Monte Moro, 2984m (Walliser Alpen) Monte Moro-Pass, 2868m
Rifugio G. Oberto, 2786m (Piemont, Italien)
Charakter
Leichte Bergwanderung auf guten Weg. Auf den Monte Moro auf einem Felsgrat über Felsblöcke auf
den Gipfel
Höhenunterschied
Mattmark - Monte Moro: 794m
Gehzeiten
Mattmark - Monte Moro Pass: 2 ½ h Monte Moro-Pass - Monte Moro: 30 min
Beschreibung
Nur für Geübte auf den Monte Moro Gipfel. Leichte Kletterei!
Vom Endpunkt der Straße zum Mattmark-Stausee entweder rechts oder links entlang des Sees zum
Südende wandern und von hier mäßig steil ansteigend hoch in den Tälliboden und von hier in der rechten Felsflanke über Platten hoch zum Monte Moro-Pass, an die Markierungen halten (!), Grenze Schweiz-Italien (Pass mitnehmen!) und von
hier entweder über steile Platten kurz absteigen zum Rifugio Gaspare Oberto, 2786m, (Endstation der Seilbahn Macugnaga-Monte Moro), oder vom Pass nach rechts auf den Ostgrat mit etwas leichter Kletterei hoch auf den Gipfel des Monte
Moro, 2984m. Abstieg: Zurück auf gleichem Weg.
Rifugio Gaspare Oberto, 2786m Tel. Hütte: +39-(0)324-65544 / Tel. Tal: +39-(0)347-5003096
Rifugio Gaspare Oberto, I-28876 Macugnaga CAI Sektion Macugnaga, Piazza Municipio, I-28876 Macugnaga www.caimacugnaga.org
Bewirtet von (ca.): 1. Dezember - 1. Mai + Anfang Juli - Mitte September (und nach Vereinbarung an Feiertagen und Wochenenden) Betten: 0 - Matratzenlager: 38 - Notlager: 0
Ein paar Bilder während der Tour. (Für eine grössere Version bitte auf das Bild klicken)
Wissenswertes/Sehenswertes Walserweg Saas Almagell-Macugnaga Die Walserwege sind alte Wanderwege und Saumpfade, die die Walser, ein antikes Volk deutschen Ursprungs, im Mittelalter benutzten, um sich in mehr als 150 Ortschaften des Wallis, des Tessin, Graubünden, Norditalien und Voralberg (“Grosses- /Kleines Walsertal !) niederzulassen. Die Walser entwickelten eine besondere Anbautechnik und Siedlungsart im Alpenraum; sie beanspruchten dann ihr Erbfolgerecht und wurden Einwohner dieser Bergtäler, die bis zur damaligen Zeit kaum besiedelt waren und heute stellen sie noch immer die geografisch höchstgelegenen Siedler Europas dar. Sehr charakeristisch ist die typische Bauweise der Dörfer mit Häusern, die auf Steinsockeln Holzaufbauten präsentieren.
Persönliches Fazit: Eigentlich wollte ich ja heute schon das Allainhorn besteigen, doch die Wettervorhersage sprach eine andere Sprache! Zumal für den nächsten Tag tolles Wetter angesagt wurde. Also noch eine Einschubtour machen und so ging ich hinauf zum berühmten Monte Moro Pass. Hat sich auch gelohnt, nur leider war von der Monte Rosa Ostwand (Eine der höchsten Wände in den Alpen!) nichts bis wenig zu sehen. Trotzdem eine tolle Tour mit nebliger Gipfelrast oben auf dem Monte Moro. Am Abend wurde das Wetter dann auch schon zunehmend
schöner. Das waren doch sehr freudige Aussichten auf den nächsten Tag. Dort sollte ich dann meinen ersten Viertausender besteigen!