auf der kanadischen Traumstraße,
dem Icefields Parkway
Vom Denali Nationalpark nach Fairbanks (Fox, Gold Mine) und Tok (Alaska)
Von Tok über den
-> Taylor Highway und Top of the World Highway
-> Dawson City
Von Dawson City
-> Watson Lake und Alaska Highway
nach Dawson Creek
Fahrt in den Jasper Nationalpark (Alberta)
Am Mount Whister (2469m) und Mount Edith Cavell (3369m) (Alberta)
Auf dem Icefields Parkway nach Lake Louise (Alberta)
Von Lake Louise (Alberta) über Kamloops nach Hope ("Rambo") (British Columbia)
Ein Stadtbummel in Vancouver (British Columbia)
Das Gebiet um Whistler Mountain - Coast Mountains (British Columbia)
In Stewart (British Columbia) und Hyder (Die Geisterstadt) (Alaska)
Auf dem Stewart-Cassiar Highway 37 (British Columbia)
In Skagway und Haines (Südost-Alaska)
Rundflug im Kluane Nationalpark (Yukon Territory)
Von Beaver Creek (Yukon) über Glennallen nach Anchorage (Alaska)
In Anchorage (Alaska)
Tolle Aussichten!
Die Sehenswürdigkeiten auf
dem Icefields Parkway
Abfahrt Richtung Süden nach Lake Louise
Berge der Rocky Mountains
Der Mount Edith Cavell
Am Athabasca River
Schäumender Athabasca River
Weiterfahrt zum Icefield Center
Auf dem herrlichen Highway
Rechts der Kitchener (3505m)
oben das Columbia Icefield
Oben ist das riesige Columbia Icefield
Mount Athabasca (3493m)
vor dem Icefield Center
Das Columbia Eisfeld (deutsch)
Schönes Modell vom Columbia Icefield
Das Icefield Center am Sunwapta Pass (2030m)
Der Fahrerplatz
Auf dem Athabasca Gletscher
Ich glaube Jahrgang 1958
Ein Fluss auf dem Athabasca Gletscher
Im Süden des Gletschers, 3493m hoch
Der Banff Nationalpark im Überblick
Erklärung der einzelnen Sehenswürdigkeiten
Fahrt Richtung Lake Louise
Banff Nationalpark
Der herrliche Peyto Lake am Bow Pass
im Banff Nationalpark
Im Hintergrund der Mount Victoria (3459m)
Im Banff Nationalpark
Straßenarbeiter
Athabasca Gletscher
-> Jasper Homepage
-> Lake Louise Area Homepage
-> Banff - Lake Louise Tourismus
<- Mount Edith Cavell (3367m)
<- The Whistler (2469m)
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Fotos: © Christian Engl
Die
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14. Tag (22.7.2005):
Jasper, Alberta - Icefields Parkway -
 Lake Louise - Golden, British Columbia (330 km)

DIE KANADISCHE TRAUMSTRASSE: Der Icefields Parkway
Von Jasper nach Lake Louise im Banff Nationalpark

 Von Jasper zum Icefield Center, Jasper Nationalpark (Alberta)

Auf meiner heutigen Fahrt über dem Icefields Parkway sollte es wieder sonnig sein (laut Wetterbericht). Bis Lake Louise stimmte es, danach wurde es sehr windig, stark bewölkt und auf meiner weiteren Fahrt nach Golden wurde es dann noch ziemlich regnerisch, so dass ich mir in Golden dann ein Motel am Ortseingang genommen hatte.
  Doch zuerst ging es los in Jasper Richtung Süden auf dem
Highway 93 (Der Icefields Parkway). Auf den folgenden 230 Kilometer nach Lake Louise befindet man sich auf einer der Traumstraßen der Welt. Nach 30 Kilometer erreicht man die Abfahrt zum Athabasca Falls, im Hintergrund immer die formschöne Pyramide des Mount Edith Cavell. Wenige Meter Fahrt auf dem Highway 93A und schon ist man auf dem Parkplatz am Athabasca Falls. Hier stürzt der Athabasca River einige Meter laut tosend in eine Schlucht, um danach weiter nach Jasper zu fließen.
  Zurück auf dem Icefields Parkway geht es dann weiter gen Süden. Nach weiteren 24 Kilometern erreicht man den
Sunwapta Falls. (15 Minuten Gehzeit zum Wasserfall). Auf der Fahrt weiter nach Süden befindet sich dann gleich nach dem Sunwapta Fall auf der linken Seite die Endless Chain Ridge, einer endlosen Reihe spitzer Felsgipfel. Weiter geht es entlang des breiten Flussbett des Sunwapta Rivers. Nun wird die Landschaft alpiner. Man kommt langsam in die eisige Region des riesigen Columbia Icefields. Man sieht überall die Gletscher vom Columbia Icefield herunterfließen. Und das gibt faszinierende Ausblicke! Das Columbia Icefield selbst kann man nicht sehen, da es ein Plateaugletscher ist um die Gipfel des Mount Columbia (3750m), Snowdome (3459m) und Kitchener (3505m). Man sieht nur jeweils kleine vom Icefield herunterfließende Talgletscher. (So wie den Athabasca Gletscher, auf dem ich dann gleich “gefahren” bin). Das Columbia Icefield hat eine Größe von 325 km² bei einer durchschnittlichen Meereshöhe von 3000m. Die Dicke des Eisfelds wird auf 365 m geschätzt und hat im Durchschnitt 7 m Schneefall pro Jahr. Die Abflüsse des Eisfeldes speisen drei Meere (Pazifik, Atlantik, Arktisches Meer).
  Nach den
spektakulären Aussichten ging es weiter und in wenigen Meter erreichte ich das Icefields Center auf 2000m Höhe.

Umgebungskarte

Icefield Parkway (1)

Icefield Parkway (2)

Abzweig zu den
Athabasca Falls
(2)

Athabasca Falls (2)

Athabasca Falls (2)

Athabasca Falls (2)

Icefield Parkway (3)

Icefield Parkway (3)

Richtung
Icefield Center
(4)

Columbia Icefield (5)

Richtung
Icefield Center
(5)

Am Icefield Center (Athabasca Gletscher), Jasper Nationalpark (6)

Hier finden Sie ein paar interessante Informationen
rund um das Columbia Eisfeld / Athabasca Gletscher

Das Icefield Center liegt noch im Jasper Nationalpark , etwas nördlich vom Sunwapta Pass, 2030m, der schon im Banff Nationalpark liegt. Das Center besteht im Großen und Ganzen aus einem modernen Gebäudekomplex, in dem man vielfältige Informationen rund um das Gebiet hier, die Gletscher, den Rocky Mountains und weitere kanadische Sehenswürdigkeiten erhält. Direkt gegenüber des Icefield Centers sieht man den Athabasca Gletscher mit seiner Zunge auf 1965m Höhe. Man kann auch dorthin selbst fahren, mit einem kurzen Weg zur Gletscherzunge.
  Im Icefield Center starten auch die
Ice Explorer-Busse. Ich kaufte mir eines der nicht ganz billigen Tickets für eine Fahrt auf den Athabasca Gletscher (Die Tour dauert 90 Minuten). Man startet mit relativ normalen Reisebussen und dann geht es in Richtung Athabasca Gletscher auf einer ziemlich steilen Schotterpiste. Dabei wird einem die Umgebung genau erklärt. Nach ca. 15 Minuten Fahrt muss man dann umsteigen in die Ice Explorer “Vehikel”. Das sind ganz spezielle “Busse” mit riesigen Reifen, welche speziell für den Athabasca Gletscher konstruiert worden sind. (Es gibt auf der ganzen Welt von diesen Vehikeln genau 24 Stück; 23 sind hier im Einsatz und einer ist bei der US-Armee im Einsatz).
  Nach der Abfahrt der Vehikel geht es dann gleich mit
extremen Gefälle (ich schätze so 35° Gefälle) hinunter und durch eine “Reifenwaschanlage” (so nannte unser Coach zumindest den Bach, durch den wir fuhren) erreichten wir den Gletscher. Ab hier geht es dann sehr flach höher und nach ca. 15 Minuten erreicht man den Endpunkt der Tour. Er befindet sich unterhalb der Eisfälle auf dem Athabasca Gletscher. Man steigt hier aus und kann sich dann ca. 15 Minuten umsehen und auf dem Eis herumgehen. Und man solle Eiswasser trinken, “den es hält jung”, so meinte unser Coach, was die Japaner (oder waren es Chinesen?) auch mit feurigem Eifer taten.
   Danach fuhren wir wieder zurück, wir kamen wieder zur Reifenwaschanlage (dem Bach) und mussten erstmal vor der Steigung warten, den hier herrschte jetzt reger Verkehr. Nach der starken Steigung mussten wir wieder den Bus wechseln und es ging zurück zum Icefield Center. Die 90 minütige Tour ist ganz interessant, vor allem für diejenigen, die noch nie einen Gletscher so nah gesehen haben.

Columbia Icefield
(Modell)

Alter Ice Explorer

Athabasca Gletscher

Ice Explorer

Ice Explorer

Athabasca Gletscher

Ice Explorer

Mount Athabasca

Vom Icefield Center - Bow Pass, 2067m, nach Lake Louise, Banff Nationalpark

Der Banff Nationalpark in Alberta, Kanada

Übersichtskarte

Die Highlights

Karten aus dem Führer
“The Mountain Guide”von
Parcs Canada

Vom Icefield Center ging es dann wieder mit dem Motorrad weiter. Gleich hinter dem Icefield Center erreicht man den Sunwapta Pass (2030m), den Übergang in den Banff Nationalpark. Es geht jetzt wieder stetig bergab zum North Saskatchewan River. Hier ist der Abzweig nach Red Deer zwischen Edmonton und Calgary. Bis hierher sind es von Jasper genau 153 km. Ich fuhr weiter auf dem Icefields Parkway nach Süden und vorbei an herrlich grün schimmernden Bergseen erreicht man den höchsten Punkt des Icefields Parkway, den Bow Pass mit einer Höhe von 2067m. Von hier geht es dann wieder stetig bergab und nach 40 km erreichte ich den Trans Canada Highway 1. Von hier sind es nach Lake Louise noch genau 2 km. (Nach Banff wären es jetzt nochmal 53 km). Mit dem Zusammentreffen des Trans Canada Highways endet auch der Icefields Parkway nach 230 km herrlicher Fahrstrecke von Jasper.
 Dann fuhr ich weiter durch
Lake Louise und weiter bergauf zum 4 km entfernten gleichnamigen Lake Louise. Am See Lake Louise erreicht man dann wieder ein typisches kanadisches Postkartenmotiv. Den herrlich gelegenen, bläulichgrün schimmernden Bergsee. Und direkt hinter dem See ragt der Mount Victoria mit einer Höhe von 3459m auf. Direkt neben dem See steht übrigens auch das “Fairmont Chateau Lake Louise”, ein riesiger Hotelkomplex der Extra-Klasse. Nach einer kurzen Rast am Lake Louise ging es zurück in den Ort Lake Louise. (Hier finden übrigens jeden Winter Weltcup Skirennen der Damen statt).
  Danach fuhr ich weiter und zwar jetzt auf dem Trans Canada Highway 1 nach Westen. Leider war jetzt das Wetter lange nicht mehr so sonnig wie noch zu Tagesbeginn. Kurz hinter Lake Louise erreicht man den
Kicking Horse Pass in einer Höhe von 1647m. Und damit erreichte ich den Yoho Nationalpark. Nun geht es ständig bergab durch schöne Berglandschaften. Das Wetter wurde jetzt zunehmend windig, fast schon stürmisch, und es war auch kurz davor, dass es anfing zu regnen. Nach einigen Kilometern erreichte ich die Schlucht des Kicking Horse Rivers. Und durch diese Schlucht fuhr ich dann noch runter bis zur Ortschaft Golden, hinter der schon der Regen zu sehen war. Ich kam noch relativ trocken in Golden an, und so mietete ich mir hier ein Zimmer in einem Motel. Zwar nicht ganz billig, aber trocken und wieder mal ein richtiges Bett zum schlafen!

Icefields Parkway (7)

Icefields Parkway
Peyto Lake
(8)

Am Lake Louise (9)

Am Lake Louise (9)

Kanadas Traumstraße: Der Icefields Parkway zwischen Jasper und Lake Louise

Text/Bilder aus dem Führer “The Icefields Parkway” von Parcs Canada

The most beautiful road? Really?
That's what many seasoned travellers have told us, and they're right. How many highways can claim 230 kilometres of continuous World Heritage Site scenery completely protected in two national parks?
Every year, over half a million park visitors enjoy the trip between Lake Louise and Jasper. They cover the distance in every conveyance imaginable: cars, trucks, RVs, buses, bicycles... the parkway has been toured by roller blade and unicycle.
From the beginning the parkway has been intended to commemorate Canada's powerful natural landscape. It's a scenic drive, not a transportation corridor. That's why you need a park pass to drive the parkway. Large trucks are banned. The speed limit is leisurely. The pulloffs and picnic areas are many. Enjoy your trip through Banff and Jasper National parks. The inspiring surroundings make this the perfect place to tune in to nature, appreciate it, respect it and pledge to protect it.

Those who went before
Place names along the route recall travellers of earlier eras. Sunwapta is a Stoney word meaning "turbulent river" from the days when only aboriginal peoples moved through these valleys. Athabasca means "the place where the bulrushes grow". Hardisty was a fur-trader; Hector was an explorer. Stutfield was a mountaineer. Wilson and Peyto were horse-party outfitters.

Roadbuilders

In 1931, the government of Canada put hundreds of unemployed men to work in building mountaineer A.O. Wheeler's "wonder trail" through the heart of the Canadian Rockies. The men were paid twenty cents a day. Using picks, shovels and horses - for mechanized equipment the crews had only a few small tractors - these hardy folks hacked a single-lane gravel track from Lake Louise to Jasper.
The "B-J" ("Banff-Jasper") road opened quietly in 1940, while the country was at war. With the auto-tourist boom of the 1950s and 1960s came widening, paving and realignment. The official name is now "The Icefields Parkway."

 

 

 

 

Glaciers - The cold facts

Well-named, the Icefields Parkway passes within viewing distance of seven icefields (large upland glaciers) and about 25 smaller but still notable glaciers. The centrepiece is the Columbia Icefield, largest in the Rocky Mountains with an area of about 200 km².
Aboriginal peoples may have viewed the Columbia Icefield centuries before Europeans came to the area but the first recorded view was awarded to mountaineers Norman Collie and Hermann Woolley. On their ascent of Mount Athabasca in 1898, Collie wrote...

A new world was spread out at our feet: to the westward stretched a vast icefield...
 bending over in those unknown valleys glowing with the evening light...

Glaciers form from layers of snow that remain after each summer's melt. The delicate snowflakes gradually change to hard, interlocking ice crystals. Some glacial ice in the Rockies is hundreds, possibly thousands, of years old. Beneath the crushing weight of its surface layers, a glacier becomes elastic and flows slowly downhill like a river of taffy. The Athabasca Glacier moves forward 15-20m per year in the lower part but much faster, up to 127m per year, in the upper part where it tumbles down from the Columbia Icefield like a waterfall of ice.
At the lower end of a glacier, the ice melts back while the glacier moves forward. During hot, dry summers the rate of melting increases and the glacier melts back faster than the forward ice flow, so the toe retreats. In a period of cool, cloudy summers, the rate of melting decreases and the toe gains ground. The glacier advances.

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Jasper National Park
Mount Edith Cavell
The Whistler

Von Golden über Hope nach Vancouver

Letzte Aktualisierung der Seite am :
Sunday, 13. September 2015
 

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