - Acireale

Sonnenaufgang

Taormina - Ätna

Die Schlucht von Alcantara (Gole dell’Alcantara)

Am Eingang

Auf der Treppe

Die Schlucht

Fluss Alcantara

Fluss Alcantara

Die Schlucht

Die Schlucht

Der heutige Tag begann wieder mit einem schönen Sonnenaufgang. Nach dem Zeltabbau fuhr ich in das wenige Kilometer entfernte Städtchen Taormina. Es ist bekannt für seine herrliche Umgebung (Ätna) und seine historischen Sehenswürdigkeiten (Antikes Theater mit Blick auf den Vulkan Ätna).
Ich fuhr aber gleich durch die Stadt durch und bog wenige Kilometer hinter Taormina nach rechts auf die SS185 in Richtung Francavilla di Sicilia ab. Auf dieser Strecke kommt man an der bekannten
Gole dell’Alcantara (Die Schlucht von Alcantara) vorbei. Das sind Felsschluchten, die bis zu 20m tief sind,
 umgeben von Basaltfelsen und bis zu fünf Meter breit.
Der Fluss Alcantara hat sie in jahrhunderte Jahre langer Arbeit in das Lavagestein des Ätnas hineingefressen. Vom Parkplatz bei Ficarazzi kann man entweder mit dem Lift oder auf der Treppe hinunter zum Fluss gehen. Von dort sind es noch wenige Meter bis zum Beginn der Schlucht. Und wer will, kann sich oben auch gleich eine
wasserdichte Kleidung ausleihen und durch die Schlucht mit einem Führer wandern. Die Wassertemperatur des Flusses übersteigt übrigens selten die 12°C Marke.

Castiglione di Sicilia

Ätna Nord

Ätna Ost

Nach dem Besuch der Schlucht von Alcantara fuhr ich weiter nach Francavilla di Sicilia und von dort nordwärts in Richtung Ätna Nord. Über die SP74 und die SS120 kam ich nach Linguaglossa am Nordrand des Ätna Naturparks.
Hier sehen Sie meine Fotos und
meine Exkursion / Wanderung hinauf zum gerade aktiven Vulkan Ätna.

Campingplatz La Timpa International in Acireale am Ionischen Meer

Camping Acireale

Der Aufzug

Der Aufzug

Blick zum Meer

Der Aufzug

Badeplattform

Spezieller Platz

Der Aufzug

Badeplattform

Spezieller Platz

Der Aufzug

Badeplattform

Nachdem ich auf der Nord- und Ostseite um den Ätna herumgefahren bin, fuhr ich über Zafferana Etnea hinab an die Küste des Ionischen Meeres nach Acireale. Hier fuhr ich dann auf einen sehr spektakulären Campingplatz. Der letzte Kilometer von der SS114 zum Campingplatz ist eine recht steile und kurvige Bergstraße.
Sie führt hinab an die
Steilküste oberhalb des Meeres.
Der Mann an der Rezeption fragte mich, ob ich zu meinem Zeltplatz über einige Treppenstufen gehen will. Er zeigte mir gleich was er damit meinte. Es gibt da einen
kleinen Flecken für ca. drei Zelte, die direkt an der Steilküste liegen. Neben den Zelten hier geht es senkrecht hinab ans Meer . Ich entschied mich für die oberen Plätze, da ich nicht für eine Nacht alles die Treppen hinab tragen wollte.
Und der
Platz hat noch eine Besonderheit: Wer zum Baden hinab ins Meer will, kann das hier auch tun. Da man hier aber auf einer Steilküste steht, gibt es nur eine Möglichkeit:
Man muss zu einer kleinen,
betonierten Badeplattform mit dem kleinen Aufzug hinab fahren!
Schon eine nette Angelegenheit. Blöd wäre es nur wenn man unten ist und dann der Aufzug streikt!
Ich sah da eigentlich nur eine Möglichkeit, wieder hinauf zu kommen. Man geht von der Plattform auf einer Treppe ins oft recht stürmische Meer, stolpert im Wasser über die großen Felsen und schwimmt dann nach rechts zu einigen flacheren Stellen.
Falls man aber Taschen mitgenommen hat??
Ich wüsste keine Lösung.
Dafür stehen recht lustige Sonnenschirme auf der Badeplattform.

Der 12. Tag (Donnerstag, 19. Juni 2008):
Acireale - Touristenzentrum Ätna Süd (Wanderung zu einem aktiven Krater) -
Nicolosi - Catania - Avola

Bei Nicolosi

Fahrt ins Touristenzentrum Süd
Wanderung zum aktiven Krater

Bei Nicolosi

Catania-Siracusa

Campingplatz Avola

Heute stand dann ein erster Höhepunkt meiner Motorradtour bevor:
Ich fuhr mit meiner Enduro von Acireale über Zafferana Etnea hinauf ins
Touristenzentrum Ätna Süd zum Rifugio Sapienza. Dort parkte ich und machte eine fast sechsstündige Exkursion mit einer Gruppe und Bergführer hinauf auf den Ätna zu einem aktiven Krater. Leider spukte er nur mit lautem Grollen und Getöse leicht glühende Lavasteine.
So ein ganz heftiger Ausbruch war es leider nicht.
Aber trotzdem ein Erlebnis ersten Ranges!
Hier
Bilder und Videos dieser Exkursion .
Nach diesem Erlebnis fuhr ich nach
Nicolosi am Südhang des Ätna. Auf dieser Strecke kommt man immer wieder durch ganz frische Lavaströme. Dort kann man die Ausmaße eines großen Ausbruches erahnen. Diese glühenden Lavaströme können sehr weit ins Tal hinabfließen!
Von Nicolosi fuhr ich weiter nach
Catania. Über die Tangenziale di Catania umfuhr ich die Stadt südwärts. Und auf der Küstenstraße SS114 ging es weiter südwärts vorbei an der Stadt Augusta und auch an Siracusa. (Nach Siracusa fuhr ich am nächsten Tag. Vor der Abfahrt der Fähre nach Malta).
Heute suchte ich mir nur noch einen Campingplatz hier in der Nähe. Ich fand dann einen ein paar Kilometer vor
Avola am Golfo di Noto. Von der SS115 bei Gallina zweigt man dazu nach links zum Meer hin ab (beschildert, Camping Sabbiadoro). Nun folgt man nur noch den engen und schmalen Straßen zum schönen terrassierten Campingplatz oberhalb des Meeres.
Auch hier gab es abends noch die wohlverdiente
Erfrischung im Meer nach der staubigen Angelegenheit am Ätna.

Der 13. Tag (Freitag, 20. Juni 2008):
Avola - Siracusa (Syrakus) - Avola - Noto - Ispicia -
Pozzallo Hafen ( -> Katamaran nach Valletta/Malta)

Bilder aus Siracusa (Syrakus)

Bankgebäude
Banco di Sicilia

Fonte Aretusa

Altstadt Ortigia

Quelle Fonte Aretusa

Altstadt Ortigia

Fonte Aretusa

Santuario della
Madonna delle Lacrime

Noto

Noto - Pozzallo
(Südostsizilien)

Pozzallo

Pozzallo

An heutigen Freitag stand dann meine Fährüberfahrt nach Malta auf dem Programm. Da die Fähre erst um 15.30 Uhr nachmittags startet, hatte ich noch ein wenig Zeit.
So fuhr ich von
Avola nochmals zurück in die Stadt Siracusa (Syrakus). Von Avola ging es über Cassibile auf der alten SS115 direkt hinein nach Siracusa. Dabei fährt man am Porto Grande vorbei, einem der größten Naturhäfen des Mittelmeeres. Danach kommt man auf die Brücke Ponte Nuovo, die vom Festland auf die Insel Ortigia führt. Auf der Insel befindet sich die Altstadt von Siracusa. Dort kann man die Überreste eines Apollo-Tempels sehen. Die größte Attraktion auf Ortigia dürfte die Fonte Aretusa sein. Es ist eine Süßwasserquelle auf der Westseite der Insel Ortigia. Im Wasser stehen einige Papyrusstauden. Direkt daneben befindet sich das Meer.
Es gibt von der Quelle auch einen uralten Mythos mit dem Flussgott Alphaios, der der schönen Nymphe Aretusa nachstellte. Aretusa stürzte sich hier ins Meer ... und so entstand die Quelle.
Später fiel mir dann beim Parken meine Enduro auch noch um.
Der
Schaden war gering. Es ging nur das rechte hintere Blinkerglas kaputt. Noch mal Glück gehabt!
Dann fuhr ich um die Mittagszeit wieder zurück in den Süden nach Avola und weiter in die kleine
Stadt Noto. Diese Stadt wurde in das Welterbe der UNESCO aufgenommen. Für eine Besichtigung war die Zeit schon zu knapp und mir war es eigentlich auch schon viel zu heiß dazu. Heute war einer der heißesten Tage bisher.
Also fuhr ich weiter auf der SS115 über Rosolini nach Ispica. Hier bog ich auf eine kleine Nebenstraße ab, die mich südwestwärts über flaches heißes Land ans Meer nach
Pozzallo brachte. (14.00 Uhr)

Fähre von Pozzallo (Sizilien) nach Valletta (Malta)
Katamaran Maria Dolores (Virtu Ferries)

Maria Dolores im
Hafen von Pozzallo

Im Mittelmeer nach
Valletta (Malta)

Hafen von Pozzallo

Im Mittelmeer nach
Valletta (Malta)

Hafen von Pozzallo

Malta kommt in Sicht

Pozzallo - Valletta
(Sizilien - Malta)

 Der Weg zum Fährhafen ist etwas schlecht beschrieben. Er befindet sich im Südwesten der Stadt Pozzallo auf der Straße nach Marina di Modica.
Im Hafen stand schon die Fähre bereit, die mich nach Malta bringen wird. Es ist aber keine große Fähre im üblichen Sinne, sondern ein sog.
Katamaran. Eine schnittig aussehende Schnellfähre, mit der man in ca. 90 Minuten von Sizilien nach Malta kommt. Sie sieht nicht nur schnell aus, sie ist es auch.
Zuerst musste ich mir noch die Tickets am Schalter kaufen. Die Hin- und Rückfahrt nach/von Malta kostete für mich und mein Motorrad ca. 250 EUR. (inkl. Steuern und Gebühren). Also es ist
nicht ganz billig, wenn man Katamaran fährt.
Dann ging es bald auf die Fähre. Das Motorrad macht man hier aber nicht einfach mit Seilen oder so fest. Nein, es wird richtiggehend festgezurrt! Dazu wird eine
Hebelmechanik über den Sitz gelegt und mit richtig viel Kraft festgemacht. So festgemacht bewegte sich das Motorrad keinen Millimeter mehr .... umfallen war praktisch unmöglich!
Dann ging ich hinauf an Deck, was man vor der Abfahrt tun sollte. Denn während der Fahrt kann man NICHT mehr auf das Deck gehen und sich den Wind um die Ohren wehen lassen. Wahrscheinlich weil sie zu schnell ist.
In der
Fähre Maria Dolores selbst sitzt man wie in einem überdimensionierten Flugzeug. Die Sitze sind auch so angeordnet. Man kann Fernsehschauen, aus dem Fenster schauen und die Fahrt nach Malta genießen.
Oder auch nicht, weil es einem übel geworden ist.
Seht beim nachfolgenden Link was andere Motorradfahrer auf dem
Katamaran nach Malta erlebten.
Also bei mir war das alles nicht ganz so heftig.

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Meine Motorradroute auf der Hinfahrt durch
Sizilien-Ost (Italien):
Der 10. Tag (Dienstag, 17. Juni 2008) bis
zum 13. Tag (Freitag, 20. Juni 2008):


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Kalabrien

Vulkan Ätna

Sizilien Mitte

Malta

Letzte Aktualisierung der Seite am :
Friday, 11. September 2015
 

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